Aktuelles aus dem Kreisverband

SoVD-Hinweis: Krankenkasse muss in drei Wochen entscheiden

Drei Wochen haben Krankenkassen Zeit, um über die Anträge auf Gesundheitsleistungen ihrer Mitglieder zu entscheiden. Der Fall von Wilma M. aus der Beratung des Sozialverbands Deutschland (SoVD) im Landkreis Osnabrück zeigt, dass es dabei aber noch immer Probleme gibt, obwohl das Bundessozialgericht jetzt erneut diese Frist in einem Urteil bestätigt hat.

Wilma M. aus dem Südkreis leidet an Multipler Sklerose und kann seit seinem letzten Schub kaum noch laufen. Deshalb hat ihr Arzt ihr einen Rollstuhl verschrieben. Den hat das SoVD-Mitglied daraufhin bei seiner Krankenkasse beantragt. Allerdings hat sie seit fast drei Wochen nichts mehr von ihrem Sachbearbeiter gehört. Verunsichert wendet sie sich an das SoVD-Beratungszentrum in Osnabrück. Denn: Krankenkassen haben drei Wochen Zeit, um auf einen Antrag zu reagieren. Wenn ein Gutachten nötig ist, verlängert sich die Frist auf fünf Wochen. Sollte die Krankenkasse in diesem Zeitraum nicht reagieren oder mitteilen, warum sich eine Bearbeitung verzögert, gilt der Antrag automatisch als genehmigt, teilt der SoVD in einer Information mit. In dem Fall von Wilma M. würde das bedeuten, dass sie den Rollstuhl in einem Sanitätshaus bestellen darf und die Krankenkasse die Kosten im Anschluss übernehmen muss.

Wir können den Betroffenen, bei denen sich die Krankenkasse mehr Zeit lässt, als es die Frist erlaubt, nur raten in unsere Beratung zu kommen. Neben der genauen Einschätzung des Sachverhaltes können zusätzliche Tipps für das weitere Vorgehen sicher hilfreich sein.

SoVD-Beratungsbüros sind in Bersenbrück, Bohmte, Melle und Osnabrück. Genaue Anschriften oder Telefonnummern sind auch unter www.sovd-osnabruecker-land.de zu finden.

Beteiligung und Unterstützung am „Weltweiten Kerzenleuchten“

Jedes Jahr am 2. Sonntag im Dezember findet die Initiative „International Worldwide Candle Lighting“ statt. An diesem jährlichen Gedenktag wird in besonderer Weise an verstorbene Kinder, Enkelkinder und Geschwister von ihren Angehörigen gedacht.

Auf der ganzen Welt sind Angehörige an diesem Tag dazu aufgerufen, um 19 Uhr eine Kerze zum Gedenken zu entzünden. Während die Kerzen in der einen Zeitzone erlöschen, werden sie in der nächsten entzündet. Damit geht eine Lichtwelle des Gedenkens in 24 Stunden um die Welt.

In diesem Jahr beteiligt sich auch die Initiatoren der Aktion, die dabei sind, auf dem Heger Friedhof eine Gedenkstätte für verstorbene Kinder von Zwangsarbeiterinnen zu errichten.

Viel zu viele Kinder der im 2. Weltkrieg zur Zwangsarbeit verschleppten Frauen fanden unter den schlimmen Bedingungen den Tod. Ein großer Teil der Kinder starb kurze Zeit nach ihrer Geburt oder erreichte auf Grund der damaligen Bedingungen das Kleinkindalter nicht. Einige wenige Kinder starben auch erst kurz nach Kriegsende an den schlimmen Umständen.

Für diese vielen Kinder haben wir heute stellvertretend für ihre Angehörigen Kerzen entzündet an dem Platz der Gedenkstätte, die voraussichtlich im Mai eingeweiht werden kann. Vorgesehen und geplant ist es, die Gedenkstätte in einem passenden Rahmen zu gestalten. Auf einem Gedenkstein sollen dann alle bekannten Kinder namentlich verzeichnet werden.

Schon heute kann man an der noch nicht fertigen Gedenkstätte sehen, dass Menschen Blumen niederlegen, Gestecke bringen oder auch eine Kerze anzünden.

Wenn Sie mehr über das Errichten der Gedenkstätte erfahren, mitwirken oder die Initiative unterstützen möchten, wenden Sie sich an Gerd Groskurt (Sozialverband Deutschland) unter groskurt(at)gmx.de. Auf der Internetseite www.sovd-osnabruecker-land.de erfahren sie zudem den aktuellen Entwicklungsstand.

Offene SoVD Gruppe Inklusion

Der offene Arbeitskreis Inklusion des SoVD in der Region Osnabrück tagt wieder am 11. Dez. 2017, 16 Uhr in der Kantine der Landkreisverwaltung Am Schölerberg 1.

Interessierte sind herzlich willkommen, müssen sich aber aus organisatorischen Gründen kurz telefonisch 05429/1283 oder per e-mail info(at)m-stoenner.de anmelden.

Wesentliche Punkte, die zur Diskussion gestellt werden sollen, sind ein Aktionsplan des Landesverbandes und ein Aktionspaket zum Europäischen Tag für Menschen mit Behinderungen.

SoVD beschließt Einberufung der Kreisverbandstagung

Der Sozialverband Deutschland (SoVD) hat in der letzten Kreisvorstandssitzung die Regularien zur nächsten Kreisverbandstagung am 13. Oktober 2018 beschlossen. Insgesamt werden 115 Delegierte aus den Ortsverbänden die inhaltliche Ausrichtung und die Wahl des neuen Kreisvorstands vornehmen. In einem Schreiben an die Ortsverbände in der Region (Stadt und Landkreis Osnabrück) sind Fristen und Hinweise aufgeführt, die eine ordnungsgemäße Abwicklung der Anträge und Personenvorschläge gewährleistet.

Material zum Download:

Einberufung Kreisverbandstagung

Delegiertenschlüssel

Krieg ist eine Niederlage der Menschlichkeit

SoVD Osnabrück legt am Volkstrauertag einen Kranz zur Erinnerung nieder

Wir gedenken der gefallenen Soldaten und der getöteten Zivilisten; wir erinnern an Menschen, die in der Gefangenschaft oder auf der Flucht umkamen; wir gedenken der Männer und Frauen, die ihren Widerstand gegen die Diktatur mit ihrem Leben büßen mussten; wir erinnern an Mitbürgerinnen und Mitbürger, die verfolgt und vernichtet wurden, weil sie als Juden oder Mitglieder ethnischer Minderheiten nicht in das rassistische Bild der Nazis passten.

Wir erinnern heute an die schlimmsten Zeiten deutscher Geschichte, an die beiden Weltkriege und besonders die Nazidiktatur. Der Zweite Weltkrieg und die NS-Diktatur liegen lange zurück, aber ihre Schatten reichen bis heute. Die Zeit lindert den Schmerz, aber sie heilt nicht alle Wunden.

Am heutigen Tag gedenken wir gleichfalls der Opfer aus unserem Land und in vielen anderen Ländern, die die Kämpfe und Gewaltausbrüche unserer unmittelbaren Gegenwart gefordert haben. Auch heute, während sich hier Menschen in Erinnerung zusammenfinden, kämpfen woanders Menschen um ihr Leben oder sind in ihrer Freiheit bedroht. Die Frage nach Krieg und Frieden ist aktuell geblieben und der Krieg und  viele Konflikte auf dieser Welt, werden uns jeden Abend frei Haus mit der Tagesschau ins Wohnzimmer geliefert. Flüchtlingsströme aus aller Welt sind unterwegs und machen eines deutlich - Frieden ist noch lange nicht.

Krieg ist auch immer eine Niederlage der Menschlichkeit, so der SoVD in einer Stellungnahme. Umso wichtiger ist es die Schicksale der Menschen nicht zu vergessen. Der Volkstrauertag setzt hier ein Zeichen: Und er fragt danach, welche Schlüsse sich aus der Vergangenheit ziehen lassen; er fragt, wo wir heute stehen und welche Werte uns wichtig sind.

Volkstrauertag: Kranzniederlegung für Kinder von Zwangsarbeiterinnen

Auf der nach ersten Arbeiten vom Osnabrücker Service Betrieb, dem Sozialverband Deutschland und der Arbeiterwohlfahrt schon erkennbare Erinnerungsstätte legten Vertreter der Stadt jetzt erstmalig einen Kranz nieder.

Der Mangel an dem, was Albert Schweitzer die "Ehrfurcht vor dem Leben" genannt hat, der Mangel an jener menschlichen Haltung, die dem Leben jedes Geschöpfes seine Würde lässt und ihm Schutz gewährt, die jedem Menschen gleich welcher Herkunft, gleich welcher Stellung mit Respekt begegnet und ihm die Achtung seiner Grundwerte und Grundrechte zusichert hat hier eine Erinnerungsstätte, so eine Stellungnahme der Initiative.

Die Vergangenheit ist uns heute, an diesem Volkstrauertag, besonders gegenwärtig. Hier ist ein Platz dafür einzustehen, dass diese Stunde nicht nur ein Ritual bleibt, sondern dass sie uns hilft, unsere Gegenwart bewusster und ehrlicher zu betrachten, und dass sie uns ermutigt, die Zukunft so mitzugestalten, dass in unserer Gesellschaft die Ehrfurcht vor dem Leben ein selbstverständlicher Wert ist. Die Kinder der Fremdarbeiterinnen haben darauf einen Anspruch.

Wir denken heute an die Opfer von Gewalt und Krieg, an Kinder, Frauen und Männer aller Völker. Wir gedenken derer, die verfolgt und getötet wurden, weil sie einem anderen Volk angehörten, einer anderen Rasse zugerechnet wurden, oder deren Leben wegen einer Krankheit oder Behinderung als lebensunwert bezeichnet wurde.

Uns geht es um eine Welt, in der die Menschen in Frieden und Freiheit zusammen-leben können. Uns geht es um ein Gedenken, das sich der Geschichte stellt.

Kinder aus der Anonymität holen

79 Zwangsarbeiterkindern einen Namen und eine Erinnerungsstätte geben

Kinder die von Zwangsarbeiterinnen in Osnabrück geboren wurden meist nur wenige Stunden oder Tage alt und danach formlos auf dem Heger Friedhof bestattet. Eine Initiative  von SoVD, AWO und OSB wollen jetzt einen Gedenkstein aufstellen und darauf die Namen der 79 Kinder die auf dem Gräberfeld liegen aus der Anonymität holen.

Nach ersten Gestaltungsarbeiten auf dem Gelände der zukünftigen Erinnerungsstelle, geht es jetzt darum die Namen der Kinder abzugleichen. Zwischen Karteikarten und dem Beisetzungsbuch des Heger-Friedhofs sind augenscheinlich Unterschiede in der Namensschreibung enthalten. Weil vieles noch in „einem Gemisch“ aus altdeutscher und lateinischer Schrift und zusätzlich die überwiegend russischen und polnischen Namen nach „Gehör“ niedergeschrieben wurden, ergab sich einiger Klärungsbedarf zwischen den vorliegenden Dokumenten.

Krankenhausärzte können Hilfsmittel, Pflege und Medikamente verordnen

Der SoVD-Sprecher im Kreisverband Osnabrücker Land, Hans Werner Jungholt,  wies in der letzten Sitzung des Vorstands darauf hin, das bei der Entlassung: aus dem Krankenhaus die Ärzte Hilfsmittel, Pflegeleistungen und Medikamente. verordnen können.

Der „Gemeinsame Bundesausschuss“, der diese neue Richtlinie erarbeitet hat, betont jedoch, dass es sich bei diesen Maßnahmen lediglich um eine notwendige Überbrückung handele, bis der niedergelassene Arzt weitere Schritte anordne.

Bislang durfte nur der niedergelassene Arzt Heil- und Hilfsmittel verschreiben oder eine Krankmeldung ausstellen. Die Ergänzung der sogenannten Arbeitsunfähigkeits-Richtlinie zum Entlass-Management von Krankenhäusern sollen in der Vergangenheit aufgetretene Versorgungslücken geschlossen werden.

Oftmals – berichtet Hans Werner Jungholt - gab es Probleme, wenn der Patient körperlich nicht in der Lage war, seinen niedergelassenen Arzt aufzusuchen oder die Praxis geschlossen war.

Diese positive Änderung – so der SoVD-Sprecher - war mehr als überfällig. Im Umfeld des SoVD haben sich insbesondere zu den Wochenenden hin, immer wieder Probleme ergeben. Wenn die Ärzte in den Krankenhäusern für einen Zeitraum von bis zu sieben Tagen häusliche Krankenpflege, Medikamente, einen Rollstuhl oder ein Krankenbett verschreiben können, entspannt das die Situation für viele, insbesondere für ältere und alleinlebender Menschen.

Tiefe nachbarschaftliche Verwurzelung

SoVD vergibt 3. Aktionspreis an den Ortsverband Ostercappeln

Der Sozialverband Deutschland (SoVD) in der Osnabrücker Region hat nach Auswertung aller eingereichten Unterlagen dem Ortsverband Ostercappeln den 3. Preis für seine herausragende Basisarbeit übergeben. Grundlage des Preises mit dem Motto unsere „Vier Sterne Ortsverbände“ waren vier Basissterne, die an die Ortsverbandsarbeit festgelegte Bedingungen knüpfen und grundsätzlich erreicht werden mussten. Darüber hinaus gab es noch Bonuspunkte, die bei der Bewertung, wer die finanziell dotierten ersten drei Plätze erreicht, zur Entscheidung beigetragen haben.

Im Grundsatz wollen wir unser Veranstaltungsangebot in den Ortsverbänden – und damit in der Nähe der Menschen – erhalten und unterstützen und dafür ist der OV Ostercappeln ein sehr gutes Beispiel, so der Kreisvorsitzende Gerd Groskurt bei der Preisübergabe. Die Ortsverbände sind unser Fundament und auf diese nachbarschaftliche Verwurzelung wollen wir auf keinen Fall verzichten. Darüber hinaus wollen wir natürlich auch Verbesserungen angehen. In unseren Beratungsbüros entstehen eine Fülle von Anregungen und Hinweisen, die in den Ortsverbänden gar nicht alle in einen gesellschaftlichen Dialog eingebracht werden können, auch weil sie manchmal sehr speziell sind. Hier müssen wir Wege finden – über Hilfe und Beratung und über Ortsverbandsgrenzen hinaus, Vorschläge zu erarbeiten und uns im Sinne unserer Mitglieder als wohlverstandener Interessenvertreter in die politische Diskussion einbringen, so der Kreisvorsitzende in seinen Ausführungen.

Michael Steinberg bedankte sich für die Auszeichnung des Kreisverbandes. „Das ist eine Anerkennung unseres gesamten Vorstandes - so der Vertreter des Ortsverbandes wörtlich – und wird sicher Ansporn sein, die Arbeit weiter zu aktivieren“. Eine zusätzliche Anerkennung erhielt zudem der Ortsverband Wehrendorf-Bad Essen, den die Vorsitzende Margret Rüsse in Empfang nahm.

An Kinder von Zwangsarbeiterinnen erinnern

Zwischen 1942 und Kriegsende 1945 starben in und um Osnabrück viele von ausländischen Zwangsarbeiterinnen geborene Kinder. Von 79 dieser Kinder sind ihre Gräber seit kurzem auf dem Heger Friedhof nachweisbar. Geboren wurden sie überwiegend in Osnabrücker Lagern und starben oft noch am selben oder in den darauffolgenden Tagen. Während die Mütter unmittelbar nach der Niederkunft wieder in den Fabriken und Betrieben unter niedrigsten Bedingungen ihre Arbeit verrichten mussten, wurden die Säuglinge und Kinder sich selbst überlassen. Sie starben durch systematische Mangelernährung und Krankheiten aufgrund der schlechten hygienischen Umstände in den Lagern.

Für uns heute unvorstellbar, was die Kinder erleiden mussten und unter welchen Umständen sie starben. Dennoch gerieten sie nach Ende des Krieges in Vergessenheit. Während anderen Opfern ein Zeichen der Erinnerung gesetzt wurde, verschwanden die Gräber der Kinder.

Im Herbst 2016 wurden im Archiv des Heger-Friedhofs von Anika Groskurt und Petra Joachimmeyer alte Unterlagen mit Aufzeichnungen zu den Kindern und ihren Gräbern gefunden. Nach weiteren Recherchen in verschiedenen Quellen ist jedes dieser 79 Kinder nun namentlich und mit seinen Lebensdaten bekannt, ebenso die genaue Lage des alten Gräberfeldes.

Jetzt ist eine Initiativgruppe des Sozialverband Deutschland (SoVD), der Arbeiterwohlfahrt ((AWO) und dem Osnabrücker Service Betrieb (OSB) dabei, hier eine Stätte der Erinnerung zu schaffen. Mit einem ersten Spatenstich wird jetzt eine Denkmalanlage auf dem Heger Friedhof geschaffen, genau an dem Platz wo die Kinder formlos beigesetzt wurden. Geschaffen wird eine Denkmalanlage, bestehend aus zwei oder drei Gedenksteinen mit erklärendem Text, und dem Namen aller verstorbenen Kinder.

Über den AWO Ortsverein Altstadt-Westerberg-Eversburg-Atter steht ein Spendenkonto zur Verfügung. Bei Bedarf wird eine Spendenbescheinigung ausgestellt.

AWO Ortsverein Osnabrück / IBAN: DE12 2659 0025 0308 0331 00/ BIC: GENODEF1OSV
Volksbank Osnabrück eG / Verwendungszweck: Gedenkstätte

Wir freuen uns, so der SoVD Kreisvorsitzende Gerd Groskurt bei der Eröffnung vor den Teilnehmern - unterstützt von Kerstin Koch der Vertreterin der SoVD-Landesjugend, sowie jugendlichen Mitwirkenden vom Gymnasium in der Wüste -  dieser Erinnerung hier einen Platz zu geben. Sie eröffnet einen schockierenden Blick auf eine verdrängte Lebenswelt. Säuglinge und Kinder starben an den Sichtweisen und der Menschenverachtung eines Systems das Rassen, Religionen und Weltanschauungen in Herrschaftsmenschen und Minderwertig einstufte. Wir fragen uns: „Was hat das Denken dieser Menschen so verändert, dass Grundprinzipien von Menschlichkeit und Mitgefühl schon Kinder und Säuglinge erbarmungslos erreicht hat“.

Einen besonderen Dank sprach er in diesem Zusammenhang den Mitarbeitern des OSB aus, die ehrenamtlich tatkräftig und mit fachlichem Wissen die Gestaltung des Gräberfeldes unterstützten.

Projekt Kindergräber von Zwangsarbeiterinnen - Heger-Friedhof

Es war eigentlich ein Zufall, dass Mitarbeiter aus dem Friedhofsbereich auf Unterlagen gestoßen sind, die besonders betroffen gemacht und unsere Unterstützung gefunden haben.

In den letzten Kriegsjahren des zweiten Weltkriegs haben Zwangsarbeiterinnen in Osnabrück Kinder bekommen, die keine Chance hatten. Nicht auf eine Zukunft, nicht auf eine Familie, nicht auf ein Leben. Es kann nur vermutet werden, warum die meisten dieser Kinder schon nach wenigen Tagen oder Stunden starben. Mit akribischer Gründlichkeit wurde der Tod in 79 Karteikarten registriert, danach wurde auf einem Feld auf dem Heger Friedhof eine formlose Bestattung durchgeführt.

Zusammen mit dem städtischen Friedhofspersonal wollen wir (SoVD Osnabrück und AWO Osnabrück) diese Stätte jetzt zu einem Platz gestalten der eine Erinnerung eröffnet.

Wir wollen die ersten Pflanzungen vornehmen und den Bereich vorerst mit 79 kleinen beschrifteten Steinen kennzeichnen.

Zudem sollen einige Informationen über die Entwicklung dieses Projekts und die Präsentation einiger Materialien stattfinden.

Treffen der Initiative ist am:
Samstag, 21. Oktober 2017, 9:30 Uhr,
Haupteingang Heger-Friedhof
Osnabrück, Rheiner Landstraße 168

Download: Kinderkarte

Download: Projektvorstellung

SoVD-Dialogthema „Patientenfürsprecher“

Ein Gewinn für Patienten-innen und Angehörige im Krankenhausbetrieb

Der Sozialverband Wüste stellte in das erste Dialogthema einer geplanten Gesprächsreihe eine Informationsveranstaltung mit Dr. Schürhaus, einem von zwei Patientenfürsprecher im  „Klinikum Osnabrück“ vor.

Die Patientenfürsprecher, so der Referent in einer Aufgabenbeschreibung, handeln mit einem entsprechenden Auftrag im Namen der Patienten und deren Angehörigen gegenüber der Klinikleitung und dem Klinikpersonal. Es ist für viele Patienten sehr wichtig, so Dr. Schürhaus, mit der Darstellung einiger Situationen, dass Patienten im Krankheitsfall „Vertraute“ an ihrer Seite wissen. Menschen, die zuhören, hinschauen und bei entsprechenden Missständen aktiv werden.

Patientenfürsprecher - führte er weiter aus -  agieren ehrenamtlich und unabhängig, somit auch nicht weisungsgebunden. Sie sind weder beim Krankenhaus angestellt, noch in anderweitige Funktionen innerhalb des Krankenhauses eingebunden. Manchmal ist es einfach nur wichtig, dass Betroffene mit ihren Problemen und Sorgen angemessenes Gehör finden. Und trotz der Suche nach Ausgleich und Dialog, vertreten wir , wenn man so will, parteiisch die Interessen der Patienten, so Dr. Schürhaus abschließend.

In einer breiten Diskussion wurde unter anderem noch einmal auf das Thema Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht hingewiesen. Es ist gut, so ein Hinweis aus der Versammlung, dieses Thema nicht zu verdrängen, sondern sich frühzeitig damit auseinander zu setzen.

Tiefe nachbarschaftliche Verwurzelung

SoVD vergibt 2. Aktionspreis an den Ortsverband Bersenbrück-Gehrde

Der Sozialverband Deutschland (SoVD) in der Osnabrücker Region hat nach Auswertung aller eingereichten Unterlagen dem Ortsverband Bersenbrück-Gehrde den 2. Preis für seine herausragende Basisarbeit übergeben. Grundlage des Preises mit dem Motto unsere „Vier Sterne Ortsverbände“ waren vier Basissterne, die an die Ortsvereinsarbeit festgelegte Bedingungen knüpfen und grundsätzlich erreicht werden mussten. Darüber hinaus gab es noch Bonuspunkte, die bei der Bewertung, wer die finanziell dotierten ersten drei Plätze erreicht, zur Entscheidung beigetragen haben.

Im Grundsatz wollen wir unser Veranstaltungsangebot in den Ortsverbänden – und damit in der Nähe der Menschen – erhalten und unterstützen und dafür ist der OV Bersenbrück-Gehrde ein sehr gutes Beispiel, so der Kreisvorsitzende Gerd Groskurt bei der Preisübergabe. Die Ortsverbände sind unser Fundament und auf diese nachbarschaftliche Verwurzelung wollen wir auf keinen Fall verzichten. Darüber hinaus wollen wir natürlich auch Verbesserungen angehen. In unseren Beratungsbüros entstehen eine Fülle von Anregungen und Hinweisen, die in den Ortsverbänden gar nicht alle in einen gesellschaftlichen Dialog eingebracht werden können, auch weil sie manchmal sehr speziell sind. Hier müssen wir Wege finden – über Hilfe und Beratung und über Ortsverbandsgrenzen hinaus, Vorschläge zu erarbeiten und uns im Sinne unserer Mitglieder als wohlverstandener Interessenvertreter in die politische Diskussion einbringen, so der Kreisvorsitzende in seinen Ausführungen.

Heinrich Dwenger bedankte sich für die Auszeichnung des Kreisverbandes. „Das ist eine Anerkennung unseres gesamten Vorstandes - so der Ortsverbandsvorsitzende wörtlich – und wird sicher Ansporn sein, die Arbeit weiter zu aktivieren“.

Die Umwelt von blinden und sehbehinderten Menschen erleben

Am 15. Oktober, dem Tag des weißen Stockes, bleibt einen ganzen Werbeblock lang der Bildschirm schwarz. Stattdessen werden in einer Kooperation von Serviceplan und Mediaplus mit Sky und den großen Marken Carglass, Dextro Energy und Valensina die Spots mit Hilfe von Audiodeskription erzählt. Das Motto: "Hinsehen für alle, die es nicht können."

Das Projekt heißt "Blind Break" und die SoVD Sprecherin in der Osnabrücker Region für Inklusion, Marianne Stönner. So wird dem Fernsehzuschauer mitten im Alltag präsentiert, wie blinde und sehbehinderte Menschen Teile ihrer Umwelt erleben. Sie sind darauf angewiesen, dass Bildinhalte akustisch umgesetzt werden. Dafür verwendet man die so bezeichnete Technik der Audiodeskription. Bildbeschreibungen zum Hören speziell für blinde und sehbehinderte Menschen. Sie erschaffen Bilder mit Worten und ermöglichen Menschen mit Seheinschränkung den direkten Zugang zum Fernsehen. Ganz besonders begrüßt sie das Engagement von Sky: "Die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten senden ein umfangreiches Programm mit Audiodeskription, die privaten dagegen nehmen ihre gesellschaftliche Verantwortung in diesem Bereich bisher nicht wahr. Deshalb finden wir es erfreulich, dass Sky Blind Break unterstützt und auch schon zwei Bundesligaspiele mit Live-Audiodeskription gesendet hat. Wir hoffen sehr, dass die anderen Privatsender dem folgen, damit eine weitere Barriere beiseite geräumt wird, so der SoVD in einer Mitteilung.

Mehr Infos zu Blind Break unter www.blindbreak.de  

Neues Problembewusstsein transplantieren

SoVD stellt zu Organtransplantationen 10 Fragen und Wünsche auf  

Der Kreisvortand im Sozialverband Deutschland in der Region Osnabrück fordert den SoVD Landesverband Niedersachsen auf das Thema „Organtransplantationen“ dringend auf die Tagesordnung zu setzen. In einer von Hanna Nauber durchgeführten Veranstaltung des SoVD Kreisverbands wurde neben der Aufklärung zum Thema auch Problembereiche in der Transplantationsmedizin angesprochen. Wenn in Deutschland in den letzten Jahren rund 1.000 Menschen auf den Transplantations-Wartelisten gestorben sind kann man darüber nicht zur Tagesordnung übergehen.

Nur 32 Prozent haben laut Umfrage der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung ihren Willen zur Organspende in einem ausgefüllten „Organspendeausweis“ dokumentiert. Oft fehlt es lediglich an Informationen, um sich zu entscheiden. Organspende geht uns alle an. Denn jede und jeder von uns kann schon morgen selbst auf ein Spenderorgan angewiesen sein, so der SoVD in einer Mitteilung.

Allerdings, so der SoVD- Kreisvorsitzende Gerd Groskurt, reicht es nicht aus die jetzige Situation nur mit einem „Tag der Organspende“ in die Öffentlichkeit zu transportieren. Die Transplantationsmedizin steht insgesamt vor schwierigen Problemlagen. Daran vorurteilsfrei und grundsätzlich zu arbeiten, kann nicht über eine Informationsveranstaltung organisiert werden. Vor diesem Hintergrund hat der SoVD den Landesverband aufgefordert dieses Thema neu und umfassend auf die Tagesordnung zu setzen.

Die Wünsche und Problembeschreibungen hat der SoVD in einem 10 Punkte Katalog an den Landesverband angefügt.

Klick | Antrag zum Thema Organspende an den SoVD-Landesverband

Einladung zu einem Projekt, bei dem Mitmachen eine Verpflichtung ist

Es war eigentlich ein Zufall, dass Mitarbeiter aus dem Friedhofsbereich auf Unterlagen gestoßen sind, die besonders betroffen machen.

In den letzten Kriegsjahren des zweiten Weltkriegs haben Zwangsarbeiterinnen in Osnabrück Kinder bekommen, die keine Chance hatten. Nicht auf eine Zukunft, nicht auf eine Familie, nicht auf ein Leben.

Es kann nur vermutet werden, warum die meisten dieser Kinder schon nach wenigen Tagen oder Stunden starben. Mit akribischer Gründlichkeit wurde der Tod in 79 Karteikarten registriert, danach fand auf einem Feld auf dem Heger Friedhof die Beerdigung statt.

Zusammen mit dem städtischen Friedhofspersonal wollen wir (SoVD Osnabrück und AWO Osnabrück) diese Stätte jetzt zu einem Platz gestalten der eine Erinnerung eröffnet.

Wir wollen die ersten Pflanzungen vornehmen und den Bereich vorerst mit kleinen beschrifteten 79 Steinen kennzeichnen. (Bild)

Treffen der Initiative ist am:

Samstag, 21. Oktober 2017, 9:30 Uhr, Haupteingang Heger-Friedhof
Osnabrück, Rheiner Landstraße 168

Dieses Projekt mit allen Recherchen und Planungen war bislang weitestgehend eine private Initiative, die mittlerweile von vielen Menschen, Vereinen wie dem Sozialverband Deutschland (SoVD), dem AWO Ortsverband Altstadt-Westerberg-Eversburg-Atter und dem Osnabrücker Service Betrieb getragen wird.

Über den AWO Ortsverein Altstadt-Westerberg-Eversburg-Atter steht ein Spendenkonto zur Verfügung. Bei Bedarf wird eine Spendenbescheinigung ausgestellt.

AWO Ortsverein Osnabrück
IBAN: DE12 2659 0025 0308 0331 00
BIC: GENODEF1OSV
Volksbank Osnabrück eG
Verwendungszweck: Gedenkstätte

Wir würden uns über viele Helfer und Mitwirkende sehr freuen.

Nach dieser ersten Aktion wollen wir für die weitere Ausstattung des Gedenkplatzes mit einer weiteren Bepflanzung und der Erstellung eines Erinnerungssteins Spenden sammeln.

Wir hoffen, dass die endgültige Fertigstellung im Frühjahr 2018 erfolgen kann.

Zum Nachlesen: Grabstätte soll an Kinder von Zwangsarbeiterinnen erinnern

Ein zweites Leben bekommen

SoVD Gesprächsforum diskutiert dasThema Organtransplantationen

Eindrucksvoll und persönlich schildert der Referent Hubert Knicker, wie er bereits mit 37 Jahren mit einer schwere Herzkrankheit konfrontiert wurde. Er beschreibt Hoffnungen, Ängste und Rückschläge, schildert die Odyssee durch Arztpraxen und Kliniken, die Belastung, die die Erkrankung für ihn und seine Familie bedeutet, seine Gedanken und das Warten auf ein Spenderorgan. Authentisch macht Hubert Knicker Mut, die Chance eines „zweiten Lebens“ anzunehmen. Und er zeigt, wie wichtig Organspenden eigentlich sind. Es gibt gute Gründe, über Organspende nachzudenken, sich zu informieren und eine eigene und persönliche Entscheidung zu treffen. Der Referent Hubert Knicker erhielt mit einer Herztransplantation am 24. Juli 2010 sein zweites Leben.

Jeder kann in die Situation geraten, dringend eine Organspende zu benötigen, so die Gesprächsleiterin Hanna Nauber In Deutschland setzen etwa 11.000 schwer kranke Menschen ihre Hoffnung in die Transplantation eines Organs. Ihr Überleben und ihre Lebensqualität hängen von der Bereitschaft ihrer Mitmenschen ab, Organe nach dem Tod zu spenden. Jedes gespendete Organ kann das Leben eines schwer kranken Menschen retten. Die eigene und selbstbestimmte Entscheidung entlastet die Angehörigen, die ansonsten im Ernstfall um eine Entscheidung gebeten werden.

Abgesehen von dieser persönlichen Situation, die wir keinem Menschen wünschen, muss in das Thema Organtransplantationen mit mehr Klarheit, Transparenz und überzeugenden Maßnahmen auf die Tagesordnung gebracht werden, waren sich Hubert Knicker, Kreisfrauensprecherin Hanna Nauber und der Kreisvorsitzende Gerd Groskurt einig.

Ein neues Bewusstsein transplantieren

Auf keinen Fall so der SoVD in der Region Osnabrück reicht es mit einem „Tag der Organtransplantation“ das Thema für erledigt zu halten. Wer die Entwicklung der Transplantationszahlen sieht, kann darüber nicht zur Tagesordnung übergehen. Wenn wir erleben wie geringschätzig dieses Thema, z.B. durch fehlende Auslagen entsprechender Informationsbroschüren in Arztpraxen, Apotheken und selbst in Krankenhäuser gehandhabt wird, muss sich da etwas verändern. Erkennbar gibt es vielerlei Schwierigkeiten in Kliniken bis hin zu nicht ausreichender finanzieller Kostenabdeckung. Ob ein in Betroffenenkreisen gefordertes „staatliches Transplantationsinstitut“ eine konkrete Lösung ist, dass alles sind Fragen -  so der SoVD in der Region - die wir mit einem Antrag an die SoVD Landesebene formulieren wollen. Ein Bereich der letztlich bis an die Frage heranrührt: Wer darf leben, denn im Jahr 2016 sind 937 Menschen auf den Wartelisten gestorben. Vielleicht müssen wir ein neues Bewusstsein transplantieren, es läuft etwas dauerhaft falsch, so der SoVD, das wollen wir ansprechen und aufarbeiten.

Patientenfürsprecher in den Krankenhäusern

SoVD Ortsverbände in der Stadt Osnabrück beginnen eine Dialogreihe

Die Niedersächsische Landesregierung hat die Krankenhäuser verpflichtet, sogenannte Patientenfürsprecher/innen einzusetzen. Ein Patientenfürsprecher soll den Krankenhauspatienten zur Seite stehen. Er setzt sich für ihre Interessen und Wünsche ein, nimmt Kritik oder Lob entgegen und versucht mit der Krankenhausleitung eine Lösung zu finden. Er ist weisungsunabhängig und kein Mitarbeiter des Krankenhauses. Soweit die Theorie. Wie die Praxis aussieht und in welcher Themenbreite sich die Aufgabenstellung darstellt will der Sozialverband mit dem Patientenfürsprecher der Städtischen Kliniken Dr. Schürhaus erörtern.

Der Termin ist: Freitag, 13. Oktober 2017, 17:00 Uhr. Veranstaltungsort ist das Vereinslokal Deutsche Scholle, Osnabrück, Limberger Str. 71. Interessierte – auch außerhalb einer SoVD-Mitgliedschaft - sind herzlich willkommen.

Bonni, die kleine Heldin auf vier Pfoten

Die kleine „Bonni“ (Bild) hat zwei Bewohnerinnen Im Seniorenheim Lüstringen besucht. Sonst sehr einsilbig brach Bonni bei ihnen „das Eis“. Wir sind nahezu ins Plaudern gekommen. Bonni unsere kleine „Heldin“ war völlig entspannt, sie macht das einfach toll, urteilt auch das Fachpersonal im Seniorenheim.

Die zuständigen Sachbearbeiter waren  deutlich überrascht, was in so kurzer Zeit durch ein Tier möglich werden kann. Alle haben sich gut gefühlt, alle haben den Besuch gut überstanden und freuen sich auf eine Fortsetzung.

Is` denn schon Weihnachten?

SoVD setzt Initiative zu sozialgesellschaftlicher Arbeit fort

Weihnachten, so die Vertreter der regionalen SoVD-Arbeitsgemeinschaften (Bild) in der Region Osnabrücker – Land ist zwar schon hier und da spürbar, aber die Initiative des Sozialverbandes Deutschland (SoVD) hat erst einmal wenig mit Weihnachtsvorbereitungen zu tun, so der Kreisvorsitzende Gerd Groskurt.

Der SoVD-Kreisvorstand wird in den nächsten Tagen zum zweiten Mal die Aktion „ 4 - Sterne Ortsverbände“ präsentieren. Festgelegt sind vier Basissterne, die an die Ortsverbandsarbeit festgelegte Bedingungen knüpfen und grundsätzlich erreicht werden müssen. Darüber hinaus wird es noch Bonuspunkte geben die bei der Bewertung, wer die finanziell dotierten ersten drei Plätze erreicht, zur Entscheidung beitragen können. Im Grundsatz wollen wir unser Veranstaltungsangebot in den Ortsverbänden und damit in der Nähe der Menschen  erhalten und unterstützen. , die Ortsverbände sind unser Fundament und auf dieses nachbarschaftliche Angebot wollen wir auf keinen Fall verzichten.

Zusätzlich ergeben sich im Rahmen der Beratungen in unseren Büros in Bersenbrück, Bohmte, Melle und Osnabrück eine Fülle von Anregungen und Hinweisen, die in den Ortsverbänden nicht mit der notwendigen Tiefe in einen gesellschaftspolitischen Dialog eingebracht werden können. Hier müssen wir Wege finden – über Hilfe, Beratung und über Ortsverbandsgrenzen hinaus, im Sinne unserer Mitglieder als wohlverstandener Interessenvertreter die politische Diskussion zu formen. 9.000 Mitglieder zu haben ist natürlich toll, die sind aber gleichzeitig auch eine Verpflichtung.

Insgesamt ein hoher Anspruch, so der SoVD Kreisvorsitzende, den wir nur mit einer aktiven Basis und einer entsprechenden Verwurzelung des SoVD erreichen können. Welche Kraft, welches Engagement und welche Zukunftsperspektive im SoVD und der geleisteten Arbeit stecken, ist mit der ersten Ausschreibung von „4-Sterne Ortsverbänden“ deutlich geworden.

Ausschreibung „4-Sterne Ortsverbände“

Wählen leicht erklärt

SoVD diskutiert Thema Organspende

Hanna Nauber: Jeder kann in die Situation des Empfängers kommen

Der Sozialverband Deutschland (SoVD) in der Region Osnabrück bringt das Thema „Organspende“ auf die Tagesordnung. In einer ersten öffentlichen Veranstaltung am 19. Sept. 2017, 15:00 Uhr in der Gaststätte Thies, Hasbergen/Gaste, Rheiner Landstraße 16, wird das Thema von Hubert Knicker zur Diskussion gestellt.

Der Referent lebt nach einer Herzmuskelentzündung und einer Transplantation Mitte 2010 (ein Akt der Nächstenliebe hat mir ein neues Leben gescheckt) selber mit einem neuen Herzen. Wir gehen das Thema bewusst von dieser Seite an, so die Veranstalterin (SoVD-Kreisfrauensprecherin) Hanna Nauber, weil jeder sich grundsätzlich darüber im Klaren sein muss, dass er sich nicht nur in der Position des Spenders, sondern auch in der Rolle des Empfängers befinden kann.

Natürlich muss dieses das Thema auch andere Aspekte berücksichtigen, so Hanna Nauber. Neben den Möglichkeiten, gewonnene Erkenntnisse in entsprechende SoVD-Ausschüsse auf Landes- und Bundesebene einzuspeisen, werden wir uns damit auch hier „vor Ort“ tiefgehender beschäftigen müssen. Wer die Entwicklung der Organtransplantationen verfolgt, muss daraufsetzen, dass dieses Thema auf die Tagesordnung kommt.

Aus organisatorischen Gründen bittet der SoVD um eine kurze telefonische (05424 / 8601) Anmeldung. Interessierte sind herzlich willkommen.

Sportangebote für Menschen mit und ohne Behinderungen

SoVD in der Region Osnabrück informiert über Internetplattform www.inklusionslandkarte.de

Interessenten an inklusiven Sportangeboten können die Inklusionslandkarte nutzen, um im Internet Vereine, Kurse und Veranstaltungen zu finden. Unter „www.inklusionslandkarte.de“ erschienen Institutionen, Organisationen und Projekte, die sich mit dem Thema Inklusion beschäftigen und sich auf den Weg gemacht haben, inklusiv zu werden. Zusätzlich können sich Fachleute eintragen, die als Referenten oder Ansprechpartner für Inklusion zur Verfügung stehen.

Menschen mit und ohne Behinderungen haben hier die Chance „ihr“ passendes Sportangebot schnell und unkompliziert zu finden. Mit der Inklusionslandkarte ist eine interaktive, professionell gestaltete Informations- und Kommunikationsplattform zum Thema Sport für Menschen mit und ohne Behinderungen in der Entwicklung, so die SoVD-Sprecherin Marianne Stönner. Jetzt geht es darum weitere Kurse und Veranstaltungen einzupflegen.

Dass zum Beispiel im Emsland über das Projekt Indus mit dem Kreissportbund schon beispielhafte Vorgaben gemacht wurden, kann man auf der Karte mit einem Blick sehen. Weitere Dachverbände, die einen nicht unerheblichen Teil der deutschen Sportvereine und Verbände vertreten sind dabei.

Der organisierte Sport ist mit rund 90.000 Vereinen und den darin ca. 27 Millionen organisierten Mitgliedern ein wichtiger Faktor in der deutschen Gesellschaft. Viele dieser Vereine engagieren sich bereits zum Thema Inklusion und Sport. Die Inklusionslandkarte soll Interessenten dabei helfen, durch die Verlinkungen schneller an ihr Ziel zu kommen und die für sie passenden inklusiven Angebote (Sportvereine, Fitnessstudios, Freizeitanbieter) leichter zu finden.

 

Tiefe nachbarschaftliche Verwurzelung

 SoVD vergibt 1. Aktionspreis an den Ortsverband Osnabrück-Voxtrup

Der Sozialverband Deutschland (SoVD) in der Osnabrücker Region hat nach Auswertung aller eingereichten Unterlagen dem Ortsverband Osnabrück-Voxtrup den 1. Preis für seine herausragende Basisarbeit übergeben. Grundlage des Preises mit dem Motto unsere „Vier Sterne Ortsverbände“ waren vier Basissterne, die an die Ortsvereinsarbeit festgelegte Bedingungen knüpfen und grundsätzlich erreicht werden mussten. Darüber hinaus gab es noch Bonuspunkte, die bei der Bewertung, wer die finanziell dotierten ersten drei Plätze erreicht, zur Entscheidung beigetragen haben.

Im Grundsatz wollen wir unser Veranstaltungsangebot in den Ortsverbänden – und damit in der Nähe der Menschen – erhalten und unterstützen und dafür ist der OV Voxtrup ein sehr gutes Beispiel, so der Kreisvorsitzende Gerd Groskurt bei der Preisübergabe. Die Ortsverbände sind unser Fundament und auf diese nachbarschaftliche Verwurzelung wollen wir auf keinen Fall verzichten. Darüber hinaus wollen wir natürlich auch Verbesserungen angehen. In unseren Beratungsbüros entstehen eine Fülle von Anregungen und Hinweisen, die in den Ortsverbänden gar nicht alle in einen gesellschaftlichen Dialog eingebracht werden können, auch weil sie manchmal sehr speziell sind. Hier müssen wir Wege finden – über Hilfe und Beratung und über Ortsverbandsgrenzen hinaus, Vorschläge zu erarbeiten und uns im Sinne unserer Mitglieder als wohlverstandener Interessenvertreter in die politische Diskussion einbringen, so der Kreisvorsitzende in seinen Ausführungen.

Hans-Josef Elstro bedankte sich für die Auszeichnung des Kreisverbandes. „Das ist eine Anerkennung unseres gesamten Vorstandes - so der Ortsverbandsvorsitzende wörtlich – und wird sicher Ansporn sein, die Arbeit weiter zu aktivieren“. Die Arbeitsgemeinschaftsvorsitzende der Region Osnabrück, Hanna Nauber betonte im Rahmen ihres Glückwunsches, dass mit der Arbeit des Ortsverbandes auch sichtbar wird, welche Kraft, welches Engagement und welche Zukunftsperspektive im SoVD und der geleisteten Arbeit stecken.

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SoVD-Aktion in Stadt und Landkreis Osnabrück

Wenn man die gesellschaftliche Ausgangslage des SoVD im Landkreis und der Stadt Osnabrück betrachtet ist zuerst festzustellen, dass sich Ortsverbände des SoVD sehr unterschiedlich entwickeln.

Der Kreisvorstand ist der Meinung, gute und besonders gute Ortsverbände auszuzeichnen. Vorerst ist an eine Präsentation der 4-Sterne-Ortsverbände im Rahmen der Kreiskonferenz 2018 gedacht.

Die grundlegenden Überlegungen sind, auf dieser Konferenz nicht nur unseren Kreisverband, sondern auch der Arbeit unserer Ortsverbände einen Darstellungsraum zu geben.

Nach unseren Überlegungen haben wir mehr oder weniger folgende Problembereiche,

Neueintritte geschehen überwiegend durch Beratungskontakte, hohes Durchschnittsalter in den Funktionsbereichen und eine eher zufällige Personalqualifizierung,

unzureichende Mitgliederaktivierung, zu wenig Kümmern und Wissen über die Fähigkeiten der Mitglieder / besonders der Mitglieder, die über die Beratung zu uns kommen,

abnehmende Bindungskraft, mangelnde Kontakte und Netzwerke zur Bevölkerung und Vereinen / Initiativen.

Diese Problembereiche wollen wir mit unserer Auszeichnung der  „4 Sterne-Ortsverbände“ angehen.

Die Bewertung der Qualitätsmerkmale:

Der geschäftsführende Kreisvorstand wird als Jury zur Bewertung der Qualitätsmerkmale eingesetzt.

Die Bewerbung mit aussagefähigen Unterlagen sind in den entsprechenden Beratungsstellen oder bei Kreisvorstandsmitgliedern bis zum 01.Mai 2018 abzugeben.

Jeder Ortsverband, der sich beteiligt, erhält bei Erreichen der 4 Basissterne 50 €.

Der erste Preis wird mit zusätzlich 250 € ausgezeichnet.
Der zweite Preis erhält zusätzlich  150 €.
Der dritte Preis erhält zusätzlich      50 €.

Basisstern 1

Der Ortsverband muss seine Mitgliederzahl mindestens gehalten haben. 01.01.2017 bis 01.01.2018. Evtl. Zusammenschlüsse werden berücksichtigt.

Basisstern 2

Der Ortsverband muss im Jahr 2017 bis zur Abgabefrist mindestens 3 Pressemitteilungen oder Presseankündigungen in einer Zeitung nachweisen können.

Basisstern 3

Der Ortsverband muss seine Buchführung nach den Vorgaben der Finanzordnung durchführen und die vorgegebenen Fristen einhalten.

Basisstern 4

Der Ortsverband muss im Jahr 2017 bis zur Abgabefrist, einzeln oder in Verbindung mit anderen Ortsverbänden in einer Gemeinde gemeinsam eine Aktion durchgeführt haben. Dazu zählen auch Aktionen, die der Kreisverband für Ortsvereine anbietet.

Ortsverbände können mit Bonuspunkten zusätzliche Bewertungspunkte erreichen und die Chance auf den Sieg erhöhen. Bonuspunkte können aber keine Basissterne ausgleichen.

Bonusstern

Der Ortsverband hat im Bewertungszeitraum seine Mitgliederzahlen verbessert.

Bonusstern

Der Ortsverband verstärkt die Mitgliederpflege durch Begrüßungsanschreiben oder Besuche für neue Mitglieder.

Bonusstern

Der Ortsverband führt mindestens einmal im Jahr eine Veranstaltung durch, die geselligen Charakter hat und besonders Partner, Freunde und Interessierte einbezieht.

Bonusstern

Der Ortsverband muss einzeln oder in Verbindung mit anderen Ortsverbänden in einer Gemeinde eine thematische Veranstaltung / Forum / Empfang / Konferenz durchgeführt haben, zu der zusätzlich Bürgerinnen und Bürger bzw. Vertreter von anderen Vereinen oder Institutionen offiziell eingeladen wurden.

Bonusstern

Der Ortsverband ist aktiv im Internet präsent und hat dort einen aktuellen Auftritt mit Veranstaltungshinweisen und Berichten aus seinem Vereinsleben.

Bonusstern

Der Ortsverband hat die Mitglieder-Umfrageaktion des Kreises aufgegriffen und durchführt.

SoVD Region Osnabrücker-Land

Die 4-Sterne-Ausschreibung zum Download.

Die zentrale Rolle der Pressearbeit

Auf einem Forum mit über 100 Teilnehmern präsentierte der SoVD Landesverband viele Facetten der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. „Wir wollen darüber reden, was wir bereits gut machen, wo wir besser werden können und welche Zukunftschancen sich aufzeigen, machte der Landespressesprecher Matthias Büschking in seiner Eröffnung einer ganztägigen Arbeitstagung deutlich. Für uns ist wichtig, so die Delegation der SoVD Region Osnabrück (Bild), dass Anfänger und Fortgeschrittene von den Präsentationen, Gesprächen und Diskussionen etwas mitnehmen können. Alle Delegationsmitglieder stuften die gewonnen Erkenntnisse als wichtige Informationen ein und fuhren am späten Abend mit vielen neuen Eindrücken nach Hause.

SoVD-Ortsverbände Altkreis- und Stadt Osnabrück tagen

Delegationen der SoVD-Ortsverbände aus der Stadt und dem ehemaligen Landkreis Osnabrück treffen sich zu einem Arbeitstreffen am Samstag, 2. September um 9 Uhr in der Gaststätte Ellerweg in Hilter / Hankenberge, Osnabrücker Str. 45.

Viele Tagesordnungspunkte werden sich mit Fragen der Verbesserung der Verbandsarbeit auf Kreis- und Ortsverbandsebene befassen, so die einladende Arbeitskreissprecherin Hanna Nauber. Neben der Bündelung spezieller Themenbereiche auf regionaler Ebene, so der Kreisvorsitzende Gerd Groskurt, dürfen wir unsere „Wurzeln“ in den Gemeinden und Nachbarschaften nicht vernachlässigen. Ein besonderer Höhepunkt wir vor diesem Hintergrund die Auszeichnung eines „Vier-Sterne Ortsverbandes“ für seine herausragende Arbeit sein.

Lob und Zertifikat für den SoVD in der Osnabrücker Region

Die Arbeit des Sozialverbands Osnabrücker-Land wurde einer unabhängigen Prüfung unterzogen. Dabei kamen sowohl die ehrenamtliche Arbeit mit ihren Arbeitsabläufen und natürlich auch unser Kernbereich, die Arbeitsabläufe in den Beratungsstellen „unter die Lupe“.

In einem Brief teilt das Landesbüro jetzt mit, dass die SoVD-Arbeit in der Region Osnabrück entsprechen der neuen gültigen ISO-Norm vom TÜV Rheinland auf „Herz und Nieren“ geprüft wurden.

„Die Herren haben ein großes Lob an alle Beteiligten ausgesprochen, dass in angenehmer Gesprächsatmosphäre die sehr gute Arbeit sowohl im Haupt- als auch im Ehrenamt hervorragend nachvollziehbar dargelegt werden konnte.

Sie haben die neuen Normpunkte, insbesondere die Risikobewertung unserer Kernprozesse, verinnerlicht und richtig angewendet, sowie dokumentiert“ lautet die Aussage in dem übermittelten Brief des Landesverbandes.

Wir werden also demnächst ein neues Zertifikat erhalten, welches sicher einen Ehrenplatz in der Geschäftsstelle, Am Goethering in Osnabrück, finden wird, sind sich der Kreisvorsitzende Gerd Groskurt (im Bild links) und der Geschäftsstellenleiter Carsten Elmer einig.

Weitere Treffen und Seminare geplant

Fast 40 SoVD SchatzmeisterInnen und Interessierte trafen sich

Die in den Ortsverbänden zuständigen Verantwortlichen für die Finanzen trafen sich auf Einladung des Kreisverbandes zu einem Erfahrungsaustausch. Verlässlichkeit, Aufrichtigkeit und besonderes Engagement muss man als Schatzmeister bzw. Schatzmeisterin grundsätzlich mitbringen, so der Kreisvorsitzende Gerd Groskurt, dazu kommen noch die besonderen Kenntnisse die man in der Arbeit mit dem Kassenwesen im Sozialverband Deutschland benötigt.

Die Anforderungen, die an unsere Schatzmeister gestellt werden sind vielfältig, sie erfordern neben einem hohen Maß an Bereitschaft sich ständig in diesem Bereich weiter zu bilden und „am Ball zu bleiben“ viel Engagement und Verlässlichkeit. Neben der Abstimmung über Seminarangebote des Landesverbands diente dieses Schatzmeistergespräch dazu, unsere regionalen Angebote und Hilfen, sowie den allgemeinen Umgang mit Aufgaben - die sich besonders durch die neuen Satzungsanforderungen ergeben - zur Diskussion zu stellen.

Hier beginnt unsere eigentliche Aufgabe im Kreisverband, so die Kreisschatzmeisterinnen Marianne Zahn und ihre Vertreterin Brigitte Bamping. Obwohl viele Schatzmeister/innen solide berufliche Vorkenntnisse mitbringen, müssen wir Schulungsangebote zur Auffrischung und Weitergabe neuerer Anforderungen hier vor Ort ins Angebot stellen, so die beiden Kreisschatzmeisterinnen übereinstimmend. Auf jeden Fall soll es weiterhin – diese Botschaft gaben die Anwesenden dem Kreisvorsitzenden mit auf den Weg - mindestens einmal im Jahr ein Treffen mit den Schatzmeistern/innen aus der gesamten Region Stadt und Landkreis Osnabrück geben.

Einbruch in unserer Osnabrücker SoVD-Beratungsstelle

Viele Leser werden am Sonntag auf den neuen Tatort warten und sich vielleicht sogar darauf freuen. Weniger erfreut waren die Mitarbeiterinnen in der Osnabrücker SoVD Beratungsstelle als sie zu Arbeitsbeginn feststellen mussten, das über Nacht in das Büro eingebrochen worden war.

Allerdings müssen die Diebe nicht viel Zeit gehabt haben. Wesentlicher Sachschaden entstand an den aufgebrochenen Schränken. In der aufgebrochenen „Kaffeekasse“ war nur Kleingeld.

Viel ärgerlicher war, dass Gespräche und Spurensicherung durch die Polizei die Beratungsvereinbarungen zwei Stunden nicht zuließen.

Wir brauchen einen gesellschaftlichen Grundkonsens

SoVD Frauen: Die weitere Entwicklung setzt sich nicht „irgendwie“ fort

Hanna Nauber, 1. Kreisfrauensprecherin des Sozialverbands Deutschland (SoVD) in der Region OsnabrückMüssen wir nicht langsam runter, von den Aktionen und Veranstaltungen zum „Equal Pay Day“ oder zum „Internationalen Frauentag“? Eine Frage die auch in den Treffen der SoVD-Frauen diskutiert wird. Viele von uns haben allerdings deprimierende eigene Lebenserfahrungen und kennen auch noch das gesellschaftspolitische Umfeld ihrer Mütter. Der Satz in der Verfassung: Männer und Frauen sind gleichberechtigt, war eben nicht mit gesellschaftlicher Akzeptanz ausgefüllt und war damals nicht die Erlebniswelt von Frauen in unserer neuen jungen Demokratie. Der Kampf vieler Frauengenerationen hat zugegebener Maßen Fortschritte zum Guten gebracht. Aber diese jahrzehntelange Auseinandersetzung – manchmal mit einem Fortschritt nur in Millimetern – muss uns auch Verpflichtung sein, so die Kreisfrauensprecherin Hanna Nauber.

Deshalb nehmen Frauen unserer Generation die Verschiebung der gesellschaftlichen Koordinaten vielleicht etwas persönlicher. War doch die Gleichberechtigung mit Händen zu greifen, vielleicht nicht vollendet, aber doch immerhin als klares, nicht zu hinterfragendes Ziel. Und vielleicht geht mir die Gelassenheit auch deshalb ein bisschen verloren, weil ich geglaubt habe, irgendwann setzt sich diese Entwicklung unaufhaltsam fort. Ich, nein wir haben uns geirrt. Nichts ist sicher. Es ist nicht angenehm sich einzugestehen, dass eine gesellschaftliche Entwicklung und das gilt nicht nur für Frauen - aber auch für sie -, nicht zurückzudrehen wäre. Angesichts neuer politischer Strömungen tauchen alte Bilder neu und auf Hochglanz poliert wieder auf. Viele sind frustriert, dass manche Errungenschaften, wieder und wieder aus verstaubter Vergangenheit salonfähig zu werden scheinen.

Wer wie der SoVD in den Frauenzusammenkünften und Ortsverbandssitzungen seine Zeit opfert und sich die Geschichten und Gegebenheiten von Frauen anhört, wird spätestens dort wachgerüttelt, berichtete Hanna Nauber auf einer Tagung der SoVD-Frauensprecherinnen aus der Osnabrücker Region. Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz – umgangssprachlich auch Antidiskriminierungsgesetz genannt – soll neben anderen Gründen auch Benachteiligungen wegen des Geschlechts verhindern. Zur Verwirklichung dieses Ziels erhalten die durch das Gesetz geschützten Personen Rechtsansprüche gegen Arbeitgeber, wenn diese ihnen gegenüber gegen die gesetzlichen Diskriminierungsverbote verstoßen. Die Geschichte einer verheirateten Mutter mit zwei Kindern (3 und 7 Jahre) aus meiner Nachbarschaft macht das sehr praktisch deutlich.

Wieder eine Handvoll Bewerbungen rausgeschickt. Wieder mehrere Bewerbungsgespräche geführt. Erneut die Frage, wie die Betreuung der Kinder gesichert ist. Dabei hat die 35-jährige Frau ihre Ansprüche mit ihrer juristischen Ausbildung schon bis auf einen Halbtagsjob am Empfang zurückgeschraubt.

Leider kann ich ihren Unterlagen nicht entnehmen, wie alt ihre Kinder sind, so eine Mail einer Firma nach Eingang der Bewerbung, an die sich eine Reihe weiterer Fragen anschließen: Wohnen ihre Eltern bzw. Schwiegereltern ganz in der Nähe? Was macht ihr Mann beruflich? Ist sichergestellt, dass im Fall einer Krankheit oder in den Ferien die Kinder betreut werden?

Abgesehen von den ungewöhnlich offenen und sogar schriftlich formulierten Fragen, wird in unserem Kreis darüber gerätselt ob jemals ein Mann solche Fragen gestellt bekommt.

Muss ein Arbeitgeber nicht damit rechnen, dass Menschen ein Leben neben der Arbeit haben? Das Thema Familie betrifft überdies keinesfalls nur jüngere Menschen, es hat viele weitere Berührungspunkte. Sogar Kinderlose haben ja genauso Familien, nämlich Eltern, die möglicherweise irgendwann pflege-oder hilfebedürftig werden. Nur geht es hier nicht um eine Beschäftigung von 8 Stunden, womöglich noch im Schichtsystem, sondern um eine Halbtagsstelle. Das Antidiskriminierungsgesetz benennt noch viele weitere Punkte. Behinderung oder Alter zum Beispiel. Natürlich kann man vor dem Hintergrund dieses Gesetzes sogar den Rechtsweg bestreiten. Uns allen ist allerdings klar, dass Diskriminierung oft sehr hintergründig und verschleiert daherkommt. Letztlich brauchen wir einen Grundkonsens in der Gesellschaft zwischen Mensch und Mensch egal in welcher Funktion oder Rolle auch immer.

SoVD Kreisvorstand: Wir sind bestürzt

Karl-Heinz Kromik plötzlich aus unserer Mitte gerissen

Der langjährige SoVD-Ortsverbandsvorsitzende Karl-Heinz Kromik aus Ostercappeln ist am 2. August plötzlich und unerwartet aus unserer Mitte gerissen worden. Mit diesen Worten informierte der Kreisvorsitzende Gerd Groskurt die Kreisvorstandsmitglieder im Rahmen einer Kreisvorstandssitzung über den plötzlichen Tod „unseres Kreisvorstandsmitglieds“. Mit Bestürzung und Fassungslosigkeit nahm der Vorstand diese aktuelle Mitteilung auf.

In Erinnerung stellte der Kreisvorsitzende das große Engagement von Karl-Heinz Kromik heraus. Im Kreisvorstand galt sein großes Interesse den SoVD näher an junge Mitglieder heranzubringen. Für diese, eigentlich schwierigste Aufgabe war er prädestiniert, weil er im Herzen jung geblieben war und mit seiner Erfahrung auch das notwendige Steh- und Durchhaltevermögen mitbrachte.

Die gesellschaftspolitische Arbeit für die Interessen der Menschen war ihm nicht nur ans Herz gewachsen, sie war ein Stück seines Herzens“, formulierte der SoVD Kreisvorsitzende das Wirken von Karl-Heinz Kromik, das ihm auch die Kandidatur und Übernahme eines Kommunalmandats einbrachte.

Welchen herausragenden Stellenwert - aus Sicht des Kreisverbandes - seine Arbeit im Ortsverband genoss, wird auch mit der Auszeichnung des Ortsverbands Ostercappeln als einer von drei „Vier Sterne Ortsverbänden“ in der ganzen Region, für gute und beispielhafte Arbeit deutlich.

"In seinem Sinne weiterzuarbeiten und seinen Weg fortzusetzen wird uns eine Verpflichtung sein", so der SoVD Kreisvorsitzende abschließend.

Erste Erfahrungen sind toll - Hundebesuche in Seniorenheimen Lüstringen und Eversburg

Die Osnabrücker SoVD-Ortsverbände: Wüste, Haste-Dodesheide, Schinkel, Westerberg und Hellern in Osnabrück haben einen ersten Besuch im den Seniorenheimen Lüstringen und Eversburg hinter sich gebracht. Die Besuche auf vier Pfoten sollen jetzt zu einem festen Programmteil in den Heimen werden, so eine Gruppe Hundehalter, die sich dieser neuen Aufgabe mit ihren Vierbeinern stellen.

Dass Hunde und andere Tiere positive Wirkung auf Gesundheit und Psyche des Menschen haben, ist lange bewiesen. So arbeiten sie vielerorts als tierische Therapeuten in Seniorenheimen oder Behinderteneinrichtungen. Größte Herausforderung beim Aufbau einer Hundebesuchsgruppe sei es, Teilnehmer langfristig für dieses Ehrenamt zu gewinnen. Neben vielen schönen und rührenden Momenten kann der Umgang mit alten und kranken Menschen auch belasten“, fassen Mitmachende Hundebesitzer erste Erfahrungen zusammen. Deswegen bietet ihre Initiative den Mitgliedern ein regelmäßiges monatliches Treffen an, bei denen Eindrücke, Hinweise und Informationen ausgetauscht werden können.

„Bei uns müssen die Hunde keinen Eignungstest bestehen. Wir bilden sie auch nicht extra aus. Nach einem Kennenlernen zeigt sich zumeist, ob der Hund geeignet, sprich unaggressiv, wesensstark und gut erzogen ist“, berichtete Gerd Groskurt. Wichtig sei, dass das Tier gesund ist und Spaß an seinem Besuchs-Job habe.

Im Stuhlkreis oder bei jetzt ersten vereinbarten individuellen Besuchen auf den Zimmern blühen die Senioren beim Streicheln und Füttern der Hunde regelrecht auf. Im Voraus geplant wird nichts, lebhafte Gespräche ergeben sich im Beisein der Hunde von ganz alleine.

Hundehalter, die gerne mitwirken möchten, können sich bei Gerd Groskurt per E-Mail groskurt(at)gmx.de melden.

Jugendseminar vom 25.-27. August 2017 in Esens-Bensersiel

Schwerpunktthema des Jugendseminars ist die Bundestagswahl im September.

Gemeinsam mit ReferentInnen der Friedrich-Ebert-Stiftung widmen wir uns dem Thema „Rettet die Wahlen!“

Am 24. September 2017 wird ein neuer Bundestag gewählt. Wen oder was wählt man da nun aber konkret? Warum ist es eigentlich wichtig, in einer Demokratie sein Wahlrecht zu nutzen? Wie sieht so ein Wahlzettel aus? Worüber entscheidet der Bundestag und was hat das mit mir und meinem Leben zu tun? Welche Themen sind Euch besonders wichtig? Wir wollen im Rahmen des Workshops diese und andere Fragen rund um die Bundestagswahl klären und mit den Teilnehmenden diskutieren.

Anmeldeschluss: 02.08.2017
Detaillierte Infos entnehmen Sie bitte dem Anmeldeformular, das wir hier zum Download bereitstellen.

Mit den Enkelkindern in die Herbstferien

Sie haben Lust, mit Ihrem Enkelkind in den Herbstferien fünf schöne Tage im Harz zu verbringen? Dann melden Sie sich bei uns zum Familienseminar in den Herbstferien an, so die 1. Kreisfrauensprecherin in der Region Osnabrück, Hanna Nauber. Dieses ist ein Angebot, so der SoVD, das mit Programmanteilen Erholung und Erlebnis zusammenführt.

Verbringen Sie vom 2. bis zum 6. 10. 2017 unvergessliche Tage mit ihren Enkelkindern im Harz. Die Unterbringung erfolgt im Vitalhotel in Bad Sachsa.

Für Familien und Großeltern mit Enkelkindern ab 6 Jahren werden umfangreiche Freizeitaktivitäten angeboten. Neben Basteln und gemeinsamen Spielen am Abend erwarten Sie auch ein Besuch im Schwimmbad und ein Ausflug in den Harz.

Ermöglicht wird das Familienseminar von den Frauen und der Jugend im SoVD-Landesverband Niedersachsen e.V.

Der Teilnehmerbeitrag schließt vier Übernachtungen mit Vollpension ein, die Unterbringung erfolgt in Doppelzimmern.

  • Pro Großelternteil und ein Enkelkind: 369 Euro
  • Jedes weitere Enkelkind: 149 Euro
  •  Für jede weitere Einzelperson: 249 Euro

Zur Teilnahme Infos und Anmeldung:

Eine Anmeldung ist ausschließlich mit der als Datei angefügten Antwortkarte möglich.
SoVD-Landesverband Niedersachsen e.V. Nina Spiegel | Abteilung Sozialpolitik
Tel.: 0511/70148-37 | Fax: 0511/70148-70 I E-Mail: sozialpolitik(at)sovd-nds.de
Anmeldeschluss ist der 27.8.2017.

Flyer mit Programm und Antwortkarte zum Download

Ausstellung: 100 Jahre SoVD Geschichte in Osnabrück

Anforderungen der neuen Zeit annehmen

Auch ein starker Verband mit über 9.000 Mitgliedern in Stadt und Landkreis Osnabrück, so der Ortsverbandsvorsitzende Hans-Josef Elstro, tut gut daran „kräftige und intakte Wurzeln“ in den Städten und Gemeinden – also in Nachbarschaft zu den Menschen - zu haben. Wir können stolz auf diesen Verband seine Arbeit und seine Geschichte – ob unter dem Namen Reichsbund oder Sozialverband Deutschland – sein, so der OV-Vorsitzende in seiner Begrüßung.

Diese Meinung unterstrich auch die Osnabrücker Bürgermeisterin Brigit Strangmann in ihrem Grußwort. Dass der Sozialverband Deutschland (SoVD) zu diesem Stück „ guter Nachbarschaft in unserer Stadt“ wieder einen gesellschaftlichen Anteil übernimmt ist für die Gemeinde ein positiver Aspekt. Dies ist auch der Moment für das Engagement des SoVD in unserer Heimatstadt den besonderen Dank auszusprechen.

Mit dem Satz von Jean Jaurès heißt Tradition pflegen: „Nicht Asche aufzubewahren sondern ein Feuer am Leben zu erhalten“, so der Kreisvorsitzende in seinem Beitrag. Das bedeutet, unser Weg muss über unseren 100-jährigen Geburtstag in die neue Zeit, mit neuen und anderen Anforderungen und Erwartungen führen. Das ist auch ein Grund, so der SoVD Kreisvorsitzende, dass wir mit unseren Säulen als Mitgliederverband, mit den Beratungs- und Hilfeangebot und unsere gesellschaftspolitischen Arbeit durch eine nicht immer einfache Zeit gekommen sind.

Aktuell streift er dabei auch zeitnahe Entwicklungen. Wir entwickeln uns in eine „Widerspruchgesellschaft“ so eine Anmerkung. Als abenteuerlich bezeichnete er, dass eine immer größere Flut von Anträgen bei unterschiedlichsten Trägern erst einmal abgelehnt werde. Im Landesverband schätzt man die Ablehnungen, je nach Träger auf 30 bis 40 Prozent ein. Wir könnten „frohlocken“, dass unsere Beratungsstellen so gut ausgelastet sind, sehen aber auch die menschliche Komponente dieser Entwicklung und die damit verbundenen Einschnitte in die Lebensqualität. Ich bitte jeden sich mit fachlichem Rat auf einen Widerspruch einzulassen und nötigenfalls auch vor einer Klage nicht zurückzuschrecken. Spätestens da wird sehr gründlich und unabhängig geprüft, fügte der Kreisvorsitzende an.

Einladung: Einen Schritt in die nächsten Jahre

SoVD Ausstellung zur 100-jährigen Geschichte im Stadthaus Osnabrück

Der (SoVD) Sozialverband Deutschland macht bei seiner Ausstellungseröffnung im Stadthaus Osnabrück sehr wohl deutlich, dass eine neue Zeit auch neue Anforderungen erfordert.

Wir hätten nicht „überlebt“ wenn wir der Verband von 1917 geblieben wären, so der Kreisvorsitzende Gerd Groskurt.

Symbolisch wollen die Ortsverbandsvorsitzenden aus dem Bereich Osnabrück ein „weißes Band“ durchschneiden und damit den Weg, seine notwendigen Anpassungen und Veränderungen, dokumentieren.

Die Ausstellungseröffnung ist am 10. Juli 14:00 Uhr im Foyer Stadthaus Osnabrück, Natruper-Tor-Wall 2.

Die Ausstellung während der Öffnungszeiten des Stadthauses bis einschließlich 12 Juli zu besichtigen. Interessierte sind herzlich willkommen.

Geplanter Ablauf

1.   Eröffnung und Begrüßung durch einen Ortsvorsitzenden
2.   Grußwort der Bürgermeisterin Birgit Strangmann
3.   Worte des SoVD Kreisvorsitzenden Gerd Groskurt
4.   Symbolisches durchscheiden eines Sperrbandes ( Bild )

SoVD Gruppe „Hundebesuche“ trifft sich

Am jeweils ersten Donnerstag im Monat trifft sich die Initiative „Besuch auf vier Pfoten“. Nach einem ersten Antrittsbesuch und weiteren Besuchsplanungen in anderen Heimen, soll dieser feste Donnerstagstermin für Absprachen und Hinweise für zukünftige Vorhaben genutzt werden.

Der nächste Termin ist am 6. Juli, 17:30 Uhr in der Gaststätte „Am Rubbenbruchsee“ Osnabrück, Barrenteil 2. Interessierte mit und ohne Hund sind herzlich willkommen.

Einstandsbesuch „auf vier Pfoten“

SoVD-Gruppe besucht Seniorenzentrum Eversburg

Zu einem ersten Besuch im Seniorenzentrum Eversburg kamen Hundehalter, Hunde und Betreuungspersonal zu gemeinsamen Kennlernen zusammen. Mit dem Seniorenzentrum Eversburg war noch kein offizielles Programm, sondern nur ein erster Vorstellungstermin abgesprochen. (Bild vor dem Eingang) Ein behutsamer Weg –meinten die Beteiligten - der Mensch und Tier zu einer erfolgreichen Gemeinsamkeit führen soll. Letztlich wollen wir mit dem Besuch auf vier Pfoten den Wohnbereichsalltag der Heime auflockern und einen Teil zum Wohlbefinden in der Senioreneinrichtung einziehen lassen.

Für Außenstehende vermittelt sich manchmal der Eindruck einer „eigenen Welt“. Das ist, so der SoVD- Ortsverbandsvorsitzende Gerd Groskurt und Hundehalter von Labrador Max, auch einer unserer Gründe für die Initiative in Osnabrück. Hunde vermitteln einfach und ehrliche Nähe und Vertrautheit, geben Trost und Freude und machen auch Spaß.

Die Hunde als die eigentlichen Hauptakteure, so ein Halter beim Weg durch das Seniorenheim, sehen das glaube ich völlig entspannt. Und so nahmen die Vierbeiner sowohl auf den Wegen durch das Heim und bei der Verabschiedung vor der Haustür schon einmal einige Streichel- und Krauleinheiten von Heimbewohnern entgegen. Bei allen Beteiligten war klar, ob schon als Programmpunkt geplant oder zufällig, man verstand sich.

Die Hundehalter und Heimvertreter vereinbarten einen ersten festen Besuchstermin, vorerst in monatlichem Rhythmus. Zusätzlich wollen sich alle an diesem Programm beteiligten – auch die Gruppe Seniorenheim Lüstringen - an jedem ersten Donnerstag im Monat um 17:30 Uhr am Café am Rubbenbruchsee treffen. Da sollen Erfahrungen und Hinweise miteinander ausgetauscht und besprochen werden. Interessierte mit und ohne Hunde sind herzlich willkommen.

SoVD-Inklusionspreis 2017

Der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen schreibt nach dem überragenden Erfolg in den letzten Jahren auch 2017 wieder einen Inklusionspreis aus, so die Arbeitskreisvorsitzende „Inklusion“ Marianne Stönner aus der Region Osnabrück. Der Preis in den beiden Kategorien Ehrenamt und Medien ist zusammen mit 10.000 Euro dotiert. „all inclusive #3.“. So muss Niedersachsen sein.“ ist das Motto. Einsendeschluss 31. Oktober 2017.

Bei dem ersten Preis geht es um ehrenamtliche Projekte aus ganz Niedersachsen, die sich mit dem Thema beschäftigen. Wo ist die Umsetzung der Inklusion besonders gut gelungen? Bewerben können sich Initiativen, Vereine und Verbände - egal, ob sie im SoVD organisiert sind oder nicht.

Beim Medienpreis sind Journalisten oder Redaktionen aus ganz Niedersachsen aufgerufen, besonders gelungene Berichterstattungen zum Thema einzusenden. Dabei ist es egal, ob es ein Fotoprojekt, eine Internetseite, ein Blogtext, eine Reportage, ein Film oder ein Radiobeitrag ist.

Die vollständige Ausschreibung (siehe Bilder) kann HIER herunter geladen, oder im SoVD Beratungsstellen Bersenbrück, Bohmte, Melle und Osnabrück angefordert werden.

Ausstellung zeigt 100 Jahre SoVD Geschichte

Viele kommunale Repräsentanten bei der Eröffnung im Kurmittelhaus Bad Rothenfelde

Auch ein starker Verband mit über 9.000 Mitgliedern in Stadt und Landkreis Osnabrück, so der Ortsverbandsvorsitzende Christian Hafner, tut gut daran „kräftige und intakte Wurzeln“ in den Städten und Gemeinden – also in Nachbarschaft zu den Menschen - zu haben. Wir können stolz auf diesen Verband seine Arbeit und seine Geschichte – ob unter dem Namen Reichsbund oder Sozialverband Deutschland - sein.

Diese Meinung unterstrich auch der Rothenfelder Bürgermeister Klaus Rehkämper in seinem Grußwort. Dass der Sozialverband Deutschland (SoVD) zu diesem Stück „ sozialer Heimat in unserer Gemeinde“ wieder einen gesellschaftlichen Anteil übernimmt ist für die Gemeinde ein positiver Aspekt. Dies ist auch der Moment für das Engagement des SoVD in unserer Heimatstadt und im gesamten Südkreis besonderen Dank auszusprechen.

Mit dem Satz von Jean Jaurès heißt Tradition pflegen: „Nicht Asche aufzubewahren sondern ein Feuer am Leben zu erhalten“, so der Kreisvorsitzende in seinem Beitrag. Das bedeutet, unser Weg muss über unseren 100-jährigen Geburtstag in die neue Zeit, mit neuen und anderen Anforderungen und Erwartungen führen. Das ist auch ein Grund, so der SoVD Kreisvorsitzende, dass wir mit unseren Säulen als Mitgliederverband, mit den Beratungs- und Hilfeangebot und unsere gesellschaftspolitischen Arbeit durch eine nicht immer einfache Zeit gekommen sind.

Aktuell streift er dabei auch zeitnahe Entwicklungen. Wir entwickeln uns in eine „Widerspruchgesellschaft“ so eine Anmerkung. Als abenteuerlich bezeichnete er, dass eine immer größere Flut von Anträgen bei unterschiedlichsten Trägern erst einmal abgelehnt werde. Im Landesverband schätzt man die Ablehnungen, je nach Träger auf 30 bis 40 Prozent ein. Wir könnten „frohlocken“, dass unsere Beratungsstellen so gut ausgelastet sind, sehen aber auch die menschliche Komponente dieser Entwicklung und die damit verbundenen Einschnitte in die Lebensqualität. Ich bitte jeden sich mit fachlichem Rat auf einen Einspruch einzulassen und nötigenfalls auch vor einer Klage nicht zurückzuschrecken. Spätestens da wird sehr gründlich und unabhängig geprüft, fügte der Kreisvorsitzende an.

Integrationsklasse besuchte den Zoo

Eine Integrationsklasse der Integrierten Gesamtschule Osnabrück in Eversburg hatte einen tollen Tag im Osnabrücker Zoo. Förderverein und SoVD (Sozialverband Deutschland) hatten Besuchskarten für den Osnabrücker Zoo gespendet.

„Wir freuen uns diesen gelungenen und etwas anderen „Schultag“ mit möglich gemacht zu haben“, so der SoVD-Kreisvorsitzende Gerd Groskurt. „In meiner Schulzeit waren solche Ausflugs- und Besichtigungstage auch schon immer etwas Besonderes“

Zusätzlich nahm er schmunzelnd Frau Diesel, als begleitende Lehrerin, ein Versprechen ab, hinterher nicht noch einen Aufsatz über die Erlebnisse schreiben zu lassen. „Wir mussten von solchen außergewöhnlichen Aktionen hinterher immer einen Aufsatz schreiben und das hat vorher schon die Stimmung deutlich beeinträchtigt“, konnte sich der SoVD-Kreisvorsitzende erinnern.

Nach einem gemeinsamen Erinnerungsfoto stand bei schönem Wetter nur noch ein spannendes und eindrucksvolles Erlebnis auf dem Klassenprogramm.

„Besuch auf vier Pfoten“ vereinbart monatliches Treffen

Sorgfältig und vorsichtig nähert sich die vom SoVD eingerichtete Gruppe zum Besuch in Osnabrücker Seniorenheimen ihren ersten Besuchen. Ein behutsamer Weg, der Heimbewohner und Tiere zu einer erfolgreichen Gemeinsamkeit führen soll. „Die Hunde als die eigentlichen Hauptakteure“, so ein Halter bei einem gemeinsamen Kennlerngang einer Hundegruppe, „sehen das glaube ich sehr viel entspannter.“

Auf jeden Fall haben sich die Hundebesitzer zu einem festen Termin an jedem ersten Donnerstag im Monat verabredet. Da sollen Erfahrungen und Hinweise miteinander ausgetauscht und besprochen werden können. Interessierte melden sich bitte unter der E-Mail-Adresse: groskurt(at)gmx.de.

SoVD präsentiert seine 100-jährige Geschichte „vor Ort“ in Osnabrück

Nach kurzer Diskussion im Kreisvorstand des SoVD (Sozialverband Deutschland) stand die grundlegende Entscheidung fest, den 100-jährigen Geburtstag des ehemals als „Reichsbund“ gegründeten SoVD in den Regionen zu präsentieren. Sie dort auszustellen, wo unsere Mitglieder in den Nachbarschaften verwurzelt sind, war für den Kreis-SoVD einhelliger Wunsch. Da wir die niedersachsenweit zur Verfügung stehende Ausstellung natürlich nur für einen fest gelegten Zeitraum bekommen konnten, so der Kreisvorsitzende Gerd Groskurt, mussten wir „gut getaktet und zeitlich begrenzt“ in den Regionen die Ausstellungen planen. Der Reichsbund / SoVD in der Region Osnabrück wurde als Kreisverband in den früheren alten Landkreisen und der Stadt Osnabrück erst im Jahr 1919 gegründet, darauf werden wir im Jahr 2019 zurückkommen.

Die Verbandsgeschichte unserer Bundesorganisation ist eng verbunden mit der Geschcihte Deutschlands. Als Bund der Kriegsteilnehmer und Kriegsbeschädigten 1917 - schon vor dem Ende des I. Weltkriegs entstanden - hat sich der SoVD mit der Zeit zu einem modernen Sozialverband entwickelt. Mit großen Bild- und Textelementen wird unsere Geschichte und Tradition mit der Ausstellung eindrucksvoll dargestellt.

Schnupperrunde: „Zum Zweiten“

SoVD bereitet Besuchsprogramm für Besuche auf vier Pfoten vor

Zu einem zweiten Treffen kamen Hundehalter auf Einladung einiger SoVD Ortsverbände in Osnabrück zusammen. Mit den Seniorenzentren Eversburg und Lüstringen sind zwei konkrete Vorstellungstermine abgesprochen. Bevor die Sache jetzt ernst wird, wurde auf der Zusammenkunft mit Haltern und Hunden erst einmal in zwei Gruppen probiert, inwieweit die Hunde selber bei einem gemeinsamen Auftritt miteinander umgehen.

Gespannt ist die Atmosphäre schon, sagt selbst die Besitzerin von „Hundemischling Räuber“ die als einzige Erfahrungen in diesem Bereich mitbringt. Letztlich wollen wir mit dem Besuch auf vier Pfoten den Wohnbereichsalltag der Heime auflockern, mehr Wohlbefinden und Häuslichkeit in die Einrichtungen einziehen lassen. Das ist, so der SoVD Ortsverbandsvorsitzende Gerd Groskurt und Hundehalter von Labrador Max, auch einer unserer Gründe für die Initiative in Osnabrück. Hunde vermitteln einfach und ehrliche Nähe und Vertrautheit, geben Trost und Freude und machen auch Spaß.

Wie wir das alles organisieren und welche Bedingungen wir erfüllen müssen, ist Teil des ersten Heimbesuchs wo es in der ersten Runde noch nicht um ein Besuchsprogramm sondern eher um ein gegenseitiges Kennenlernen geht, dass Hunde, Besitzer, Heimbewohner und Personal miteinander austesten. Auf jeden Fall haben sich die Hundebesitzer zu einem festen Termin an jedem ersten Donnerstag im Monat verabredet. Da sollen Erfahrungen und Hinweise miteinander ausgetauscht und besprochen werden können. Weitere Interessierte melden sich bitte unter der E-Mail-Adresse: groskurt(at)gmx.de.

SoVD präsentiert seine 100-jährige Geschichte „vor Ort“

Nach kurzer Diskussion im Kreisvorstand des SoVD (Sozialverband Deutschland) stand die grundlegende Entscheidung fest, den 100-jährigen Geburtstag des ehemals als „Reichsbund“ gegründeten SoVD in den Regionen zu präsentieren. Sie dort auszustellen, wo unsere Mitglieder in den Nachbarschaften verwurzelt sind, war für den Kreis-SoVD einhelliger Wunsch. Da wir die niedersachsenweit zur Verfügung stehende Ausstellung natürlich nur für einen fest gelegten Zeitraum bekommen konnten, so der Kreisvorsitzende Gerd Groskurt, mussten wir „gut getaktet und zeitlich begrenzt“ in den Regionen die Ausstellungen planen. Der Reichsbund / SoVD in der Region Osnabrück wurde als Kreisverband in den früheren alten Landkreisen erst im Jahr 1919 gegründet, darauf werden wir im Jahr 2019 zurückkommen.

Die Verbandsgeschichte unserer Bundesorganisation ist eng verbunden mit der Geschichte Deutschlands. Als Bund der Kriegsteilnehmer und Kriegsbeschädigten 1917 - schon vor dem Ende des I. Weltkriegs entstanden - hat sich der SoVD mit der Zeit zu einem modernen Sozialverband entwickelt. Mit großen Bild- und Textelementen wird unsere Geschichte und Tradition mit der Ausstellung eindrucksvoll dargestellt.

Thema Organspende kommt auf die SoVD-Agenda

Anlässlich des 3. Juni - dem bundesweiten Aktionstag der Organspende - hat der Kreisvorstand des SoVD (Sozialverband Deutschland) in der Region Osnabrück beschlossen das Thema Organspende auf die Tagesordnung zu setzen. „Das Thema Organspende geht uns alle an. Denn jede und jeder von uns kann schon morgen selbst auf ein Spenderorgan angewiesen sein“, so die mit der Koordinierung beauftragte Kreisfrauensprecherin Hanna Nauber, wörtlich.

In Niedersachsen haben wir nach dem Jahr 2015 mit 354 Transplantationen im Jahr 2016 mit 432 Transplantationen fast wieder das Niveau vergangener Zeiten erreicht. Laut Angaben der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung haben allerdings nur 32 Prozent ihren Willen zur Organspende in einem ausgefüllten Organspende-Ausweis dokumentiert.

Dass es oft an Informationen für eine Entscheidung und an genereller Aufklärung fehlt, kann der SoVD nach Stichproben in den Wartezimmern von Arztpraxen und Krankenhäusern bestätigen. Zumindest da, aber auch in den Apotheken hätten wir in jedem Fall Hinweise auf Organspenden erwartet.

Laut Aussagen der Krankenkassen warteten in Niedersachsen im letzten Jahr rund 1000 Menschen auf ein für sie überlebenswichtiges Organ. Ausklammern will der SoVD auch nicht die Diskussion über Undurchsichtigkeiten im Zuge von Organverpflanzungen. Ob das im Jahr 2016 verabschiedete Transplantationsregister die Erwartungen von Transparenz erfüllt ist auch eine notwendige Fragestellung, so eine SoVD-Mitteilung.

Den Anfang soll eine Informationsveranstaltung am 19. Sept. 2017, 15:00 Uhr im Gasthaus Thies in Hasbergen / Gaste mit Hubert Knicker machen, der 2010 herztransplantiert wurde. Von einem auf den anderen Tag geriet sein Leben aus allen Fugen. Eine schwere Herzmuskelentzündung ließ ihm laut ärztlicher Prognose nur noch wenig Lebenszeit.

Einig ist der SoVD-Kreisvorstand, dass diesem Thema weder ein bundesweiter Aktionstag noch in einem Vortragsabend gerecht wird. Interessierte, die weiteren Gesprächsforen mitgestalten wollen oder zusätzliche Informationen einbringen können, sollten sich per E-Mail unter „groskurt(at)gmx.de“ melden.

SoVD und AWO unterstützen Planungen für einen Stätte des Gedenkens an Fremdarbeiterkinder

In der Zeit des Zweiten Weltkrieges starben zwischen 1942 und Kriegsende 1945 in und um Osnabrück viele Kinder, geboren von ausländischen Zwangsarbeiterinnen. Von 80 dieser Kinder sind ihre Gräber seit kurzem auf dem Heger Friedhof nachweisbar. Geboren wurden sie überwiegend in Osnabrücker Lagern und starben oft noch am selben oder in den darauffolgenden Tagen. Während die Mütter unmittelbar nach der Niederkunft wieder in den Fabriken und Betrieben ihre Arbeit verrichten mussten, wurden die Säuglinge und Kinder sich selbst überlassen. Sie starben durch systematische Mangelernährung und Krankheiten aufgrund der schlechten hygienischen Umstände in den Lagern.

Gerd Groskurt (links im Bild), als Vertreter der Ortsverbände in der Stadt Osnabrück im Sozialverband Deutschland und Peter Ebbrecht (AWO Ortsverein Altstadt-Westerberg-Atter-Eversburg) ließen sich von der Vertreterin des Osnabrücker Service Betriebs, Petra Joachimmeyer, Karteikarten und Gräberkataster zeigen die einen grausames Stück unserer Geschichte dokumentieren. Dennoch geriet diese Vergangenheit nach Ende des Krieges bald in Vergessenheit. Während anderen Opfern mit ihren heute noch existierenden Gräbern ein Zeichen der Erinnerung gesetzt wurde, verschwanden die Gräber der Kinder.

Die SoVD Ortsverbände und der AWO Ortsverein wollen nach den umfangreichen Recherchen im Osnabrücker Service Betrieb (OSB) die Planungen zur Herrichtung des Gräberfeldes auf dem Heger Friedhof und der Idee diese Stelle mit einem in Stein gestalteten Hinweis auszustatten unterstützen. Dazu ist ein Spendenkonto beim AWO Ortsverein eingerichtet. Bei Bedarf wird eine Spendenbescheinigung ausgestellt.

AWO Ortsverein Osnabrück
IBAN: DE12 2659 0025 0308 0331 00
BIC: GENODEF1OSV
Volksbank Osnabrück eG
Verwendungszweck: Gedenkstätte

Die beiden Unterstützer wollen jetzt Spenden für die Verwirklichung dieser Gedenkstätte sammeln, damit die Planungen auf dem Heger Friedhof umgesetzt werden können.

Regionale Brücke zur Sozialpolitik mit Hans-Werner Jungholt

Der SoVD-Kreisverband Osnabrück wird in den landesweiten Zusammenkünften des Sozialverbands Deutschland (SoVD) – im Sozialpolitischen Ausschuss - neu durch Hans-Werner Jungholt vertreten. Das beschloss der Kreisvorstand in der Region Osnabrück auf seiner jüngsten Sitzung.

In diesem Zusammenhang beschloss der Kreisvorstand weiterhin, dass der Gesmolder Ortsverbandsvorsitzende die verschiedenen Aktionsgruppen und Arbeitskreise in den unterschiedlichsten Bereichen als Sprecher in einem „Sozialpoltischen Ausschuss“ bündelt.

Neben unserer Interessenwahrung in den Treffen der Landes-SoVD und der Weiterleitung von dort diskutierten Themen kommt auf den neuen Sprecher nach Vorstellungen des Kreisvorsitzenden Gerd Groskurt hinzu, „eine Klammer zwischen den Themen in unseren Beratungsstellen in Bersenbrück, Bohmte, Melle und Osnabrück zu bilden. Was dort in den Problemlagen bei Rente, Pflege, Gesundheit, Behinderung, Hartz IV und Armut aufläuft müssen wir in unsere Vorschläge und Überlegungen einbeziehen“, so eine SoVD Mitteilung.

Nicht nur Forderungen für Andere formulieren

SoVD beschließt acht Punkte zur Einhaltung von Barrierefreiheit

Der Sozialverband Deutschland (SoVD), so die Sprecherin des „Arbeitskreises Inklusion“ Marianne Stönner muss die „Barrierefreiheit“ in seinem eigenen Wirkungsfeld überprüfen. In der Erarbeitung ist mehr als deutlich geworden, dass Barrieren nicht nur für die Erreichbarkeit besondere Hindernisse sind. Sprache, Schrift und die grundsätzliche menschliche Aufgeschlossenheit sind Grundvoraussetzungen zu einer gleichberechtigten modernen Gesellschaft.

Wer mit dem Finger auf andere zeigt, so Marianne Stönner in Anlehnung an eine Aussage des früheren Bundespräsidenten Gustav Heinemann, auf den zeigen immer drei Fingen zurück. Deshalb ist es eigentlich selbstverständlich, dass der SoVD im eigenen Bereich soweit möglich alle Barrieren abbaut. Vielleicht finden sich ja auch weitere Vereine, Organisationen und Verbände, bei denen zumindest die eine oder andere Anregung „hängen“ bleibt. Wir wünschen uns auf diesem Weg viele Erfolge und recht viele Verbündete, schließt der SoVD seine Mitteilung. Das Papier ist fileadmin/kreisverbaende/osnabrueck/downloads/8-Punkte.pdfmit einem Klick hier  herunterzuladen.

Besuch auf vier Pfoten in Osnabrücker Heimen

Nächstes Treffen: 9. Juni, 17:30 Uhr am „Büdchen“ auf dem Westerberg

Rund 20 Interessierte, einige gleich mit ihren Hunden, fanden sich zu einem ersten Abstimmungsgespräch zu einem Besuchsprogramm mit ihren Hunden in Osnabrücker Heimen zusammen.

In einer von den SoVD-Ortsverbänden in der Stadt Osnabrück initiierten Aktion besprachen sich die Hundehalter und nahmen schon mal einige Hunde erste Kontakte auf. Das Motto „Besuch auf vier Pfoten“ hatte in einem Artikel der NOZ viel Aufmerksamkeit erregt, so der SoVD Vorsitzende Gerd Groskurt. Auf jeden Fall haben wir so viel Interessiere zusammen, dass das Programm starten kann.

Als erste Interessenten von der Heimseite haben sich die Seniorenzentren Eversburg und Lüstringen gemeldet. Mit den Interessierten will der SoVD jetzt ein Besuchsprogramm besprechen, dabei geht es uns darum, eine verlässliche Grundlage zu schaffen, die wir und die Heime, für die diese Aktion ja auch erheblichen Aufwand bedeutet, auch durchhalten können. Steigern und ausweiten können wir unsere Besuche immer noch, machte ein Hundehalter die allgemeine Grundstimmung deutlich.

Weitere offene Fragen wurden zur Recherche in das nächste Zusammenkommen, diesmal mit allen Hunden, auf das nächste Treffen am 9 Juni, 17.30 Uhr am Büdchen auf dem Westerberg, überwiesen.

Interessierte weitere Hundehalter, wie auch Heime, können sich zwischenzeitlich telefonisch (0541/4082699) oder per Mail (groskurt(at)gmx.de) melden.

SoVD bietet inklusive Ferienfreizeit an

Auch in diesem Jahr führt der Sozialverband Deutschland (SoVD) wieder die inklusive Jugendfreizeit der SoVD-Jugend Niedersachsen nach Dänemark durch.

Ziel der einwöchigen Reise vom 21. bis 28. Juli 2017 ist der Ort Marielyst in Dänemark. Teilnehmen können alle interessierten Jugendlichen mit und ohne Behinderung zwischen 14 und 27 Jahren. Der einwöchige Aufenthalt ist ein „all inclusive“ Angebot und kostet 298,- Euro pro Person. Anmeldeschluss ist am 28. Mai 2017.

Weitere Informationen können über die SoVD Geschäftsstellen in Osnabrück, Bohmte, Bersenbrück und Melle oder über die Landesgeschäftsstelle per E-Mail: sovd-jugend(at)sovd-nds.de angefordert werden.

SoVD begrüßt Rückenwind aus Europa

Europarat beschließt Resolution und Bericht zu politischen Rechten von Menschen mit Behinderungen

Der Europarat hat in einer Resolution die politischen Rechte von Menschen mit Behinderungen nachhaltig unterstrichen. Alle Mitgliedsstaaten werden darin aufgefordert, die in der UN-Behindertenrechtskonvention festgelegten Menschenrechtsstandards vollständig umzusetzen und zu gewährleisten. Die Resolution enthält konkrete Handlungsempfehlungen für die Mitgliedsstaaten, um die politische Mitwirkung von Menschen mit Behinderungen zu erhöhen.

Wichtiger Punkt ist unter anderem der Aufruf, das Wahlrecht auch bei einer Betreuung in allen Angelegenheiten zu gewährleisten und Menschen mit Behinderungen durch ein System der unterstützenden Entscheidungsfindung politische Partizipation zu ermöglichen. Hingewiesen wird auch, so die SoVD Sprecherin im Arbeitskreis Inklusion Marianne Stönner, dass das Thema barrierefreie Wahlen sowohl die physische Zugänglichkeit der Wahllokale  und in ganz besonderem Maße auch die Zugänglichkeit von Informationen. Hierzu dient etwa die stärkere Verwendung „Leichter Sprache“.

Die Resolution verpflichtet zu einem inklusiven Wahlrecht im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention. Eine besondere Forderung ist, die bestehenden pauschalen Wahlrechtsausschlüsse den Wahlgesetzen zu streichen. Menschen im wahlfähigen Alter soll politische Teilhabe und Partizipation durch geeignete Unterstützungsmaßnahmen ermöglicht werden. In Deutschland sind Menschen, für die zur Besorgung aller ihrer Angelegenheiten ein Betreuer bestellt ist, vom aktiven und passiven Wahlrecht ausgeschlossen. Während einige Bundesländer diesen Ausschluss in ihren Landeswahlgesetzen bereits ersatzlos gestrichen haben, wird er nach aktueller Gesetzeslage auch im Rahmen der Bundestagswahl 2017 greifen und so die politische Teilhabe von über 81.000 Menschen im wahlfähigen Alter beschränken.

Der Kreisvorsitzende des SoVD, Gerd Groskurt, wies im Zusammenhang mit dem Europäischen Tag der Teilhabe für Menschen mit Behinderungen auf eine  8-Punkte Richtlinie des SoVD für seine eigene Arbeit als Mitgliederorganisation hin. In der Erarbeitung ist mehr als deutlich geworden, dass Barrieren nicht nur für die Erreichbarkeit besondere Hindernisse sind. Sprache, Schrift und die grundsätzliche menschliche Aufgeschlossenheit sind Grundvoraussetzungen zu einer gleichberechtigten modernen Gesellschaft.

Bei all unseren Aktionen sind wir kaum auf totale Ignoranz gestoßen, vielfach treffen wir auf Unbedachtsamkeiten, so der Vorsitzende weiter. Vielleicht können diese 8-Punkte auch in anderen Vereinen neue Überlegungen anstoßen. Der Europäische Tag zur Teilhabe ist nur ein Tag, ganz wichtig ist, dass wir einen Weg einschlagen der über die Zeit, Barriere auf Barriere beiseite räumt. Wir wünschen uns auf diesem Weg viele Erfolge und recht viel Verbündete, schließt der SoVD seine Mitteilung.

5. Mai: Europäischer Tag für Menschen mit Behinderungen

Ausstellung „100 Jahre Ausbildung Blindenführhund – Helfer auf vier Pfoten“

Mit der Wanderausstellung, die vom 05.Mai bis zum 12.05.2017 in der Eingangshalle des Kreishauses zu sehen ist, würdigt der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband die 100 jährige Ausbildung von Blindenführhunden in Deutschland. Die Ausstellung „Helfer auf vier Pfoten“, die vom Sozialverband Deutschland (SoVD) in der Region Osnabrück und dem Regionalverband des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenvereins (DBSV) gezeigt wird, steht im Mittelpunkt des am 05. Mai 2017 stattfindenden Europäischen Tags der Teilhabe für Menschen mit Behinderungen

Marianne Stönner (Sprecherin der AG Inklusion im SoVD) und der stellvertretende Landrat Michael Weßler gingen in ihren Einführungen auf die schon seit Jahrtausend bestehende Partnerschaft von Mensch und Hund ein. Seit ewigen Zeiten werden Hunde zum Schutz des Eigentums und zur Sicherheit ihres Herrn und der Familie eingesetzt. Da Hunde besonders einfühlsame Tiere sind, hat sich eine besondere Beziehung vieler Menschen zum Hund als dem „besten Freund des Menschen“ ergeben. Seit nunmehr über 100 Jahren hat der Mensch den Führhund zum „Hilfsmittel mit Seele“ für seinen Halter gemacht. Ein Führhund bietet Hilfe und Freundschaft und steht seinem Halter rund um die Uhr – ein Leben lang - zur Verfügung.

Schon im ersten Weltkrieg wurden Blindenführhunde an erblindete Soldaten übergeben. Nachdem der erste systematisch ausgebildete Blindenführhund vor rund hundert Jahren vom Deutschen Verein für Sanitätshunde. In den folgenden Jahren profitierten zunehmend auch Zivilblinde von diesen „Helfern auf vier Pfoten“. Die Idee der systematischen und institutionellen Ausbildung von Führhunden führte auch zu Neugründungen von Schulen in anderen Ländern. Weltweit verlassen sich heute blinde und sehbehinderte Menschen auf die Führleistungen ihrer Hunde. Auch die stetig wachsende Technologie kann die Leistung eines Führhundes bestenfalls ergänzen, aber nicht ersetzen. Diese Ausstellung zeigt mit spannenden historischen Fakten die faszinierende Partnerschaft zwischen Mensch und Tier. Sie vermittelt Informationen zur Ausbildung von Blindenführhunden und zeigt, was sehende Bürger  tun können, um dem Team von Hund und Mensch die Arbeit zu erleichtern.

SoVD-Verband muss seine eigene  „Barrierefreiheit“ in seinem Wirkungsfeld überprüfen

Der Kreisvorsitzende des SoVD, Gerd Groskurt, stellte in seinem Beitrag noch einmal den Zusammenhang mit dem Europäischen Tag der Teilhabe für Menschen mit Behinderungen her. Unter anderem habe der SoVD eine 8-Punkte Richtlinie für seine Arbeit beschlossen. In der Erarbeitung ist mehr als deutlich geworden, dass Barrieren nicht nur für die Erreichbarkeit besondere Hindernisse sind. Sprache, Schrift und die grundsätzliche menschliche Aufgeschlossenheit sind Grundvoraussetzungen zu einer gleichberechtigten modernen Gesellschaft. Bei all unseren Aktionen sind wir kaum auf totale Ignoranz gestoßen, vielfach treffen wir Unbedachtsamkeiten, so der Vorsitzende weiter.

Vielleicht können diese 8-Punkte auch in anderen Vereinen neue Überlegungen anstoßen. Der Europäische Tag zur Teilhabe ist nur ein Tag, ganz wichtig ist, dass wir einen Weg einschlagen der über die Zeit, Barriere auf Barriere beiseite räumt. Wir wünschen uns auf diesem Weg viele Erfolge und recht viel Verbündete, schloss der Kreisvorsitzende seinen Beitrag.

Die 8 Punkte zum Herunterladen

Grabstätte soll an Kinder von Zwangsarbeiterinnen erinnern

Für uns heute unvorstellbar, was die Kinder damals erleiden mussten und unter welchen Umständen sie starben. Dennoch gerieten sie nach Ende des Krieges bald in Vergessenheit. Während anderen Opfern mit ihren heute noch existierenden Gräbern ein Zeichen der Erinnerung gesetzt wurde, verschwanden die Gräber der Kinder.Im Herbst 2016 wurden im Archiv des Heger-Friedhofs alte Unterlagen mit Aufzeichnungen zu den Kindern und ihren Gräbern gefunden. Nach weiteren Recherchen in verschiedenen Quellen ist jedes dieser 80 Kinder nun namentlich und mit seinen Lebensdaten bekannt, ebenso die genaue Lage des alten Gräberfeldes.

Um nun einen Ort der Erinnerung zu schaffen und den Familien einen Ort zum Trauern und Gedenken benennen zu können, soll genau dort, wo einst das Gräberfeld war, eine Denkmalanlage gestaltet werden, bestehend aus einem oder zwei Gedenksteinen mit erklärendem Text, den Namen aller verstorbenen Kindern, sowie einer pflanzlichen Rahmengestaltung.

Karteikarten

88 Karteikarten, die korrekt und akribisch geführt erst bei näherer Betrachtung die
schrecklichen Schicksale dokumentieren.

Dieses Projekt mit allen Recherchen und Planungen war bislang weitestgehend eine private Initiative, die mittlerweile von vielen Menschen, Vereinen wie dem Sozialverband Deutschland (SoVD), dem AWO Ortsverband Altstadt-Westerberg-Eversburg-Atter und dem Osnabrücker Servicebetrieb getragen wird.

Über den AWO Ortsverein Altstadt-Westerberg-Eversburg-Atter steht ein Spendenkonto zur Verfügung. Bei Bedarf wird eine Spendenbescheinigung ausgestellt.

AWO Ortsverein Osnabrück
IBAN: DE12 2659 0025 0308 0331 00
BIC: GENODEF1OSV
Volksbank Osnabrück eG
Verwendungszweck: Gedenkstätte

Peter Ebbrecht von der AWO und Gerd Groskurt vom SoVD sind sich mit allen, die an der Offenlegung mitgewirkt haben einig:
Es ist an der Zeit dieser Grabstätte einen würdigen Gedenkstein zu geben.

Kommentar des Sozialverband Deutschland Region Osnabrück:

Penible Gründlichkeit der Friedhofsverwaltung im sogenannten 3. Reich eröffnet einen schockierenden Blick auf eine Lebenswelt die man sich heute gar nicht mehr vorstellen kann. Säuglinge und Kinder starben an den Sichtweisen und der Menschenverachtung eines Systems das Rassen, Religionen und Weltanschauungen in Herrschaftsmenschen und Minderwertig einstufte.

Wie brutal muss dieses Denken Menschen verändert haben, dass Grundprinzipien von Menschlichkeit und Mitgefühl schon Kinder und Säuglinge erbarmungslos erreicht hat. Heute und jetzt macht mich dieses Wissen unendlich betroffen.

Und ich sehe mich um, sind solche Verirrungen heute wieder möglich, werden da Anfänge lebendig und finde ich genügend starke und gestandene Mitmenschen die sich solchen Anfängen entgegenstellen?

Gerd Groskurt
Kreisvorsitzender

Ausstellung „Helfer auf vier Pfoten – 100 Jahre Blinden-Führhund-Ausbildung in Deutschland“

Die Ausstellung wartet mit spannenden historischen Fakten zur faszinierenden Partnerschaft zwischen Mensch und Tier auf, vermittelt Informationen zur Ausbildung von Blindenführhunden. Die Ausstellung der Bundesbehindertenvertreterin und des DBSV-Bundesverbands zum Führhund-Jubiläum werden gefördert durch die Aktion Mensch.

Vor diesem Hintergrund eröffnet der Sozialverband Deutschland (SoVD) in der Region Osnabrück und der Regionalverband des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenvereins.(DBSV) im Rahmen des Europäischen Tags der Teilhabe für Menschen mit Behinderungen am 5. Mai 2017 eine Ausstellung, die das Thema: „Helfer auf Vier Pfoten“ in den Mittelpunkt stellt.

Wir laden zu einer Ausstellungseröffnung im Foyer des Kreishauses am
Donnerstag, 04. Mai 2017, 11:00 Uhr
Landkreis Osnabrück, Am Schölerberg 1, 49082 Osnabrück

ein.

Blinde und sehbehinderte Menschen können sich Texte und Bildbeschreibungen unter http://4-pfoten-ausstellung.dbsv.org über das persönliche Smartphone vorlesen lassen.

Die Einladung zum Herunterladen.

SoVD-Gäste gratulieren zum runden Geburtstag

Barbara Filip ( Bild v.l.n.r.) feierte ihren 60. Geburtstag. Die besten Wünsche für das weitere Leben überbrachten auch im Namen des SoVD der Kreisvorsitzende Gerd Groskurt, Marianne Stönner und der Ortsverbandsvorsitzende Peter Gromm.

Foto: Carsten Elmer

Besuch auf vier Pfoten in Osnabrücker Heimen

Rund 20 Interessierte, einige gleich mit ihren Hunden, fanden sich zu einem ersten Abstimmungsgespräch zu einem Besuchsprogramm mit ihren Hunden in Osnabrücker Heimen zusammen.

In einer, von den SoVD-Ortsverbänden Wüste, Westerberg, Schinkel, Haste-Dodesheide und Hellern initiierten Aktion besprachen sich die Hundehalter und nahmen schon mal einige Hunde erste Kontakte auf.

Das Motto „Besuch auf vier Pfoten“ hatte in einem Artikel der NOZ viel Aufmerksamkeit erregt, so der SoVD Vorsitzende Gerd Groskurt. „Auf jeden Fall haben wir so viel Interessierte zusammen, dass das Programm starten kann.“

Als erste Interessenten von der Heimseite haben sich die Seniorenzentren Eversburg und Lüstringen gemeldet. Mit den Interessierten will der SoVD jetzt ein Besuchsprogramm besprechen. Dabei geht es darum, eine verlässliche Grundlage zu schaffen, die wir und die Heime, für die diese Aktion ja auch erheblichen Aufwand bedeutet, auch durchhalten können. „Steigern und ausweiten können wir unsere Besuche immer noch“, machte ein Hundehalter die allgemeine Grundstimmung deutlich.

Weitere offene Fragen wurden zur Recherche in das nächste Zusammenkommen, diesmal mit allen Hunden, in das nächste Treffen am 9 Juni, überwiesen. Interessierte weitere Hundehalter, wie auch Heime, können sich zwischenzeitlich telefonisch (0541/4082699) oder per Mail (groskurt(at)gmx.de) melden.

Stiftung Anerkennung und Hilfe hat die Arbeit aufgenommen

SoVD: Seit April sind auch in Niedersachsen Ansprechstellen eingerichtet.

Die Stiftung Anerkennung und Hilfe hat zum 1. Januar 2017 ihre Arbeit aufgenommen. Mit der Stiftung soll ein Hilfesystem für Menschen geschaffen werden, die als Kinder und Jugendliche in der Zeit von 1949 bis 1975 (Bundesrepublik Deutschland) beziehungsweise von Oktober 1949 bis Oktober 1990 (DDR) in stationären Einrichtungen der Behindertenhilfe oder Psychiatrie untergebracht waren und bei denen heute noch eine Folgewirkung aufgrund des dort erlittenen Leids und Unrechts während der Unterbringung vorliegt.

Die Stiftung sieht neben einer individuellen Anerkennung des Erlebten durch persönliche Gespräche mit den Betroffenen und einer öffentlichen Anerkennung auch eine wissenschaftliche Aufarbeitung der damaligen Geschehnisse vor. Ferner sollen Betroffene, die heute noch unter Folgewirkungen leiden, eine einmalige pauschale Geldleistung von 9.000 Euro zur selbstbestimmten Verwendung erhalten.

Wer während seiner Unterbringung arbeiten musste, ohne dass dafür (ausreichende) Sozialversicherungsbeiträge entrichtet wurden, soll eine einmalige pauschale Rentenersatzleistung erhalten, bei einer Arbeitsdauer von bis zu zwei Jahren in Höhe von 3.000 Euro, bei längerer Arbeitsdauer in Höhe von 5.000 Euro.

Bund und Länder sind sich einig, dass die Unterstützungsleistungen bei Bezug von Sozialleistungen nicht als Einkommen oder Vermögen zu berücksichtigen sind, also werden die Leistungen nicht auf diese angerechnet. Es freut uns sehr, so eine Mitteilung des Sozialverbands Deutschland (SoVD)in der Region Osnabrück, dass die gezahlten Leistungen bei den Betroffenen ohne Abstriche ankommen sollen und damit zur freien Verwendung eingesetzt werden können.“

Um die Unterstützungsleistung zu erhalten, sind folgende Schritte erforderlich:

Kontaktaufnahme und Terminvereinbarung mit der im jeweiligen Bundesland örtlich zuständigen Anlauf- und Beratungsstelle. In Hannover betreut die Beratungsstelle Andreas Schwieger und Matthias Wehrmeyer. Zu erreichen unter der Telefonnummer 0511 897010 oder per E-Mail: Andreas.schwieger(at)ls.niedersachsen.de . Die regionale Anlauf- und Beratungsstelle in Niedersachsen ist seit dem 1. April 2017 eingerichtet. Der Internetauftritt der Stiftung unter: www.stiftung-anerkennung-hilfe.de ist bereits seit Jahresbeginn online und mit aktuellen Informationen ausgestattet.

Persönliche Beratungsgespräch in der Anlauf- und Beratungsstelle als Form der individuellen Anerkennung, um das Erlebte gemeinsam aufzuarbeiten und das weitere Vorgehen zu besprechen sind möglich . Bei Bedarf können Vertreterinnen bzw. Vertreter oder Betreuerinnen bzw. Betreuer oder sonstige Vertrauenspersonen bei der Anmeldung unterstützen. Auch eine aufsuchende Beratung oder Assistenz durch die Anlauf- und Beratungsstellen ist in begründeten Einzelfällen möglich.

Nach dem Ausfüllen der Anmeldung mit einem kurzen Bericht über die Erlebnisse und die heute noch bestehenden Folgewirkungen (unterstützt durch die Beraterin oder den Berater der Anlauf- und Beratungsstelle) folgt die Prüfung der Zugangsvoraussetzungen durch die Anlauf- und Beratungsstelle. Sind die Zugangsvoraussetzungen erfüllt, wird die ausgefüllte Anmeldung an die Geschäftsstelle der Stiftung weitergeleitet. Diese ist beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales angesiedelt und für die Verwaltung der Stiftung zuständig. Die Geschäftsstelle prüft die Anmeldung auf Schlüssigkeit und zahlt die Leistungen aus. Weitere Informationen hierzu unter www.stiftung-anerkennung-hilfe.de.

 

SoVD–Kurs zur Öffentlichkeitsarbeit

In einem Regionaltreffen des SoVD „Arbeitskreises Öffentlichkeitsarbeit“ stellte der Kreisvorstand eine umfangreiche Ausarbeitung zur Thema Pressearbeit zur Diskussion. „Wer draußen den Eindruck gewonnen hat, der SoVD sei kurz vor seinem 100-jährigen Geburtstag etwas in die Jahre gekommen“, sollte bei dieser Tagung dabei gewesen sein, so der Osnabrücker SoVD Kreisvorsitzende Gerd Groskurt, in einer Mitteilung zusammenfassend.

Das sich Veränderungen nicht nur durch „gut gemeinte Aufrufe“ entwickeln lassen, gab dem Zusammentreffen einen informativen Rahmen, neue Ideen und Vorschläge für die Öffentlichkeitsarbeit in der Praxis.

Im nächsten Schritt sollen jetzt nach entsprechenden Vorgaben praktische Arbeitsaufträge zuhause am Computer erledigt werden. Die eingereichten Arbeiten werden dann mit sachkundigen Anmerkungen und Hinweisen zurückgeschickt. Der Vorteil ist, dass jeder sein eigenes Tempo einschlagen kann und auch Menschen, die Einschränkungen in der Mobilität haben, ohne Probleme diesen Kurs mitmachen können.

Noch ist Zeit sich anzumelden, eine sechsseitige Arbeitsunterlage und eine grobe Arbeitsplanung werden an Interessierte bei Anmeldung sofort weitergeleitet. Als Endpunkt ist ein Tagesseminar mit dem SoVD-Landespressesprecher Matthias Büschking im November vereinbart, der diese Aktion entsprechend abschließt. Interessierte werden gebeten sich per E-Mail unter: groskurt(at)gmx.de  zu melden.

SoVD-Gesprächstermin: Besuch auf vier Pfoten

Die Resonanz auf den Artikel in der Neuen Osnabrücker Zeitung auf die Aktion des SoVD in Osnabrück mit: Hunden Besuche in Heimen und Einrichtungen durchzuführen, war überaus positiv. Über 20 Hundehalter haben sich für einen ersten Gesprächstermin am Freitag, 21. April 2017, 17:30 Uhr, im Vereinshaus der Kleingartenanlage Deutschen Scholle Osnabrück, Limberger Straße 71 interessiert. Die Fortsetzung der - von den städtischen SoVD-Ortsverbänden gemeinsam entwickelten Initiative – soll Thema einer ersten Gesprächsrunde sein.

„Klar ist“, so der Initiator Gerd Groskurt, „wir müssen uns selber über Zeiten, Gruppenzusammenstellungen und weitere wichtige Fragen austauschen. Wir wollen nicht großartig anfangen und kläglich enden“, steht für den SoVD fest. Natürlich, so Gerd Groskurt, kann zu diesem ersten Gespräch auch der Vierbeiner mitgebracht werden. Es wird allerdings viel zu besprechen geben und vor den eigentlichen Besuchen müssen wir die Gruppenzusammenstellungen mit den Vierbeinern sowieso noch auf der Hundewiese austesten. Natürlich bleibt die Möglichkeit, sich jetzt noch anzuschließen grundsätzlich weiter bestehen. Interessierte werden um eine kurze Anmeldung (Tel.: OS 40 82 699) gebeten.

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

SoVD plant Lehrgang für den Umgang mit den Medien

Der Sozialverband Deutschland will den Umgang mit den Medien verbessern. Auf der nächsten Sitzung des Arbeitskreises Öffentlichkeitsarbeit am 10. April 2017, 17:30 Uhr im Landgasthaus Kortlüke (Vehrte) soll ein entsprechendes Projekt beschlossen werden.

Unsere Vorstellungen, so der SoVD, wendet sich nicht nur an aktive Verbandsfunktionäre, es soll auch interessierte Mitglieder ansprechen. Nach der ersten Präsentation am 10. April - für die eine umfangreiche Grundlage erarbeitet wurde - sollen Ankündigungen, Meldungen und Berichte etc. nach Vorgaben, zuhause in Ruhe und im eigenen Tempo erarbeitet, vorgelegt und mit Anregungen versehen, zurückgegeben werden. Dieses ist auch eine ganz besondere Einladung an Menschen, die nicht übermäßig mobil sind, so der Kreisvorsitzende Gerd Groskurt. Den Abschluss dieses Projektes soll dann ein Tagesseminar mit dem SoVD-Landespressesprecher im Spätherbst des Jahres sein. Interessierte können sich unter der E-Mail-Adresse: groskurt(at)gmx.de, melden. Über die Anmeldung werden zur Vorbereitung auch die Arbeitsunterlagen verschickt.

Material zum Download:

Einladung zum Arbeitskreis Öffentlichkeitsarbeit

Pressearbeit im SoVD | Handreichung des SoVD Region Osnabrücker-Land

Ablaufplanung SoVD Pressearbeit in einen Fernlehrgang eingebunden

SoVD begrüßt neue Mitglieder

Gerd Groskurt: Sich jetzt kümmern, die „Aufschieberitis“ macht einsam

In zwei regionalen „Kennlern-Treffen“ hat der Sozialverband Deutschland (SoVD) seine neuen Mitglieder eingeladen.  Es ging im Wesentlichen darum den Verband mit seinen Aufgaben und Zielen vorzustellen. Der Kreisvorsitzende Gerd Groskurt umriss mit einem Einführungsvortrag die Bereiche Beratung in den SoVD Geschäftsstellen in Osnabrück, Bersenbrück, Bohmte und Melle, die gesellschaftspolitischen Anliegen des SoVD und natürlich auch den Bereich der Angebote in den 54 Ortsverbänden.

Die Ortsverbände bleiben das nachbarschaftliche Fundament des SoVD, so der Vorsitzende, aber wir müssen uns auch zu den gesellschaftlich relevanten Fragen - über diese Bereiche hinaus - mit hochkomplizierten Themen auseinandersetzen. In den Beratungsgesprächen stehen zum Beispiel die Themen: Gesundheit, Pflege, Rente, Arbeitslosigkeit und Behinderungen ganz vorne auf der Tagesordnung. Mit dem „Offenen Arbeitskreis Inklusion“ ist ein Thema gesetzt, dem auf Sicht weitere folgen müssen.

Wenn ich Menschen frage was ihnen wichtig ist, bekomme ich drei Antworten: Gesundheit, finanzielles Auskommen und gesellschaftliche Kontakte. „Allerdings erlebe ich auch, so der Vorsitzende wörtlich, „dass die Kluft zwischen Einsicht, Befürchtungen und dem konkreten Verhalten oft sehr weit auseinander liegen. Unser Sozialverband muss Antworten auf diese Fragen geben, in den Beratungsgesprächen, im Einsatz für gesellschaftliche Entwicklungen und mit den Kontaktangeboten und Zusammenkünften vor Ort, schloss der Kreisvorsitzende die Vorstellung der Arbeit im SoVD.

Gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit

SoVD – Aktion zum „Equal Pay Day“ in der Osnabrücker Fußgängerzone

„Glauben sie denn, dass uns die gesellschaftliche Gleichberechtigung und der gleiche Lohn für gleiche Arbeit - quasi aus besserer Einsicht - auf dem Silbertablett serviert werden“, griff die SoVD-Kreisfrauensprecherin Hanna Nauber einen Gesprächsfaden mit einer Passantin in der Osnabrücker Fußgängerzone auf. Mit einem Transparent, dass Grimms Märchen vom Sterntaler darstellte stellten die SoVD-Aktivistinnen ihre Sicht der Situation drastisch dar. Allerdings endete die Darstellung mit dem etwas abgewandelten Text vieler Märchen: „Und wenn sie nicht gestorben sind, dann warten sie noch heute.

Frauen verdienen immer noch etwa 21 Prozent weniger Lohn als Männer. Gegen diese Ungleichheit wendete sich eine Aktion vom  Sozialverband Deutschland (SoVD) in der Region Osnabrück. Der 18. März, dem internationalen „Equal Pay Day“ markiert den Zeitraum, den Frauen in Deutschland rechnerisch über den Jahreswechsel hinaus arbeiten müssen, um auf das durchschnittliche Vorjahresgehalt von Männern zu kommen.

In jeder gesellschaftlich relevanten Rede wird auf das Thema Altersarmut hingewiesen. Unbestritten ist auch, dass Altersarmut „weiblich“ ist. In den Jahren, in denen wir zum „Equal Pay Day (Internationaler Tag der Entgeltgleichheit) auf die Straße gehen, ist noch kein wirkliches Weiterkommen erreicht worden. Nicht einmal im Vergleich zu unseren europäischen Nachbarn sind entscheidende Fortschritte erreicht worden.

Wer angesichts dieser Schieflage gesetzliche Korrekturen überflüssig findet, dem sei von Herzen eines gewünscht: der „Lebensabend einer berufstätigen Mutter in Deutschland“ so eine Formulierung in einem Flugblatt, das der SoVD im Rahmen der Aktion verteilte.

Unsere Forderungen sind klar und deutlich. Wir wollen „Gleichen Lohn für gleichwertige Arbeit“ so die SoVD-Vertreterinnen. Im Übrigen, so die Frauensprecherin abschließend, teilen fast 80 Prozent der Deutschen den Wunsch nach Lohngerechtigkeit zwischen Männern und Frauen. Es wird Zeit, dass diesem gesellschaftlichen Wunsch endlich gesetzliche Taten folgen.

Demonstration zum Equal Pay Day

Am Freitag, 17. März 2017 wollen die Frauen im Sozialverband Deutschland (SoVD) auf den Tag der Entgeltgleichheit (18. März 2017) aufmerksam machen.

Treffpunkt ist um 14:00 Uhr vor dem Theater in Osnabrück. Danach wollen die Frauen mit einem Transparent durch die Fußgängerzone bis zum Jürgensort gehen und entsprechende Flugblätter verteilen.

Für einen Kontakt und weitere Informationen steht die SoVD- Kreisfrauensprecherin Hanna Nauber. ( 05424 / 8601 E-Mail: nauber-hanna(at)osnanet.de) zur Verfügung.

Wir laden herzlich ein.

Hundebesuche in Seniorenheimen?

Sozialverband SoVD plant tierisches Besuchsprogramm in Pflegeheimen

Das könnte in Osnabrück bald möglich sein. Die Osnabrücker SoVD-Ortsverbände: Wüste, Haste-Dodesheide, Schinkel, Westerberg und Hellern in Osnabrück stellten entsprechende Vierbeiner-Besuche zur Diskussion. Dazu informierte jetzt Hunde-Expertin Astrid Laubisch, die der Initiative „Besucher auf vier Pfoten“ aus Hannover angehört. Ihre langjährigen Erfahrungen mit Besuchs-Hunden in Seniorenheimen und Behinderteneinrichtungen gaben wertvolle Anregungen. Eingeladen hatte Gerd Groskurt als Kreisvorsitzender des Sozialverbandes Deutschland (SoVD, früher: Reichsbund), der zusammen mit den SoVD-Ortsverbänden in Osnabrück Ähnliches anregen möchte.

Dass Hunde und andere Tiere positive Wirkung auf Gesundheit und Psyche des Menschen haben, ist lange bewiesen. So arbeiten sie vielerorts als tierische Therapeuten in Seniorenheimen oder Behinderteneinrichtungen. „Für Osnabrück wünschen wir uns auch einen Hundebesuchsdienst“, meinte Groskurt. Es habe schon mal organisierte Besuche mit Vierbeinern gegeben, und sicherlich engagierten sich private Initiativen in einigen Heimen. „Wir möchten nun Seniorenzentren und vor allem mehr Hundehalter zum Mitmachen bewegen.“

In Hannover existiert der Hundebesuchsdienst seit über 15 Jahren. Anfangs sei es noch schwer gewesen, Heime zu finden, die bereit waren, Hunde hereinzulassen. Heute sei das Gegenteil der Fall, berichtete Astrid Laubisch. Mit acht Hunden und drei Heimen gestartet, sei das Interesse stetig gestiegen, sodass heute 35 Menschen mit 48 Hunden aufgeteilt auf 29 Einrichtungen in und um Hannover im Rahmen der Initiative „Besucher auf vier Pfoten“ unter dem Dachverband des Freiwilligenzentrums aktiv sind.

Größte Herausforderung beim Aufbau einer Hundebesuchsgruppe sei es, Teilnehmer langfristig für dieses Ehrenamt zu gewinnen. „Viele Hundehalter gehen mit falschen Vorstellungen heran und springen schnell wieder ab. Neben vielen schönen und rührenden Momenten kann der Umgang mit alten und kranken Menschen auch belasten“, weiß Astrid Laubisch. Deswegen biete ihre Initiative den Mitgliedern regelmäßig Vorträge über typische Krankheitsbilder wie Demenz, mit denen sie beim Besuchsdienst konfrontiert werden. Zudem finden gemeinsame Hunde-Wanderungen statt, bei denen das Sozialverhalten der Tiere beobachtet wird.

„Bei uns müssen die Hunde keinen Eignungstest bestehen. Wir bilden sie auch nicht extra aus. Nach einem Kennenlernen zeigt sich zumeist, ob der Hund geeignet, sprich unaggressiv, wesensstark und gut erzogen ist“, berichtete die Expertin. Wichtig sei, dass das Tier gesund ist und Spaß an seinem Besuchs-Job habe. Für manch einen Hund bedeute der Dienst Stress. Dann solle man ihn nicht dazu zwingen. Im großen Stuhlkreis oder bei individuellen Besuchen auf den Zimmern blühen die Senioren beim Streicheln und Füttern der Hunde regelrecht auf. Im Voraus geplant würde nichts, lebhafte Gespräche ergäben sich im Beisein der Hunde von ganz alleine. Selbst stark erkrankte und sogar im Koma liegende Menschen reagierten positiv auf die Vierbeiner. Sie entspannten sich, ihr Herzschlag reguliere sich, das Schmerzempfinden sinke.

Die beiden SSB-Seniorenzentren Eversburg und Lüstringen bekundeten bei der Infoveranstaltung der SoVD großes Interesse an einem Hundebesuchsprogramm, das an einem abgesprochenen Tag in den Zentren stattfinden könnte. Hundehalter, die gerne mitwirken möchten, können sich bei Gerd Groskurt unter Telefon 05 41/4 08 26 99 oder per E-Mail an groskurt(at)gmx.de melden.
Carolin Hlawatsch

SoVD lädt die „Neuen“ und Interessierte nach Belm ein

Der Sozialverband Deutschland (SoVD) lädt in zwei Versammlungen, die im Jahr 2016 in den SoVD eingetretenen Mitglieder zu einem „Kennlern-Treffen“ ein. Insgesamt - so eine Mitteilung - sind über 700 Mitglieder im Jahr 2016 neu eingetreten. Vor diesem Hintergrund, so der Kreisvorsitzende Gerd Groskurt laden wir zu zwei regional aufgeteilten Treffen ein.

Für den Bereich Altkreis Bersenbrück mit der Stadt Bramsche und dem Altkreis Wittlage wird dieses Treffen am Donnerstag, 23 März, 17:30 Uhr im Landgasthaus Kortlüke, in Belm - Vehrte, Venner Str. 5 sein.

Dabei soll nicht nur der Sozialverband mit seinen Aufgaben kurz vorgestellt werden, sondern auch Geselliges in das Programm einfließen. Im Übrigen, so der Kreisvorsitzende Gerd Groskurt, auch für Interessierte eine Möglichkeit, mal einen Blick ins „Innenleben“ des SoVD zu werfen. Allerdings müssen wir wegen der organisatorischen Vorbereitungen um eine Anmeldung in den SoVD-Büros: Bohmte 05471/555 oder in Bersenbrück 05439/904310 bitten.Als weitere Möglichkeit ist eine Anmeldung unter der E-Mail-Adresse info(at)sovd-osnabruecker-lnad.de möglich.

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SoVD lädt die „Neuen“ und Interessierte nach Hasbergen ein

Der Sozialverband Deutschland (SoVD) lädt in zwei Versammlungen die im Jahr 2016 in den SoVD eingetretenen Mitglieder zu einem „Kennlern-Treffen“ ein. Insgesamt - so eine Mitteilung - sind über 700 Mitglieder im Jahr 2016 neu eingetreten.

Vor diesem Hintergrund, so der Kreisvorsitzende Gerd Groskurt laden wir zu zwei regional aufgeteilten Treffen ein.

Für den Bereich Altkreis Osnabrück mit der Stadt Osnabrück dem Altkreis Melle wird dieses Treffen am Freitag, 31 März, 17:30 Uhr im Gasthaus Thies, in Hasbergen – Gaste, Rheiner Landstraße 16 sein.

Dabei soll nicht nur der Sozialverband mit seinen Aufgaben kurz vorgestellt werden, sondern auch Geselliges in das Programm einfließen. Im Übrigen, so der Kreisvorsitzende Gerd Groskurt, ist das auch für Interessierte eine Möglichkeit, mal einen Blick ins „Innenleben“ des SoVD zu werfen. Allerdings müssen wir wegen der organisatorischen Vorbereitungen um eine Anmeldung in den SoVD-Büros: Osnabrück 0541/ 350 540 oder in Melle 05422/ 54 62 bitten. Als weitere Möglichkeit ist eine Anmeldung unter der E-Mail-Adresse info(at)sovd-osnabruecker-land.de möglich.

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Sozialwahlen 2017

Bestimmt werden in dieser Wahl Vertreter für die Gremien der Sozialversicherungsorganisationen, Kranken-, Sozial und Rentenversicherungsträger.

Die Sozialwahl findet alle sechs Jahre als Briefwahl statt. Die gewählten Vertreter haben die wichtige Aufgabe, die Kasse strategisch gut aufzustellen und zu kontrollieren. Ganz konkret profitieren Versicherte von zusätzlichen Leistungen, die der Verwaltungsrat beschließt, zudem können sie sich an die Widerspruchsausschüsse des Gremiums wenden. Es lohnt sich also, die eigene Stimme zu nutzen, so der SoVD.

Wahltag für die Sozialwahl ist der 31. Mai 2017. Bis zu diesem Tag müssen die Stimmzettel mit einem beiliegenden Umschlag an die entsprechende Sozialversicherungsorganisation zurückgeschickt werden. Bis zum 18. Mai können blinde und sehbehinderte Menschen einen Antrag auf Übersendung einer Stimmzettelschablone stellen.

In der Wahlaufforderung werden neben dem eigentlichen Stimmzettel auch die Bewerbergruppen vorgestellt. Viele werden ihre Internet-Adresse angeben und da kann es schon mal Sinn machen, sich detaillierter über Bewerber zu informieren.

Bisher stand die Wahlbeteiligung in keinem Verhältnis zur Bedeutung dieser Wahlen. Das ist insoweit problematisch, weil mit geringer Wahlbeteiligung auch die Legimitation dieser Gremien infrage gestellt ist.

Also der runde Behälter neben ihrem Schreibtisch ist nicht die Wahlurne. Sie sollten mit ihrem Wahlrecht sorgsamer umgehen.

Den Stand der Dinge bewerten

SoVD hält dem „Zeitgeist“ zum Internationalen Frauentag einen Spiegel vor

Was ursprünglich mit dem Protest für das Frauenwahlrecht begann, hat sich in Jahrzehnten zum Aktionstag für die Rechte der Frauen gewandelt, so die Kreisfrauensprecherin Hanna Nauber vom Sozialverband Deutschland (SoVD). In Zeiten der Gleichstellungsbeauftragten, Frauenquoten und dem Elterngeld sogar für Väter scheint vieles an Ungleichbehandlungen in die „Mottenkiste der Geschichte“ zu gehören.

Wer redet noch über das Recht auf Bildung, die Geschäftsfähigkeit von verheirateten Frauen. Sie macht heute problemlos Abitur, kann Ingenieurin oder Geschäftsführerin eines Unternehmens werden. Ihre Karriere ist nicht vorbei, wenn sie Kinder bekommt und finanzielle Abhängigkeit vom Mann sind Geschichten aus den Verirrungen des letzten Jahrhunderts.

Natürlich ist der aufgeklärte Zeitgeist für Chancengleichheit und Gleichberechtigung, so die Referentin in einem Frauengesprächskreis. In der Theorie ist tatsächlich mehr erreicht worden als das, wofür Frauen über die Jahrzehnte am Frauentag demonstriert haben. „Mir ist das deshalb so wichtig festzustellen, weil manchmal so getan wird als hätte man uns diese Rechte quasi aus besserer Einsicht auf einem Silbertablett serviert“ so Hanna Nauber wörtlich.

Dieser Tag ist auch dazu geeignet dem „sogenannten Zeitgeist“ einen Spiegel vorzuhalten. Noch immer verdienen viele Frauen schlechter als Männer. Noch immer nehmen viele Frauen den Großteil der Elternzeit, weil der Arbeitgeber Vätern die Möglichkeit dazu einschränkt. Noch immer müssen Frauen sich zwischen Kind und Karriere entscheiden, weil es zu wenig Plätze für eine Ganztagsbetreuung gibt. Noch immer werden auch aus diesem Grund in wichtigen Positionen Männer bevorzugt eingestellt. Noch immer wird uns bescheinigt, so in der Neuen Osnabrücker Zeitung vom 20. Februar, dass Frauen in Deutschland am wenigsten zum Haushaltseinkommen beitragen Damit sind wir das Schlusslicht mit der roten Laterne in einer OECD-Studie.

Bei allen Entwicklungsprozessen bleibt es notwendig, ab und zu den Stand der Dinge zu bewerten. Nur so zeigt sich, was erreicht wurde und was noch erreicht werden muss. Als führende Industrienation Europas, geben wir die rote Laterne gerne ab, so die Kreisfrauenbeauftragte Hanna Nauber (Bild rechts) mit der Frauensprecherin des Ortsverbands Wüste auf einem Frauentreffen der Stadt Osnabrück.

Dank an unsere Beratungspersonal

Beratung ist ein vertrauliches Geschäft und braucht ein hohes Maß an Lebenserfahrung und mitmenschlicher Qualifikation. Wenn persönliche Dinge wie schwere Krankheiten, Behinderung, Trauerfälle in der Familie, Pflegebedürftigkeit etc. auf den Tisch kommen, bedarf es nicht nur kompetenter Qualifikation, sondern auch Einfühlungsvermögen. Dafür sprechen wir unseren Mitarbeitern unseren herzlichen Dank aus.

Dass unsere Mitglieder in guten Händen sind, lässt der SoVD in regelmäßigen Abständen durch Gutachten und Untersuchungen prüfen. Die Erhöhung und die Auseinandersetzung um einen Pflegegrad macht für die Betroffenen viel aus. Letztlich entscheidet sich damit manchmal, ob ich mir einen ambulanten Hilfsdienst leisten kann. Davon hängt dann auch ab, ob ich weiter in meinen eigenen vier Wänden wohnen bleiben kann.

2.600 Verfahren sind im Jahr 2016 abgewickelt worden. Die rasant steigenden Zahlen freuen uns einerseits, andererseits sind sie auch ein Anzeichen, dass es immer schwerer und komplizierter wird gegen Behörden, Verwaltungen und Organisationen sein gutes Recht durchzusetzen.

Dringender gesellschaftspolitischer Nachholbedarf

SoVD Frauen: Abgerechnet wird zum Schluss

Laut einer OECD-Studie tragen die deutschen Frauen im europäischen Vergleich am wenigsten zum häuslichen Einkommen bei, so der Sozialverband Deutschland in einem Einladungsschreiben zu Mittwoch, 8. März 2017, 15:30 Uhr im Café „Erste Sahne“, Bramstr.31. Die Politik muss mehr tun, so die Kreisfrauensprecherin Hanna Nauber um Müttern und Vätern dabei zu helfen, umfänglich erwerbstätig zu sein und trotzdem Zeit für die Kinder und Partnerschaft zu haben. Abgerechnet wird zum Schluss, wenn die Kinder groß sind und der Partner bisweilen anderswo, so Hanna Nauber zusammenfassend. Der internationale Frauentag, so die Organisatorin Karin Werner, bietet eine gute Gelegenheit dieses Thema zu besprechen. Der SoVD bittet aus organisatorischen Gründen um eine Anmeldung bei Karin Werner, Tel.: Osnabrück 12 73 72.

Das ausgerechnet Deutschland die rote Laterne in der OECD Studie einnimmt kann erbarmungslose Folgen für die Frauen haben, so der SoVD in einer Presseankündigung.

SoVD in der Region: Fenster und Türen auf

Ausstellung: Blindenführhunde wird im Mai präsentiert

Der offene Arbeitskreis Inklusion des Sozialverbands Deutschland (SoVD) legte neben inhaltlichen Gesprächen auch die Durchführung einer Aktion am 4. Mai 2017 fest. Einen Tag vor dem 5. Mai, dem europaweit ausgerufenen Gedenktag der Menschen mit Behinderungen, wollen der SoVD und der Blinden- und Sehbehindertenverein in der Region Osnabrück zusammen eine Ausstellung  zur 100-jährigen Ausbildung und ersten Übergaben von Blindenführhunden präsentieren.

Die Umfangreiche Messepräsentation aus der Bundesbehindertenzentrale in Berlin steht uns zur Verfügung und mit dem Foyer des Kreishauses am Schölerberg, ist auch ein passender Ort gefunden worden, so die Arbeitskreissprecherin Marianne Stönner (Melle) in ihrem Bericht vor dem Arbeitskreis. Immer wieder, so die Sprecherin weiter, werden wir im Zusammenhang mit dieser Ausstellung auf das Thema Assistenzhunde angesprochen. Wenn sich da ein Kontakt ergäbe, würden wir das gerne einbeziehen, so der SoVD.

Der Kreisvorsitzende Gerd Groskurt warb in einem Beitrag für eine verstärkte inhaltliche Ausrichtung und stellte die Arbeit des offenen Arbeitskreises als einen gelungenen Anfang heraus.

Bei der Durchsicht des jetzt vorgestellten „Zweiten Teilhabeberichtes der Bundesregierung“ ist mir ganz besonders das  Kapitelthema „Gefühl fehlender Gesellschaft“ aufgefallen. Dazu gehört Ausgeschlossen sein, aus den unterschiedlichsten Gründen nicht dazu zu gehören, und das Thema Einsamkeit, generell. „Da sollte es uns nicht trösten, dass wir das auf dem Lande in den Dörfern und kleinen Orten vielleicht noch nicht so dramatisch spüren, wie in den Ballungszentren“, so der Kreisvorsitzende wörtlich. Wenn wir denn unseren Auftrag als Sozialverband ernst nehmen wollen, müssen im SoVD alle Türen und Fenster weit offen stehen, zum Teilnehmen, zum Mitwirken und zum Wohlfühlen. Und genau da, ist unser Fundament für eine offene Arbeit in der großen SoVD-Familie, wo wir Nachbarn und Mitbewohner sind, so der Vorsitzende abschließend.

SoVD Landesausschuss Soziales tagte

Eine umfangreiche Tagesordnung bearbeitete der „Arbeitskreis Sozialpolitik“ im Raum der SoVD Landeszentrale in Hannover. Einem vielschichtigen Teil unterschiedlichster Vorhaben und deren Beratung schloss sich im Nachmittagsteil der Sitzung das Thema Altersarmut an. Unter dem Arbeitsthema „Lieber nicht arm dran“ stellte der Pressereferent der Bundesorganisation Eckpunkte und weitere Entwicklungsmöglichkeiten der Kampagne des SoVD vor.

Die vielen Faktoren die zwangsläufig in die Bereiche der Altersarmut führen sind hinlänglich bekannt, so der Kreisvorsitzende Gerd Groskurt in einem Redebeitrag. Allein die fast 15 Jahre dauernde Diskussion um den Mindestlohn zeigt, wie schwer wir uns tun, aus diesen Erkenntnissen auch die nötigen Schlussfolgerungen politisch umzusetzen.

Mit einem anderen Punkt griff Hans Werner Jungholt aus dem Landkreis Osnabrück Facetten verschwiegener Armut auf. „Für alte Arme sei entscheidend, ob sie Ersparnisse haben dürfen oder erst alles aufbrauchen müssen, bevor sie hilfeberechtigt werden. Das Schonvermögen sei aktuell auf 5.000 Euro angehoben worden, aber wirklich großzügig sei das nicht. Auch heute noch verzichten viele Mini-Rentner aus Scham oder Unwissenheit auf ergänzende Hilfe. „Man ist erstaunt, auf welche Fehlinformationen man in den Zusammenkünften der SoVD Ortsverbände trifft“, so Hans Werner Jungholt wörtlich.

Für den Sozialverband Deutschland wird das ein kommendes Thema werden, waren sich die Osnabrücker-Vertreter nach der Arbeitskreissitzung einig.

Anzeige Februar 2017

Recht haben ist eine Sache, Gerechtigkeit bekommen ist SoVD

Der Kreisvorstand des Sozialverbands Deutschland (SoVD) in der Region Osnabrück nahm in der ersten Sitzung zum Jahresbeginn 2017 die Ergebnisse der Arbeit in den SoVD-Beratungsbüros: Osnabrück, Bersenbrück, Bohmte und Melle zur Kenntnis.

Insgesamt so eine Auswertung, die auch über ein Flugblatt angefordert werden können, sind in den Beratungsstellen 2.634 Verfahren angelegt worden. Im letzten Jahr sei die Durchsetzung bei Behörden, Kassen, Institutionen und Verbänden mit einer deutlichen Erhöhung von Widerspruchs- und Klageverfahren verbunden gewesen, so der Kreisgeschäftsführer Carsten Elmer in seiner Präsentation. Allein bei den Sozialgerichten sei es zu 69 mündlichen Verhandlungen gekommen.

Natürlich, so die Bewertung des Kreisvorstands, sehen wir mit Genugtuung, dass wir in unserem Beratungsgeschäft, in Osnabrück und den Außenstellen Bersenbrück, Bohmte und Melle als kompetenter Ansprechpartner „angenommen“ werden. Auf der anderen Seite wird auch deutlich, dass vielen Menschen erst mit Unterstützung unserer Mitarbeiter/innen ihre berechtigten Forderungen durchsetzen konnten.

Grimms Märchen vom Sterntaler und die Gerechtigkeit

SoVD-Frauenbeauftragte Hanna Nauber: Entgeltgleichheit ist unser Thema

Der Unterschied zwischen dem Entgelt von Frauen und Männern liegt in Deutschland immer noch bei 21 Prozent. Diese Ungerechtigkeit muss ein Ende haben, fordern die SoVD Frauenbeauftragten aus der Region Osnabrück. In einer vorbereitenden Sitzung wies die Kreisfrauensprecherin Hanna Nauber auf den nicht akzeptierbaren Lohnunterschied hin. Besonders verärgert sind die SoVD-Frauen nach dem „Gezerre“ um das Lohngerechtigkeitsgesetz. Alle bereits bekannten Schuldzuweisungen - die natürlich immer andere treffen - sind wieder aus den Ecken zusammengesammelt worden. Wir sagen, dieses Gesetz kann nur ein Anfang sein.

In jeder gesellschaftlich relevanten Rede wird auf das Thema Altersarmut hingewiesen. Unbestritten ist auch, dass Altersarmut „weiblich“ ist. In den Jahren, in denen wir zum „Equal Pay Day (Internationaler Tag der Entgeltgleichheit) auf die Straße gehen, ist noch kein wirkliches Weiterkommen erreicht worden. Nicht einmal in der Entwicklungsleiter zu unseren europäischen Nachbarn sind entscheidende Fortschritte erreicht worden. Wer angesichts dieser Schieflage gesetzliche Korrekturen überflüssig findet, dem sei von Herzen eines gewünscht: der „Lebensabend einer berufstätigen Mutter in Deutschland“ so eine Formulierung des SoVD in einem Flugblatt, das am 17. März, einen Tag vor dem Equal Pay Day in der Osnabrücker Fußgängerzone verteilt wird.

Die vom Weltwirtschaftsforum ausgerechnete Gerechtigkeitsfrist, die eine Zeit von 170 Jahren bis zur völligen Gleichberechtigung prognostiziert, hat bei uns das „berühmte Fass zum Überlaufen“ gebracht, so die Kreisfrauensprecherin Hanna Nauber, in einer Mitteilung des SoVD.

Da lag es nahe, für ein Transparent auf die Zeit der Verbreitung von Grimms Märchen um 1847 zurückzugreifen. Zudem so Hanna Nauber, macht das Märchen vom Sterntaler die Situation symbolisch sehr drastisch deutlich. Und der berühmten Schlusssatz: „Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute“, war mit dem Austausch, dann „warten sie noch heute“ gut in das Thema des 10. Equal Pay Day´s einzubeziehen.

Planung und Gestaltung sind Zukunftsfragen

Peter Spiekermann trägt im SoVD Kreisvorstand Ideen und Probleme vor

Die inklusive Gestaltung von Stadtraum und Wohnungen leistet einen bedeutenden Beitrag zur eigenständigen Lebensführung von Menschen mit Behinderungen und älteren Mitbürgerinnen und Mitbürgern. Auf Einladung der Behindertenbeauftragten der Bundesregierung Verena Bentele, nahm mit Peter Spiekermann auch ein Vertreter des Sozialverbands Deutschland (SoVD) aus der Region Osnabrück an der „Nordkonferenz“ teil.

Unter der Überschrift »Inklusiv gestalten – Ideen und gute Beispiele aus Architektur und Stadtplanung« stellten Architekten und Stadtplaner neue, interdisziplinäre und intelligente Planungsansätze auf. Im Zentrum stand die Frage, wie unsere gebaute Umwelt zu einer Gesellschaft beitragen kann, in der niemand aufgrund körperlicher oder geistiger Beeinträchtigungen ausgegrenzt wird. „Gut gestaltete und geplante Architektur ermögliche eine bessere Teilhabe aller Menschen. „Inklusion und Gestaltung sind kein Widerspruch, sondern im besten Fall eine Bedingung.“ Zitierte Spiekermann einen Eingangssatz des Niedersächsischen Kammerpräsidenten Schneider, vor dem SoVD Kreisvorstand.

Lösungen in und für die Planung und Baudurchführung zu finden, heißt auch immer ganz unterschiedliche Nutzeranforderungen einzubeziehen, führte der Referent weiter mit einigen Beispielen aus. Angekommen sei bei den Fachleuten - und hoffentlich auch bei den „Entscheider“ - Barrierefreiheit und inklusive Planung sind „Zukunftsfragen“ für die Gesellschaft und den politischen Entscheidungsbereich.

Auf der Veranstaltung im Alten Rathaus von Hannover wurden zudem gebaute Beispiele gezeigt. Inklusive Wohnanlagen, oder auch der umgestaltete historische Plätze. Planungsentwicklungen und Problemlösungen stellten einen Fragenkatalog zur Diskussion der bis zur Einbeziehung höherer Kostenentwicklungen ging, so Peter Spiekermann in seinem Bericht.

Im SoVD Kreisvorstand stellte der Vorsitzende Gerd Groskurt nach dem Vortrag zusammenfassend fest: wir sind uns alle einig, dass Inklusion eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe ist, die nur im Zusammenspiel aller Akteure und der Akzeptanz der Menschen gelingen kann. Es geht nicht allein um die Betroffenen, sondern um alle Menschen und die Perspektiven einer modernen Gesellschaft. Die Sprecherin des SoVD-Arbeitskreises Inklusion, Marianne Stönner kündigte an, dieses Thema auch auf der nächsten offene AK-Sitzung am 28. Feb. zu bearbeiten.

Kreisvorstand des SoVD berät Haushalt 2017

Obwohl eine relativ große Menge nüchterner Zahlen die Haushaltsdiskussion des Sozialverbandes Deutschland (SoVD) kennzeichneten, war dieser Hauptberatungspunkt auf der Vorstandssitzung den die Kreisschatzmeisterin Marianne Zahn und ihre Stellvertreterin Brigitte Bamping (im Bild links) vorlegten, von einiger Spannung begleitet. Schließlich wurde über zusätzliche Erläuterungen in der Vorstandssitzung auch deutlich, dass über die Ausgaben- und Einnahmenplanung wesentliche Projekte zukünftiger Vorstandsarbeit zur Diskussion gestellt wurden.

Wie in fast allen Haushalten muss auch der SoVD in der Region Osnabrück mit einem festen Haushaltsbetrag unveränderbarer „fester Kosten“ kalkulieren. Darüber hinaus musste den Interessen der Mitglieder, den Satzungszielen des SoVD und den Aktionen die sich aus erkennbaren gesellschaftlichen Anforderungen für einen Sozialverband wie den SoVD ergeben, in ein finanzielles Gerüst aufgestellt werden.

Ob weitere Entwicklungsmöglichkeiten entstehen, so der Vorsitzende der Finanzkommission und stellvertretende Kreisvorsitzende Günter Eggelmeyer, wird sich auch aus unserer Mitgliederstruktur ergeben. Im Jahr 2016 hat der SoVD sich mit einem Mitgliederplus von ca. 450 neuen Mitgliedern auf die Mitgliederzahl 9.054 (Stand 5.12.2016) entwickelt.

Neue Verwaltungskraft im SoVD-Büro Osnabrück

Mit einem Blumenstrauß begrüßte der Kreisvorsitzende Gerd Groskurt die neu eingestellte Verwaltungskraft Melanie Riesberg in der Verwaltungsstelle Osnabrück. „Wir freuen uns, bei der großen Arbeitsbelastung eine neue Fachkraft in unserem Team zu haben“, so Groskurt.

„Die Nachfrage nach kompetenter Vertretung steigt ständig. Immerhin hat die Beratungstätigkeit in den Büros im Jahr 2016 rund 1.500 Verfahren abgewickelt und damit über 1,5 Millionen Euro für unsere Mitglieder erstritten“, so eine Mitteilung des SoVD-Kreisvorstandes.

Offene SoVD Gruppe Inklusion

Der offene Arbeitskreis Inklusion des SoVD tagt wieder am 28. Februar 16 Uhr in der Kantine der Landkreisverwaltung Am Schölerberg 1. Interessierte sind herzlich willkommen, müssen sich aber aus organisatorischen Gründen telefonisch 05429/1283 oder per E-Mail info(at)m-stoenner.de anmelden.

Wesentliche Punkte, die zur Diskussion gestellt werden sollen, sind eine Ausstellungseröffnung zum Europäischen Tag für Menschen mit Behinderungen, ein Projekt zum Thema Barrierefreiheit sowie Arbeitsansätze und Ergebnisse, die sich aus dem „Zweiten Teilhabebericht der Bundesregierung“ ergeben.

Einladung zum Arbeitskreis Inklusion

Teilhabebericht der Bundesregierung über die Lebenslagen von Menschen mit Beeinträchtigungen 2016

Kommt ein Hund zu Besuch, freut sich der Mensch

Sozialverband Deutschland (SoVD) will ein Besuchsprogramm anregen

Experten kennen seit langem die positive Wirkung, die Tiere auf die menschliche Psyche und Gesundheit haben. Denn die Kommunikation zwischen Mensch und Tier funktioniert wortlos: Alter, Herkunft oder Leistung sind kein Thema, vielmehr geht es um Wärme, Liebe und Akzeptanz, um Treue und Geduld. Dabei sind Hunde durch ihr soziales Verhalten und ihre leicht verständliche Körpersprache besonders geeignete Therapeuten. 

Im Körperkontakt mit Hunden werden Erinnerungen wach, verlieren Zurückweisungen ihren Schrecken, lassen sich Einsamkeit und Schmerz leichter ertragen. Inzwischen ist auch bewiesen, dass Streicheln Stress und Angst mindert. Dabei spielen Rasse und Größe des vierbeinigen Besuchers per se keine Rolle, „nur unaggressiv, wesensstark und gut erzogen muss er sein.

In Osnabrück, so der SoVD Kreisvorsitzende Gerd Groskurt, hat es schon mal organisierte Besuche mit Vierbeinern gegeben, wahrscheinlich gibt es durch private Initiativen auch schon jetzt abgestimmte Besuche mit Heimen. Es geht also darum weitere Hundebesitzer/innen zu begeistern, oder Heime auf dieses Thema aufmerksam zu machen.

Die SoVD Ortsverbände in der Stadt Osnabrück planen vor diesem Hintergrund einen Gesprächsnachmittag für Interessierte am 10. März. Gesprächspartnerin wird Astrid Laubisch aus Hannover sein, die dort eine Initiative „Besucher auf vier Pfoten“ leitet. Im Mittelpunkt sollen praktische Fragen und Hinweise stehen. Interessierte sind herzlich willkommen. Einladungen können telefonisch unter 4082699 oder per E-Mail unter: „groskurt(at)gmx.de“ angefordert werden.

Wir sollten uns erinnern

SoVD Osnabrücker-Land gedenkt der Opfer der „Euthanasie“-Morde

Es ist ein wichtiges Zeichen, so der SoVD Kreisvorsitzende Gerd Groskurt, dass in diesem Jahr die Morde der sogenannten „Euthanasie“ in der Zeit des Nationalsozialismus in den Mittelpunkt gestellt wurden. Wenn wir begreifen, dass Menschen ermordet wurden, weil sie angeblich wertlos waren, wird überdeutlich, was aus einer Gesellschaft wird, wenn sie die Menschenwürde mit Füßen tritt.

260.000 Menschen wurden während der Zeit des Nationalsozialismus wegen ihrer Behinderung ermordet, 400.000 weitere wurden zwangssterilisiert. Die Gräueltaten über den heutigen Tag wach zu halten ist auch eine Aufgabe der Sozialverbands Deutschland. Es ist notwendig, den Opfern einen Namen zu geben, eine Identität, und ihre Geschichten öffentlich zu erzählen. Das Erinnern ist wichtig für eine Welt, in der Menschenwürde und das Recht zum Anderssein unsere Leitwerte sind und bleiben sollen.

Am Mahnmal, an der früheren Landeskrankenanstalt am Gertrudenberg in Osnabrück legte der SoVD- Kreisverband in Erinnerung an die Umgekommenen und Verschleppten einen Blumenstrauß nieder.

Teilhabebericht der Bundesregierung zeigt langen Weg

Das Kapitel. „Gefühl fehlender Gesellschaft“ muss auf die SoVD-Agenda

Der zweite Teilhabebericht der Bundesregierung zur Situation von Menschen mit Behinderungen in der Bundesrepublik Deutschland zeigt, dass es immer noch gravierende Einschränkungen für Menschen mit Beeinträchtigungen gibt. Das Bundeskabinett hat aktuell einen neuen Bericht vorgelegt der die Entwicklung von 2005 bis 2014 zusammenfasst.

Wer sich in der Wirklichkeit umschaut, so die SoVD Arbeitskreisvorsitzende Marianne Stönner, den überrascht es nicht, dass in vielen Bereichen der Teilhabe noch lange Wege vor uns liegen. Auch die Erkenntnis des Berichts, dass mit dem Ausmaß der Stärke der Beeinträchtigungen und auch im zunehmenden Alter die Teilhabechancen immer geringer werden, überrascht nicht wirklich. Die Daten des Berichts zeigen, dass die Zahl der Menschen mit Beeinträchtigungen von 11 Millionen 2005 auf fast 13 Millionen im Jahr 2013 gestiegen sind. Ein Zuwachs um 16 Prozent.

Die Entwicklungen die in vielen Phasen noch im Anfang stecken, sind deutlich stärker in die politische Diskussion gekommen. Mit Blick auf das Wahljahr 2017 fordert der Sozialverband Deutschland in der Region Osnabrück: „Der Teilhabebericht zeigt, dass Menschen mit Behinderungen sich ebenso für Politik interessieren wie alle anderen Menschen in Deutschland. Alle Barrieren, die sie an ihrer Beteiligung hindern, müssen abgebaut werden, bauliche ebenso wie die durch eine komplizierte Sprache.

Arbeiten, Wohnen und Bildung, werden sicher zu intensiveren Themen einer Teilhabeentwicklung werden. Unseren Verband muss besonders das Kapitelthema „Gefühl fehlender Gesellschaft“ aufgreifen. Auf dem nächsten Treffen des offenen „Arbeitskreises Inklusion“, am 28. Feb. müssen wir dazu Schritte und Berührungspunkte für unsere Verbandsarbeit diskutieren, kündigte die SoVD-Sprecherin an, die in diesem Zusammenhang nochmal Interessierte und Betroffene zur Mitarbeit aufruft.

Zur Information:

Der Teilhabebericht wird alle vier Jahre erstellt. Die Berichterstellung ist im Sozialgesetzbuch Neuntes Buch (§ 66 SGB IX) und Artikel 31 des Übereinkommens über die Rechte von Menschen mit Behinderungen (UN-BRK) festgelegt. Ein Beirat mit Expertinnen und Experten aus der Wissenschaft und von Verbänden der Menschen mit Beeinträchtigungen begleitete das Verfahren.

Klick | Der Teilhabebericht zum Download

Ingrid Junker soll für den Seniorenbeirat der Stadt Osnabrück kandidieren

Der Kreisvorstand des Sozialverbands Deutschland (SoVD) in der Region Osnabrück hat Ingrid Junker gebeten, sich für eine Kandidatur zum Seniorenbeirat der Stadt Osnabrück auf der Vertreterversammlung am 13 Januar 2017 zur Verfügung zu stellen.

Der SoVD ehemals „Reichsbund“ ist eine 100-jährige Organisation die sich neben den konkreten Beratungen und Hilfen für ihre Mitglieder besonders für ein interessantes Vereinsleben und der Entwicklung gesellschaftspolitischer Entwicklungen einsetzt. Unser Regionalverband umfasst den Landkreis und die Stadt Osnabrück mit etwas mehr als 9. 000 Mitglieder. In der Stadt Osnabrück sind das rund 3.500 Mitglieder von denen ca. 60 Prozent im Seniorenalter sind

Zu unseren gesellschaftspolitischen Themen gehören besonders gesundheitspolitische Themenstellungen und der Bereich der Pflegeversorgung. Eine herausragende Position nimmt auch das Thema „Teilhabe von Menschen mit Behinderungen und Einschränkungen“ ein. Im Kreisvorstand hat sich Ingrid Junker, neben dem Aufgabenbereich als stellv. Frauensprecherin ganz besonders dem Thema Formularunwesen verschrieben. In jedem Monat veröffentlicht sie auf der Internetpräsenz des SoVD ein Beispiel für erschreckende Vorgänge oder vollkommen unbedachte Erklärungen von Firmen und Verwaltungen.

Der SoVD gliedert sich in Osnabrück in mehrere Ortsverbände. Als Vorsitzende im OV Westerberg sind Themen vor dem Hintergrund persönlicher Betroffenheit, aber auch Hinweise aus unseren Beratungsgesprächen im Büro am Goethering ständiges Thema. Diese Erfahrungen und Hinweise kann sie in die Beratungen des Seniorenbeirats mit einbringen. Zusätzlich ist es im besonderen Interesse des SoVD über die Möglichkeiten in unserer Verbandsstruktur hinaus, Informationen und Anregungen aus dem Seniorenbeirat in seine Überlegungen einzubeziehen bzw. Vorschläge aus den Überlegungen unseres örtlichen Verbandes in die Beratungen einzubringen.

Schlichtungsstelle mindert Hemmschwellen

Behindertengleichstellungsgesetz eröffnet neue Möglichkeiten

Mit dem neuen Behindertengleichstellungsgesetz (BGG) ist als wesentliche Forderung des Sozialverbands Deutschland (SoVD) eine Schlichtungsstelle eingerichtet worden, teilt die SoVD Arbeitskreissprecherin-Inklusion, Marianne Stönner mit.

Ab sofort können sich Menschen mit Behinderungen an die unabhängige Schlichtungsstelle wenden, wenn sie sich in ihren Rechten nach dem Behindertengleichstellungsgesetz verletzt fühlen. Damit ist eine außergerichtliche und rasche Streitbeilegung für Menschen mit Behinderungen möglich.

Mit der Schlichtungsstelle ist erstmals eine Anlaufstelle für Verbände und Einzelpersonen geschaffen, um Diskriminierungen zu beseitigen. Die Schlichtungsstelle ist ein konkretes Angebot, mit dem die Beteiligten an einen Tisch gebracht werden und mit professioneller Unterstützung einvernehmliche und manchmal auch ganz pragmatische Lösungen finden können. Auch Verbände, die nach dem Behindertengleichstellungsgesetz anerkannt sind, können dieses Angebot nutzen. Durch das Schlichtungsverfahren, das zugleich Voraussetzung für die spätere Durchführung des Verbandsklageverfahrens ist, sind nun einige Hemmschwellen weggefallen.

Das Schlichtungsverfahren bietet viele weitere Vorteile im Vergleich mit einem gerichtlichen Prozess. Das Angebot der Schlichtung ist risiko- und kostenfrei. Notwendige Reisekosten werden auf Antrag erstattet. Es gibt keinen Gewinner und keinen Verlierer, vielmehr geht es um das gemeinsame Erarbeiten einvernehmlicher Lösungen. Die Einzelheiten des Verfahrens sind in der Verordnung über die Schlichtungsstelle nach § 16 des BGG geregelt.

Die Internetseite der Schlichtungsstelle, so wurde dem Osnabrücker SoVD-Arbeitskreis auf Nachfrage mitgeteilt – befindet sich derzeit noch im Aufbau, sie wird voraussichtlich ab Jan. 2017 aufrufbar sein. Die „Schlichtungsstelle BGG, Mauerstraße 53, 10117 Berlin“ ist per E-Mail unter: info(at)schlichtungsstelle-bbg.de zu erreichen. Telefonisch kann (Montag bis Freitag) in der Zeit von 9 – 12 Uhr unter der Nummer: 030-185 27 28 05 Kontakt aufgenommen werden.

Eine menschengerechte Zukunft, keine zukunftsgerechten Menschen! - Beispiel Dezember

Bereich Schilder

Wir fragen Sie, nicht den Arzt oder Apotheker!!!

Sozialverband Deutschland: Wer will sich an der Layout Auswahl beteiligen

Erstmalig wird in Niedersachsen der Sozialverband Deutschland in der Region Osnabrück einen Werbeprospekt mit örtlichen Bildmaterial drucken lassen. Jetzt hat die Grafikerin zwei Entwürfe als Vorschlag für die erste Seite vorgelegt.

Einmal (Bild 1 ist darauf die SoVD Kampagne zur Kommunalwahl mit der Aufhängung des „Sozialen Netzes“ abgebildet. Der SoVD hatte mit großen Hinweisschildern die für ihn wichtigsten Themen in das Netz verknüpft.

Aktion zum „Europäischen Tag der Teilhabe“ (Bild 2) im Landesgehörlosenzentrum Osnabrück. Das Bild zeigt zwei Helferinnen, die Teile der Luftballone für die rund 500 Kinder zu einem gemeinsamen Aufstieg festhalten.

Jetzt geht es darum für die Werbeaktion die richtige Titelseite auszusuchen, so der Kreisvorsitzende Gerd Groskurt. Interessierte die sich an der Layout-Auswahl beteiligen wollen können sich mit einer E-Mail und der Angabe „Bild1“ oder „Bild 2“ an groskurt(at)gmx.de beteiligen.

10 Jahre UN-Behindertenrechtskonvention

Marianne Stönner: Dem Recht auf ein selbstbestimmtes Leben verpflichtet

Mit der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) ist die besondere Bedeutung und eine Leitlinie für die Politik mit und für Menschen mit Behinderungen vertraglich geregelt worden, so die Vertreterin des Arbeitskreises „Inklusion“ im der SoVD Osnabrücker Land, Marianne Stönner.

Als erster internationaler Vertrag konkretisiert die UN-BRK universelle Menschenrechte für Menschen mit Behinderungen weltweit. Länder, die, wie etwa Deutschland 2009, die UN-BRK ratifiziert haben, erkennen die Behindertenrechtskonvention damit für sich als verbindlich an.

Im Jahr 2015 hat der Ausschuss für die Rechte von Menschen mit Behinderungen erstmals die Umsetzung der UN-BRK in Deutschland überprüft. Ergebnis des ersten Staatenprüfverfahrens waren positive Punkte wie beispielsweise die Anerkennung der Gebärdensprache als offizielle Sprache. Deutschland wurden aber auch über 60 Empfehlungen mit auf den Weg gegeben. Es ist viel erreicht worden, doch es gibt noch jede Menge zu tun, bis Teilhabe immer und überall Realität wird, sagte die SoVD Expertin.

Wir wollen mehr Inklusion, sei es im Bereich der Bildung, der Arbeitswelt, aber auch im allgemeinen Lebensumfeld. Deshalb gilt unser Interesse ganz besonders der Beseitigung von Einschränkungen die im täglichen Leben eine gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen einschränken.

SoVD besuchte Seniorenbüro der Stadt Osnabrück

Ingrid Junker: Die Stadt für ältere und mit älteren Menschen weiterentwickeln

Eine Gruppe des Sozialverbands Deutschland (SoVD) besuchte Anette Herlizius (Fachkoordinatorin für Seniorenarbeit) der Stadt Osnabrück zu einem Meinungsaustausch. Für die älteren Menschen sind starke und handlungsfähige Kommunen von ganz besonderer Bedeutung, so Ingrid Junker und Gerd Groskurt aus dem SoVD Kreisvorstand übereinstimmend. Betroffen so der SoVD sind alle wichtigen Lebensbereiche und die Lebensqualität des Miteinanders aller Generationen vor Ort: Wohnen, Wohnumfeld und Daseinsvorsorge, medizinische, pflegerische und betreute Versorgung, Selbstbestimmung, Bildung, Mobilität und Kontakte. Zu diesen Themen müssen nicht nur gesamtstädtische sondern auch Antworten für die einzelnen Stadtteile gefunden und entwickelt werden.

Der SoVD will eine engere Vernetzung mit dem Seniorenbüro knüpfen. Damit sich diese Kontakte auch personell verstetigen kündigte der SoVD- Kreisvorsitzende die Kandidatur von Ingried Junker zum Seniorenbeirat der Stadt Osnabrück an.

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SoVD Osnabrücker-Land will notfalls auch „Dicke Bretter“ bohren

Sprecherin im Arbeitskreis Inklusion, Marianne Stönner: Gemeinsame Erklärung der Sozial- und Wohlfahrtsverbände zum internationalen Tag der Menschen mit Behinderungen sind unser Arbeitsauftrag

Barrierefreiheit ist eine wesentliche Voraussetzung, damit alle Menschen gleichberechtigt am Leben teilhaben können. Das erklärt die UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) unmissverständlich. Alle Lebensbereiche müssen demnach so gestaltet sein, dass sie auch von Menschen mit dauerhaften körperlichen, seelischen, kognitiven oder Sinnesbeeinträchtigungen genutzt werden können: öffentlich zugängliche Gebäude, Wohnungen und medizinische sowie pflegerische Einrichtungen ebenso wie Verkehrsanlagen und Verkehrsmittel oder Informations- und Kommunikationsmedien. Einen Unterschied zwischen privaten und öffentlich-rechtlichen Anbietern macht die UN-BRK dabei ausdrücklich nicht. Mit der Ratifizierung der UN-BRK hat sich die Bundesrepublik 2009 verpflichtet, geeignete Maßnahmen für eine barrierefreie Gesellschaft zu treffen. In Deutschland stoßen Menschen mit Behinderung in ihrer Rolle als Bürger, Verbraucher oder Patient noch immer auf unüberwindbare Hindernisse. Bestehende rechtliche Vorgaben sind oft unzureichend oder zu unverbindlich und ihre Umsetzung wird nicht überprüft. Das muss sich ändern! Denn von Barrierefreiheit profitieren alle, nicht nur diejenigen, die dauerhaft darauf angewiesen sind, sondern auch Ältere, Kinder, Eltern und alle, die zeitweise in ihrer Mobilität eingeschränkt sind. Schon heute ist jeder vierte Erwachsene auf Barrierefreiheit angewiesen. In Zukunft werden es deutlich mehr, denn das durchschnittliche Lebensalter steigt

Es ist höchste Zeit für ein barrierefreies Deutschland! Im Einzelnen fordern die Verbände: Barrierefreiheit bei privaten Gütern und Dienstleistungen

Im deutlichen Widerspruch zur UN-BRK sind insbesondere große Bereiche der Privatwirtschaft von der Verpflichtung zur Barrierefreiheit weitgehend ausgenommen. Stattdessen setzt Deutschland auf freiwillige Vereinbarungen. Ohne grundlegenden Erfolg! Die neuen Regeln im novellierten Behindertengleichstellungsgesetz gelten nur für öffentliche Gebäude und Ämter. Sie gelten aber nicht für den kompletten privaten Bereich, also etwa für den Bestand von Gaststätten, Hotels, Supermärkten, Arztpraxen oder Internetportalen. Fehlende Aufzüge, Treppen vor Apotheken und Arztpraxen, fehlende Orientierungshilfen, Sitzgelegenheiten und Toiletten in Banken, Einkaufszentren, kulturellen Einrichtungen usw., eingeschränkte Servicezeiten an Bahnhöfen für Einstiegshilfen, aber auch nicht barrierefreie Automaten, Onlineportale, Fernsehsendungen und Hotlines: All das sind Barrieren, die vielen Menschen eine gleichberechtigte Teilhabe erschweren. Die Folge: Menschen mit Behinderungen werden als Konsumenten mit unzumutbaren Barrieren konfrontiert.“

Die Verbände fordern:

Barrierefreiheit darf nicht auf Freiwilligkeit setzen. Gesetzliche Regelungen für alle privaten Güter und Dienstleistungen sind notwendig. Und zwar mit einer verbindlichen Frist zur Umsetzung bis zum Jahr 2023 und eine verbindliche Förderung zum Beispiel durch die KfW.

Das heißt im Einzelnen:

• Die Barrierefreie-Informationstechnik-Verordnung (BITV 2.0) muss für private Internetportale verbindlich werden.

• Private Fernsehsender müssen unter anderem verpflichtet werden, mindestens 80 Prozent ihrer Sendungen mit einer Untertitelung auszustrahlen.

• Arztpraxen müssen barrierefrei umgebaut werden.

• Barrieren in Geschäften, Friseursalons, kulturellen Einrichtungen, Gaststätten und Beherbergungsbetrieben sind zu beseitigen, unterstützt durch die sofortige Bereitstellung eines eigenen KfW-Programms.

• Die Verpflichtung zu angemessenen Vorkehrungen für den Einzelnen ist gesetzlich zu verankern.

Barrierefreiheit im Verkehr

Barrierefreiheit ist ein Menschenrecht. Im Widerspruch dazu sind rechtliche Vorgaben für die Barrierefreiheit, insbesondere des Fernbus-, Schienen- und Flugverkehrs, in Deutschland noch immer unzureichend. Im Taxi- und Mietwagengewerbe fehlen sie ganz. Die Folge: Jeden Tag werden Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen mit unzumutbaren Barrieren konfrontiert.

Die Verbände fordern:

• Das vom Bundesverkehrsministerium aufgelegte Programm zum barrierefreien Umbau von kleineren Bahnhöfen muss verstetigt und aufgestockt werden. Auch der Um- und Neubau größerer Bahnhöfe muss forciert werden.

• Barrierefreies Kabinendesign muss bei der Anschaffung und Umrüstung von Flugzeugen zur Pflicht werden. Dafür braucht es einen Vorstoß der Bundesregierung auf europäischer Ebene.

• Die Barrierefreiheit von Taxen und Mietwagen sowie von Haltepunkten im Fernbusverkehr muss im Personenbeförderungsgesetz bundesweit einheitlich geregelt werden.

Barrierefreiheit in Wohnungen und im Wohnumfeld

Jeder Mensch hat das Recht, selbst zu entscheiden, wo und wie er leben möchte. Diese Vorgabe der UN-BRK ist in Deutschland nicht im Ansatz erfüllt. Der Mangel an barrierefreiem und altersgerechtem Wohnraum und einem entsprechenden Wohnumfeld ist immens. Die vorhandenen Fördermittel sind völlig unzureichend. Dabei rechnen sich die Investitionen: Allein durch die Vermeidung teurer Heimpflege werden Sozialausgaben in Milliardenhöhe gespart.

Die Verbände fordern:

• Das KfW-Programm „Altersgerecht Umbauen“ muss deutlich aufgestockt und schrittweise erhöht werden.

• Die Mittel, die der Bund den Ländern als Ausgleich für den Wegfall früherer Finanzhilfen für die soziale Wohnraumförderung zahlt, müssen erhöht und die Länder verpflichtet werden, diese Mittel zweckgebunden für den barrierefreien und -reduzierenden Um- und Neubau sowie neue Sozialbindungen zu verwenden.

• Die Städtebauförderung des Bundes muss an Barrierefreiheit gebunden werden. Vertreter/-innen von Menschen mit Behinderung sind rechtzeitig zu beteiligen.

Im SoVD Arbeitskreis „Inklusion“ ist jeder Interessierte herzlich willkommen. Arbeitsvorhaben und Termine können über die Internet-Seite: www.sovd-osnabuecker-land.de eingesehen werden.

Für Opfer der Behinderten- und Psychiatrieunterbringung

SoVD begrüßt Stiftung „Anerkennung und Hilfe“ und hofft auf öffentliche Verbreitung

Nach Beschluss des Bundeskabinetts soll die Stiftung „Anerkennung und Hilfe“ im Januar 2017 ihre Arbeit aufnehmen. Dafür haben sich die Verbände der Menschen mit Behinderungen viele Jahre lang stark gemacht. Wir sind froh, dass die Opfer von Leid und Unrecht in stationären Behinderteneinrichtungen und Psychiatrien, die heute noch an den Folgewirkungen leiden, jetzt Unterstützung erhalten können. Viel zu lange mussten die Betroffenen darauf warten, dass ihr Leid individuell und öffentlich anerkannt und ihnen materielle Unterstützungsleistung zugebilligt wird.

Seit 2012 gibt es die Fonds „Heimerziehung in der Bundesrepublik Deutschland. Die Opfer aus Behinderten- und Psychiatrieunterbringung wurden bisher nicht berücksichtigt. Bund, Länder und Kirchen werden die neue Stiftung mit einem Vermögen in Höhe von insgesamt 288 Millionen Euro ausstatten. Die Stiftung „Anerkennung und Hilfe“ richtet sich an Menschen, die als Kinder oder Jugendliche in der Zeit vom 23. Mai 1949 bis zum 31. Dezember 1975 (Bundesrepublik Deutschland) bzw. vom 7. Oktober 1949 bis zum 2. Oktober 1990 (DDR) in stationären Einrichtungen der Behindertenhilfe oder in stationären psychiatrischen Einrichtungen untergebracht waren und bei denen heute noch eine Folgewirkung aufgrund des dort erlittenen Leids und Unrechts während der Unterbringung vorliegt.

Anders als bei den bisherigen Fonds „Heimerziehung“ werden die Gelder aus der Stiftung „Anerkennung und Hilfe“ als einmalige Geldpauschale geleistet. Wer während seiner Unterbringung arbeiten musste, ohne dass dafür (ausreichende) Sozialversicherungsbeiträge entrichtet wurden, soll bei einer Arbeitsdauer von bis zu zwei Jahren eine Rentenersatzleistung erhalten.

Für den Kontakt mit den Betroffenen, die qualifizierte Beratung und individuelle Aufarbeitung der Erlebnisse der Betroffenen sowie die Unterstützung bei der Anmeldung eines Hilfebedarfs werden ab 2017 in jedem Bundesland regionale Anlauf- und Beratungsstellen eingerichtet.

Weitere Informationen zur Stiftung finden Sie unter http://www.bmas.de/DE/Themen/Teilhabe-Inklusion/Stiftung-Anerkennung-und-Hilfe/ziele-der-stiftung.html#f6

Eine menschengerechte Zukunft, keine zukunftsgerechten Menschen!

Unser Beispiel November 2016: Barrierefreie Parkplätze

Gerade mal zwei Meter breit (im Bild haben wir ein 2-Meter langes Metermaß ausgelegt) sind die Behindertenparkplätze an einer Osnabrücker Berufsschule. Nach DIN 18040-3 sollte ein Behindertenparkplatz 3,50 Meter bereit sein. Im Prinzip muss es möglich sein, einen Rollstuhl neben dem Wagen zum Aussteigen zu benutzen.

In der Bewertung nach Schulzensuren gäbe es hier keine andere Möglichkeit als ein „Mangelhaft oder Ungenügend“ zu vergeben.

Über die vielen Diskussionen eines inklusiven Schulbetriebs hinaus sollte nicht vergessen werden, dass die Zugänglichkeit für Menschen mit Behinderungen schon vor der Tür des Objektes anfängt.

Mit dem Haustier ins Pflegeheim

Sozialverband Deutschland recherchiert Situation in der Region

Von seinem geliebten Haustier getrennt zu sein, ist für viele Menschen unvorstellbar. Denn gerade für Alleinstehende sind die Tiere oft wie ein Familienmitglied und ein wichtiger Ruhepol. Schwierig wird es deshalb dann, wenn Mensch und Tier sich trennen müssen – etwa aufgrund eines Krankenhausaufenthaltes oder des Umzugs in ein Pflegeheim. Das Problem: Im Krankenhaus sind Tiere verboten, in Pflegeheimen wird individuell entschieden, ob das Tier mitgebracht werden kann. Allerdings belegen Studien, dass Haustiere gerade Senioren guttun. Deshalb setzt sich die SoVD-Projektgruppe – Pflege in der Region Osnabrück  dafür ein, dass Kleintiere, Katzen und Hunde generell in Pflegeheimen und unter bestimmten Voraussetzungen erlaubt sein sollten.

Es gibt viele Beispiele dafür, dass Tiere den Bewohnern guttun. Die Geschichte der zugelaufenen Katze um die ich eine Bewohnerin erst heimlich kümmert und die dann nach Akzeptanz durch den Heimträger das Leben einer ganzen Station bereichert. Es sollte definitiv mehr Pflegeeinrichtungen geben, die das erlauben, findet die SoVD Projektgruppe.

Natürlich müssen bestimmte Voraussetzungen – wie etwa Hygienevorschriften – erfüllt werden. Und die Halter müssen sich natürlich noch selbst um die Tiere kümmern können. Wenn es bestimmte Rahmen, Absprachen und Vereinbarungen gibt müssten Haustiere im Altenheim möglich sein.

Bestätigt wird das unter anderem durch das sogenannte Wellensittich-Experiment. Dabei haben sich Senioren acht Wochen lang um einen Vogel gekümmert. Die Studie zeigte, dass der Kontakt mit Wellensittichen positive Auswirkungen auf Körper und Geist der Senioren hatte. Ganz konkret: 95 Prozent der an der Studie Beteiligten haben sich weniger einsam gefühlt, und die meisten von ihnen gaben an, viel energiegeladener zu sein und viel mehr Lebensfreue zu haben.

Die Studie zeigt deutlich, dass Tiere gute Begleiter in Pflegeheimen sind, fasst der SoVD-Kreisvorsitzende Gerd Groskurt zusammen. Leider haben unsere Recherchen ergeben, dass in der Region Osnabrück immer noch zu wenige Einrichtungen eigene Tiere erlauben oder zumindest Aktionen mit ihnen anbieten. Ich will gar nicht nur über zusätzliche Lebensfreude reden, allein der Gedanke unser Familienhund „Max“ vor dem Einzug in ein Altenheim weggeben zu müssen, könnte ich nicht „übers Herz“ bringen. Die Auswahl von entsprechenden Senioreneinrichtungen in der Umgebung sind auf dem Foto festgehalten.

Besuche und Grüße für Charlotte Grüger zum 100. Geburtstag

Viele schriftliche Geburtstagsgrüße präsentierte Charlotte Grüger den zahlreichen persönlichen Gästen anlässlich ihres 100. Geburtstags. Bad Iburgs Bürgermeisterin Annette Niermann, viele Freunde aus Familie und dem Bekanntenkreis überbrachten Charlotte Grüger im Christophorus-Heim Bad Iburg persönlich die herzlichsten Glückwünsche. Mit besonderem Stolz präsentiere sie ein Geburtstagsschreiben von Bundespräsident Joachim Gauck.

Mit einem kleinen Präsent gratulierten der SoVD Kreisvorsitzende Gerd Groskurt (rechts) und der Ortsverbandsvorsitzende Hugo Wiebrock dem langjährigen SoVD-Mitglied. Nach einer kurzweiligen Gesprächsrunde versprachen die Vertreter des SoVD, sich weitere Geburtstagstermine für einen erneuten Besuch freizuhalten.

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Projekte über das Ortsvereinsfundament hinaus aufgreifen

Vertreter aller Ortsverbände des SoVD im Bereich Melle legten Ziele fest

Eine wichtige Säule unserer Arbeit ist die Beratung in unserem SoVD-Beratungsbüro, in der Hermann Unbefunde Straße 2 in Melle, so die Sprecherin der Ortsvereine, Marianne Stönner. Beratung sei ein vertrauliches Geschäft und brauche ein hohes Maß an Lebenserfahrung und mitmenschlicher Qualifikation. „Wenn persönliche Dinge wie schwere Krankheiten, Behinderung, Pflegebedürftigkeit und Fragen sozialer Unterstützung auf den Tisch kommen, bedarf es nicht nur kompetenter Qualifikation, sondern auch viel menschlichem Einfühlungsvermögen“, fügte der Kreisvorsitzende Gerd Groskurt in der Sitzung wörtlich an.

Die Inanspruchnahme unserer Beratung ist in der letzten Zeit merklich gestiegen und als kompetente Informationsstelle anerkannt, ergänzten Berichte von Ortsverbandvertretern die Diskussion. Insgesamt haben die Büros in Osnabrück, Bohmte, Bersenbrück und Melle eine Summe von über einer Millionen Euro erstritten, erklärten der Osnabrücker Geschäftsstellenleiter Carsten Elmer und Meller Mitarbeiterin Barbara Filip gemeinsam.

Die Themen in den Beratungsgesprächen sind vielfach auch Anregungen für unsere Projekte im Kreisvorstand, unterstrich Marianne Stönner. Über die Arbeit in den Ortsverbänden, die unser Fundament sind und bleiben, entwickeln sich neue Aufgabenbereiche die wir in Projektgruppen für Mitglieder und Interessierte öffnen wollen. Umfangreiche und detaillierte Informationen vermittelt unsere Internet-Seite: www.sovd-osnabruecker-Land.de, schloss Die Sprecherin ihre Ausführungen, an die sich noch eine intensive Diskussion mit viele Detailfragen und weiteren gemeinsamen Planungen anschloss.

Den Menschen eine soziale gemeinsame Unterstützung und Nachbarschaft zu bieten, verbindet hauptamtliche und ehrenamtliche Kräfte des SoVD, so die AG-Vorsitzende Marianne Stönner mit der Mitarbeiterin Barbara Filip (Bild links).

Der SoVD ist eine große Familie

Über das Ortsverbandsfundament hinaus offene Projekte aufgreifen

 

Der Sozialverband Deutschland (SoVD) ist eine große und starke „Familie“ die mit über 9.000 Mitgliedern in Stadt und Landkreis Osnabrück auch in der „Nachbarschaft hier vor Ort“ eine echte Gemeinschaft mit interessantem Vereinsleben anbietet, so die AG-Vorsitzende Hanna Nauber und der Kreisvorsitzende Gerd Groskurt übereinstimmend. Als Reichsbund 1917 gegründet, haben wir eine stolze und vorzeigbare Tradition, die allerdings immer wieder auf neue Anforderungen und ein verändertes Lebensumfeld abgestimmt werden muss, so die beiden Kreisvorstandsmitglieder in einer Sitzung mit den Ortsverbandsvorsitzenden aus der Stadt und dem Altkreis Osnabrück.

Eine wichtige Säule unserer Arbeit ist die Beratung in unserem SoVD-Beratungsbüro, am Goethering 3. Beratung ist ein vertrauliches Geschäft und braucht ein hohes Maß an Lebenserfahrung und mitmenschlicher Qualifikation. Wenn persönliche Dinge wie schwere Krankheiten, Behinderung, Trauerfälle in der Familie, Pflegebedürftigkeit etc. auf den Tisch kommen, bedarf es nicht nur kompetenter Qualifikation, sondern auch viel menschliches Einfühlungsvermögen. Die Inanspruchnahme unserer Beratung ist in der letzten Zeit merklich gestiegen und als kompetente Informationsstelle anerkannt, fügte der Geschäftsstellenleiter Carsten Elmer hinzu. Insgesamt haben die Büros in Osnabrück, Bohmte, Bersenbrück und Melle eine Summe von über einer Millionen Euro erstritten.

Aus diesen Beratungsgesprächen bekommen wir auch viele Anregungen für unsere Projekte im Kreisvorstand, unterstrich Hanna Nauber. Über die Arbeit in den Ortsvereinen, die unser Fundament sind und bleiben, entwickeln sich Aufgabenbereiche die wir in Projektgruppen für Mitglieder und Interessierte öffnen wollen. Interessierte können sich über unsere Internet-Seite: www.sovd-osnabruecker-land.de einen umfassenden Einblick verschaffen, schloss der Kreisvorsitzende seine Ausführungen, an die sich noch eine intensive Diskussion mit vielen Detailfragen anschloss.

Das Thema „Jugendarbeit im SoVD“ neu auf die Tagesordnung

Die im Landesverband verankerte Jugendarbeit deckt einen breiten Interessenbereich ab. Wir wollen „alle Bevölkerungsgruppen, ob behindert, sozial schwach oder ausländischer Herkunft oder auch einfach nur normal zueinander zu führen und Aktionen miteinander gestalten und Spaß haben“ lautet einer der Kernsätze im Internetportal der Niedersächsischen SoVD-Jugend.

Hier gibt es genügend Ansätze in die unsere Vorstellungen sich prima entwickeln und formen lassen. Wir wollen unsere Arbeit vor allen Dingen offen für junge SoVD-Mitglieder und auch interessierte Nicht-Mitglieder gestalten, waren sich die Vertreter des SoVD-Kreisvorstandes auf einer Bezirkstagung in Bad Zwischenahn einig. Anregungen Hinweise und Vorschläge ergaben sich auf einer Zettelabfrage reichlich, wie auf dem Bild mit Vertretern des SoVD-Landesbeirats zu sehen ist.

Es gilt dieses Thema in Gesprächen in den Ortsverbänden gut vorzubereiten, dann will der Kreisverband das Thema erneut auf die Tagesordnung setzen. Interessierte bis zum Alter von 27 Jahren können sich im Kreisbüro unter der E-Mail Adresse: info(at)sovd-osnabruecker-land.de melden. Weitere Informationen: www.sovd-osnbruecker-land.de .

SoVD gründet „offenen“ Arbeitskreis Inklusion

Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden

Auch wenn man dieses aufgesetzte Soziologenwort von der „Teilhabe“ fast nicht mehr hören kann, so der SoVD Kreisvorsitzende Gerd Groskurt, geht es hier um ein grundsätzliches Menschenrecht das über die barrierefreie Zugänglichkeit und Infrastruktur weit hinausgeht. Anstrengender ist es schon zu verinnerlichen, dass „Inklusion und Teilhabe“ ein neues Miteinander voraussetzen. Natürlich ist die Erreichbarkeit von Ärzten, Apotheken und Einkaufsmöglichkeiten eine der Grundbedingungen. „Inklusion heißt für mich Wertschätzung und Respekt und da geht es mehr um die Zugänglichkeit –oder besser formuliert um die Barrierefreiheit - von Köpfen und Herzen der Menschen“ so Gerd Groskurt wortlich.

Diese gesellschaftliche Entwicklung, will der Sozialverband Deutschland (SoVD) mit seinem offenen Arbeitskreis voranbringen, so die Arbeitskreisvorsitzende Marianne Stönner. Im Kern präsentierte sie einen Katalog von Aktionen und Projekten die der Arbeitskreis in eine Rang- und Reihenfolge stellte. Unser Weg war bisher, viele erfolgreiche Beispiele zu initiieren bzw. zu unterstützen. Diesen Weg wollen wir weiterentwickeln, unsere Ziele vernetzen aber auch unsere Organisation mit den Ortsverbänden in Aktionen einbinden.

Wer grundsätzlich nicht will, dass Menschen mit Einschränkungen an den Rand der Gesellschaft gedrängt werden hat - sei es als direkt oder indirekt Betroffener, sei es über eine berufliche Nähe, sei es als grundsätzlich Interessierte/r - in diesem offenen Arbeitskreis Möglichkeiten der Mitwirkung, so der SoVD abschließend. Meldungen bitte an: info(at)m-stoenner.de oder telefonisch unter der Ruf-Nr. 0541 350 540. Die nächste Sitzung des Arbeitskreises ist auf den 28. Feb. 2017 terminiert.

SoVD sucht neu ausgestellte Pflegegutachten

Durch die Pflegereform soll die Versorgung Hilfsbedürftiger vom Jahreswechsel an künftig besser am individuellen Bedarf orientiert werden. Zum 1. Januar 2017 werden die bisherigen drei Pflegestufen abgeschafft und fünf neue Pflegegrade eingeführt, vor allem, um Menschen mit Demenz künftig besser zu berücksichtigen. Dadurch wird ein größerer Kreis von Menschen von den am 1. Januar 2017 in krafttretenden neuen Regelungen profitieren. Nach Verlautbarungen des Ministeriums soll noch im November dieses Jahres die ersten neu ausgestellten Bescheide mit den Einstufungen nach Pflegegraden zugestellt werden. Zudem gibt es das Versprechen des Bestandschutzes für diejenigen, die bereits Pflegeleistungen erhalten. Unterm Strich begrüßt auch der Sozialverband Deutschland (SoVD) die wichtige Entscheidung geistige und psychische Einschränkungen die die Bewältigung des Alltags erschweren in die Beurteilung einzubeziehen.

Die Einstufungen in die bisherigen Pflegestufen durch den „Medizinischen Dienst der Krankenkassen“ (MDK) haben in der Arbeit in den SoVD-Beratungsstellen in Bersenbrück, Bohmte, Melle und Osnabrück eine erhebliche Rolle gespielt, so der SoVD in einer Mitteilung. Für unsere Arbeit kann es wichtig werden, sich frühzeitig auf neue Gegebenheiten einzustellen. Vor diesem Hintergrund bittet der SoVD, anonymisierte Kopien von Bescheiden des MDK an unsere Büros zu schicken. Eine besondere Beurteilungskraft bekommen diese Unterlagen natürlich, wenn zusätzlich noch eine alte Einstufung nach Pflegegraden beigefügt wird, formuliert der SoVD-Kreisvorsitzende Gerd Groskurt, seine Bitte. Zentrale Anschrift ist: Goethering 3, 49074 Osnabrück.

Bewerbungen für Senioren- und Behindertenbeiräte

SoVD will von der Tribüne aufs Spielfeld

Der Kreisvorstand des Sozialverbands Deutschland (SoVD) in der Region Osnabrück hat in der letzten Sitzung über Bewerbungen für Senioren- und Behindertenbeiräte diskutiert. In Melle und im Landkreis Osnabrück sind mit Marianne Stönner und Manfred Lindemann auch formal diese Beiratsfunktionen schon in trockenen Tüchern, so der Kreisvorsitzende Gerd Groskurt wörtlich. Für den Seniorenbeirat der Stadt Osnabrück soll am 13. Januar 2017 das Kreisvorstandsmitglied Ingrid Junker (links im Bild) kandidieren.

Zu unseren gesellschaftspolitischen Themen gehören besonders gesundheitspolitische Themenstellungen und der Bereich der Pflegeversorgung. Eine herausragende Position nimmt auch das Thema „Teilhabe von Menschen mit Behinderungen und Einschränkungen“ ein. Im Kreisvorstand hat sich Ingrid Junker, neben dem Aufgabenbereich als stellv. Frauensprecherin ganz besonders dem Thema Formularunwesen verschrieben. In jedem Monat veröffentlicht sie auf der Internetpräsenz des SoVD ein Beispiel für erschreckende Vorgänge oder vollkommen unbedachte Erklärungen von Firmen und Verwaltungen.

Der SoVD ehemals „Reichsbund“ ist eine 100-jährige Organisation die sich neben den konkreten Beratungen und Hilfen für unsere Mitglieder besonders für ein interessantes Vereinsleben und der Entwicklung gesellschaftspolitischer Entwicklungen einsetzt. Unser Regionalverband umfasst den Landkreis und die Stadt Osnabrück mit etwas mehr als 9. 000 Mitglieder. In der Stadt Osnabrück sind das rund 3.500 Mitglieder von denen ca. 60 Prozent im Seniorenalter sind.

Der SoVD gliedert sich in Osnabrück in mehrere Ortsverbände. Als Vorsitzende im OV Westerberg sind Themen vor dem Hintergrund persönlicher Betroffenheit, aber auch Hinweise aus unseren Beratungsgesprächen im Büro am Goethering ständiges Thema. Diese Erfahrungen und Hinweise kann Frau Junker, so der Kreisvorstand gut in die Beratungen des Seniorenbeirats einbringen.

Zusätzlich ist es auch im besonderen Interesse des SoVD über die Möglichkeiten in unserer Verbandsstruktur hinaus, Informationen aus dem Seniorenbeirat in unsere Überlegungen einzubeziehen bzw. Vorschläge aus den Überlegungen unseres örtlichen Verbandes in die Beratungen einzubringen. Wir kommen von der Tribüne runter auf Spielfeld und wollen unmittelbarer und direkter dabei sein, so der SoVD-Kreisvorsitzende.

Volkstrauertag

SoVD in der Region Osnabrück legt in Osnabrück an der Dominikanerkirche und im Schinkel Friedhof Kränze zum Volkstrauertag nieder

Im Rahmen der Gespräch und Materialsuche zum 100 Jahrestag der Gründung de SoVD - früher geründet als Reichsbund -  stießen wir auf einen Karton mit alten Fotos. Die Enkelin zeigte uns eine verschlissene Brieftasche ihres längs verstorbenen Großvaters, in der einige Aufnahmen steckten, die er während seines Einsatzes im Zweiten Weltkrieg gemacht hatte. Offenbar hatte er diese Fotos über die Zeiten des Krieges und der Gefangenschaft retten können. Es waren Bilder, die ihn und seine Kameraden an den Einsatzorten zeigten. Aber vor allem war darunter auch eine Reihe von verschiedenen Ansichten aus seiner Osnabrücker Heimat. Das Dorf mit der altehrwürdigen Pfarrkirche in der Mitte, die Hügel und Wälder ringsum.

Das Betrachten dieser Bilder war für mich wie eine Reise in eine andere Zeit. Die Menschen, die mir aus den Bildern entgegenblickten – sie werden alle längst tot sein – gehören zu der, wie man sie bis heute zu nennen pflegt, „verlorenen Generation“, die die Last von zwei Weltkriegen tragen musste. Als ganz junger Mann im Ersten, und dann als gestandener Familienvater mit über vierzig Jahren auch noch im Zweiten Weltkrieg Soldat. Diesen

Männern haben die Kriege die besten Lebensjahre geraubt. Denn selbst wenn sie das Kämpfen überlebten, sie blieben – wie viele andere Überlebende des Krieges auch – für ihr ganzes Leben gezeichnet.

Dass dieser Mann während seines Einsatzes an verschiedenen Kriegsschauplätzen Fotos von seiner Heimat bei sich trug, macht mir eines deutlich: Er hat sich, wie so viele andere Soldaten aus den kriegführenden Völkern, nach Frieden, nach seinem Zuhause, nach seiner Familie gesehnt. Vielleicht haben ihm die wenigen Bilder im Kleinformat in schweren Stunden Kraft und Trost gegeben. Vielleicht haben sie in ihm die Hoffnung wach gehalten, heil und gesund aus den Kämpfen zurückzukehren und selbst in aussichtslosen Situationen nicht aufzugeben.

Mir wurde dadurch auch deutlich: Es waren keine „Helden“, die da in den Kampf geschickt wurden. In Deutschland, in England, in Frankreich, in Russland, in Amerika waren es Menschen, die sich auf den Schlachtfeldern nichts sehnlicher wünschten, als weit weg bei ihren Familien, in ihrer Heimat zu sein.

Sicher, es hat sie gegeben, die Kriegsbegeisterung: 1914 zogen die Freiwilligen singend in den Krieg. Doch die blutige Wirklichkeit der Materialschlachten und des Stellungskrieges hat diese Begeisterung ganz schnell  in großes Entsetzen verwandelt. Es ist ein Entsetzen, das man heute noch spürt, wenn man die riesigen Soldatenfriedhöfe des Ersten Weltkriegs in Frankreich oder in Flandern besucht – oder auch hier bei uns im Lande.

Ich hab bei der Kranzniederlegung in Osnabrück  beklommen an diese Bilder gedacht. Wie oft diese Bilder wohl in schummerigem Licht Hoffnung waren die Familie und die Heimat wieder zu sehen.

 

Totengedenken

Wir denken heute an die Opfer von Gewalt und Krieg, an Kinder, Frauen und Männer aller Völker.

Wir gedenken der Soldaten, die in den Weltkriegen starben, der Menschen, die durch Kriegshandlungen oder danach in Gefangenschaft, als Vertriebene und Flüchtlinge ihr Leben verloren.

Wir gedenken derer, die verfolgt und getötet wurden, weil sie einem anderen Volk ange-hörten, einer anderen Rasse zugerechnet wurden, Teil einer Minderheit waren oder deren Leben wegen einer Krankheit oder Behinderung als lebensunwert bezeichnet wurde.

Wir gedenken derer, die ums Leben kamen, weil sie Widerstand gegen Gewaltherrschaft geleistet haben, und derer, die den Tod fanden, weil sie an ihrer Überzeugung oder an ihrem Glauben festhielten.

Wir trauern um die Opfer der Kriege und Bürgerkriege unserer Tage, um die Opfer von Terrorismus und politischer Verfolgung, um die Bundeswehrsoldaten und anderen Einsatzkräfte, die im Auslandseinsatz ihr Leben verloren.

Wir gedenken heute auch derer, die bei uns durch Hass und Gewalt gegen Fremde und Schwache Opfer geworden sind.

Wir trauern mit allen, die Leid tragen um die Toten, und teilen ihren Schmerz.

Aber unser Leben steht im Zeichen der Hoffnung auf Versöhnung unter den Menschen und Völkern, und unsere Verantwortung gilt dem Frieden unter den Menschen zu Hause und in der ganzen Welt.“

Einladung zur Gründung des „offenen Gesprächskreises Inklusion“

Geschichtlich wurde der Sozialverband Deutschland (SoVD) schon bei seiner Gründung als „Reichsbund“ im Jahr 1917 mit diesem Thema in besonderer Weise konfrontiert.

„Intern, in der Aufgabenaufteilung in der Region Osnabrück, hat der Kreisvorstand mit der Gründung einer offenen Arbeitsgruppe auf die besonderen Herausforderungen reagiert. Da ist unser Verband geradezu in der Verpflichtung, die Chancen zu einer modernen Gesellschaft aufzugreifen“, so der Kreisvorsitzende Gerd Groskurt wörtlich.

Wir hoffen, dass uns auf diesem Weg viel mittelbar oder unmittelbar Betroffene, Interessierte aus vielen gesellschaftlichen Bereichen und Menschen die Hintergründe aus einer beruflichen Nähe mitbringen, unterstützen.

Das erste Treffen findet am Dienstag, 15. Nov. 2016, 16:00 Uhr in der Gaststätte Busch in Osnabrück / Atter (Eikesberg 51) statt. Aus organisatorischen Gründen ist eine kurze Anmeldung bei Marianne Stönner 05429-12 83 oder Gerd Groskurt 0541-40 82 699 notwendig.

SoVD will offenen Arbeitskreis Inklusion gründen

Jahrestreffen der Schwerbehindertenvertreter aus den Südkreisschulen

Auf Einladung des Vorsitzenden der Schwerbehindertenvertreter der Südkreisschulen Fritz Wellmann, tauschten Vertreter aus dem Sozialverband Deutschland (SoVD) Argumente, Arbeitsvorhaben und dringend notwendige Entwicklungen aus.

Geschichtlich sei der SoVD ein Verband, der schon mit seiner Gründung im Jahr 1917, mit diesem Thema in besonderer Weise konfrontiert wurde. Dieses gilt auch für unsere Erfahrungen, die wir über Streitverfahren mit Kammern, Institutionen und Behörden durchfechten mussten, so der Berater der Osnabrücker Geschäftsstelle Carsten Elmer.

Die Sprecherin für den SoVD-Arbeitskreis Inklusion, Marianne Stönner, nahm mit großem Interesse Hinweise und Anregungen aus der Gesprächsrunde auf. Eine inklusive Entwicklung braucht - darüber herrschte weitgehend Konsens - im schulischen und vorschulischen Bereich ein tragfähiges und entwicklungsfähiges Fundament. Inklusion wird in der einen oder anderen Phase nicht unumstritten bleiben. Deshalb tun wir gut daran, so die Vertreter des SoVD, diese Diskussion in aller Breite aufzunehmen, darüber aber auch die umsetzungsfähigen, erfolgreichen Schritte schnell zu verwirklichen.

 „Intern, in der Aufgabenaufteilung im SoVD-Kreisverband hat der Vorstand mit der Gründung einer offenen Arbeitsgruppe auf die besonderen Herausforderungen reagiert. Da ist unser Verband geradezu in der Verpflichtung die Chancen zu einer modernen Gesellschaft aufzugreifen“, so Marianne Stönner wörtlich. Wir hoffen, dass uns auf diesem Weg viel mittelbar oder unmittelbar Betroffene, Interessierte aus vielen gesellschaftlichen Bereichen und Menschen die Hintergründe aus einer beruflichen Nähe mitbringen, unterstützen. Informationen zu den Treffen sind über die Internet-Seite: www.sovd-osnabruecker-land.de zu bekommen.

Impulse eine sich verändernden Gesellschaft aufnehmen

Arbeitsgemeinschaft der SOVD Ortsverbände Bersenbrück / Bramscher tagte

Der Sozialberband Deutschland (SoVD) besprach auf einem Treffen mit Vertretern aus den Ortsverbänden aus Bersenbrück und Bramsche umfangreichere und neue Ansätze seiner gesellschaftlichen Arbeitsbereiche. Damit wir auch in der Zukunft Niedersachsens größter Sozialverband bleiben, müssen wir neue Impulse aus einer sich ständig verändernden Gesellschaft aufnehmen. Da macht es besonders Sinn, so das Landesvorstandsmitglied Günter Eggelmeyer, in diese Überlegungen unser großes Potential und die Erfahrungen aus den Ortsverbänden einzubeziehen.

Veränderung ist und darf beim SoVD auch kein Zufall sein, unterstützte der Kreisvorsitzende Gerd Groskurt die Darstellungen aus der Landesebene. Seit seiner Gründung als Reichsbund hat sich der SoVD immer weiterentwickelt, aber dazu muss er auf dem soliden Fundament der Ortsverbandsarbeit in den Städten und Gemeinden stehen, fügte er hinzu.

Einige neue Bausteine zukünftiger Projekte stellte der Kreisverband als Aufgabenprojekte vor. Die sollen jetzt in den Ortsverbänden besprochen und dezentral entsprechend der örtlichen Gegebenheiten entwickelt werden, schloss die AG-Vorsitzende Maria Dücker die AG Sitzung.

Briefträger muss Hund nicht beißen

SoVD-Arbeitskreis Öffentlichkeitsarbeit diskutierte Planungen

Vertreter der für Öffentlichkeitsarbeit in den Ortsverbänden zuständigen Gremien trafen sich zu einem Erfahrungsaustausch und der Koordinierung von öffentlichen Planungen im Jahr 2017.

Wir sind mit unserer heimischen Medienlandschaft gottseidank so aufgestellt, das in den Zeitungen auch Hintergründe und Informationen einen breiten Platz finden. Ohne reißerisch zu sein, muss nicht unbedingt „der Briefträger den Hund beißen“, damit eine Veröffentlichung ihren Platz findet, so der Kreisvorsitzende Gerd Groskurt, wörtlich. Wir alle sollten für die Redakteure, die uns in den Lokalredaktionen gegenüber sitzen, mit denen man reden und Kontakte pflegen kann, dankbar sein.

Im Detail verständigten sich die SoVD Vertreter darauf, die „großen Vorhaben“ des SoVD Kreisverbandes zu unterstützen. Ablauf und Vorhaben zum Equal Pay Day, zum Europäischen Gedenktag der Menschen mit Behinderungen und einer Geschichtsausstellung zur Gründung des SoVD – damals noch mit dem Namen „Reichsbund“ standen dabei auf der Tagesordnung.

In Vorbereitung auf eine Halbzeitbilanz wurden Teile einer bildlichen Präsentation besprochen. Hier sollen die Projektgruppen mit ihren Aktionen, die Beratungsarbeit in den Büros und die gesellschaftliche Arbeit des Sozialverbands Deutschland (SoVD) in der Region Osnabrück ihren Ausdruck finden.

Die Bilder zeigen die jeweils regionalen Gruppen aus Osnabrück, Wittlage, Bramsche, Bersenbrück und Melle beider kritischen Betrachtung einer Darstellung von SoVD Informationsblättern.

Prof. Dr. Büscher zur Neuausrichtung in der Pflege

SoVD Kreisfrauen diskutierten Veränderungen im II. Pflegestärkungsgesetz

„Das war ein interessanter und aufschlussreicher Nachmittag“, so eine der zahlreichen Besucherinnen, die der Einladung der SoVD-Kreisfrauensprecherin Hanna Nauber gefolgt war. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand ein Diskussionsvortrag von Prof. Dr. Andreas Büscher über die Auswirkungen des zweiten Pflegestärkungsgesetzes, das zum 1. Januar 2017 in Kraft treten soll.

In vielen einzelnen Darstellungsschritten zeigte Prof. Dr. Büscher die Entwicklung auf, aus denen sich aus seiner Sicht die dringende Notwendigkeit ergeben musste, ein neues System zu entwickeln. Die bisherige Einordnung in Pflegestufen mit der Grundlage von Minutenzeiten für zu leistende „Verrichtungen an dem zu Pflegenden“ konnte neue Anforderungen nicht mehr einbeziehen.

Der neue Begriff der Pflegebedürftigkeit nimmt die Beeinträchtigung der Selbständigkeit und das angewiesen sein auf personelle Hilfen in den Bereichen der Mobilität, der geistigen und kommunikativen Fähigkeiten, der Verhaltensweisen und psychische Problemlagen, der Umfang der Selbstversorgung, die krankheitsbedingten Anforderungen und Belastungen sowie die Gestaltung des Alltagslebens und sozialer Kontakte auf.

Mit diesem neuen Maßstab der die Selbständigkeit und „ damit die Abhängigkeit von personeller Hilfe aufgreift“, so Prof. Büscher wörtlich, sind faire Einschätzungen individueller Bedarfslagen gegeben. Weitere Ausführungen machte Prof. Büscher, neben vielen Beispielen eines neu gestalteten Beurteilungssystems bis zum veränderten Umfang der finanziellen Leistungen.

Wir sind uns darüber im Klaren, so die Kreisfrauensprecherin Hanna Nauber, dass mit dem neuen Begriff der Pflegebedürftigkeit wieder Ordnung in den „Flickenteppich“ der Pflegeversicherung geschaffen wird. Viele dieser Schritte finden auch bei uns große Unterstützung. Letztlich, so formulierte es eine Teilnehmerin, ändert sich zwar der Begriff der Pflegebedürftigkeit, die Menschen, die der Pflege bedürfen und die in der Pflege arbeiten, oder Angehörige versorgen, bleiben unverändert.

Pflegebedürftige in deutschen Heimen sollen noch im November von ihren Versicherungen erfahren, in welchen Pflegegrad sie nach der neuen Pflegereform eingestuft werden, so Hanna Nauber. Nach Verlautbarungen aus dem Gesundheitsministerium, könnten dann - nach jetzigem Stand - die Informationen herausgeschickt werden. Da werden sich eine Menge fachlich Qualifizierte mit den Vorgaben auseinandersetzen. Viele die in private oder ambulante Pflegeverhältnisse eingebunden sind, werden - so hoffe ich - diese Unterlagen auch noch in diesem Jahr bekommen. Bei unerklärlichen Sachfragen macht es auf jeden Fall Sinn eine entsprechende Beratung einzuholen, schloss die SoVD Kreisfrauensprecherin die Versammlung.

SoVD in der Region startet Aktion

Gesetz für mehr Lohngerechtigkeit zwischen Männern und Frauen

Nach monatelagen Verhandlungen über das Gesetz für mehr Lohngerechtigkeit zwischen Männern und Frauen rückt eine Einigung näher. Die SoVD-Kreisfrauenbeauftragten Hanna Nauber und Ingrid Junker (Bild v.l.n.r.) in der Region Osnabrück wollen mit einer Postkartenaktion, die sich direkt an die Bundeskanzlerin wendet, noch einmal eindringlich deutlich machen, dass das Gesetz noch in dieser Legislaturperiode im Deutschen Bundestag verabschiedet wird.

Der SoVD setzt auf mehr Transparenz und sieht den im Gesetzentwurf vorgesehenen Entgelt-Check als wichtigen Bestandteil. Dabei müssten die Unternehmen jedes Jahr einen detaillierten Bericht über die Löhne im Unternehmen vorlegen. Diese könnten dann statistisch ausgewertet werden. „Mit diesen Berichten könnte fundierter herausgearbeitet werden, wo die Probleme liegen, und es lässt sich belegen, wo Lohndiskriminierung von Frauen stattfindet“, so Hanna Nauber wörtlich.

Wir kritisieren die Untergrenze von 500 Mitarbeitern, die berichtspflichtig würden. „Diese Schwelle ist viel zu hoch und damit inakzeptabel. Damit erwischen wir nicht diejenigen, die wir erwischen wollen.“ In Niedersachsen verdienen Frauen laut Angaben des Deutschen Gewerkschaftsbundes 21,5 Prozent weniger in der Stunde als ihre männlichen Kollegen. Frauen sollten genauso viel verdienen wie Männer. Diese Forderung so Ingrid Junker, ist so simpel wie einleuchtend.

Zwischenzeitlich vertrödeln wir die Zeit mit verschiedenen Berechnungsverfahren. Schon ein europäischer Vergleich macht deutlich, dass wir in Deutschland einen traurigen hinteren Rang in der Lohngerechtigkeitsstatistik einnehmen. Es gibt eine Lücke und es wäre gut, diese Lücke zu schließen. So einfach und klar, ist die Forderung der SoVD Frauen.

Dabei sind für die Frauen noch längst nicht alle Ansprüche erfüllt. Wir haben aber gelernt, jeden Anfang erst einmal – auch wenn er unvollkommen ist – festzuhalten. Dieses Gesetz zu haben, gibt uns überhaupt erst die Chance notwendige Fortschreibungen und Veränderungen zu entwickeln.

Medikationsplan: Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker

SoVD verteilt Flugblatt zum aktuellen Thema Medikationsplan

Ab 01. Oktober 2016 haben Patientinnen und Patienten Anspruch auf einen Medikationsplan, wenn sie mindestens drei verordnete Medikamente gleichzeitig einnehmen bzw. anwenden. Der Medikationsplan soll künftig helfen, unerwünschte Arzneimittelwirkungen und Medikationsfehler zu vermeiden.

Darauf macht der Sozialverband Deutschland (SoVD) in einem Flugblatt aufmerksam. Medikationsfehler, so der SoVD in der Region Osnabrücker-Land, können an verschiedenen Stellen auftreten und fatale Folgen haben. Am häufigsten sind Fehler in der Verordnung – wie beispielweise, eine doppelte Verschreibungen, fehlende Dosisanpassungen oder das Übersehen von Gegenanzeigen und Wechselwirkungen.

Ganz abgesehen, so der SoVD Kreisvorsitzende Gerd Groskurt, dass das verstehen der in der Regel ohne Lupe gar nicht zu lesenden „Medikamenten-Beipackzettel“, hohe medizinische Grundkenntnisse voraussetzt. 

Das Risiko für Patient/innen ist besonders hoch, wenn mehrere Ärzte Medikamente verordnen. Statistiken weisen aus, dass jeder dritte Patient über 65 Jahre im Schnitt neun Medikamente einnimmt. Bei der Einnahme der Arzneimittel könen viele Fehler gemacht werden, die im schlimmsten Fall zu Krankenhausnotaufnahmen und sogar zum Tode führen können.

In der Regel soll der Medikationsplan vom behandelnden Hausarzt ausgestellt und auch regelmäßig aktualisiert werden. Auch Krankenhäuser und Apotheken können den Medikationsplan aktualisieren. Der Plan soll sämtliche verschreibungspflichtige sowie frei verkäufliche Arzneimittel enthalten, die der Patient oder die Patientin aktuell einnimmt. Dazu werden Wirkstoff, Dosierung und Einnahmegrund sowie sonstige Hinweise zur Medikamenteneinnahme bzw. -anwendung aufgeführt.

Das übersichtliche Flugblatt des SoVD kann in den Beratungsbüros Osnabrück, Bersenbrück, Bohmte und Melle kostenlos angefordert werden.

Eine menschengerechte Zukunft, keine zukunftsgerechten Menschen! - Beispiel Oktober

Arbeitskreis Öffentlichkeitsarbeit plant Wege zum Ziel

Wer der gesellschaftlichen Entwicklung einen prägenden Stempel aufdrücken will, muss nicht nur eine gut funktionierende und starke Organisation haben, der braucht in der heutigen Zeit auch mediale Aufmerksamkeit, so der SoVD Kreisvorsitzende Gerd Groskurt in seiner Einladung des SoVD-Arbeitskreises. Und weil wir beides brauchen, ist es umso wichtiger den Verband mit und in seinen Strukturen neu zu justieren. Ihn mit und auf seinem jetzigen Fundament der Ortsverbandsarbeit zu entwickeln.

Konkret will der Arbeitskreis Öffentlichkeitarbeit mit Vertretern der Ortsverbände neue Projekte besprechen und Ideen entwickeln. Veranstaltungstermin ist Mittwoch, 19 Oktober 2016, 17:30 Uhr im Landgasthaus Kortlüke Belm / Vehrte. Aus organisatorischen Gründen ist für die Tagung eine Anmeldung unter der Ruf-Nr. 0541 / 350 540 oder per Mail: groskurt(at)gmx.de erforderlich.

Die SoVD-Qualitätsoffensive greifen wir auf

Groskurt: Veränderungen brauchen Gespräche und eine Vertrauensbasis

Mit dem Niedersächsischen Landesverband des Sozialverbands Deutschland (SoVD) startet der SoVD in der Region Osnabrück eine landesweite Qualitätsoffensive. Im Rahmen zweier Tagungen (Bersenbrück und Osnabrück) trafen sich Ortsverbandsvorsitzende und Schatzmeister aus der ganzen Region Osnabrück.

Auch wenn die SoVD-Familie in der Region Osnabrück mit über 9.000 Mitgliedern gut aufgestellt ist, bedeutet das nicht, dass wir nicht noch besser werden können, so der Kreisvorsitzende Gerd Groskurt. Die Line, die Ortsverbände mit den vorhandenen Verantwortlichen, für neue Ideen zu begeistern und sie mitgestalten zu lassen, hat auch im Kreisvorstand überzeugt.

Dabei ist sich der Kreisvorstand einig, dass wir die Aufgaben in den 55 Ortsverbänden als Fundament unserer Organisation „hegen und pflegen“, so eine Mitteilung des SoVD. Uns sind aber auch nicht die gesellschaftlichen Entwicklungen und Strukturveränderungen entgangen. Mehr als bisher muss über den Landkreis und die Stadt Osnabrück ein Angebotsnetz für Projekte aufgebaut werden, in dem - an bestimmten Themen und Fragestellungen Interessierte - ihre Mitarbeit einbringen können.

Im Rahmen der jeweils siebenstündigen Tagungen schlug der Moderator, Matthias Büschking (SoVD-Landespressesprecher) einen Weg ein, der weniger Referate sondern mehr Arbeitsgruppengespräche mit den anschließenden Präsentationen zum Inhalt hatte. Auf der Grundlage der SoVD-Satzungsziele wurden unter diesen Vorgaben viele Hinweise und Anregungen unter Einbeziehung der verschiedenen örtlichen Gegebenheiten einzelner Ortsverbände zur Diskussion gestellt.

Der Kreisvorstand will diesen Themenbereich in weiteren vier Regionalveranstaltungen zur Diskussion stellen. Neuerungen und Veränderungen werden wir nur auf der Basis von gegenseitigem Vertrauen entwickeln können. In unserer großen SoVD-Familie kann das nur bedeuten, dass wir miteinander reden, so der Kreisvorsitzende in seinen Schlussbemerkungen.

Die Bilder zeigen Arbeitseindrücke aus den Tagungen in Osnabrück und Bersenbrück.

Neue SoVD Beratungsstelle in Bersenbrück

Die SoVD Beratungsstelle in Bersenbrück ist umgezogen. Neue Adresse ist die Bramscher Straße 5 – 7.

Die Einweihung will der SoVD mit Unterstützung des Bersenbrücker SoVD-Ortsverbandes am 14. Oktober 2016 mit einer kleinen Eröffnungsfeier ab 11:00 Uhr begehen.

Als bewähre Mitarbeiterin wird Susanne van Eijsden auch in dem neuen Büro die Beratungen durchführen. Die Telefonnummer 05439 – 90 43 10 und die Fax Nur 05439 – 904311 sowie die E-mail-Adresse info-bersenbrück(at)sovd-osnabruecker-land.de bleiben erhalten.

Die SoVD–Familie will noch besser werden

In einem zweitägigen Arbeitstreffen in Höxter entwickelten haupt- und ehrenamtliche aus der großen Familie des SoVD Entwicklungsschritte für die nächsten Jahre. „Wer draußen den Eindruck gewonnen hat, der SoVD sei kurz vor seinem 100-jährigen Geburtstag etwas in die Jahre gekommen“, sollte bei dieser Tagung dabei gewesen sein, so das Osnabrücker Landesvorstandsmitglied Günter Eggelmeyer, zusammenfassend.

Das sich Veränderungen nicht nur durch „gut gemeinte Aufrufe“ entwickeln lassen, gab dem mit viel Gruppenarbeit gespickten Tagungsablauf Tempo und einen großen Rahmen für neue Ideen und Vorschläge.

Mit Abschluss der Tagung beginnt eine SoVD-Orientierungsoffensive, die sich in den Kreisverbänden mit vielen Einzelterminen weiter fortsetzt. Uns hat es nicht nur Spaß gemacht, so die drei Akteure (v.l.n.r) Gerd Groskurt (Kreisvorsitzender) Kristina Rosenwinkel (hauptamtliche Beraterin im SoVD-Büro Osnabrück) und der stellv. Kreisvorsitzende und Landesvorstandsmitglied Günter Eggelmeyer bei der Diskussion über vorgestellte Arbeitsergebnisse, da ist auch eine Menge für unsere Praxis herausgekommen. .

SoVD fordert „Schultag der Kommunalpolitik“

Das Bündnis 16, bestehend aus Jungen Liberalen, Jusos, Grüne Jugend, Landesschülerrat, SoVD-Jugend, Landjugend und der Türkischen Jugend Niedersachsen bittet die CDU-Landtagsfraktion im Niedersächsischen Landtag zum Thema Wahlrecht ab 16 bei den Landtagswahlen um eine ideologiefreie Sachorientierung.

Sollen 16- und 17-Jährige künftig auch bei Landtagswahlen ihre Stimme abgeben können? SPD und Grüne wollen das, bräuchten aber eine Zweidrittelmehrheit im Landtag. Im Rechtsausschuss wurden jetzt Experten angehört. Die Bertelsmann-Stiftung verwies auf Studien auf einen seit zehn Jahren andauernden Trend bei „bildungsfernen Schichten“, gar nicht mehr an Wahlen teilzunehmen. Wenn man nun Jugendliche in der Schule auf die Wahlteilnahme vorbereite und ihnen das Wählen näherbringe, könne man so womöglich über die Jugendlichen diesen Trend der Wahlverweigerung in bestimmten Schichten durchbrechen.

In diesem Zusammenhang forderte der SoVD Kreisvorsitzende Gerd Groskurt in den Schulen einen „Tag der Kommunalpolitik“ einzurichten. Hier sollten gewählte Kommunalpolitiker aller Parteien Schülern über die Entwicklungen und Vorhaben ihrer Stadt oder ihrer Gemeinden Rede und Antwort stehen. Ich denke, so der Kreisvorsitzende, es tut den Schülern gut, auch kommunalpolitische Rahmenbedingungen kennen zu lernen, aber andererseits auch den Kommunalpolitikern, von Sichtweisen und Forderungen der Jugendlichen ohne Filter zu erfahren.

Zu den Forderungen politischer Jugendverbände und der SoVD-Jugend, das Wahlalter bei der Landtagswahl 2018 auf 16 herunterzusetzen fügte Gerd Groskurt an, auf Landesebene ist ein Wahlrecht ab 16 bereits in Brandenburg, Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein realisiert. In elf Bundesländern (darunter auch Niedersachsen) liegt zumindest auf kommunaler Ebene das aktive Wahlalter bei 16 Jahren. Die Union ist die stärkste Kraft bei der Kommunalwahl 2016 in Niedersachsen geworden – trotz oder wegen des Wahlalters ab 16. Da verlieren strategische Überlegungen und Befürchtungen innerhalb der CDU-Landtagsfraktion meiner Ansicht nach ihren Sinn. Die SoVD-Jugend kann auf unsere Unterstützung zählen, so der Kreisvorsitzende abschließend.

SoVD informiert - Ausschreibung: Aktive Begegnungsorte und Bewegungsräume schaffen

Der SoVD möchte Sportvereine und Kommunen motivieren, sich für ein Projekt zu bewerben, das sportliche Aktivitäten mit Stadtentwicklung koppelt. Unter dem Motto“ Sport bewegt Vielfalt- Stadtentwicklung gemeinsam gestalten“ wollen der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) und die Stiftung „Lebendige Stadt“ aktive Begegnungsorte und Bewegungsräume schaffen, um Menschen unterschiedlicher Herkunftsländer und Kulturen zusammenzubringen.

Auch für Menschen mit geistigen oder körperlichen Handicaps sollen sich in diesen Konzepten neue Aktionskreise eröffnen.

Mit zwei Pilotkommunen, die individuelle Konzepte entwickeln und für deren Umsetzung sollen Konzepte für Sport und Stadtentwicklung erprobt werden. Für die Entwicklung und Umsetzung der Maßnahmen wird den beiden Projektpartnern für die 18-monatige Projektzeit eine Förderung in Höhe von jeweils 40.000 Euro zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus müssen Eigenmittel eingebracht werden. Die Projekte können unter anderem Bewegungstage für Jung und Alt, „Bewegungsplätze für Alle“ oder integrative Sportangebote umfassen.

Der SoVD – Kreisvorsitzende Gerd Groskurt setzt auf Interesse bei Sportvereinen, Stadt- und Kreissportbünden sowie Kommunen, die sich bewerben sollten. „Es gibt bei uns viele engagierte Sportvereine. Warum sollten diese nicht auch für die Stadtentwicklung neue Impulse und Vielfalt bringen“, ist der SoVD Kreisverband in der Region Osnabrück überzeugt.

Informationen zu den Bewerbungsmöglichkeiten finden sich im Internet unter www.lebendige-stadt.de.

SoVD eröffnet Bürgerdialog

Der Sozialverband Deutschland (SoVD) eröffnet mit einem Aktionsstand am Rande eines Einkaufsmarktes in Bad Essen eine Dialogoffensive unter dem Motto „Recht haben ist gut Gerechtigkeit bekommen ist SoVD!“

Schon unsere Väter und Mütter kannten den Satz: „Recht haben und Recht kriegen sind zweierlei Dinge“. Vor diesem Hintergrund ist der Reichsbund, der sich nach 1945 in den Sozialverband Deutschland (SoVD) umbenannte, ein wichtiger gesellschaftlicher Stützpfeiler. Wir bieten Hilfe und Unterstützung, Beratung und Informationen im Umgang mit Behörden, Institutionen und Gerichten an. Von unseren vier Beratungsstellen, in Melle, Bersenbrück, Osnabrück und hier in unserer Nähe - in Bohmte unterstützen - wir unsere Mitglieder in allen sozialrechtlichen Fragen mit dem Beratungsumfang: Pflege, Hartz IV, Behinderungen, Gesundheit, Rente, Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht.

Wie wichtig eine professionelle Unterstützung und Beratung ist, merken wir jeden Tag. Damit schaffen wir es, dass in einem immer komplizierter werdenden Umfeld sich viele auf Augenhöhe mit Verbänden, Institutionen und Behörden auseinandersetzen können.“, so der Kreisvorsitzende. Besonders stolz sind wir darauf, auch finanziell geholfen zu haben. In Niedersachsen sind im letzten Jahr ca. 22 Millionen Euro einmaliger Zahlungen vom SoVD in unterschiedlichsten Fällen erstritten worden, plus ca. 7 Millionen Euro laufende Zahlungen. gerechnet werden.

Der SoVD bietet zudem auch hier in Wehrendorf / Bad Essen ein breit gefächertes interessantes Vereinsleben an. Wir alle können Freunde und Gleichgesinnte brauchen, so die Ortsverbandsvorsitzende Margret Rüsse, in vielen Gesprächen am Informationsstand. Der SoVD in der gesamten Region Osnabrück mit rund 9.000 Mitgliedern in 55 Ortsvereinen bietet auch im Wittlager Bereich gesellige Treffen, informative Veranstaltungen und freundschaftliche Begegnungen an. Der „Rote Teppich“ soll diesen Weg verdeutlichen auf dem wir gerne alle Mitbürger/innen mitnehmen. Die symbolische Schranke öffnen wir für eine Gesellschaft, die immer mehr an Nähe und Kontakten verliert. Wir sind eine Stelle „guter Nachbarschaft“, so die Vertreter des Ortsverbands Wehrendorf-Bad Essen auf dem Aktionsstand.

Eine menschengerechte Zukunft, keine zukunftsgerechten Menschen! - Beispiel September 2016

 

 

 

Demonstration für ein besseres Bundesteilhabegesetz

Die Bundesregierung hat Pläne für ein neues Bundesteilhabegesetz vorgelegt. Leider drohen dabei Menschen mit Behinderung Leistungskürzungen und Verschlechterungen.

Deshalb organisiert der SoVD zusammen mit den Paritäten, dem BVN und der Lebenshilfe eine Kundgebung für ein besseres Gesetz. Denn wir finden: So geht es nicht!

Die Kundgebung findet am

Donnerstag, 22. September, um 13.30 Uhr in Hannover am Kröpcke

statt.

Kommen Sie vorbei, und unterstützen Sie uns!

Einladung für Schatzmeister und Interessierte

Die Anforderungen, die an unsere OV-Schatzmeister gestellt werden, sind vielfältig und erfordern neben einem hohen Maß an Engagement die Einsatzbereitschaft, sich ständig in diesem Bereich weiter zu bilden und „am Ball zu bleiben“. 

Aus diesem Grund bieten wir wieder ein Seminar des SoVD-Landesverbandes an, in dem in einem Theorieteil auf die steuerlichen Besonderheiten bei der Gemeinnützigkeit, gesetzlichen Vorschriften und die SoVD-Finanzordnung eingegangen wird.

Das Seminar findet statt am

Mittwoch, den 26. Oktober 2016 von 9.30 - ca. 16.30 Uhr im

Hotel Landgasthaus Kortlüke, Venner Straße 5, 49191 Belm – Vehrte

Referenten sind: Herr Hans Dietrich Hahn, Abteilungsleiter Finanzwirtschaft und Ute Lilienblum, stellv. Abteilungsleiterin Finanzen, aus der Landesgeschäftsstelle Hannover.     

Anmeldungen bis zum 19.Oktober 2016 im SoVD Beratungszentrum Osnabrück Tel. 0541 – 350540.

Da das Seminar nur mit ca. 25 Personen besetzt sein sollte. Haben gewählte Schatzmeister bei der Anmeldung priorität.

gez.

Marianne Zahn                          Brigitte Bamping

Kreisschatzmeisterin             Stellv.  Kreisschatzmeisterin

SoVD organisiert Besuch mit Flüchtlingen im Zoo

Jasna: „Heute mussten wir nur Angst haben, in ein Raubtiergehege zu fallen.“

Zu einem Besuch in den Osnabrücker Zoo hat der Sozialverband Deutschland (SoVD) Flüchtlingskinder und ihre Eltern eingeladen. „Die Flüchtlinge“, die es so gar nicht gibt, stellten der SoVD-Kreisvorsitzende Gerd Groskurt und der Geschäftsführer Carsten Elmer gleich bei den ersten Kontakten fest. Verschieden ihre Wege nach Deutschland, verschieden ihre Ausbildung, genauso verschieden wie Menschen eben auch hier grundsätzlich sind.

Vielleicht eint sie am ehesten die Angst, abgeschoben zu werden, denn nur wenige wissen sicher, dass sie hierbleiben dürfen. Mit der Aussage: „Heute muss Papa nur Angst haben, dass ich in ein Raubtiergehege falle“, wurde deutlich, dass selbst bei der kleinen Jasna ein Teil dieses Lebensgefühls angekommen ist.

Dass vielfach ausreichende Sprachkenntnisse vorhanden waren, machte den Zoobesuch zu einem rundum gelungenen Treffen mit den Flüchtlingsfamilien. Im Großen und Ganzen – so unser Eindruck - versuchen die Flüchtlinge, an ihrer Integration zu arbeiten. Sie verstehen alle wie wichtig es ist, die deutsche Sprache zu lernen. Und den einen oder anderen Lebensweg in Deutschland, der immer wieder durch längere Warteschleifen unterbrochen wird, können auch wir nicht so ganz nachvollziehen.

Mit dem insgesamt hervorragenden Erlebnisbesuch im Osnabrücker Zoo und vielen neuen Eindrücken verbanden sich auch schnell Vereinbarungen, Kontakte über dieses Treffen hinaus nicht abbrechen zu lassen.

SoVD geht zur Schule

Eingebunden in Form eines „Soziales Seminars“ waren der SoVD Geschäftsführer Carsten Elmer und der Kreisvorsitzende Gerd Groskurt Gäste in der Ursulaschule in Osnabrück. Aufbau des Verbandes ehrenamtliche Tätigkeiten und anstehende sozialpolitische Ziele des Sozialverbandes Deutschland (SoVD) stellte der Kreisvorsitzende vor.

Fragen und Tätigkeiten aus der sozialrechtlichen Beratung nahmen in den zur Diskussion gestellten Ausführungen des Kreisgeschäftsführers breiten Raum ein. Besondere Schwerpunkte machten dabei konkrete Fälle aus der Beratungspraxis aus.

Beide Vertreter des SoVD machten im Anschluss an die Gesprächsrunde auf wichtiges Engagement im ehrenamtlichen Bereich aufmerksam und warben eindringlich für eine Beteiligung an den Kommunalwahlen am 11. September

10 Jahre „Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz“

SoVD fordert eine Weiterentwicklung bis in die Kommunalpolitik

Vor 10 Jahren trat das „Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz“ (AGG) in Kraft. Das Gesetz war ein wichtiger Meilenstein für den Schutz gegen Diskriminierung für alle Menschen in Deutschland. Ziel war es, unmittelbare und mittelbare Benachteiligungen zu verhindern oder zu beseitigen - sei es aus Gründen der Rasse oder wegen der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität.

Dem AGG ist es unter anderem zu verdanken, dass das Thema „Schutz vor Diskriminierung“ in der Gesellschaft auf der Tagesordnung steht. Sensibilität und Aufmerksamkeit sind deutlich gewachsen und es haben sich spürbare Verbesserungen entwickelt, so die Leiterin der SoVD Projektgruppe Inklusion im Sozialverband Deutschland (SoVD), Marianne Stönner.. Dennoch hat im Rahmen einer aktuellen wissenschaftlichen Studie der Antidiskriminierungsstelle des Bundes rund ein Drittel der Befragten angegeben, in den vergangenen zwei Jahren persönlich Diskriminierung erfahren zu haben. Von den Menschen, die eine Beeinträchtigung haben, erlebte knapp ein Viertel in den vergangenen 24 Monaten eine Diskriminierung.

„Diese Zahlen zeigen, dass auch zehn Jahre nach Inkrafttreten des AGG die Arbeit an einem umfassenden und wirksamen Diskriminierungsschutz für Menschen mit Behinderungen weitergehen muss“, so der SoVD Kreisvorsitzende Gerd Groskurt wörtlich. Ein wichtiger Schritt wäre nach Ansicht des SoVD, die Verpflichtung zur Barrierefreiheit in privaten Bereichen. Jetzt ist die private Wirtschaft dran. Ob Cafés, Arztpraxen, Supermärkte oder Banken, überall muss Barrierefreiheit selbstverständlich werden.

Das Gesetz hat unbestreitbar positive Veränderungen im Denken und der Lebenswirklichkeit der Menschen mit Behinderungen gebracht. Allerdings hat sich auch gezeigt, wo das Gesetz an seine Grenzen stößt. Insbesondere im Bereich der Barrierefreiheit sind wir noch nicht dort, wo wir sein könnten und nach den Vorgaben EU-Richtlinien und der UN-Behindertenrechtskonvention auch sein müssten, fordert der SoVD Osnabrücker-Land zu weiteren Entwicklungen auf. Wir hoffen, dass diese Gesichtspunkte auch in den Kommunalwahlprogrammen der Gruppen und Parteien entsprechende Berücksichtigung finden.

In Fürstenau finden sich helfende Hände.

Es gibt Situationen, da braucht man schnell eine kleine Hilfe. Manchmal ist es ein Pflaster, es kann aber auch ein Telefonat sein, weil der Akku vom Handy leer ist und der Haustürschlüssel vergessen wurde. Besonders Kinder und Jugendliche brauchen dann eine verlässliche Ansprechstelle in der Nähe.

Der Sozialverband Deutschland (SoVD), der Kinderschutzbund und der Weisse Ring haben daher die Aktion „Helfende Hand“ ins Leben gerufen.

Nachdem Magdalene Köckler und Waltraud Lebeda dieses Projekt Bürgermeister Herbert Gans und Stadtdirektor Benno Trütken vorstellten, waren diese sofort bereit, einen entsprechenden Aufkleber im Haupteingang des Verwaltungsgebäudes aufzuhängen. „Eine gute Aktion,“ sagt Herbert Gans „für die sich in Fürstenau und insbesondere bei den Geschäften der Innenstadt bestimmt viele Partner finden werden.“

Die Fürstenauer Werbegemeinschaft ist bereits informiert und wird darüber beraten, wie sie diese Initiative zum Schuljahrsbeginn unterstützen kann. „Die Fürstenauer Schulen werden durch die Verwaltung in Kenntnis gesetzt, damit sie Schüler und Eltern im neuen Schuljahr informieren können“ so Benno Trütken.

Jugendseminar der SoVD-Jugend

Der SoVD Osnabrücker-Land möchten Sie gerne auf das diesjährige Jugendseminar der SoVD-Jugend aufmerksam machen.

Das Jugendseminar findet statt vom 26.-28.08.2016 in Bremen. Thematisch werden wir uns unter anderem mit der anstehenden Kommunalwahl beschäftigen, die für viele Jugendliche „das erste Mal wählen“ bedeutet.

Vorläufiges Programm

26.-28. August 2016 in Bremen

Programm

Freitag, 26.08.2016, Anreise bis 17:30 Uhr
18:00 Uhr Abendessen
20:00 Uhr Kennlernrunde
20:30 Uhr Spieleabend, Pokern, Monopoly

Samstag, 27.08.2016
8:30 Uhr Frühstück
10:00 Uhr Universum
12:15 Uhr Mittagessen im Universum
15:00 Uhr Das erste Mal wählen: Kommunalwahl in Niedersachsen
20:30 Uhr Abendprogramm

Sonntag, 28.08.2016
8:30 Uhr Frühstück
10:15 Uhr Ausflug zum ZARM Fall-turm: Wie funktioniert das eigentlich mit der Schwerelosigkeit?
12:30 Uhr Mittagessen
13:30 Uhr Abschlussrunde und Abreise

Detaillierte Infos können über die Geschäftsstelle 0541 350540 oder per E-Mail über: info(at)sovd-osnabruecker-land.de angefordert werden. Wie bei allen Veranstaltungen der SoVD-Jugend Niedersachsen findet auch das Jugendseminar inklusiv und barrierefrei statt.

Die Einladung/Anmeldung zum Jugendseminar zum Download

Heute, am 20 Juli 2016, jährt sich zum 72. Mal das Attentat auf Adolf Hitler

Der 20. Juli 1944 gilt als Symbol des militärischen Widerstandes gegen den Nationalsozialismus. Der Umsturzversuch der Gruppe um Oberst Claus Schenk Graf von Stauffenberg macht die Grenzen von Befehl und Gehorsam deutlich. Die Bundeswehr sieht sich in der Tradition jener Männer und Frauen im Widerstand gegen Adolf Hitler und das NS-Unrechtsregime, die versucht haben, den Verbrechen und einem sinnlosen Krieg aus innerer Überzeugung und Einsicht in das Unrecht ein Ende zu setzen.

Darüber hinaus ist dies auch der Tag den vielen Menschen zu gedenken, die hier und mit ihren Möglichkeiten im Widerstand gegen das Nazi - Regime gestanden haben. Unser Bild zeigt den Oberbürgermeister der Stadt Osnabrück bei der Niederlegung eines Kranzes am Denkmal der Dominikanerkirche, an der auch Vertreter des SoVD teilnahmen..

Bei uns zu Hause wird gewählt!

SoVD macht mit einem 10 Meter langen „sozialen Netz“ auf Kommunalwahlthemen aufmerksam

Am 11. September 2016 werden in den Städten, Gemeinden und Landkreisen wichtige Weichen für unsere Zukunft gestellt. Menschen aus unserer Umgebung bewerben sich für ein Mandat als Stadt- oder Gemeindevertreter oder als Mitglied des Kreistages.

Der Sozialverband Deutschland (SoVD) – als gesellschaftspolitischer aber überparteilicher Verband - fühlt sich der offenen und solidarischen Gesellschaft verpflichtet. Unser „Markenkern“ ist eine soziale und gerechte Gesellschaft.

Wir wollen, dass in unserer Nachbarschaft Kommunen offen und solidarisch sind. Unsere Heimat soll ein Ort sein, der alle Menschen gesellschaftlich einbindet und zusammenführt, der neue Entwicklungen und Perspektiven eröffnet, aber auch Hilfen, Geborgenheit und Teilhabe organisiert.

Wir tragen als SoVD mit 55 Ortsverbänden und 9.000 Mitgliedern unseren ehrenamtlichen Teil zu einem guten nachbarschaftlichen Klima in allen Kommunen in der ganzen Region Osnabrück bei.

Wir beraten viele Menschen in Problem- und Notsituationen. Wir helfen vielen, ihr Recht durchzusetzen oder ihre Situation zu verbessern.

Wir mischen uns auf allen politischen Ebenen in Gesetzgebungsverfahren und in gesellschaftspolitische Fragen mit Hinweisen, Vorschlägen und Mitwirkung bis zur Kommune für die Interessen unserer Mitglieder ein.

Vor diesem Hintergrund haben wir vier Bausteine als Orientierungsmaßstab in einem Flugblatt formuliert.

Zusätzlich wollen wir in verschiedenen Orten des Landkreises und der Stadt Osnabrück ein symbolisches „soziales Netz“ von ca. 10 Meter Länge spannen. In diesem Netz werden wir mit Themenschildern auf weitere Eckpunkte zur Kommunalwahl aufmerksam machen.

In den nächsten Tagen werden wir in mindestens jedem Zeitungsbereich eine Aktion planen.

Wir laden zu dieser Aktion herzlich ein.

Der SoVD Kreisvorstand

SoVD begrüßt „Leitlinien Inklusion“ im Landkreis

Marianne Stönner: (Projektgruppe Inklusion) Ein positiver Aufbruch

„Behinderung entsteht, wenn Menschen mit Beeinträchtigungen an der gleichberechtigten Teilhabe gehindert werden", so die UN-Behindertenrechtskonvention. Wir sehen sehr viel positives Engagement in der Vorlage des Landkreises Osnabrück, die uns jetzt im Entwurf vorliegt, so die SoVD- Projektgruppen-Sprecherin Marianne Stönner.

Wir gehen davon aus, dass dieses entwickelte Papier entsprechende Ausstrahlungskraft in den gesamten politisch gestaltbaren Raum und in unser privates Umfeld entwickelt, so der Sozialverband Deutschland (SoVD), in seiner Stellungnahme weiter.

Im Alltag der Menschen mit Behinderungen spielt allerdings die Zugänglichkeit von Geschäften, Banken, Restaurants und Arztpraxen, sowie eine öffentlich gestaltete Mobilität die wichtigste Rolle. Im privaten Umfeld oder im kulturellen Leben bleiben damit behinderte Menschen auf das besondere Wohlwollen von Betreibern oder Anbietern angewiesen. Wenn da eine Kraft wie der Landkreis Osnabrück eindeutige Signale vorgibt, bekommt das einen prägenden Charakter in unser gesamtes Umfeld.

Die SoVD-Projektgruppe Inklusion ist sich in ihrer Beurteilung allerdings auch darüber im Klaren, dass das Thema „gleiche Teilhabe aller Menschen“ überaus facettenreich ist. Das wird noch einmal an dem über 80 Seiten umfassenden Arbeitsentwurf des Landkreises überaus deutlich. Wobei wir es als besonders positiv betrachten, dass Vorhaben und Entwicklungen alle zwei Jahre einer neuen Beurteilung und gegebenenfalls auch Weiterentwicklung unterzogen werden. Eine gute Maßnahme, urteilt der SoVD, der damit auch die Hoffnung auf regelmäßige Anstöße und eine öffentliche Diskussion verbindet.

Der SoVD hat in der letzten Zeit dieses Thema in den Mittelpunkt seiner Arbeit gerückt und dazu eine offene Projektgruppe eingerichtet in der auch Interessierte herzlich willkommen sind. Vielleicht ist das noch ein wichtiger Hinweis - so der SoVD - ein breites öffentliches, interessiertes Umfeld mit einzubeziehen. Wo immer wir mit unserem Anliegen Beteiligte oder Betroffene angesprochen haben, ist uns sehr viel Sympathie und Zuspruch entgegengebracht worden, so der SoVD abschließend.

Die "Leitlinien Inklusion" zum Download

SoVD Sprechstunde am 25 Juli

Der Sozialverband Deutschland (SoVD) will in unregelmäßigen Abständen Sprechstunden in den Räumen des Osnabrücker Beratungsbüros, am Goethering 3, durchführen.

Der nächste Termin ist Montag, 25. Juli 2016 von 16 bis 18:00 Uhr.

„Dabei geht es nicht um ein Beratungsangebot zu unseren Kernthemen Rente, Pflege, Gesundheit, Hartz IV oder Behinderung, das zu unseren normalen Geschäftszeiten mit unseren Mitarbeitern vereinbart werden kann“, so der Kreisvorsitzende Gerd Groskurt.

Diese Sprechstunde mit dem Kreisvorsitzenden und seinem Stellvertreter Günter Eggelmeyer soll gesellschaftspolitischen Anregungen und Hinweisen vorbehalten sein. „Zudem2, so der SoVD Kreisvorstand, „ist hier an ein Beratungs- und Informationsangebot für unsere Mitglieder gedacht. Da können Fragen zur Vorstandsarbeit und natürlich auch Informationen für Mitglieder oder Interessierte über Mitwirkungsmöglichkeiten in den Arbeitskreisen oder Ortsverbänden angesprochen werden.“

Altersarmut wird ein Thema des SoVD

Wie Altersarmut entsteht und wie sie wirksam bekämpft werden kann, darüber wird der SoVD in den nächsten Monaten in einer deutschlandweiten Kampagne informieren. Altersarmut fängt jung an. Wir werden über Armutsrisiken im Alter aufklären und damit auch die Rentendebatte einbeziehen. Geplant sind viele öffentlichkeitswirksame „Vor Ort-Aktionen“. Der SoVD wird sich mit einem möglichen Rentenniveau von 43 Prozent nicht abfinden, so der Kreisvorsitzende Gerd Groskurt. Es gilt auch - angesichts der herannahenden Bundestagswahl – die Äußerungen der politischen Verantwortlichen genau zu bewerten. Mich beunruhigen so Äußerungen wie „alternativlos“, „kein Wahlkampfthema“. Und wenn ich die „alternativlosen“ Expertenmeinungen höre oder lese packt mich schon die Wut. Eigentlich kann ich nur den Satz von Chansonnier Maurice Chevalier gelten lassen, der einmal gesagt hat: „Alt werden sei für ihn eigentlich gar nicht so schlimm, wenn er die Alternative bedenkt“. Das dieses „Alt werden“ auch einen lebenswerten Rahmen braucht, sollte angesichts der vielen Alternativen möglich sein.

Gerd Groskurt
SoVD-Kreisvorsitzender

Ausarbeitung zum Thema Altersarmut in Deutschland

In einer Vielzahl von Presseberichten geht es um aktuelle Entwicklung der Altersarmut und die unterschiedlichen Faktoren, die in eine Armutssituation führen können.

Statistisch gesehen hat sich die Zahl der Armen mehr als verdoppelt, das bedeutet, dass immer mehr Menschen nicht von ihrer Rente leben können, außerdem wächst die Quote der Menschen, die bereits vor 65 wegen einer bestehenden Erwerbsminderung auf Dauer ihren Lebensunterhalt nicht aus eigener Erwerbstätigkeit bestreiten können und somit auf die Grundsicherung angewiesen sind.

So zum Beispiel wird von vielen gemeinnützigen Organisationen als sinnvolle Maßnahme betrachtet, die Vermögensfreigrenzen für die Empfänger der Grundsicherung im Alter zu erhöhen, um die zunehmende Zahl der Menschen im Alter, die auf Grundsicherung angewiesen sind, zu unterstützen.

Der Paritätische Wohlfahrtsverband, dem auch der SoVD Niedersachsen angehört, sieht die Grundsicherung als eine vorübergehende Leistung, um die Notsituation zu überbrücken. Daher ist es wichtig, sich zusätzlich privat zu vorsorgen, da das gesetzliche Rentenniveau über die Jahre immer weiter abnimmt und ohnehin sinkende Altersbezüge versteuert werden. Die gewünschte Altersvorsorge scheitert allerdings an den niedrigen Gehältern, wachsender Anzahl von privat Krankenversicherten und befristeten Arbeitsverträgen.

Aus einer Studie geht hervor, dass die Alleinerziehende, Alleinstehende, ältere Frauen, Migranten und Menschen mit niedrigen Bildungsabschlüssen besonders armutsgefährdet sind.

Abschließend lässt sich sagen, dass verschiedene und persönliche Faktoren eine entscheidende Rolle für die Armutssituation im Alter spielen.

Alla Boger
Praktikantin

Gratulation: 100 Jahre Otto Dölling

Zu seinem 100-jährigen Geburtstag gratulierte der Kreisvorsitzende Gerd Groskurt dem langjährigen SoVD-Mitglied Otto Dölling. Es ist schön, so der Kreisvorsitzende diesen Tag noch bei so guter Gesundheit zu erleben. Entsprechend so einem so vielseitigen Leben fand sich eine große Zahl von Gästen ein. Schon auf dem Weg zu dem Geburtstag dachte ich an die Zeit von vor 100 Jahren und die schrecklichen Bilder der Soldatenfriedhöfe im I. Weltkrieg. Ein Jahr nach Otto Döllings Geburt trafen sich die ersten Kriegsversehrten und Verletzen um den Reichsbund - heute SoVD – zu gründen.

Juli 2016: Wahlwerbung zur Kommunalwahl


Barrierefreie Wahllokale sind das Ziel

SoVD: Den Weg zu inklusiven Bedingungen konsequent entwickeln

Zu einem sehr angenehmen Gespräch mit konkreten Verabredungen kamen der Sozialverband Deutschland (SoVD) mit dem Kreiswahlleiter Stefan Muhle und weiteren Mitarbeitern aus dem Bereich des Kreiswahlleiters zusammen.

Aktueller Schwerpunkt war das Thema „ Barrierefreie Wahllokale“. Wir denken, dass es unbestritten ist, so Marianne Stönner (Sprecherin SoVD-Arbeitskreises Inklusion), dass in einer demokratischen Wahl als entscheidende Voraussetzung die grundsätzliche Möglichkeit für alle, an der Wahlurne in der Nachbarschaft direkt wählen zu gehen, gegeben sein muss. Uns ist klar, so Marianne Stönner, dass das zur Kommunalwahl nicht mehr umzusetzen ist. Vielleicht sind aber auch schon mit relativ kleinen Veränderungen viele Situationen deutlich zu verbessern. Als Orientierung legte der SoVD dazu eine Checkliste vor, die wesentliche Rahmenbedingungen enthält.

Für den SoVD, so der Kreisvorsitzende Gerd Groskurt kommt es darauf an, die richtige Richtung für barrierefreie Wahlen für die Zukunft einzuschlagen. Und da sind die Gegebenheiten in den Wahllokalen eine zentrale, aber eben nur eine Seite der Medaille. Gerd Groskurt merkt an, dass Wahlbewerber mit kaum verstehbaren Ausführungen ihre Werbung nicht unbedingt in „leicht verständlicher Sprache“ formulieren. Auch ein barrierefreier Stimmzettel (Schriftgröße, Kontraste) wird bei der zu erwartenden Bewerberzahl an „Grenzen“ stoßen. Allerdings, so der SoVD, der Kreiswahlleiter und der Behindertenbeirat des Landkreises Osnabrück übereinstimmend, müssen wir den Weg zu inklusiven Bedingungen konsequent in machbaren Schritten weiter entwickeln.

Obwohl die konkrete Zuständigkeit für die Wahllokale in den Händen der örtlichen Wahleiter liegt, versprach Kreiswahlleiter Stefan Muhle das Thema „Barrierefreie Wahllokale“ in einem Brief bei dem verantwortlichen Personenkreis noch einmal eindringlich - für eine perspektivische Entwicklung - anzusprechen.

Jeder erfolgreiche Schritt ist für eine gleichberechtigte Teilhabe die beste Werbung und macht Mut weiter zu machen. Der Brief des Kreiswahlleiters an die Bürgermeister, der schon vor uns zuhause auf dem Rechner war, hat unsere uneingeschränkte Unterstützung, so der SoVD in seiner Bewertung.


Sozialverband und Blindenverband gemeinsam

Ausstellung: 100 Jahre Blindenführhunde sucht Unterstützer aus der Region

Wenn vom besten Freund des Menschen die Rede ist, dann ist hierzulande in der Regel der Hund gemeint. Hunde leben schon seit Jahrtausenden als Begleiter des Menschen. Je komplexer der menschliche Lebensalltag wurde, desto spezialisierter wurden die Jobs für die Vierbeiner.

Eine besonders herausfordernde Aufgabe ist die der Blindenführhunde. Die Tiere stehen dem sehbehinderten Mensch in allen Lagen zur Seite, Blindenführhunde dienen ihrem Haltern nicht nur als Wegweiser für Hindernisse und Gefahren. Sie führen sie auch sicher durch den Verkehr, helfen Ein- und Ausgänge zu finden und machen zugleich das Blindsein sichtbar. Führhunde sind keine Haustiere, sondern lebende Hilfsmittel. Ihre Ausbildung ist langwierig und aufwändig.

Von den Anfängen der Schulung bis zu den heutigen Standards führt eine Wanderausstellung „Helfer auf vier Pfoten: 100 Jahre Ausbildung von Blindenführhunden in Deutschland“. Wo gehen Führhunde eigentlich zur Schule? Welche Grundvoraussetzungen müssen sie mitbringen? Wie werden sie für die Herausforderungen des menschlichen Alltags fit gemacht? Diese und andere Fragen beantwortet die Wanderausstellung „Helfer auf vier Pfoten“. Sie nimmt den Besucher mit auf eine Zeitreise durch das 20. Jahrhundert, von den Anfängen des Führhundtrainings mitten im Ersten Weltkrieg bis hin zu den Ausbildungszentren von heute. Die Ausstellung bietet einen Blick hinter die Kulissen einer hochspezialisierten und langwierigen Ausbildung und feiert die erfolgreiche Geschichte einer Partnerschaft zwischen Mensch und Tier.

Der Sozialverband Deutschland (SoVD) in der Region Osnabrück hat erste Kontakte mit dem Blindenverband für die Durchführung der Wanderausstellung in Osnabrück verabredet. Eine Meldung an den Projektbetreiber ist raus, so der Kreisvorsitzende Gerd Groskurt. Jetzt wollen beide Verbände erst einmal die Bedingungen und Terminangebote abwarten. Interessierte und Unterstützer können sich aber jetzt schon per E-Mail unter „info(at)sovd-osnabrücker-land.de“ melden.


Hanna Nauber erhält Bürgerpreis 2016

Kreisfrauensprecherin des SoVD wir für ihr Engagement ausgezeichnet

Die Kreisfrauensprecherin des Sozialverbands Deutschland (SoVD) wurde auf dem „Seniorentag“ am 22. Juni 2016 für ihr Engagement mit dem Bürgerpreis der SPD-Arbeitsgemeinschaft 60plus im Landkreis Osnabrück ausgezeichnet.

In seiner Laudatio hob der stellvertretende Landrat Werner Lager ihren besonderen Einsatz und ihr Eintreten für die Gleichberechtigung von Frauen hervor. In vielen Bereichen, in denen es Benachteiligungen von Frauen im gesellschaftlichen aber auch in speziellen Fragen geht, so der stellv. Landrat, finden sie Hanna Nauber als Unterstützerin an ihrer Seite.

Ein weiterer Grund für die Verleihung dieses Preises sei der Einsatz von Hanna Nauber für die Unterstützung und das Engagement, das sie im Bereich der Wiedereingliederung von Menschen mit Behinderungen einbringe.

Bei der Übergabe der Preisurkunde fügte der Kreisvorsitzende der Seniorenarbeitsgemeinschaft 60plus Henry Joelifier hinzu, dass ihr Eintreten für eine barrierefreie Umwelt nicht nur für Behinderte wichtige Möglichkeiten für eine gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen eröffnet, sondern auch vielen älteren Menschen ein leichteres und unbeschwerteres Leben ermöglicht.

In ihrer Erwiderung bedankte sich Hanna Nauber für die Preisverleihung, stellte aber auch heraus, dass sie ihre Arbeit und Engagement nur in der SoVD-Gemeinschaft mit vielen anderen zusammen umsetzen könne. Insoweit betrachte sie diesen Preis auch als Auszeichnung für die Frauen und Behindertenarbeit im SoVD.

 


Informationen zum Trinkwasser in Osnabrück

SoVD Voxtrup, Schinkel und Wüste : Vielfach sind wir bedenkenlose Nutzer

Für viele Menschen, so der SoVD-Vorsitzende Gerd Groskurt, ist einwandfreies Trinkwasser selbstverständlich, dass uns unbegrenzt zur Nutzung zur Verfügung steht. Trotzdem liest man immer mal wieder Berichte die auf Gefahren und Entwicklungen in der Wassergewinnung hinweisen. Vor diesem Hintergrund besuchten die SoVD Ortsverbände Schinkel, Wüste und Voxtrup das Wasserwerk Düstrup in Osnabrück.

Joachim Nolte von den Stadtwerken Osnabrück stellte in einer umfangreichen Führung das Umfeld, das Gebäude und die technischen Einrichtungen vor. Zu Beginn gab der Fachmann einen kurzen Einblick in die Gesamtsituation der Wassergewinnung und der Wasserqualität der Stadt Osnabrück. Viele Besucherfragen konzentrierten sich auf Reststoffe, wie zum Beispiel Nitratgehalt oder Medikamentenrückstände, die über den Wasserkreislauf in die Wassergewinnung gelangen. Aber auch der Wasserhärtegrad und sein Einfluss auf verschiedenartige Nutzungen fanden in der Diskussion ihren Platz.

Der Referent verwies in diesem Zusammenhang auf die gesetzlichen Regelungen, die sicherstellen, dass Trinkwasser hierzulande als das am besten kontrollierte Lebensmittel gilt. Wir gehen heute nach Untersuchungen davon aus, dass der Wasserkreislauf ca. 20 Jahre beträgt, so der Referent weiter, deshalb steht in der heutige Wasserwirtschaft schon seit längerer Zeit das Thema „Vorbeugender Grundwasserschutz“ ganz vorne auf der Tagesordnung.

Trotz der zurzeit komfortablen Gewinnungssituation im Bereich der Osnabrücker Trinkwassergewinnungsgebiete nahmen die Besucher die Hinweise auf die menschliche Verantwortung für umweltbewussteres Handeln und einem überlegterem Umgang mit dieser „Lebensgrundlage Wasser“ mit nach Hause.


SoVD Forum Juni 2016 in Soltau

Umfangreichere gesellschaftliche Arbeit und Projekte besprochen

Der Sozialverband Deutschland (SoVD) erarbeitete in einem zweitägigen Forum in Soltau umfangreichere und neue Ansätze seiner gesellschaftlichen Arbeitsbereiche. Damit wir auch in der Zukunft Niedersachsens größter Sozialverband bleiben, brauchen wir Impulse. Da macht es besonders Sinn, so der Landesvorsitzende Adolf Bauer, in diese Überlegungen unser großes Potential aus den Kreisverbänden und Beratungsbüros mit einzubeziehen.

Veränderung ist beim SoVD kein Zufall, Veränderung ist bei uns erklärte Absicht. Seit seiner Gründung als Reichsbund hat sich der SoVD immer weiterentwickelt, fügte der Moderator der Tagung Matthias Büschking zu Beginn der Tagung hinzu. „Heute und hier werden wir neue Bausteine für unseren satzungsgemäßen Aufgabenkatalog entwickeln“, so der Moderator wörtlich.

In mehreren Informationsvorträgen und vielfältiger Arbeit in Projektgruppen stellten die Teilnehmer eine große Zahl an Aktionsvorschlägen zusammen.


Eine Patientenverfügung macht nicht krank

SoVD stellte sich bei der Initiative „Pflegende Angehörige“ vor

Der Sozialverband Deutschland (SoVD) war Gast bei der „Selbsthilfegruppe für pflegende Angehörige“ in Osnabrück. Kreisvorstandsmitglied Marianne Stönner stellte den SoVD als Gemeinschaft in seiner Struktur und Aufgabenstellung vor. In der geschichtlichen Zeitfolge wurden dabei auch die Entwicklungsschritte vom ehemaligen Reichsbund und sein Gründung 1917 bis zum heutigen Sozialverband Deutschland deutlich. Carsten Elmer berichtete aus seiner Sicht über die Beratungen im SoVD Büro und den damit verbundenen Hintergründen. Die dritte Säule, die Bearbeitung von gesellschaftlichen Entwicklungen stellte in einigen Beispielen der Kreisvorsitzende Gerd Groskurt vor.

Vor dem Hintergrund der Berichte entwickelte sich eine vielschichtige Diskussion, die die Vorsitzende der Initiativgruppe Dr. Gisela Löhberg souverän leitete und strukturierte. Änderungen in der Pflegeversicherung wurden mit dem Maßstab praktischer Erfahrungen bewertet.

In die Diskussion rückten dabei auch, als Sicht der Initiative und des SoVD notwendige und dringende Vorsorgemaßnahmen. Kein Mensch, wird eher krank wenn er eine Patentenverfügung gemacht hat. Man stirbt auch nicht schneller, weil man eine Vorsorgevollmacht oder ein Testament gemacht hat, so die beiden Vorsitzenden übereinstimmend. Schaffen sie auch für ihre Angehörigen klare und konkrete Verhältnisse fügte Carsten Elmer aus dem SoVD Beratungsbüro unmissverständlich und eindringlich hinzu.

Zum Abschluss der Veranstaltung stellte Frau Löhberg noch einmal viele Hilfsmittel, unterschiedliche Hinweise und zusammengestellt Unterlagen vor. In seinem Dank für die Einladung fügte Gerd Groskurt noch einmal die Anerkennung für die geleistete und dringend notwendige Arbeit der Initiative an.


Akzeptierbare Lösungen für 116 Wahllokale?

SoVD im Gespräch über eine barrierefreie Kommunalwahl in Osnabrück

Das allgemeine Wahlrecht ist Grundlage unserer Demokratie und ein Menschenrecht. Dass dieses angestrebte Ziel einer „Barrierefreien Wahl“ erst mit vielen Überlegungen und einem Bündel an Maßnahmen umzusetzen ist, stand im Mittelpunkt eines Informationsgesprächs der Stadtverwaltung mit Vertretern des Sozialverbands Deutschland (SoVD). Dr. Sandra Solf, Kerstin Lauxtermann und Uwe Schmidt, stellten vonseiten der Stadtverwaltung  den intensiven Beratungsweg vor, der sich über Gespräche mit dem Behindertenforum und zusätzlichen Informationen , wie zum Beispiel eine Checkliste „Barrierefreiheit“ aus dem „Bundeskompetenzzentrum Barrierefreiheit Berlin“ entwickelt hat.

Im Einzelnen wurden auch Probleme angesprochen, die zu dieser Kommunalwahl nicht mehr verwirklicht werden können. Die Vertreter der „SoVD Projektgruppe Inklusion“, vertreten mit: Hanna Nauber, Thomas Kröger und dem Kreisvorsitzenden Gerd Groskurt nahmen den enormen Aufwand, für 116 Wahllokale in der Stadt Osnabrück akzeptierbare Lösungen zu entwickeln, mit viel Anerkennung zur Kenntnis.

Für den SoVD, so der Kreisvorsitzende kommt es darauf an die richtige Richtung für eine barrierefreie Wahl einzuschlagen. Und da sind die Gegebenheiten in den Wahllokalen, eine zentrale, aber eben nur eine Seite der Medaille. Ich will hier nur anmerken, dass Wahlbewerber mit kaum verstehbaren Ausführungen ihre Werbung nicht unbedingt in „leichter Sprache“ formulieren. Auch ein barrierefreier Stimmzettel (Schriftgröße, Kontraste) wird bei der zu erwartenden Bewerberzahl in der Stadt Osnabrück an „Grenzen“ stoßen. Allerdings, so der SoVD, müssen wir den Weg zu inklusiven Bedingungen konsequent weiter entwickeln. Jeder erfolgreiche Schritt ist für eine gleichberechtigte Teilhabe die beste Werbung und macht Mut weiter zu machen.

Mit besonderem Interesse nahmen die SoVD-Vertreter die von der Stadtverwaltung vorgestellte Darstellung des Umfeldes der Wallokale einschließlich einer Beschreibung der Barrierefreiheit aller Wahllokale mit Beginn der Briefwahl am 22.08.2016 im Internet zur Kenntnis. Hier ist eine gute Orientierung ausgearbeitet, die Ausweichmöglichkeiten kalkulierbar macht, so der SoVD. Schließlich, so das Wahlamt, kann ab dem 22 August im „barrierefreien Stadthaus 2“ der Stimmzettel in eine für den Wahlkreis vorgesehene Wahlurne direkt eingeworfen werden. Die Nutzung der Briefwahl, auf die ausführlich auf den Wahlbenachrichtigungskarten hingewiesen wird, bleibt eine weitere Alternative. Ziel, so der SoVD in einer Mitteilung abschließend, muss natürlich die Wahl am 11. September in einem barrierefreien Wahllokal sein.


Weitere Treffen und Seminare geplant

Fast 50 Schatzmeister-innen des SoVD der Region Osnabrück trafen sich

Die in den Ortsverbänden zuständigen Verantwortlichen für die Finanzen trafen sich auf Einladung des Kreisverbandes zu einem ersten Erfahrungstreffen. Verlässlichkeit, Aufrichtigkeit und besonderes Engagement muss man als Schatzmeister bzw. Schatzmeisterin grundsätzlich mitbringen, so der Kreisvorsitzende Gerd Groskurt, dazu kommen noch die besonderen Kenntnisse die man in der Arbeit mit dem Kassenwesen im Sozialverband Deutschland benötigt.

Hier beginnt unsere eigentliche Aufgabe im Kreisverband, so die Kreisschatzmeisterinnen Marianne Zahn und ihre Vertreterin Brigitte Bamping. Obwohl viele Schatzmeister/innen solide berufliche Vorkenntnisse mitbringen, müssen wir Schulungsangebote zur Auffrischung und Weitergabe neuerer Anforderungen hier vor Ort ins Angebot stellen, so die beiden Kreisschatzmeisterinnen übereinstimmend.

In wieweit eigene Nachschulungen Angebote des Landesvorsandes ergänzen können und welche Inhalte da vorgetragen werden, soll nach dem nächsten Landes-Schatzmeisterseminar im September entschieden werden. Auf jeden Fall soll es weiterhin – diese Botschaft gaben die Anwesenden dem Kreisvorsitzenden mit auf den Weg - mindestens einmal im Jahr ein Treffen mit den Schatzmeistern/innen aus der gesamten Region Stadt und Landkreis Osnabrück geben.


SoVD Ortsvereine fahren am 4. Juli nach Hannover

Os-Schinkel, OS-Wüste und Bissendorf bieten Mitfahrt an.

Viel Programm, viel Informationen, viel Spaß, wer hat sonst noch Lust?

Ausflug nach Hannover mit einem Reisebus am Montag, 4. Juli 2016 Wir werden in Hannover einen schönen Tag verleben. Auf dem Programm steht der Besuch der Firma Wenatex einschließlich eines Vortrags über „gesundes Schlafen“. Jeder  von uns weiß wie wichtig ein gesunder und entspannender Schlaf und die notwendige nächtliche Entspannungsphase ist.

Wir werden in Osnabrück und Bissendorf ein oder zwei Bushaltestellen vereinbaren, damit jeder ohne größere Probleme mitfahren kann. (Die Haltestellen werden entsprechend der Anmeldungen festgelegt).

Im Angebot sind auch ein Frühstück und ein Mittagsimbiss enthalten.

Danach geht’s zum Zoo in Hannover, dort wird uns von einem Profi die Tierwelt mit ihren Besonderheiten vorgestellt.

Vor dem Nachhauseweg werden wir uns in der Zoo-Gaststätte mit Kaffee und einem Stück Kuchen stärken.

Das ganze Programm wird Mitfahrer und Interessierte keinen Cent oder Euro kosten.

Es kommt jetzt darauf an, schnell telefonisch (Osnabrück - 40 82 699) eine verbindliche Anmeldung zu vereinbaren. Damit wir die entsprechenden organisatorischen Vorbereitungen treffen können!


SoVD besucht Wasserwerk Düstrup

Die Ortsverbände Osnabrück Wüste und Schinkel vom Sozialverband Deutschland (SoVD) besuchen am 22. Juni 10:30 Uhr das Wasserwerk in Düstrup. Qualität und Wassergewinnung stehen immer mal wieder in der Diskussion, so die Einladenden. Für uns ist es so selbstverständlich, dass ausreichend und qualitativ hochwertiges Wasser zur Verfügung steht, dass kaum jemand weitergehend über die Herausforderungen nachdenkt, so eine Mitteilung. Uns geht es darum tiefere Informationen über das am besten kontrollierte Lebensmittel direkt vor Ort zu erfahren. Interessierte sind herzlich willkommen. Wegen der eingeschränkten Raumkapazitäten bitte der SoVD um eine telefonische Anmeldungen (0541 / 40 82 699). Über diese Rufnummer können evtl. auch Mitfahrgelegenheiten organisiert werden.

Entstanden war diese Idee in einem Frauengespräch der SoVD Ortsverbände. Melanie Godejohann und Gerda Aulfes wollen über diesen Weg Gespräche im Bereich knüpfen. Wobei in diesem Fall ausdrücklich auf die Einbeziehung von Männern besonderer Wert gelegt wird.


Der SoVD gibt die Menschlichkeit nicht verloren

Marianne Stönner (Projektgruppe Inklusion) Wir müssen zusätzliche Wege finden

„Behinderung entsteht, wenn Menschen mit Beeinträchtigungen an der gleichberechtigten Teilhabe gehindert werden", so die UN-Behindertenrechtskonvention. Doch wie können wir über die jetzt verabschiedete Novelle des Behindertengleichstellungsgesetzes (BGG) hinaus, in der Gesellschaft gleichberechtigte Teilhabe weiter entwickeln? Dass Barrierefreiheit nur den Bundesbehörden vorgeschrieben worden ist, kritisieren wir entschieden, so der SoVD Kreisvorsitzende Gerd Groskurt aber damit kann die Entwicklung zu einer modernen Gesellschaft ja wohl noch nicht zu Ende sein. Zusätzlich sehe ich so viel positives Engagement, angefangen bei den Kommunen über den privaten Bereich und bei Menschen, die sich in ihrer Freizeit in Initiativen und Vereinen in diesem Themenbereich engagieren.

Im Alltag der Menschen mit Behinderungen spielt die Zugänglichkeit von Geschäften, Banken, Restaurants und Arztpraxen die wirklich wichtigere Rolle - eine weit größere als die Barrierefreiheit von Bundesbehörden - nahm Marianne Stönner als „Projektleiterin Inklusion“ im Sozialverband Deutschland (SoVD) eine Idee zur weiteren Arbeit auf. In der Privatwirtschaft oder im kulturellen Leben bleiben behinderte Menschen darauf angewiesen, dass ein Kinobetreiber oder ein Arzt freiwillig eine Rampe aufstellt oder seiner Internetseite eine Tonspur hinzufügt, damit sich auch ein Blinder informieren kann. Hier knüpfte auch Hanna Nauber an, die mit dem medizinischen Solebad in Bad Laer (Solevital) eine über den SoVD entwickelte Prüfung auf Barrierefreiheit erfolgreich durchgeführt hat.

Barrierefreie Wahllokale zur Kommunalwahl

Der SoVD kam überein, im nächsten Gespräch mit den Vorsitzenden der Ortsverbände diese Ausarbeitung des Landesverbands - die zusätzlich von einem Expertengremium geprüft wird - vorzustellen. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass sich diese Plakette als ein sichtbares Zeichen für den „Markenwert einer Gesellschaft mit gleichwertiger Teilhabe“ entwickelt. Diese Initiative soll nach Vorstellungen des SoVD in besonderem Maße die Gegebenheiten im Alltagsbereich aufgreifen. Sollte es da Interessen geben, sind wir natürlich schon jetzt bereit dieses Projekt aufzugreifen, so der SoVD.

Als einen besonderen Schwerpunkt will der SoVD auf das Thema „ Barrierefreie Wahllokale“ zugehen. Wir denken, dass es unbestritten ist, dass in einer demokratischen Wahl als entscheidende Voraussetzung die Möglichkeit zu wählen und gewählt zu werden, gegeben sein muss. In einem zweiseitigen Fragebogen werden wir die Situation dokumentieren aber vorher in Gesprächen mit Verantwortlichen auch erörtern.

Barrieren sind unmenschliche Schranken

Die SoVD-Projektgruppe Inklusion ist sich in ihrer Beurteilung allerdings auch darüber im Klaren, dass das Thema „gleiche Teilhabe aller Menschen“ überaus facettenreich ist. Ich denke nur an die ungelösten Fragen der Öffentlichen Verkehrsmittel, so Marianne Stönner, wo es auf einem behindertengerechten Bahnhof losgeht, aber eben nicht in einen behindertengerechten Bahnhof endet Eine wirkliche Sackgasse und Situation, die ich nur als unmenschlich bezeichnen kann. Im Übrigen fügt Hanna Nauber an, sind von vielen Situationen nicht nur Menschen mit Behinderungen, sondern auch Frauen mit Kinderwagen, Kinder und ältere Menschen betroffen.

Schon diese jetzt vereinbarten Schwerpunktsetzungen werden unserer Organisation eine große Kraftanstrengung kosten, so der Kreisvorsitzende Gerd Groskurt. Eine Öffnung der „Projektgruppe Inklusion“ für interessierte Mitglieder und Menschen darüber hinaus ist deshalb naheliegend und hilfreich. Mitarbeit und Unterstützung sind über die E-Mail an das Osnabrücker SoVD-Büro mit der Adresse info(at)sovd-osnabruecker-land.de zu richten.


Erfolgreiche Aktion „Mütterrente“

Liebe Freundinnen und Freunde des SoVD in der Region Osnabrück,

der Sozialverband und andere Organisationen haben mehrere Monate für eine gerechte Mütterrente getrommelt. Fast 110.000 Menschen in ganz Deutschland haben die Aktion unterstützt. Auf diesem Wege möchte ich allen Unterstützerinnen und Unterstützern herzlich für Ihr Engagement danken. Ohne die Unterstützung in den Ortsverbänden und der vielen Frauenbeauftragten wäre dieser Erfolg nicht möglich gewesen!

Selbstverständlich halten wir Euch über die aktuelle Entwicklung in Sachen Mütterrente auf dem Laufenden.

Noch einmal Danke und viele Grüße
    Hanna Nauber                      Gerd Groskurt
Kreisfrauenbeauftragte           Kreisvorsitzender


Negativbeispiel Junii 2016: Elektronische Rechnungen


Die SoVD-Familie Herringhausen wählte

Birgit Wulf hat weiterhin das uneingeschränkte Vertrauen der Mitglieder

Wie sähe eine Gesellschaft ohne ehrenamtliches Engagement aus? Für den SoVD Kreisvorsitzenden Gerd Groskurt ist die Antwort klar. „Es wäre eine arme Gesellschaft und sie wäre ziemlich blutleer. Gerade unsere Vielfalt und das breite Angebot im Sozialverband Deutschland (SoVD) braucht ein ehrenamtlich-engagiertes Fundament das über enge Kontakte in der Nachbarschaft verwurzelt ist.

Schon unsere Väter und Mütter kannten den Satz: „Recht haben und Recht kriegen sind zweierlei Dinge“, so der SoVD Kreisvorsitzende Gerd Groskurt in seinem Beitrag vor der Mitgliederversammlung des Ortsverbands Vor diesem Hintergrund ist der Reichsbund, der sich später in den Sozialverband Deutschland (SoVD) umbenannte, ein wichtiger Stützpfeiler für eine große SoVD-Familie. Wir bieten Hilfe und Unterstützung, Beratung und Informationen im Umgang mit Behörden, Institutionen und Gerichten an. In unserer Bohmter Beratungsstelle an der Bremer Straße 37 unterstützen wir unsere Mitglieder in allen sozialrechtlichen Fragen mit dem Beratungsumfang: Pflege, Hartz IV, Behinderungen, Gesundheit, Rente, Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht.

Gerade aus unseren Beratungsgesprächen ergeben sich eine Menge Hinweise, die dringend in einen gesellschaftlichen Dialog eingebracht werden müssen. Dazu brauchen wir zusätzlich neue Wege über Ortsverbandsgrenzen hinaus. Wir wollen dazu Vorschläge zu erarbeiten und uns im Sinne unserer Mitglieder als wohlverstandener Interessenvertreter in die gesellschaftliche Diskussion einbringen

Im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung, stand allerdings der Bericht und die sich anschließende Diskussion über die bisherige Vorstandsarbeit, sowie die Wahl eines neuen Vorstands.

Alte und neue Vorsitzende wurde wieder Birgit Wulf und als ihr Vertreter wurde Herbert Ludzay gewählt. Schatzmeisterin wurde Veronika Deimann und Schriftführer Arno Möller. Beisitzer wurde Udo Pelzer. Zu Revisoren wählte die Versammlung Birigitte Bente, Hartmut Hüsemann und Roswitha Niemann. Zum Abschluss des Versammlungsteils stellt Herbert Ludzay in einem kurzen Abriss die Programmvorhaben des Jahres 2016 vor, die mit viel Zustimmung aufgenommen wurden.

Mit der Ehrung von Klaus-Dieter Reinecke und Brigitte Bente für landjährige Mitgliedschaft endete eine harmonische Sitzung. In ihrem Schlusswort danke Birgit Wulf für die gute bisherige Zusammenarbeit und verband das mit den Wünschen einer weiteren fruchtbaren Arbeit für die nächste Legislaturperiode.


Pflege bleibt auf der Tagesordnung

SoVD: „Gesetz über unterstützende Wohnformen“ hilft

Mit der Zustimmung über alle Parteigrenzen hinweg hat der Niedersächsische Landtag das „Gesetz über unterstützende Wohnformen“ beschlossen, der damit das alte Heimgesetz ablöst. Im Kern geht es darum, so der SoVD-Landesvorsitzende Adolf Bauer in einer Regionaltagung des Sozialverbands Deutschland (SoVD), auch pflegebedürftigen Menschen mit Behinderungen und Demenzkranken Auswahlmöglichkeiten für alternative Wohnformen zu bieten. Die Trennung zwischen selbstbestimmten und nicht selbstbestimmten Wohnformen,. die im alten Heimgesetz noch fest verankert war, hatte die angestrebte Öffnung zu Alternativen, etwa in Form von betreuten Wohngemeinschaften, für diesen Personenkreis fast unmöglich gemacht.

In der Osnabrücker SoVD-Delegation standen besonders Fragen einer stärkeren regionalen Verantwortung zum Thema Pflege im Mittelpunkt. Der Landtagsbeschluss, dass künftig sozialhilfeberechtigte Pflegebedürftige, nicht mehr gegen ihren Willen in Doppel- oder Mehrbettzimmer untergebracht werden dürfen, gehört auch in den Arbeitskatalog der Kommunen.

"Erkennbar", so der SoVD-Kreisvorsitzende Gerd Groskurt, "rückt die Pflege jetzt auch in den kommunalen Blickpunkt. Entsprechend dem Referentenentwurf zum „Pflegestärkungsgesetz III“ sind auch in diese Richtung neue Überlegungen formuliert. Bleibt zu hoffen, dass dafür nicht nur eine Verlagerung von Verantwortungen, sondern auch eine entsprechende Unterstützung entwickelt wird", so der Kreisvorsitzende in seiner Anmerkung.

 


Armut muss aus dem „Tabu-Bereich“ raus

Schuldnerberatung der Diakonie kann SoVD-Beratungen ergänzen

Der Sozialverband Deutschland (SoVD) hat in einem Gespräch mit der Finanz- und Schuldnerberatung des Diakonischen Werks in Stadt und Landkreis Osnabrück ergänzende Möglichkeiten der jeweiligen Beratungen besprochen. Grundsätzlich hat nach Vorstellung der jeweiligen Angebotspalette der SoVD-Kreisvorstand Anknüpfungspunkte für eine umfassendere Betreuung gesehen. In manchen Beratungsgesprächen kann Schuldnerberatung und Schuldnerschutz eine sinnvolle Ergänzung für hilfesuchende Menschen sein, so der Kreisvorsitzende Gerd Groskurt und der Geschäftsstellenleiter Carsten Elmer, wörtlich. Andererseits können erstrittene Hilfen und Unterstützungen über die SoVD Beratungsstellen meistens keine „Sorglos-Paket“ für ein auf Dauer auskömmliches und selbstbestimmtes Leben sein, so der Bereichsleiter für die Schuldnerberatung der Diakonie, Manfred Poscher.

Den Überlegungen, dass es in beiden Beratungssituationen mögliche Anknüpfungspunkte für eine weitergehende Hilfe gibt, schloss sich auch der SoVD-Kreisvorstand in seiner jüngsten Sitzung an und beauftrage den Geschäftsführer entsprechende Vereinbarungen zu entwickeln und mit der Diakonischen Schuldnerberatung abzustimmen.

Ich kann mir auch vorstellen, so der Kreisvorsitzende, dass dieses Thema in unseren Ortsverbänden auf Interesse stößt. Ich habe viele neue Informationen durch dieses Bürogespräch erhalten und wenn wir in unserer großen SoVD-Familie dazu beitragen können, dieses Thema aus dem „Tabu-Bereich“ zu holen, machen wir es vielen Menschen leichter kompetente Hilfe in Anspruch zu nehmen.


Ordnungsgemäße Finanzen

SoVD gründet Gesprächskreis für Schatzmeister/innen und Interessierte

Eine der wichtigsten Grundlagen für unsere Ortsverbandsarbeit ist die Kassenführung, so der Kreisvorsitzende Gerd Groskurt in einer Meldung.

Der Sozialverband Deutschland (SoVD) fordert den Schatzmeistern viel Einsatzbereitschaft und Engagement ab. Zudem wird eine hohe Qualifikation für diesen Aufgabenbereich erwartet.

Zusätzlich wird dieser Bereich mit immer neuen Vorgaben und Anforderungen konfrontiert. Neben den vom Landesverband angebotenen Schulungsterminen will der SoVD in der Region Osnabrück aber auch das vorhandene Wissen nutzbar machen und die Kontakte untereinander fördern. Letztlich soll dieser Gesprächskreis auch als „Informationsbörse“ für Interessierte dienen.

Am Montag, 13. Juni 16:30 Uhr im Landgasthaus Hotel Kortlüke, lädt der SoVD zu einem ersten Treffen nach Belm / Vehrte ein.

Anmeldungen erbittet der SoVD unter der Telefonnummer 0541 350 540 bzw. der Mailadresse info(at)sovd-osnabruecker.Land.de.

Die Einladung zum Schatzmeistergespräch zum Download


SoVD sagt Danke

Internationaler Tag der Pflege

Der Sozialverband Deutschland (SoVD) in der Region Osnabrück sagt allen, die in der Pflege beschäftigt sind aber auch denen die zuhause Partner oder Angehörige pflegen, Dank und Anerkennung für ihre aufopferungsvolle Arbeit. Leider denken die meisten Menschen an die Pflege erst, wenn sie selbst oder Angehörige betroffen sind. In den Medien kommen Pflegesituationen und Pflegebedingungen eher mit reißerischen Überschriften vor. Die Menschen wollen in Würde und möglichst in ihrer gewohnten Umgebung alt werden, auxh diese Botschaft gilt es an diesem Tag zu transportieren, so der SoVD.

Zurzeit sind endlich – auch von uns geforderte - Umbrüche in der Pflege erkennbar. Als Sozialverband, der in seiner Beratungsbüros die Pflegesituation in vielerlei Facetten „auf den Tisch kriegt“, so der Kreisvorsitzende Gerd Groskurt, werden wir uns sehr intensiv mit den praktischen Auswirkungen der jetzt verabschiedeten Gesetzeslage beschäftigen.

Pflege, so der SoVD in einer Mitteilung, ist sicher kein Thema, dem man mit einem „Gedenktag“ gerecht wird


Wege der guten Beispiele gehen

SoVD-Luftpost wirbt für Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen

An dem „ Europäischen Tag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen“ beteiligt sich der Sozialverband Deutschland (SoVD) mit einer Luftballonaktion, um auf die Belange und Bedürfnisse dieses Personenkreises aufmerksam zu machen.

Der SoVD sieht das Thema Inklusion als wichtigen Punkt für die weitere Arbeit an. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden, so steht es im Grundgesetz. Der Kreisvorsitzende Gerd Groskurt dankte der Projektleiterin Marianne Stönner für ihre viele Arbeit, die Grundlage dieser Aktion gewesen sei.

In vielen Kontakten zu Behinderten, ihren Verbänden und Einrichtungen hat der SoVD Hinweise und Anforderungen von Menschen mit Behinderungen, ihren Angehörigen und Interessierten zusammengetragen. Diese Forderungen werden mittels 300 Luftballonkarten symbolisch in den Himmel getragen. Viele der von uns zusammengefassten Anregungen, Wünsche und Berichte zum Thema Inklusion schlagen vor: „Wege der guten Beispiele zu gehen“.

Die Hinweise beschreiben die unterschiedlichsten Barrieren und Hindernisse. Besonders wird in diesem Zusammenhang gefordert, dass eine barrierefreie Umwelt nicht nur für öffentliche Gebäude, sondern auch für Wohnungen und andere Gebäude, für Plätze und Straßen und die Zugänglichkeit von Transportmitteln gewährleistet sein muss.

Vom Bildungssystem wird eine inklusive Vorbildfunktion erwartet. Dabei haben uns Meldungen erreicht, die sich eine intensivere Entwicklung im Vorschulbereich wünschen.

Als besonders dringlich wird auf eine gleichberechtigte Teilhabe im Arbeitsleben hingewiesen. Dieses schließt ausdrücklich auch intensivere Anstrengungen im beruflichen Ausbildungswesen ein.

Vielfach wird eine besondere Unterstützung angesprochen. Menschen, die nicht persönlich und eigenständig in der Lage sind, ihre Interessen wahr zu nehmen, erwarten stärkere Hilfen und Beratungen.

Eine besondere Förderung wird erwartet für Vereine und Organisationen, die sich für inklusive Angebote einsetzen, die Menschen mit Behinderungen in ihr gesellschaftliches Leben einbeziehen

Die Einbeziehung von Menschen mit Behinderungen, ihre gleichberechtigte Teilhabe, wird nicht ohne den Abbau der Barrieren in den Köpfen der Gesellschaft funktionieren. Eine breite gesellschaftliche Akzeptanz wird sich nur durch gelungene Beispiele und Einsichten entwickeln

Der SoVD wird sich dafür einsetzen, die Kluft zwischen dem im Grundgesetz verankerten Anspruch der Gleichberechtigung für alle Menschen und der Lebenswirklichkeit Stück für Stück zu überwinden.


Negativbeispiel Mai 2016: Als Rollstuhlfahrer einkaufen im Supermarkt


Der 5. Mai ist der „Europäische Tag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen“

Am

4. Mai 2016, in der großen Schulpause:
11.20 bis11.40 Uhr
auf dem Schulhof des Landesbildungszentrums für Hörgeschädigte
August-Hölscher-Straße 89, 49080 Osnabrück

wollen wir mit ca. 300 Luftballons die bei uns eingegangenen Wünsche, Hinweise und Anregungen symbolisch in den Himmel Niedersachsens aufsteigen lassen.

Von einer inklusiven Gesellschaft sind wir in Niedersachsen immer noch weit entfernt. Noch längst kann nicht jeder überall dabei sein, in der Schule, am Arbeitsplatz, im Wohnviertel, in der Freizeit – mit oder ohne Behinderung -. Immer noch gibt es viel zu viele Hürden und Barrieren. Die Zeit drängt für eine inklusive Gesellschaft. Der Sozialverband Deutschland (SoVD) will sich einmischen und aktiv werden.

Seien auch Sie dabei, denn Inklusion gelingt nur, wenn alle mitmachen!

Wir freuen uns, wenn Sie alle bei der Aktion dabei sind. Je mehr wir alle über Inklusion wissen, desto eher schwinden Berührungsängste und Vorbehalte.

Wir wünschen uns viele Neugierige und Interessierte, die uns beim Ballonsteigenlassen helfen, teil der SoVD aus der Region Osnabrück mit.


SoVD- Hasbergen-Gellenbeck feiert 70. Geburtstag

Horst Niendieker wieder zum Ortsverbandsvorsitzenden gewählt

Der Sozialverband Deutschland (SoVD) ist und bleibt eine starke Gemeinschaft, so das SoVD Landesvorstandsmitglied Hans-Peter de Vries auf der 70-jährigen Geburtstagsfeier des SoVD Hasbergen-Gellenbeck. Dabei sind die Ortsverbände ein wichtiges Bindeglied unserer großen SoVD-Familie. Als Reichsbund 1917 gegründet haben wir eine stolze und vorzeigbare Tradition, die 1946 auch zu Gründung des Ortsverbandes Hasbergen geführt hat. „Das bedeutet allerdings auch, dass wir unsere Verbandsarbeit immer wieder auf neue Anforderungen und ein verändertes Lebensumfeld abstimmen müssen“, so der Referent wörtlich.

Mit unseren rund 9.000 Mitgliedern in Stadt und Landkreis Osnabrück sind wir in fast allen Gemeinden und Städten in der Nachbarschaft präsent, so der Kreisvorsitzende Gerd Groskurt in seinem Geburtstags – Grußwort. Als eine weitere wichtige Säule unserer Arbeit bezeichnete er die Beratung in unseren SoVD-Beratungsbüros. Gute und kompetente Beratung ist ein vertrauliches Geschäft und braucht ein hohes Maß an Lebenserfahrung und mitmenschlicher Qualifikation. Die Inanspruchnahme unserer Beratung ist in der letzten Zeit merklich gestiegen. „Damit schaffen wir es, dass in einem immer komplizierter werdenden Umfeld viele auf Augenhöhe mit Verbänden, Institutionen und Behörden kommen“, so der Kreisvorsitzende zum Abschluss seiner Ausführungen.

Herzliche Grußworte fanden auch die beiden Landtagsabgeordneten Kathrin Wahlmann und Martin Bäumer, sowie der etwas verspätet eingetroffene Bürgermeister aus Hasbergen Holger Elixmann, der dem Verband einen „Hüggelzwerg“ als Anerkennung überreichte.

Mit viel Aufmerksamkeit und Interesse wurden die Berichte des Ortsverbandsvorsitzenden Horst Niendieker und weiterer Funktionsträger des Vorstands zur Kenntnis genommen. Diese gute Stimmung setzte sich auch weiter mit der Wahl des Ortsverbandsvorstandes und jeweils einstimmigen Wahlergebnissen weiter fort.


Einladung und Information

Liebe Freundinnen und Freunde,
sehr geehrte Damen und Herren,

der 5. Mai ist der

 „Europäische Tag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen“.

Am 4. Mai 2016, in der großen Schulpause: 11.20 bis11.40 Uhr
auf dem Schulhof des Landesbildungszentrums für Hörgeschädigte, August-Hölscher-Straße 89, 49080 Osnabrück

wollen wir mit ca. 300 Luftballons die bei uns eingegangenen Wünsche, Hinweise und Anregungen symbolisch in den Himmel Niedersachsens aufsteigen lassen.

Der Sozialverband Deutschland (SoVD) hat sich schon im letzten Jahr an einer Aktion in Osnabrück beteiligt. Langfristig wollen wir im SoVD, mit den Ortsvereinen und im Kreisverband besonders das Thema Gleichstellung allgemein und Barrierefreiheit im Besonderen auf die Tagesordnung setzen. Der Landesverband stellt dazu ein umfangreiches Maßnahmen- und Informationspaket zur Verfügung.

Jetzt geht es allerdings erst einmal darum, den 4. Mai mit einer sichtbaren Aktion zu bestehen.

Dazu brauchen wir viel Hilfe. Nach der ersten großen Pause, ab 9.30 Uhr soll es losgehen. Ich habe mehrere Gasflaschen besorgt, damit die Befüllung der Ballons in dem zur Verfügung stehenden Zeitraum auch sichergestellt werden kann. Zusätzlich müssen die Ballons mit Bändern versehen und daran unsere Informationskarte angetackert werden.

Wir wünschen uns viele Neugierige, die uns beim Ballonsteigenlassen helfen und ein paar helfende Hände, die bei den Vorbereitungen behilflich sind.

Mit freundlichen Grüßen

Gerd Groskurt                                                     Marianne Stönner

Kreisvorsitzender                                                  Projektleiterin

 

 


Wittlager Jugendgespräch des SoVD

Der SoVD-Kreisverband Osnabrücker-Land lädt zu einem „Wittlager Jugendgespräch“ ein. Gesprächstermin ist Freitag, der 29. April, 17:30 Uhr in der Gaststätte Leckermühle, an der B 51.

Die Jugendarbeit soll den besonderen Anliegen und Vorstellungen junger Menschen im Sozialverband Deutschland (SoVD) ein größeres Gewicht verleihen, so der Kreisvorstand.

Letztendlich sollen die Jugendlichen in dem jetzt geplanten Auftaktgespräch selber Schwerpunkte setzen. Die im Landesverband koordinierte und unterstützte Jugendarbeit deckt einen breiten Interessenbereich ab. Neben den jungen Mitgliedern bis zum Alter von 27 Jahren können sich auch interessierte Nicht-Mitglieder, Bekannte und Freunde aus den Gemeinden Bad Essen, Bohmte und Ostercappeln einbringen.

Weitere Informationen: www.sovd-osnbruecker-land.de oder https://facebook.com/pages/Sovd-Osnabr%C3BCck-Land/325969377606035.

Klick | Die Einladung zum Download


SoVD plant große Luftballonaktion am 4. Mai

Marianne Stönner: Wege der guten Beispiele gehen

Allein in Niedersachsen leben 664 802 Menschen mit einer schweren Behinderung. Der „Europäische Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen“ soll im Zeitraum um den 5. Mai 2016 auf diese Menschen und ihre Bedürfnisse und Belange aufmerksam machen. Zudem erinnert er an die gesellschaftliche Verpflichtung, Teilhabe und Selbstbestimmung für Menschen mit Behinderung zu ermöglichen. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden, so steht es in unserem Grundgesetz.

In vielen Kontakten zu Behinderten, ihren Verbänden und Einrichtungen hat der Sozialverband Deutschland (SoVD) Hinweise, Anregungen und Anforderungen von Menschen mit Behinderten von Angehörigen und Interessierten zusammengetragen. Die sollen jetzt mittels 300 Luftballonkarten am 4. Mai, symbolisch, in der großen Schulpause von 11:20 bis 11:40 Uhr, auf dem Schulhof des Landesbildungszentrums für Hörgeschädigte an der August Hölscher Straße 89 für die Ziele und Hoffnungen einer modernen und humanen Gesellschaft werben.

Viele der Anregungen, Wünsche und Berichte zum Thema Inklusion, so die SoVD-Projektbeauftragte Marianne Stönner, schlagen vor „einen Weg der guten Beispiele zu gehen“. Der SoVD in der Region will viele der Themen nach der Aktion mit kommunalen Verantwortlichen und Politikern besprechen. Uns genügt es nicht, öffentliche Träger zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen und zur Barrierefreiheit zu verpflichten. Vielmehr müssten auch private Anbieter von öffentlich zugänglichen Gebäuden und Dienstleistungen passende Angebote für alle Menschen schaffen, so der SoVD: In Restaurants, Arztpraxen und Geschäften muss es Rampen statt Stufen, ein erreichbares Warenangebot geben. Es ist lebensfremd, zwischen privaten öffentlich zugänglichen Gebäuden und Gebäuden von Behörden und Einrichtungen zu unterscheiden. Für Menschen mit und ohne Behinderungen spielt es im Alltag keine Rolle, ob ein Gebäude, sei es eine Ware, sei es ein Dokument, sei es eine Information anbietet, einem öffentlichen oder einem privaten Anbieter zuzuordnen ist. Wir wollen daher umfassende Barrierefreiheit für alle Gebäude, Dienste und Waren, die öffentlich zugänglich sind.

In den Angaben für die Luftballonaktion wurde zudem das Thema Bildung mit dem besonderen Hinweis auf die vorschulische Entwicklung und dem weiteren Schwerpunkt der Einbeziehung von Menschen mit Behinderungen in den ersten Arbeitsmarkt und die berufliche Ausbildung hingewiesen. Unterstützungswünsche und Ausbau der Beratungen sowie die Förderung von Vereinen und Organisationen, die besondere Schwerpunkte in Teilhabeprojekte investieren waren weitere Hinweise.

Klick | Informationen zum Thema auf einen Blick


SoVD Sprechstunde am 25. April

Der Sozialverband Deutschland (SoVD) will in unregelmäßigen Abständen Sprechstunden in den Räumen des Osnabrücker Beratungsbüros, am Goethering 3, durchführen. Erster Termin ist Montag, 25. April 2016 von 16 bis 18:00 Uhr.

„Dabei geht es nicht um ein Beratungsangebot zu unseren Kernthemen: Rente, Pflege, Gesundheit, Hartz IV, oder Behinderung, das zu unseren normalen Geschäftszeiten mit unseren Mitarbeitern vereinbart werden kann“, so der Kreisvorsitzende Gerd Groskurt.

Diese Sprechstunde mit dem Kreisvorsitzenden und seinem Stellvertreter Günter Eggelmeyer soll gesellschaftspolitischen Anregungen und Hinweisen vorbehalten sein. „Zudem“, so der SoVD Kreisvorstand, „ist hier an ein Beratungs- und Informationsangebot für unsere Mitglieder gedacht. Da können Fragen zur Vorstandsarbeit und natürlich auch Informationsgespräche von Mitgliedern oder Interessierten über Mitwirkungsmöglichkeiten in den Arbeitskreisen oder Ortsverbänden angesprochen werden.“


Jeder Dritte in Deutschland hat Diskriminierung erlebt

SoVD fordert einen breiten gesellschaftlichen Prozess

Heute hat die Antidiskriminierungsstelle des Bundes ihre Studie „Diskriminierung in Deutschland“ vorgestellt. Zentrales Ergebnis: Nahezu jeder dritte Mensch in Deutschland (31,4 Prozent) hat in den vergangenen zwei Jahren eine Diskriminierung erfahren. Vergleichsweise häufig wird Benachteiligung aufgrund des Alters (14,8 Prozent) erlebt, gefolgt von Diskriminierung aufgrund des Geschlechts (9,2 Prozent). Besonders häufig sind Benachteiligungen im Job verbreitet: Fast die Hälfte der Befragten, die Diskriminierung erlebt haben, berichten von Benachteiligung im Arbeitsleben.

Menschen mit Behinderungen oder Beeinträchtigungen wiederum gaben häufiger als andere Diskriminierungserfahrungen im Gesundheits- und Pflegebereich an. Fast 8 Prozent der Bevölkerung berichten laut Studie von Diskriminierung wegen einer Behinderung oder gesundheitlichen Beeinträchtigung.

Die Daten sind wegen der enormen Menge noch nicht vollständig ausgewertet. In einem Bericht an den Deutschen Bundestag, den die Antidiskriminierungsstelle gemeinsam mit den Beauftragten der Bundesregierung vorlegen will, sind auch Handlungsempfehlungen für Politik und Praxis vorgesehen.

Wir würden uns wünschen, so der Kreisvorsitzende vom Sozialverband Deutschland (SoVD), Gerd Groskurt, dass die Diskussion auch in entsprechende Organisationen und Vereine weiter getragen wird. Hier brauchen wir einen gesellschaftlichen Prozess mit breiter Beteiligung. Wenn es wahr ist, dass viele Menschen andere diskriminieren, weil sie die Welt nur nach ihren eigenen Maßstäben beurteilen, statt sich in die Lage ihres Gegenübers zu versetzen. Greifen Forderungen, die nur auf eine Veränderung gesetzlicher Rahmenbedingungen zielt, bei so einem notwendigen gesellschaftlichen Wandlungsprozess zu kurz, so der SoVD in einer aktuellen Mitteilung.

Informationen unter: www.antidiskriminierungsstelle.de .


Funktion für Brigitte Bamping

SoVD hat wieder eine stellvertretende. Kreisschatzmeisterin

Der Sozialverband Deutschland (SoVD) in der Region Osnabrück hat mit dem Nachrücken von Brigitte Bamping seinen Kreisvorstand wieder komplett zusammengestellt. Durch die Krankheit von Funktionsträgern war eine Neujustierung im Kreisvorstand notwendig geworden.

Neben der Schatzmeisterin Marianne Zahn aus Hitzhausen (links im Bild) nimmt Brigitte Bamping aus Bramsche (rechts im Bild) die wichtige Funktion als Stellvertreterin ein. In der Aufgabenverteilung hat die neue stellvertretende Schatzmeisterin neben den unterstützenden Aufgaben im Kreisverband besonders dafür zu sorgen, dass Probleme, die im Kassenwesen der Ortsverbände auftauchen, bereinigt werden.

In einer Mitteilung des Vorstandes wurde in diesem Zusammenhang darauf hingewiesen, dass die Anforderungen an die Verbandsarbeit und hier besonders die sich ständig verändernden Vorschriften im Bereich der Kassenführung immer umfangreicher werden. Vor diesem Hintergrund wird vom Kreisvorstand zusätzlich ein Schulungsprogramm und entsprechende Informationstreffen ausgearbeitet.


Arbeitskreis Öffentlichkeitsarbeit diskutiert Wege zum Ziel

Fast 50 SoVD-Funktionäre besprechen Projekte und Planungen

Veränderungen und Entwicklungen, neue Aktionen und Projekte sind beim Sozialverband Deutschland (SoVD) in der Region Osnabrücker Land kein Zufall, sie sind in der Regel in der Arbeitsgruppe Öffentlichkeitsarbeit vorbesprochen. Dann, wenn sie den „Machbarkeitstest“ dort bestanden haben, liegen die Entscheidungen dem Kreisvorstand vor. Dieses Vorgehen hat einmal den großen Vorteil, so der Kreisvorsitzende Gerd Groskurt, dass nicht sofort die Finanzierungsfrage aus der Schublade geholt wird. Zum anderen sind in den Arbeitskreissitzungen immer mindestens zwei-Drittel der Ortsverbände dabei und das sichert uns ein großes Maß an „Bodenhaftung“.

„Wir müssen uns auf allen Ebenen als inhaltsstarker Verband präsentieren, der sich auf allen Feldern für seine Mitglieder einsetzt“ stand vor kurzem in einer Einladung des Landesverbandes. Gut gebrüllt Löwe, wird mancher beim Lesen dieser Zeilen denken und ich kenne keinen in den SoVD-Funktionärsreihen, der diesen Satz nicht unterschreiben würde. Viele kennen die problematischen Situationen, die in den SoVD-Beratungsbüros gängige Wirklichkeit sind und können einschätzen wieviel Mühe es macht Menschen auf Augenhöhe in der Auseinandersetzung mit Behörden, Verbänden und Institutionen zu bekommen.

Wer der gesellschaftlichen Entwicklung einen prägenden Stempel aufdrücken will, muss nicht nur eine gut funktionierende und starke Organisation haben, der braucht in der heutigen Zeit auch öffentliche Reputation und mediale Aufmerksamkeit. Und weil wir beides brauchen, ist es umso wichtiger den Verband mit und in seinen Strukturen neu zu justieren. Ihn mit und auf seinem jetzigen Fundament der Ortsverbandsarbeit zu entwickeln.

Mühevoll ist das vielleicht, waren sich die SoVD-Vertreter im Arbeitskreis einig aber wer Gesellschaft gestalten will braucht eine Grundlage und in vielen Fragen auch den Abgleich mit dem „Lebensnerven des Verbandes“.

In guter Stimmung verabschiedeten die SoVD Vertreter einige Projekte, die nach entsprechender Feinarbeit in den Kreisvorstand eingebracht werden sollen. Besonderer Schwerpunkt soll dabei das Thema Teilhabe von Menschen mit Behinderungen sein.


Mitgliederversammlung des SoVD-Voxtrup mit großer Beteiligung

Neuer Ortsverbandsvorsitzender wurde Hans-Josef Elstro

Am 09.04.2016 fand die Jahreshauptversammlung des SoVD-Voxtrup im Saal des Gasthauses Lecon in Belm vor großer Kulisse statt. Auf der Tagesordnung standen nach der Begrüßung durch den Kreisvorsitzenden Gerd Groskurt und dem scheidenden bisherigen Vorsitzenden Lothar Bischof einige wichtige Punkte an. Die aus gesundheitlichen Gründen ausscheidende Schatzmeisterin Gisela Riedel-Bücker konnte die Kasse positiv abschließen und wurde gebührend verabschiedet. Bei der Ehrung langjähriger Mitglieder standen sechzehn Personen für 10 jährige, acht für 25 jährige und zwei für 40 jährige Mitgliedschaft auf der Ehrenliste. Lothar Bischof erhielt eine besondere Würdigung für 20 Jahre und Hans-Josef Elstro für 10 Jahre ehrenamtliche Vorstandsarbeit.

Nach einigen sehr gut vorgetragenen Einlagen des Chores „Osnabrücker Windjammer“ konnte dann die Neuwahl unter Leitung des SoVD Kreisvorsitzenden erfolgen. Alle vorgeschlagenen Kandidaten wurden mit einem überwältigenden Vertrauensvorschuss einstimmig gewählt.

Als 1. Vorsitzender wurde neu Hans-Josef Elstro und als seine Vertreterin und somit 2. Vorsitzende Frau Monika Pohlmann gewählt. Neuer 1. Schatzmeister wurde Klaus-Peter Dransmann, als Vertretung bekam Martin Werkmeister das Vertrauen der Versammlung.

Schriftführerin wurde Irmgard Reinecke-Wallenhorst. Mit der zusätzlichen Aufgabe der Frauensprecherin wurde Monika Pohlmann sowie als Vertretung Irene Bräuning-Kassner gewählt.

Den Vorstand komplettieren die Beisitzer: Lothar Bischof, Irene Bräuning-Kassner, Claudia Spellbrink und Dieter Weiss. Für die Kassenprüfung wurden Revisorin Adelheid Wiebrock, Irmgard Nieberg und Steffen Aust in einer Wahl bestimmt.

Der neue gewählte Vorsitzende Hans-Josef Elstro verwies auf die steigenden Zahlen in der Beratung und in der Unterstützung bei sozialen Fragen. In einem Bündel von Angeboten, von Veranstaltungen bis hin zu gemeinsamen Unternehmungen sei bisher ein umfangreiches Jahresprogramm erfolgreich umgesetzt worden. Diese Vielfalt im Angebot des Ortsverbands Voxtrup ist ein wesentlicher Grund für die Mitgliederzahl, die sich in den letzten Jahren fast verdoppelt hat und nun rund 400 Mitglieder umfasst. Er stellte noch einmal die Jahresplanung für 2016 mit zahlreichen Infoveranstaltungen, Tages- und einer Mehrtagesfahrt an die Mosel vor, die entsprechend aller bisherigen Erfahrungen ein reges Interesse in der Mitgliedschaft findet.

Zuspruch fand auch das sehr schmackhaften Essen und einige attraktiven Zusatzdarbietungen des Chores „Osnabrücker Windjammer“. In guter Stimmung und großer Zufriedenheit wurde dann die Mitgliederversammlung offiziell vom neuen Vorsitzenden mit dem Dank an die bisherigen Vorstandsmitglieder und Mitwirkenden beendet.

Martin Werkmeister


Sozialverband Deutschland gratuliert Rudolf Urban

"Rudolf Urban gilt als 'Herzstück'des Sozialverbandes im Ortsverband Westerberg", so seine Nachfolgerin im Amt Ingrid Junker. Seit 1984 ist er im Vorstand ein Aktivposen, den er zuletzt bis zu seiner Amtsabgabe im Jahr 2014 auch als Vorsitzender leitete.

So war es auf seinem 95. Geburtstag, nicht verwunderlich, das sich fast der komplette jetzige SoVD-Ortsverbandsvorstand und der SoVD Kreisvorsitzende zur Gratulation einfanden.

Hellwach und mit bester Laune ausgestattet präsentierte das „Geburtstagskind“ viele interessante Begebenheiten aus der Entwicklung der SoVD-Familie.


50 Wechsel beim SoVD-Voxtrup

Hans-Josef Elstro neuer Ortsverbandsvorsitzender

Auf der in einem übervollen Saal durchgeführten Jahreshauptversammlung des Ortsverbandes Voxtrup standen viele attraktive Punkte auf der Tagesordnung. „Ich freue mich“, so der Kreisvorsitzende Gerd Groskurt, „dass die SoVD-Familie hier so lebendig, so vielfältig – bis hin zur Alterszusammensetzung – und so voller Tatendrang ist.“

Höhepunkt war sicher die Veränderung in der Vorsitzenden-Position. Mit vielen Anerkennungen versehen rückte der bisherige Vorsitzende Lothar Bischof in die Funktion des Beisitzers und machte damit Platz für den einstimmig gewählten neuen Verbandsvorsitzenden Hans-Josef Elstro.

Dass eine breite, vielfältige Arbeit mit einem entsprechenden Programmangebot auch „Früchte“ trägt, wurde durch den umfangreichen Programmplan in diesem Jahr deutlich, ließ sich aber auch in der Verdoppelung der Mitgliederzahlen über die letzten Jahre hinweg konkret feststellen.

„Der Ortsverband Voxtrup hat die Messlatte“, so der Kreisvorsitzende wörtlich, „ganz schön hochgeschraubt. Wenn unser ‚Fundament‘ nah bei den Menschen sein soll, sind wir hier auf dem richtigen Weg.“


Inklusionspreis 2016

Der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen schreibt nach dem überragenden Erfolg im letzten Jahr auch 2016 seinen Inklusionspreis aus. Der Preis in den beiden Kategorien Ehrenamt und Medien ist zusammen mit 10.000 Euro dotiert. „all inclusive. So muss Niedersachsen sein.“ ist und bleibt das Motto. Eine hochkarätige Jury wählt die Sieger aus.

Bei dem ersten Preis geht es um ehrenamtliche Projekte aus ganz Niedersachsen, die sich mit dem Thema beschäftigen. Wo ist die Umsetzung der Inklusion besonders gut gelungen? Bewerben können sich Initiativen, Vereine und Verbände - egal, ob sie im SoVD organisiert sind oder nicht.

Beim Medienpreis sind Journalisten oder Redaktionen aus ganz Niedersachsen aufgerufen, besonders gelungene Berichterstattungen zum Thema einzusenden. Dabei ist es egal, ob es ein Fotoprojekt, eine Internetseite, ein Blogtext, eine Reportage, ein Film oder ein Radiobeitrag ist.

Die vollständige Ausschreibung ist als Dokument beigefügt. "Natürlich", so der Kreisvorsitzende Gerd Groskurt aus der Region Osnabrück, "stehen wir persönlich oder unsere Beratungsbüros in Bohmte, Bersenbrück, Melle und Osnabrück für weitere Informationen zur Verfügung."

Die Ausschreibung zum Download


Vernetzung und Kontaktausbau

SoVD bespricht Themen mit der „Freiwilligen-Agentur-Osnabrück“

Der Sozialverband Deutschland (SoVD) hat in einem Gespräch mit der Freiwilligen Agentur Osnabrück Möglichkeiten des Informationsaustauschs und Vernetzungen ausgelotet.

Im Gespräch mit Raphael Dombrowski und Jacqueline Schmidt von der Freiwilligen Agentur wurden sowohl Themen und Anfragen die im Interesse des Sozialverbandes liegen, aber auch konkrete Schritte vereinbart wie der SoVD sich zur Unterstützung gesellschaftlicher Projekte in der Stadt Osnabrück einbringen kann. Zeitnah vereinbarten der Kreisvorsitzende Gerd Groskurt und der SoVD-Geschäftsführer Carsten Elmer mit der Agentur die Betreuung eines Zoo-Besuchs für Flüchtlingsfamilien.

Der SoVD kündigte in diesem Zusammenhang an, dass einige Ortsverbände in der Stadt Osnabrück einen kleinen Leitfaden zur Durchführung von Straßen- und Nachbarschaftsfesten erarbeiten und herstellen lassen wollen. "Den werden wir natürlich über die Medien und unsere Verbandsstruktur anbieten, es wäre aber auch schön", so der Kreisvorsitzende Gerd Groskurt, "wenn dieses konkrete Hilfsangebot über eine offizielle Verteilstelle in der Stadt – wie zum Beispiel die Freiwilligen-Agentur in der Bierstraße - zusätzlich ausgegeben werden könnten."


SoVD ist eine lebendige große Familie

Hankenberge wählte Hanna Nauber erneut zur Ortsverbandsvorsitzenden.

Nah dran sein, an den Menschen, das ist der Weg, den der Sozialverband Deutschland (SoVD) in der Region Osnabrück eingeschlagen hat. „Dazu“, so der Kreisvorsitzende Gerd Groskurt wörtlich, „braucht es aber eines Fundaments in den Ortsverbänden wie in Hankenberge. Hier ist der Sozialverband eine lebendige große Familie in der Nachbarschaft vernetzt und verwurzelt“.

In einem umfangreichen Katalog stellte Hanna Nauber (Bild) ein Bündel bisheriger und geplanter Aktivitäten im Ortsverband vor. Dabei machte sie auch Verknüpfungen zur Arbeit im Kreisverband deutlich, wo sie als Kreisfrauenbeauftragte wichtige gesellschaftliche Impulse mitgestaltet. Als Stellvertreter, zur Unterstützung der regionalen Aufgaben, wurde im Ortsverband Bernd Schwienheer gewählt. Schatzmeisterin wurde Helena Holtkamp und als Stellvertreter bekam Hans-Jürgen Dimek das Vertrauen der Versammlung. Weitere Funktionen übernehmen im Vorstand: Margret Augstein (Frauensprecherin) und als Beisitzer Gisela Klix, Hubert Nauber und Annette Dimek. Die Funktion der Revisoren nehmen Willi Kunert und Rita Schwienheer wahr.

In den nächsten Monaten, werden uns Themen aus unseren Beratungsbüros beschäftigen. Dabei ist jetzt schon ersichtlich, dass das Thema „Altersarmut und Pflege“ aber auch die zunehmende menschliche Vereinsamung unsere besondere Aufmerksamkeit in Anspruch nehmen werden. Für unsere gesellschaftspolitische Aufgabe gilt der Satz: “Wenn jeder an sich selber denkt, ist noch längst nicht an alle gedacht“. In diesem Sinne zeichnen sich jetzt schon sozialpolitische Entwicklungen ab, die eine Interessenswahrnehmung im Sinne unserer Mitglieder dringend notwendig machen, so die gemeinsamen Hinweise von Hanna Nauber und Gerd Groskurt über die Entwicklungen auf Kreisebene.


Der Formularunsinn des Monats April - Gebrauchsanleitung für ein koreanisches Feuerzeug


SoVD-Frauen planen Programm

Die Frauen im Sozialverband Deutschland (SoVD) aus den Osnabrücker Stadtteilen Wüste und Schinkel wollen auf ihrem nächsten „Frühstücksgesprächskreis“ am 8. April, 9:30 Uhr im Stadtgalerie-Cafe Planungen der nächsten Monate besprechen.

Den beiden Frauenbeauftragten Gerda Aulfes und Melanie Godejohann schwebt vor, monatlich oder alle zwei Monate einen Gesprächskreis durchzuführen, der neben „Kennenlerngesprächen“ auch Interessantes aus dem Stadtteil bzw. der Gesellschaft präsentiert.

"Vielleicht", so die beiden Frauen, "kann sich daraus 'auf Sicht' ein Besuchsprogramm über die gesamte Stadt entwickeln."

Anregungen und Informationen sind erwünscht. Interessierte sind herzlich willkommen. Anmeldungen nimmt Gerda Aulfes telefonisch unter der Rufnummer: 12 25 84 entgegen.


SoVD stellt die wichtigsten Praxis-Fragen zusammen

Arbeitskreis Soziales stellt Ausarbeitung „Pflegestärkungsgesetz II“ vor

Am 1.Januar 2017 wird sich viel in der Pflegeversicherung ändern. Wir bekommen nach langer Wartezeit endlich einen neuen "Pflegebedürftigkeitsbegriff", so der Sozialverband Deutschland (SoVD) in der Region Osnabrück. Die wichtigste Botschaft: Nicht mehr nur körperliche Gebrechen gehen in die Ermittlung einer Pflegestufe ein, sondern auch mentale Probleme (z.B. bei Demenz). Die wichtigsten Veränderungen hat jetzt der Arbeitskreis Soziales in sieben Punkten ausgearbeitet. Was passiert mit der alten Pflegestufe? Bekomme ich mehr Geld? Die wichtigsten Fragen beantworten wir mit unserem Faltblatt, so der Kreisvorsitzende Gerd Groskurt. Interessierten stellen wir diese zweiseitige Ausarbeitung gerne zur kostenlos zur Verfügung. Anforderungen werden telefonisch unter 0541/35 05 40 oder per E-Mail: info(at)sovd-osnabruecker-land.de entgegengenommen. Der SoVD teilt zum Schluss der Meldung noch mit, das aus dem Arbeitskreis weiter erarbeitete Flugblätter zu den Themen: Grundsicherung und Wohngeld noch verfügbar sind.

Die Ausarbeitung zum Download


SoVD Ortsverband Wissingen wählte neu

Einstimmig gewählter Verbandsvorsitzender bleibt Wolfgang Stübner

In einem gerafften Überblick wies der Kreisvorsitzende gerd Groskurt auf die insgesamt positive Entwicklung des Sozialverbandes hin. Die Zahl der Beratungsfälle in unseren Büros ist deutlich gestiegen. Das sei zwar auf der einen Seite für den Sozialverband in seinem „Kerngeschäft“ positiv. Man muss aber auch die andere Seite sehen, die uns zeigt, dass viele Menschen mit den Vorgaben, Verordnungen und Gesetzen nicht mehr alleine klar kommen, so Gerd Groskurt in seinen Ausführungen. Viele Menschen, so mein Eindruck, fühlen sich in Auseinandersetzungen mit Institutionen, Behörden und Verwaltungen nicht sicher und informiert genug, ihr gutes Recht durchzusetzen. Mit unserm Beratungsangebot bringen wir die Menschen auf „Augenhöhe“.

In der großen SoVD-Familie mit 9.000 Mitgliedern in Stadt und Landkreis Osnabrück wird neben diesem Angebot und der gesellschaftspolitischen Interessenvertretung natürlich auch Nachbarschaft und Gemeinsinn gepflegt, so der Kreisvorsitzende abschließend.

Wolfgang Stübner stellte mit seiner Stellvertreterin Gisela Sollmann nicht nur gelungene Veranstaltungsangebote des vergangenen Jahres vor, sondern machte im Rahmen eines Jahresprogramms viele mit Interesse aufgenommene Angebote. Insgesamt zog sich die gute Stimmung in der Wissinger-Schützenhalle auch durch die sich anschließenden Wahlgänge. Wolfgang Stübner dankte den, wieder- und neu gewählten Vorstandsmitgliedern. Für das Schlussbild präsentierte sich eine starke Vorstandsgruppe mit den Jubilaren im Ortsverband Wissingen.


Tatort: Grüner Jäger 1947

Zum SoVD-Delegierten-Treffen das Essbesteck mitbringen

Der Sozialverband Deutschland (SoVD) ist weiter auf der Spurensuche zu seiner Geschichte. Bis zum Jahr 1999 nannte sich der SoVD mit verschiedenen Ergänzungen „Reichsbund“. Jetzt tauchte durch den „Kommissar Zufall“ ein Informationsschreiben zu einer Einladung des Reichbundes im Jahr 1947 auf. In der Mitteilung wird darauf hingewiesen, dass bei der ersten Delegiertenkonferenz nach dem II-Weltkrieg ein Essen gesponsert wird. Die Vertreter der Ortsverbände werden allerdings gebeten ein „Essbesteck“ mitzubringen.

Mitarbeiter im heutigen Grünen Jäger, reagieren auf die Geschichte mit Schmunzeln. Hoffentlich haben sich die Teilnehmer auf alle Eventualitäten eingestellt, so eine Servicekraft. Schließlich sei nicht angegeben ob ein Eintopf oder ein Tellergericht mit Fleisch, Gemüse und Kartoffeln angeboten wird. Ich gehe davon aus, dass nach diesen schwierigen „Überlebenszeiten“ alle umfassend ausgerüstet waren, so der Kreisvorsitzende Gerd Groskurt. Insoweit werden wir das nicht weiter recherchieren und den „Tatort Grüner Jäger“ zu den Akten legen. Ich bin allerdings sicher, so der Kreisvorsitzende weiter, dass diese Anekdote in unsere Geschichtsschreibung, die der Kreisverband am seinem 100-jährigen Geburtstag vorstellen will, Eingang findet.

In diesem Zusammenhang weist der SoVD darauf hin, dass er weiterhin Materialien zur Geschichte des Reichsbundes und später des Sozialverbands Deutschland sucht. Insbesondere vor der Auflösung des Reichsbunds im Jahr 1933 sei der Informationsstand sehr spärlich. Um in der Sprache der Kurzmeldung zu bleiben wir nehmen „sachdienliche Hinweise“ unter der Telefonnummer (40 82 699) in Osnabrück gerne entgegen.


Aktion zum Tag der Entgeltgleichheit (Equal Pay Day)

SoVD: Mit konkreter Summe in einem Geldtransport unterwegs

Frauen in Deutschland verdienen im Durchschnitt 21,6 Prozent weniger als ihre Kollegen. Um das Einkommen zu erzielen, das Männer bereits am 31.12. 2015 bekommen haben, müssen Frauen bis zum sogenannten Equal Pay Day, also dem 19. März 2016 arbeiten. „Diese Prozentzahlen verniedlichen das wirkliche Problem allerdings, wir reden schließlich über gut ein Fünftel weniger Gehalt und die Ungerechtigkeit setzt sich ja bis in die Rentenzahlungen fort“, so die SoVD Kreisfrauensprecherin Hanna Nauber wörtlich. Der Sozialverband Deutschland (SoVD) stellt deshalb in diesem Jahr die Dimension der Gehaltsdiskriminierung in Euro und Cent einschließlich seiner Rentenergebnisse auf die Straße, so die SoVD-Frauen.

Das SoVD- Beispiel und die konkreten Folgen der Ungerechtigkeit:

Frau „Müller“ hat am 1. Jan. 2000, wie ihr Kollege „Schultze“ ein vollzeitbeschäftigtes, gleichwertiges Arbeitsverhältnis begonnen. Am Ende des Jahres 2015 hat sie im Vergleich zu ihrem Kollegen, nach Angaben des „Statistischen Bundesamtes“ 119.463 Euro weniger Gehalt bekommen. In der Berechnung ihrer Rente macht das fasst  114 Euro pro Monat aus.

Nach aktuellen Angaben des Statistischen Bundesamtes zum Equal Pay Day 2016 verringert sich der Verdienstunterschied auf aktuell 21 Prozent. Als Begründung wird die Einführung des „Mindestlohns“ angeführt. Verschiedene Institute weisen allerdings darauf hin, dass Frauen durchschnittlich 618 Euro Rente und Männer im gleichen Bemessens-Zeitraum 1037 Euro Rente bekämen.

Wir sind uns schon darüber im Klaren, so der SoVD in einem verteilten Flugblatt, das Veränderungen auch über die Berufswahl in sogenannte typische Frauenberufe, durch Verbesserungen der Rückkehr von Teilzeit- in Vollzeitbeschäftigungen und einer prinzipiell besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf notwendig sind.

Allerdings dümpeln wir schon seit Jahren in dieser geschlechtsspezifischen Lohnlücke, so die SoVD-Frauen während der Aktion in der Osnabrücker Fußgängerzone. Dabei zeigen die Berechnungen des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstitutes, dass diese Lohnlücke in der gesamten Europäischen Union mit 15,3 Prozent schon deutlich niedriger liegt.


Equal Pay Day-Geldtransport des SoVD

Die Frauen des SoVD begleiten am 18. März einen Entgeltgleichheits-Transport.

Nach dem Treffen um 14:00 Uhr vor dem Osnabrücker Theater bringen sie einen symbolischen Geldsack mit 119.463,- € zum Info-Stand am Jürgensort in die Große Straße. Hier weisen die Frauen mit Flugblättern und in Gesprächen auf die Lohn-Ungerechtigkeit einen Tag vor dem offiziellen Tag der Entgeltgleichheit – weltweit als Equal Pay Day bezeichnet – in der Osnabrücker Fußgängerzone hin.

Es geht nicht nur um eine Riesensumme von Lohnverlust, den wir nach Angaben des Statistischen Bundesamtes für einen Arbeitszeit von 15 Jahren ausgerechnet haben. Es geht auch um eine geringere Rente von rund 114 € pro Monat.

Interessierte sind herzlich eingeladen.


SoVD-Gesmold hat einen neuen Vorstand

Im Rahmen der diesjährigen Jahreshauptversammlung wurden Neuwahlen zum Ortsverbandvorstand durchgeführt. Da der 1.Vorsitzende ( Helmut Möller, das Amt 12 Jahre ) und die 2. Vorsitzende ( Maria Grothaus, das Amt 10 Jahre ) ausübten, wollen sie jüngeren Mitgliedern das Feld überlassen.

Helmut Möller begrüßte Marianne Stönner vom Kreisvorstand und den neu gewählten Vorsitzenden des Ortsverband Melle Manfred Lindemann.

Nach guter Stärkung; wurde die Tagesordnung fortgesetzt. Im Tätigkeitsbericht gab Helmut Möller an, das die Mitgliederzahlen zum Vorjahr von 115 auf 120 gestiegen sind. Einen Wermutstropfen gab es, der Vortrag zu "Hilfen im Alter" war leider nicht so gut besucht wie man vom Vorstand gedacht hatte. Helmut Möller bedankte sich für die problemlose Zusammenarbeit mit den Gesmolder-Ortsverbandsmitgliedern.

Der Kassenbericht von Schatzmeisterin Ulla Hüpel wurde von den Revisoren Hannelore Dodt und Dieter Koch geprüft, es gab keine Beanstandung. Dem Vorstand wurde einstimmig Entlastung erteilt. Marinne Stönner vom Kreisvorstand wurde zur Wahlleiterin der Vorstandswahlen gewählt.

Zum 1. Vorsitzenden wurde Hans-Werner Jungholt, zur 2. Vorsitzenden Angelika Sutmöller, zur Schrftführerin Rita Melchert einstimmig gewählt. Im Amt als Schatzmeisterin wurde Ulla Hüpel einstimmig bestätigt. Als Beisitzer wurden Maria Sutmöller, Maria Grothaus und Helmut Möller gewählt. Die Revisoren Hanneore Dodt, Dieter Koch und Heinrich Papst wurden einstimmig bestätigt.

Der neu gewählte 1. Vorsitzende dankte Helmut Möller im Namen des Ortsverbandes und überreichte einen Präsentkorb mit guten Wünschen für weiterhin gute Gesundheit.


Lebendige Hauptversammlung in Hunteburg

SoVD wählte Heiner Lahmann wieder

Mit einigen sozialpolitischen Themen aus verschiedenen gesellschaftspolitischen Bereichen stellte der Kreisvorsitzende besondere Schwerpunkte der SoVD-Arbeit vor. In unseren Beratungsbüros, in Melle, Bohmte, Bersenbrück und Osnabrück, ergeben sich eine Menge Hinweise, die dringend in einen gesellschaftlichen Dialog eingebracht werden müssen. Dazu brauchen wir das Fundament in den Ortsverbänden, aber wir brauchen auch neue Wege über Ortsverbandgrenzen hinaus Vorschläge zu erarbeiten und uns im Sinne unserer Mitglieder als wohlverstandener Interessenvertreter in die politische Diskussion einbringen.

Eine lebendige Hauptversammlung und der Wille in Hunteburg eine gute und interessante Vereinsarbeit des SoVD weiter zu entwickeln bestimmte die gut besuchtes Mitgliederterffen.

Der SoVD will nah an den Menschen sein. Das war so und das soll auch so bleiben waren sich der alte und neu gewählte Ortsverbandsvorsitzende Heiner Lahmann und der Kreisvorsitzende Gerd Groskurt In Hunteburg einig. Der SoVD will über gesellschaftliche Kontakte weiterhin ein Stück „soziale Heimat und gute Nachbarschaft“ schaffen.


SoVD Bersenbrück-Gehrde wählte

Heinrich Dwenger hat das Vertrauen der Mitglieder.

Mit einem neuen Vorstand geht der Sozialverband Bersenbrück-Gehrde an den Start für eine neue Legislaturperiode. In einer gut besuchten Mitgliederversammlung wurde mit Hilfe des, als Wahlleiter fungierenden Kreisvorsitzenden Gerd Groskurt, in großer Geschlossenheit der neue Vorstand gewählt. Heinrich Dwenger

Nah dran sein, an den Menschen, das ist der Weg, den der Sozialverband Deutschland (SoVD) in der Region Osnabrück eingeschlagen hat. „Dazu“, so der Kreisvorsitzende Gerd Groskurt wörtlich, „braucht es aber eines Fundaments in den Ortsverbänden wie in Bersenbrück. Hier ist der Sozialverband eine lebendige große Familie in der Nachbarschaft vernetzt und verwurzelt“.


Die SoVD-Familie Vehrte-Icker wählte

Groskurt: „Ohne Menschen wie Ines Kortlüke wäre die Gesellschaft ärmer“

Wie sähe eine Gesellschaft ohne ehrenamtliches Engagement aus? Für den SoVD Kreisvorsitzenden Gerd Groskurt ist die Antwort klar. „Es wäre eine arme Gesellschaft und sie wäre ziemlich blutleer“ Deshalb ist es für mich auch besonders wichtig, dass unser SoVD sich weiter entwickelt und den neuen Anforderungen gerecht wird. Unsere Vielfalt im Sozialverband Deutschland (SoVD) braucht eine Chance. Dabei sparte der Kreisvorsitzende nicht mit entsprechendem Lob. Eure „Trainerin“, so der Kreisvorsitzende zur Ortsverbandsvorsitzenden Ines Kortlüke wörtlich, hat nicht nur die organisatorischen und fachlichen Qualitäten für die „Erste Liga“, sie bringt auch große menschliche Qualitäten mit ein.

Im Mittelpunkt der Ortsverbandskonferenz standen die Regularien und die Berichte zur Vorstandsarbeit. Die Zustimmung zu den Vorträgen und die harmonische Stimmung machte es den, als Wahlleiter fungierenden Kreisvorsitzenden einfach. Alte und neue Verbandsvorsitzende wurde Ines Kortlüke, ihr zur Seite wählte die Versammlung Anette Gödeke als Stellvertreterin. Schatzmeisterin und entsprechende Stellvertreterin wurden Sigrid Schwöppe und Marianne Thormann. Als Schriftführerin wurde Helga Lüssenheide als Stellvertreterin Christa Barrenpohl gewählt. Als Beisitzer komplettieren Thomas Herman, Marlene Haucap, Michael Gödeker und Hannelore Otto den Vorstand. Zur Prüfung der Kasse wurden Werner Peppler, Helmut Wiesner und Heinrich Nave gewählt.

Mit großem Zuspruch stellte Ines Kortlüke Aktionen der vergangenen Arbeit vor. Entsprechende Geschenken und Urkunden wurde die Ehrung lang verdienter Mitglieder rundeten eine kurzweilige Jahreshauptversammlung ab. In ihrem Schlusswort danke Ines Kortlüke für die gute bisherige Zusammenarbeit und verband das mit den Wünschen einer weiteren fruchtbaren Arbeit für die nächste Legislaturperiode.


Aus der SoVD – Beratungspraxis

Mehr Wohngeld für Geringverdiener, Alleinerziehende und Rentner

Wer wenig verdient oder nur eine geringe Rente bekommt, hat oft Anspruch auf Wohngeld. Diese Leistung wurde kürzlich kräftig angehoben. Um durchschnittlich 40 Prozent wurde das Wohngeld erhöht – davon profitieren aber nicht nur Menschen, die die Leistung schon erhalten, sondern auch Geringverdiener, Rentner mit niedrigen monatlichen Einkünften und vor allem Alleinerziehende.

Die Erhöhung kommt vor allem bei denjenigen an, die knapp über dem Sozialhilfesatz liegen, erklärt der SoVD Kreisvorsitzende Gerd Groskurt.

Wer wissen möchte, ob er Anspruch auf Wohngeld oder Schwierigkeiten hat, den Antrag auszufüllen, kann sich an die Beratungsbüros vom Sozialverband Deutschland (SoVD) in Osnabrück, Melle, Bohmte oder Bersenbrück wenden.

Am 1. Januar 2016 ist die Wohngeldreform, die von Bund und Ländern vereinbart wurde, in Kraft. Für die Wohngeldberechtigten wird automatisch geprüft, ob und in welcher Höhe sich ein höherer Wohngeldanspruch ab Januar 2016 ergibt. Das bedeutet, dass sie keinen neuen Antrag stellen müssen, so eine SoVD Mitteilung.

Die Wohngeldämter berechnen die jeweiligen Sätze nach komplizierten Formeln. Außerdem ist der Mietspiegel, der als Grundlage dient, von Kommune zu Kommune unterschiedlich. Im Zentrum steht die Anpassung des Wohngeldes an die Mieten und die Entwicklung der Einkommen seit der letzten Wohngeldreform im Jahr 2009. Neben dem Anstieg der Kaltmieten wird dabei auch die Entwicklung der warmen Nebenkosten – also von Heizung und Warmwasser – berücksichtigt.

Wohngeldleistungen setzen immer in dem Monat ein, in dem der Antrag gestellt wurde. Es ist daher wichtig, Wohngeld rechtzeitig zu beantragen und so kein Geld zu verschenken.

Wenn Sie dazu Fragen haben, stehen Ihnen die Sozialberaterinnen des SoVD gerne zur Verfügung. Im Beratungszentrum in Osnabrück, am Goethering 3  Tel: 0541 / 350 540 kann auch ein entsprechendes INFO-Blatt angefordert werden.

info@ sovd-osnabruecker-land.de

Es lohnt sich also, beim SoVD überprüfen zu lassen, ob nach den neuen Regelungen Anspruch auf Wohngeld besteht, so der SoVD Kreisvorsitzende.


Information zum Tag der Entgeltgleichheit


SoVD demonstriert zum Equal Pay Day

Fehlende Entgeltgleichheit benachteiligt Frauen in 15 Jahren um 119.463 Euro

Die Frauen im Sozialverband Deutschland (SoVD) demonstrieren einen Tag vor dem offiziellen Tag der Entgeltgleichheit – weltweit als Equal Pay Day bezeichnet – in der Osnabrücker Fußgängerzone für einen gleichen Lohn von Männern und Frauen. Hanna Nauber, Kreisfrauensprecherin im SoVD, will mit ihren Frauen in diesem Jahr die Ungerechtigkeit in Euro und Cent sichtbar auf die Straße bringen. Es geht nicht nur um die Riesensumme von 119.463 Euro Lohnverlust, den wir nach Angaben des Statistischen Bundesamtes für einen Arbeitszeit von 15 Jahren ausgerechnet haben. Es geht auch um eine monatlich geringere Rente von rund 114 € pro Monat.

Grundsätzlich kann einem da schon der Geduldsfaden reißen, vor allem, weil wir in den letzten Jahren nicht wirklich vorangekommen sind. Die turnusmäßige Empörung übern die anhaltende Geschlechterungerechtigkeit wird turnusgemäß wieder eingepackt, wenn die politischen Beschwörungsformeln verhallt sind. Es geht für Frauen um ein Fünftel des Lohnes und es geht um eine Forderung, so die Kreisfrauensprecherin im SoVD der Region Osnabrück, die insgesamt eine breite Zustimmung in der Gesellschaft findet. Dieses Thema präsentiert sich in Niedersachsen allein mit SoVD Aktionen an rund 50 Standorten. Zudem gehen wir davon aus, dass auch andere gesellschaftliche Gruppen auf dieses Thema aufmerksam machen, so der SoVD.

Wir werden uns am 18. März um 14:00 Uhr am Osnabrücker Theater treffen und zum zentralen Demonstrationsplatz am Jürgensort in der Fußgängerzone gehen. Wer sich informieren oder mitmachen will ist herzlich willkommen. Wir, so die SoVD Frauensprecherin werden uns an diesen Un-Zustand jedenfalls nicht gewöhnen.


Der Menschenfreund in jeder Form, isst große Mengen ganz enorm, vom Grünkohl!!!

Grünkohl alleine schmeckt gut, aber mit Freunden noch besser, war das Motto der Grünkohlmahlzeit der SoVD-Ortsverbände Wüste und Schinkel. Der Vorsitzende Gerd Groskurt forderte die Mitglieder auf, kräftig zuzulangen, damit eine entsprechende „Kraft“ für die nächsten Aufgaben zur Verfügung steht. Damit wurde auch das Gespräch über Vorhaben der nächsten Monate eröffnet. Der Wüster-Verband will sich auch in die Aktionen des Kreisverbandes einbringen. Darüber hinaus sollen im gesellschafts- und sozialpolitischen Bereich Themen besprochen werden. Besonders große Zustimmung fand der Vorschlag zu den Zusammenkünften auch Interessierte und Freunde mitzubringen. Gerda Aulfes, Frauenbeauftragte des Ortsverbandes wies noch einmal auf die Aktionen des SoVD zum Tag der Entgeltgleichheit am 18. März in Osnabrück hin. Vor diesem Hintergrund fand auch die Idee ein regelmäßiges Frauentreffen im SoVD Ortsverband zu veranstalten großen Zuspruch. Bei nächster Gelegenheit will der Ortsverband diese Treffen für Mitglieder und Interessierte in Angriff nehmen.

Mit einigen stimmungsvollen Vorträgen beendete der Vorsitzende einen kurzweiligen Grünkohl-Spätnachmittag des Sozialverbands Deutschland (SoVD).


Gewinnaktion über Auswirkung der Rentenhöhe: Gewinnerin des Einkaufsgutscheins ermittelt

Wir hatten einen Einkaufgutschein als Gewinn ausgelobt. Es ging darum, für den Equal Pay Day eine konkrete Berechnung vorzulegen, die nicht nur den Verlust des Arbeitsgehaltes, sondern auch den sich daraus ergebenen Rentenverlust  konkret darstellt.

Die Gewinnerin Frau Alexandra Böttge lag mit ihrer Einschätzung der Rentenhöhe ziemlich nah dran, so der Kreisvorsitzende Gerd Groskurt. Insgesamt gingen Einschätzungen von 30 bis 200 Euro Rentenverlust beim SoVD ein. Mit 110,- Euro lag ihre Angabe so nahe am Ziel, dass ihr jetzt der Einkaufsgutschein in der SoVD Geschäftsstelle vom Kreisvorsitzenden Gerd Groskurt persönlich überreicht wurde.

Und das ist jetzt die ganze Geschichte, die Frau Müller auch noch im Rentenalter benachteiligt:

Frau „Müller“ hat am 1. Jan.2000, wie ihr Kollege „Schultze“ ein vollzeitbeschäftigtes Arbeitsverhältnis begonnen. Am Ende des Jahres 2015 hat sie im Vergleich zu ihrem Kollegen, nach Angaben des „Statistischen Bundesamtes“, 119.463 Euro weniger Gehalt bekommen. In der Berechnung ihrer Rente macht das 113,89 Euro pro Monat aus.


Teilhabe für Alle ist Menschenrecht

SoVD im Altkreis und Stadt Osnabrück unterstützt Luftballon-Aktion zum Thema „Inklusion“

Der Sozialverband Deutschland (SoVD) will, so kündigt die Sprecherin der Arbeitsgemeinschaft der Ortsverbände aus dem Bereich Osnabrück, Hanna Nauber an, sich an dem europaweiten Aktionstages im Mai 2016 zum Thema „Gleichberechtigte und selbstbestimmte Teilhabe für alle Menschen“ beteiligen. Mit Hilfe von Luftballonen sollen Wunschzetteln für ein „inklusive Gesellschaft“ in den Himmel aufsteigen.

Wir bitten Menschen mit und ohne Behinderung, Wünsche, Forderungen, Anregungen und Hinweise zur Umsetzung der Inklusion per Postkarte oder Mail (info@sovd-osnabruecker-land.de) einzureichen. Auch telefonische Angaben (0541 / 350 540) werden im Beratungsbüro Osnabrück angenommen. Die Einbeziehung von Menschen mit Behinderungen, ihre gleichberechtigte Teilhabe, wird nicht ohne den Abbau der Barrieren in den Köpfen der Gesellschaft funktionieren, so die Projektleiterin Marianne Stönner (Melle). Vor diesem Hintergrund würden wir uns eine breite Beteiligung und viele Hinweise und Anregungen von Menschen mit und ohne Behinderungen sehr wünschen“, so die SoVD Mitteilung. Eine selbstbestimmte und gleichberechtigte Teilhabe verwirklicht sich im Zusammenleben in der Gemeinde - beim Einkaufen, bei der Arbeit, in der Freizeit, in der Familie, in Vereinen oder in der Nachbarschaft. Eine breite gesellschaftliche Akzeptanz wird sich unter anderem auch durch gelungene Beispiele und Einsichten entwickeln. Durch Denkanstöße und Hinweise, und die wollen wir mit unseren Luftballonen im wahrsten Sinne des Wortes „aufsteigen“ lassen.

Noch ist nicht endgültig entschieden, ob es eine gemeinsame große Aktion für die ganze Region gibt oder ob neben der Zentralveranstaltung in Osnabrück auch in den Regionen Aktionen durchgeführt werden. Auf jeden Fall will der SoVD alle Bemerkungen sammeln und im Druck für Gespräche und Diskussionen zusammenstellen.


Teilhabe für Alle ist Menschenrecht

SoVD im Altkreis Melle unterstützt Luftballon-Aktion zum Thema „Inklusion“

Der Sozialverband Deutschland (SoVD) will, so kündigt die Sprecherin der Arbeitsgemeinschaft der Ortsverbände aus dem Bereich Melle, Marianne Stönner an, sich an dem europaweiten Aktionstages im Mai 2016 zum Thema „Gleichberechtigte und selbstbestimmte Teilhabe für alle Menschen“ beteiligen. Mit Hilfe von Luftballonen sollen Wunschzetteln für ein „inklusive Gesellschaft“ in den Himmel aufsteigen.

Wir bitten Menschen mit und ohne Behinderung, Wünsche, Forderungen, Anregungen und Hinweise zur Umsetzung der Inklusion per Postkarte oder Mail (info-melle@sovd-osnabruecker-land.de) einzureichen. Auch telefonische Angaben (05422 / 5462) werden im Beratungsbüro Bohmte angenommen. Die Einbeziehung von Menschen mit Behinderungen, ihre gleichberechtigte Teilhabe, wird nicht ohne den Abbau der Barrieren in den Köpfen der Gesellschaft funktionieren, so die AG-Vorsitzende und Projektleiterin Marianne Stönner (Melle). Vor diesem Hintergrund würden wir uns eine breite Beteiligung und viele Hinweise und Anregungen von Menschen mit und ohne Behinderungen sehr wünschen“, so die SoVD Mitteilung. Eine selbstbestimmte und gleichberechtigte Teilhabe verwirklicht sich im Zusammenleben in der Gemeinde - beim Einkaufen, bei der Arbeit, in der Freizeit, in der Familie, in Vereinen oder in der Nachbarschaft. Eine breite gesellschaftliche Akzeptanz wird sich unter anderem auch durch gelungene Beispiele und Einsichten entwickeln. Durch Denkanstöße und Hinweise, und die wollen wir mit unseren Luftballonen im wahrsten Sinne des Wortes „aufsteigen“ lassen.

Noch ist nicht endgültig entschieden, ob es eine gemeinsame große Aktion für die ganze Region gibt oder ob neben der Zentralveranstaltung in Osnabrück auch in den Regionen Aktionen durchgeführt werden. Auf jeden Fall will der SoVD alle Bemerkungen sammeln und im Druck für Gespräche und Diskussionen zusammenstellen.


Neue Mitarbeiterin in Osnabrück

Kristina Rosenwinkel - die neue Mitarbeiterin in der SoVD Beratungsstelle Osnabrück – begrüßte der Kreisvorsitzende Gerd Groskurt an ihrem ersten Arbeitstag mit einem Blumenstrauß und den besten Wünschen für eine gemeinsame Zusammenarbeit.


Teilhabe für Alle ist Menschenrecht

SoVD Altkreis Bersenbrück unterstützt Luftballon-Aktion zum Thema „Inklusion“

Der Sozialverband Deutschland (SoVD) will, so kündigt die Sprecherin der Arbeitsgemeinschaft der Ortsverbände aus dem Bereich Bersenbrück / Bramsche, Maria Düker (Nortrup) an, sich an dem europaweiten Aktionstages im Mai 2016 zum Thema „Gleichberechtigte und selbstbestimmte Teilhabe für alle Menschen“ beteiligen. Mit Hilfe von Luftballonen sollen Wunschzetteln für ein „inklusive Gesellschaft“ in den Himmel aufsteigen.

Wir bitten Menschen mit und ohne Behinderung, Wünsche, Forderungen, Anregungen und Hinweise zur Umsetzung der Inklusion per Postkarte oder Mail (info-bersenbrueck(at)sovd-osnabruecker-land.de) einzureichen. Auch telefonische Angaben (05439 / 904310) werden im Beratungsbüro Bersenbrück angenommen. Die Einbeziehung von Menschen mit Behinderungen, ihre gleichberechtigte Teilhabe, wird nicht ohne den Abbau der Barrieren in den Köpfen der Gesellschaft funktionieren. Vor diesem Hintergrund würden wir uns eine breite Beteiligung und viele Hinweise und Anregungen von Menschen mit und ohne Behinderungen sehr wünschen“, so eine SoVD Mitteilung. Eine selbstbestimmte und gleichberechtigte Teilhabe verwirklicht sich im Zusammenleben in der Gemeinde - beim Einkaufen, bei der Arbeit, in der Freizeit, in der Familie, in Vereinen oder in der Nachbarschaft. Eine breite gesellschaftliche Akzeptanz wird sich unter anderem auch durch gelungene Beispiele und Einsichten entwickeln. Durch Denkanstöße und Hinweise, und die wollen wir mit unseren Luftballonen im wahrsten Sinne des Wortes „aufsteigen“ lassen.

Noch ist nicht endgültig entschieden, ob es eine gemeinsame große Aktion für die ganze Region gibt oder ob neben der Zentralveranstaltung in Osnabrück auch in den Regionen Aktionen durchgeführt werden. Auf jeden Fall will der SoVD alle Bemerkungen sammeln und im Druck für Gespräche und Diskussionen zusammenstellen.


Beispiel eines für Rollstuhlfahrer unerreichbaren Parkgeldautomaten - März 2016


SoVD Projekt Formularunwesen und die ersten Beispiele

Ratlose Blicke vor einem Fahrkartenautomaten, Gebrauchsanweisungen die nur verwirren, Fragebögen und Beipackzettel, die restlos überfordern. Der SoVD sagt diesen Umtrieben und Unbedachtheiten den Kampf an. Die Projektleiterin Ingrid Junker sucht Unterlagen und Hinweise für solche Entwicklungen. Die von Experten erdachten Texte und Anleitungen seien etwas für Leute aus ihrer Welt, nicht aber für den Normalverbraucher kritisierte der SoVD weiter. Mittlerweile sind bei uns aus internen Umfragen schon seltsame Stücke eingegangen. Da würden reihenweise Abkürzungen verwendet, die nicht erklärt werden, es wird auf Gesetze und Verordnungen hingewiesen, die nur eingeweihte kennen.

In diesem Jahr stellt der Sozialverband Deutschland auf seiner Internet Seite (www.sovd-osnabruecker-land.de) in jedem Monat eine „Kuriosität“ vor. Man könnte darüber schmunzeln, so die Projektleiterin. Wenn ich allerdings die jetzt schon vorliegenden Materialien sehen, kann einem das Lachen vergehen. Mit der Veröffentlichung schreibt der SoVD entsprechende Betriebe, Einrichtungen und Institutionen an. Wie wir mit den Erklärungen, Entschuldigungen oder Stellungnahmen umgehen wird in der Projektgruppe entschieden.

Weiteres Material oder entsprechende Hinweise. Informationen nehmen die SoVD-Beratungsstellen in Bersenbrück, Bohmte, Melle und Osnabrück entgegen. Wir wollen, dass die Zukunft menschengerecht wird und nicht die Menschen zukunftsgerecht werden müssen, fasst der SoVD-Kreisvorsitzende Gerd Groskurt die Aktion in einem Satz zusammen.


SoVD-Gruppe „Teilhabe für alle“: Thema Wohnen

Wer für die Zukunft plant, bezieht Barrierefreiheit mit ein

Eine eigene Wohnung oder der Umzug in eine neue Wohnung ist immer etwas Besonderes. Dies gilt natürlich umso mehr für Menschen mit einer körperlichen Behinderung. Wenn man ein Angebot hat sind schon die ersten Überlegungen zu einem entsprechenden Umfeld mit vielen Fragen zu lösen. Aber schon da, so die Leiterin der SoVD-Projektgruppe „Teilhabe für alle“ Marianne Stönner, sind viele Faktoren wie zum Beispiel: erreichbare Angebote der Grundversorgung, Arzte und Apotheken, ambulante Hilfsdienste, zu beachten. In einem günstigen Fall bin ich vielleicht noch motorisiert. Da kommen Parkplatzfragen und Zuwegungen zusätzlich auf die Agenda.

Eine Wohnung zu finden, die den eigenen barrierefreien Ansprüchen genügt oder die so eingerichtet und verändert werden kann, dass man auch mit zunehmenden Einschränkungen in bleibendes, verlässliches „Zuhause“ hat, ist nicht immer leicht.
So stellen sich Fragen über Fragen:
Befindet sich im Haus ein Fahrstuhl, falls man in einem höheren Stockwerk die Wohnung beziehen möchte? Erfüllt die Wohnung die Ansprüche der DIN-Norm 18025, die die Gestaltung der Räumlichkeiten klar beschreibt, gerade was die erforderlichen (barrierefreien) Raummaße anbelangt? Bin ich vielleicht noch in der Lage, einige Treppenstufen zu bewältigen und bleibt mein Gesundheitszustand so? Tatsächlich ist es immer noch nicht einfach, eine Wohnung zu finden, die solchen Ansprüchen genügt. Dies gilt umso mehr, wenn man mit körperlichen Einschränkungen verbunden ist.

Eine gute Hilfe hierfür bietet z.B. die Internetseite www.online-wohn-beratung.de Über einen Fragebogen und Grafiken kann man sich über Wohnungen beraten lassen, die den eigenen Ansprüchen gerecht werden. Auch Fragen zur Finanzierung durch Fördermittel kann man sich hier beantworten lassen. Die Seite wendet sich zwar an ältere Menschen, da Senioren häufiger besondere Ansprüche haben. Aber auch für junge Leute eignet sich die Seite.

Eine Hilfestellung, die einige Hürden nehmen kann und die generell viele Möglichkeiten aufzeigt, die man dann bei der weiteren Planung konkret mit dem Vermieter oder einer entsprechenden Beratungsstelle vor Ort im Detail besprechen kann.

Gottseidank entwickelt sich die Gestaltung von Wohnraum zunehmend mit der Ansicht, dass Menschen mit Einschränkungen bei den Planungen Berücksichtigung finden sollten, so Marianne Stönner. Wer seine Wohnung oder sein Haus für die Zukunft entwickeln will, tut gut daran Barrierefreiheit entsprechend einzuplanen, so der SoVD in der Region Osnabrück in einer Mitteilung abschließend.


Die SoVD-Familie Nortrup-Kettenkamp wählte

Groskurt: „Ohne Menschen wie Maria Düker wäre die Gesellschaft ärmer“

Wie sähe eine Gesellschaft ohne ehrenamtliches Engagement aus? Für den SoVD Kreisvorsitzenden Gerd Groskurt ist die Antwort klar. „Es wäre eine arme Gesellschaft und sie wäre ziemlich blutleer“ Deshalb ist es für mich auch besonders wichtig, dass unser SoVD neuen Anforderungen gerecht wird. Unsere Vielfalt im Sozialverband Deutschland (SoVD) braucht eine Chance. Dabei sparte der Kreisvorsitzende nicht mit entsprechendem Lob. Eure „Trainerin“, so der Kreisvorsitzende zur Ortsverbandsvorsitzenden Maria Düker wörtlich, hat nicht nur die organisatorische Qualifikation für die erste Liga sondern auch große menschliche Qualitäten, die man nicht hoch genug einschätzen kann. Auch die Mitarbeit von Gerald Hoffmann im Arbeitskreis „Öffentlichkeitsarbeit“ hilft uns auf Kreisebene neue Akzente zu setzen.

Im Mittelpunkt der Ortsverbandskonferenz standen die Regularien und die Berichte zur Vorstandsarbeit. Die Zustimmung zu den Vorträgen und die harmonische Stimmung machte es den, als Wahlleiter fungierenden Kreisvorsitzenden einfach. Alte und neue Verbandsvorsitzende wurde Maria Düker, ihr zur Seite wählte die Versammlung Gerald Hoffmann als Stellvertreter. Schatzmeisterin wurde Doris Otte und Schriftführerin Marion Rothweil. Als Beisitzer komplettieren Sofia Schmidt, Hermann Bruns und Sigfried Neumann den Vorstand. Zur Prüfung der Kasse wurden Helmut Küthe, Gregor Schmidt und Norbert Kreiling gewählt. Als Ersatz mit Günter Kirchner diese Aufgabe wahr, wenn sich dazu die Notwendigkeit ergeben sollte.

Gespickt mit einigen Geschichten aus dem „SoVD-Nähkästchen“ ließ sich die Versammlung aus dem Stand dazu ermuntern gemeinsam ein „Interaktives Theaterstück“ aufzuführen. Mit entsprechenden Geschenken und Urkunden wurde anschließend die Ehrung lang verdienter Mitglieder vorgenommen. In ihrem Schlusswort danke Maria Düker für die gute bisherige Zusammenarbeit und verband das mit den Wünschen einer weiteren fruchtbaren Arbeit für die nächste Legislaturperiode.


Grünkohl mit der SoVD-Familie

Am Mittwoch, 2. März, führen die SoVD-Ortsverbände Wüste und Schinkel ein gemeinsames Grünkohlessen im Parkhotel Osnabrück durch.

Grünkohl schmeckt schon alleine gut aber mit Freunden zusammen in der SoVD-Familie noch besser, haben die beiden Vorsitzenden Gerd Groskurt und Ulrich Godejohann als Botschaft ausgegeben.

Wir arbeiten noch an einigen Überraschungen und versprechen einen insgesamt interessanten Spätnachmittag.

Nähere Einzelheiten bei der Anmeldung. Sie kann – auch von interessierten Nicht-Mitgliedern über die Telefonnummer 40 82 699 erfolgen.


Wenn nicht jetzt, wann dann?

SoVD will mehr öffentlich geförderte Beschäftigung

Wir brauchen den Willen einen sozialen Arbeitsmarkt aufzubauen beziehungsweise zu verstärken, damit Langzeitarbeitslose wieder für sich selbst sorgen und Selbstbewusstsein bekommen können. Der soziale Arbeitsmarkt ist auch für die Gesellschaft eine Investition in die Zukunft, um die gerade für Langzeitarbeitslose drohende Altersarmut schon heute zu bekämpfen, fordert der Sozialverband Deutschland (SoVD) in der Region Osnabrück. „Heute gegen Langzeitarbeitslosigkeit bedeutet in Zukunft gegen Altersarmut“, so der SoVD-Kreisvorsitzende Gerd Groskurt wörtlich.

Wenn sich Arbeitsbedingungen geändert und wenig oder gering qualifizierte im boomenden Arbeitsmarkt keinen Platz mehr haben, muss ein sozialer Arbeitsmarkt diese Umgestaltung ausgleichen. Wenn Institute und Arbeitsmarkt- und Berufsforschung feststellen, dass die Zahl sozialversicherungspflichtiger Jobs Rekordniveau erreicht, Langzeitarbeitslose und Menschen mit Einschränkungen aber nicht erreicht, müssen die Akteure der Arbeitsmarktförderung alle Möglichkeiten zur Planung und Ausgestaltung von Jobs für Langzeitarbeitslose auszunutzen. Es nutzt nichts festzustellen, dass Langzeitarbeitslose für Pflegeberufe nicht qualifiziert sind oder in den Unternehmen viele einfache Jobs nicht mehr existieren. Wir müssen gezielt Positionen in der öffentlichen Verwaltung und kommunalen Betrieben für Langzeitarbeitslose schaffen. Eigentlich brauchen wir eine Muss-Vorgabe ähnlich der vorgeschriebenen Zahl für die Beschäftigung von Schwerbehinderten, so der SoVD.

Öffentlich geförderte Beschäftigung ist sinnvoll, so der SoVD, weil sie Langzeitarbeitslosen und ihren Familien eine Perspektive gibt und eine abgehängte Gruppe wieder an das Arbeitsleben ankoppelt. Sonst wächst der hohe Anteil der Langzeitarbeitslosen und Menschen mit Einschränkungen unweigerlich in die Altersarmut hinein. Wir haben 15 Jahre über den Mindestlohn gestritten, jetzt sind die Auswirkungen dieser vertanen Zeit in unseren Beratungsbüros deutlich spürbar. Angesichts der Dimension sollten wir dieses Problem nicht vor uns herschieben. Wenn nicht in diesen wirtschaftlichen Umfeld, wann dann?, so der SoVD in einer Erklärung.


SoVD Frauen zum Tag der Entgeltgleichheit (Equal Pay Day):

Gewinnaktion über Auswirkung der Rentenhöhe gestartet

Unser Beispiel entsprechend der Angaben des Statistischen Bundesamtes ausgerechnet belegt die konkreten Folgen der Ungerechtigkeit:

Frau „Müller“ hat am 1. Jan.2000, wie ihr Kollege „Schultze“ ein vollzeitbeschäftigtes Arbeitsverhältnis begonnen. Am Ende des Jahres 2015 hat sie im Vergleich zu ihrem Kollegen, nach Angaben des „Statistischen Bundesamtes“, 119.463 Euro weniger Gehalt bekommen. In der Berechnung ihrer Rente macht das ? ? ? ? Euro aus.

Wir warten jetzt auf Ihre Schätzung. Was meinen Sie wieviel Rente wird Frau „Müller“ weniger bekommen?

Schicken Sie uns eine E-Mail (groskurt(at)gmx.de) mit Ihrer Schätzung!Einsendeschluss ist der 29. Februar 2016.

Die präziseste Angabe belohnen wir mit einem Einkaufsgutschein.


Beratungen bringen Menschen auf „Augenhöhe

SoVD Ortsverband Osnabrück-Wüste dankt Irmgard Wessel

Der Sozialverband Deutschland (SoVD) Im Osnabrücker Ortsverband Wüste hat auf seiner jüngsten Mitgliederversammlung Gerd Groskurt zum neuen Ortsverbandsvorsitzenden gewählt.

Gerd Groskurt - auch Kreisvorsitzender in der Region Osnabrück-  dankte Irmgard Wessel für ihre jahrzehntelange Arbeit im Ortsverband. „Trotz gesundheitlicher Einschränkungen“, so der Kreisvorsitzende wörtlich, „hast du dich mit viel Mühe um den SoVD in dieser Region gekümmert.

Für die 25-jährige Mitgliedschaft im Sozialverband überreichte der Kreisvorsitzende Irmgard Wessel sowie Helga Wenzel und Albert Timmermann entsprechende Ehrungsurkunden.

Die Versammlung kam überein für einen Neubeginn nicht gleich einen kompletten Vorstand aufzustellen. Mit Gerda Aulfes als Frauenbeauftragte im Ortsverband, haben die beiden gewählten den gemeinsamen Auftrag einen Personalvorschlag zu einer der nächsten Sitzungen zusammenzustellen.

In einem gerafften Überblickging wies der Kreisvorsitzende auf die insgesamt positive Entwicklung des Sozialverbandes hin. Die Steigerung der Beratungsfälle in unseren Büros ist deutlich gestiegen. Das sei zwar auf der einen Seite für den Sozialverband in seinem „Kerngeschäft“ positiv. Man muss aber auch die andere Seite sehen, die uns zeigt, dass viele Menschen mit den Vorgaben, Verordnungen und Gesetzen nicht mehr alleine klar kommen, so Gerd Groskurt in seinen Ausführungen. Viele Menschen, so mein Eindruck, fühlen sich in Auseinandersetzungen mit Institutionen, Behörden und Verwaltungen nicht sicher und informiert genug ihr gutes Recht durchzusetzen. Mit unserm Beratungsangebot bringen wir die Menschen auf „Augenhöhe“.

In der großen SoVD-Familie mit 9.000 Mitgliedern wird neben diesem Angebot und der gesellschaftspolitischen Interessenvertretung natürlich auch Nachbarschaft und Gemeinsinn gepflegt, so der Kreis- und Ortsverbandsvorsitzende in seinem Schlusswort.

 

 


„Helfende Hände“ für Kinder

SoVD entwickelt Idee für Kinder und eine funktionierende Bürgergesellschaft

Der Sozialverband Deutschland, der Deutsche Kinderschutzbund und der „Weiße Ring“ entwickeln eine gemeinsame Aktion für die Sicherheit von Kindern.

Hier bekommen Kinder Hilfe. Ein Aufkleber in der Eingangstür von Geschäften und Einrichtungen soll nach den Vorstellungen vom Sozialverband Deutschland (SoVD), des Kinderschutzbundes (DKSB) und des „Weißen Rings“ in der Region Stadt und Landkreis Osnabrück Kindern Hilfe anbieten. Über die SoVD Ortsvereine und Mitglieder im Kinderschutzbund und dem Weißen Ring soll in den Gemeinden und Städten diese Aktion vorangetrieben werden.

Verlust, des Hausschlüssels des Handys oder der Busfahrkarte, eine kleine Wunde die ein Pflaster benötigt, eine plötzliche Baustelle auf dem Schulweg oder andere als Bedrohung wahrgenommene „Jugendliche“, vielleicht ein großer Hund, sind denkbare Szenarien, in denen Kindern durch ein paar beruhigende Worte, geleisteter Beistand, ein geführtes Telefongespräch oder eine helfende Hand geholfen werden kann. Gerade ist der Bus weggefahren, für Erwachsene ein Ärgernis, für Kinder eine Katastrophe, wenn sie wissen die Eltern sind zuhause und beginnen sich große Sorgen bei Verspätungen zu machen. Es gibt viele, für Erwachsene relativ unproblematische Situationen, die für Kinder fast unauflöslich sind.

Übereinstimmend stützen die Kreisvorsitzenden, Gerd Groskurt, Dr. Ludwig Schulze und Manfred Lindemann diese Aktion mit ihren regionalen Organisationen diese Idee, die ein Netzwerk von Anlaufstellen in den jeweiligen Kommunen schaffen soll. Voraussetzung für Geschäfte ist, sie erklären sich bereit Kindern zu helfen, wenn diese Hilfe benötigen. Dazu steht ein Flugblatt zur Verfügung, dass den Mitwirkenden den Umfang der Aktion erläutert.

In den jeweiligen Gemeinden, Stadtteilen werden Partner dieser Aktion gesucht. Optimal stellen wir uns ein Netzwerk von Mitwirkenden vor. Besonders dringlich sind Straßen die Kinder auf dem Schulweg frequentieren müssen.

Kinder sind tatsächlichen Gefahren in der Regel schutzlos ausgeliefert. Sie sind die schwächsten und damit schutzbedürftigsten Mitglieder unserer Gesellschaft. Darüber hinaus sollten angenommene oder vermeintliche Bedrohungen, die Kinder aus ihrer Sicht nicht einschätzen können, nicht verniedlicht werden. Alle Läden, die den Aufkleber „Helfende Hand“ in ihrer Eingangstür tragen, sind für Kinder ein Zufluchtsort. Dieser Aufkleber bedeutet: Wo wir sind, bist du sicher. Vor diesem Hintergrund trägt der Aufkleber zur öffentlichen Wahrnehmung bei. Hier ist eine kinder- und familienfreundliche Kommune. Der Aufkleber ist auch der Hinweis auf eine offene funktionierende Bürgergesellschaft. Zurzeit sind die Ortsverbände unterwegs und es gibt überall viel Zustimmung. Nachdem die ersten „symbolischen Aufkleber“ mit örtlichen Repräsentanten gemeinsam angeklebt worden sind, gehen viele Anfragen von Geschäften und Institutionen, Büros und Dienstleistungseinrichtungen ein.


SoVD Osnabrück: Der Bund muss ausreichend Geld bereitstellen

Keine höheren Zusatzbeiträge wegen Gesundheitskosten durch Flüchtlinge

Zahlreiche Medien berichten aktuell von drohenden Zusatzkosten bei den Krankenkassen durch die steigenden Flüchtlingszahlen. Von bis zu einer Milliarde Euro im Jahr 2017 ist die Rede. Fakt ist: Der Bund überweist für jeden Flüchtling monatlich knapp 100 Euro an die jeweilige Krankenversicherung – den gleichen Betrag, den der Bund für deutsche Empfänger von Arbeitslosengeld II aufbringt.

Bei vielen Menschen, die aus Kriegsgebieten zu uns gekommen sind, liegen die tatsächlichen Kosten im Gesundheitssystem aber höher. Etwa weil durch Verletzungen besondere Behandlungen nötig sind. Der SoVD setzt sich seit Beginn der "Flüchtlingskrise" dafür ein, dass notleidenden Menschen ohne Abstriche geholfen werden muss. Gleichzeitig dürfen aber die bereits hier im Land lebenden Menschen nicht vergessen werden.

„Niemandem ist geholfen, wenn nun hilfsbedürftige Gruppen gegeneinander ausgespielt werden“, so der Kreisvorsitzende Gerd Groskurt in einer Mitteilung des Sozialverbands Deutschland (SoVD). „Deutschland muss genug Geld zur Verfügung stellen, damit die Menschen, die vor Krieg und Zerstörung fliehen, medizinisch ausreichend versorgt werden können. Da gibt es kein Wenn und Aber. Auf der anderen Seite kann aber nicht erwartet werden, dass andere sozial schwache Gruppen und die Mitglieder der Krankenkassen die Zeche dafür zahlen – zum Beispiel durch höhere Zusatzbeiträge.“

Wenn die Menschen in unserem Land das Gefühl bekommen, sie müssen nun wegen der Flüchtlinge höhere Zusatzbeiträge zahlen, birgt das sozialen Sprengstoff“, so der Kreisvorsitzende wörtlich. „Das müssen wir unbedingt verhindern.

Der Sozialverband muss bei der Bundesregierung darauf dringen, ausreichend Zuschüsse aus Steuermitteln an die gesetzlichen Krankenkassen zu überweisen, fordert der SoVD in der Region Osnabrücker-Land in einem Brief an den Landesverband Niedersachsen.


Beratung ist ein Stützpfeiler für die große SoVD-Familie

Ortsverband Osnabrück-Westerberg wählte Ingrid Junker wieder

Schon unsere Väter und Mütter kannten den Satz: „Recht haben und Recht kriegen sind zweierlei Dinge“, so der SoVD Kreisvorsitzende Gerd Groskurt in seinem Beitrag vor der Mitgliederversammlung des Ortsverbands Westerberg. Vor diesem Hintergrund ist der Reichsbund, der sich später in den Sozialverband Deutschland (SoVD) umbenannte, ein wichtiger Stützpfeiler für eine große SoVD-Familie. Wir bieten Hilfe und Unterstützung, Beratung und Informationen im Umgang mit Behörden, Institutionen und Gerichten an. In unserer Osnabrücker Beratungsstelle am Goethering 3 unterstützen wir unsere Mitglieder in allen sozialrechtlichen Fragen mit dem Beratungsumfang: Pflege, Hartz IV, Behinderungen, Gesundheit, Rente, Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht.

Mit einigen sozialpolitischen Themen aus dem Bereich Gesundheitspolitik und Pflegeversicherung stellte der Kreisvorsitzende besondere Schwerpunkte der SoVD-Arbeit vor. Gerade aus unseren Beratungsgesprächen ergeben sich eine Menge Hinweise, die dringend in einen gesellschaftlichen Dialog eingebracht werden müssen. Dazu brauchen wir das Fundament in den Ortsverbänden, aber wir brauchen auch neue Wege über Ortsverbandgrenzen hinaus, Vorschläge zu erarbeiten und uns im Sinne unserer Mitglieder als wohlverstandener Interessenvertreter in die gesellschaftliche Diskussion einbringe.

Im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung, stand allerdings der Bericht und die sich anschließende Diskussion über die bisherige Vorstandsarbeit, sowie die Wahl eines neuen Vorstands.

Alte und neue Vorsitzende wurde wieder Ingrid Junker und als ihr Vertreter wurde Guido Schmiddem gewählt. Schatzmeisterin wurde Leonore Volckmer, Beisitzerin wurde Charlotte Knötgen und zu Revisoren wählte die Versammlung Volker Bernstorff und Gisela Pohlmann.

Zum Abschluss des Versammlungsteils stellt Guido Schmiddem in einem kurzen Abriss die Programmvorhaben des Jahres 2016 vor, die mit großer Zustimmung aufgenommen wurden.


SoVD Osnabrück-Eversburg bleibt auf der Erfolgsspur

Thomas Kröger mit dem Vertrauen für eine weitere Amtsperiode ausgestattet

Auf der Jahreshauptversammlung des Sozialverbands Deutschland (SoVD) im Ortsverband Eversburg verbreitete sich gute Stimmung, als die Arbeitsleistung der letzten beiden Jahre vorgestellt wurden. Mit einem breiten Angebot verschiedener Aktionen hatte der Ortsverein die Wünsche der Mitglieder voll getroffen und zudem eine gute – mit viel Zustimmung aufgenommene - Planung für das Jahr 2016 vorgelegt.

Entsprechend wurden die Berichte über die Vorstandsarbeit, bis hin zum Kassenbericht mit ungeteilter Zustimmung zur Kenntnis genommen. Unproblematisch war vor diesem Hintergrund auch die, von der Kreisfrauenbeauftragten Hanna Nauber durchgeführte Wahl eines neuen Ortsverbandsvorstandes.

Neben dem alten und neuen 1. Vorsitzenden Thomas Kröger wurde Inge Detjen zur 2. Vorsitzenden gewählt. 1. Schatzmeister wurde Rolf Grützmacher als 2. Schatzmeisterin steht Renate Wagner als Unterstützung zur Verfügung. Heide Schneider wurde zur 1. Schriftführerin gewählt. Als weitere Ergänzung dieser Position bekam als 2. Schriftführerin Hildegard Korte das Vertrauen. Als Beisitzer deren besonderer Aufgabenbereich auch mit der Mitgliederbetreuung verbunden ist, wurden Viktoria Hesse und Inge Rolf mit einem Mitgliedervotum ausgestattet.

Als Revisoren wählte die Mitgliederversammlung: Karin Hildebrand, Nadja Kröger, Malcolm Parker und Luise Sollmann.

Hanna Nauber sprach viele Aktionsbereiche des SoVD Kreisverbandes in der Region Osnabrück an. Besonders wies sie als Kreis-Frauenbeauftragte auf den Tag der Entgeltgleichheit, dem so genannten „Equal Pay Day“ am 19. März dieses Jahres hin. Schon am Vortag will der SoVD diesen Tag gebührend einläuten. Angesichts der Tatsache einer immer deutlicher werden Altersarmut, die eben besonders Frauen betreffe, müssen wird als Sozialverband deutlich wahrnehmbar „Flagge“ zeigen. Geplant ist eine Aktion der SoVD-Frauen in der Osnabrücker Fußgängerzone.

In seinem Schlusswort dankte der neue Ortsverbandsvorsitzende noch einmal für die vielen Hilfen des gesamten Vorstands, ohne die diese erfolgreiche Entwicklung nicht möglich gewesen wäre. Wir sind zwar jetzt schon viele, aber es kann nicht schaden wenn wir im Sinne der Durchsetzung unserer Ziele und einer entsprechenden Verbreiterung unserer Angebote noch stärker werden.


SoVD: Entwicklungen brauchen die Sicht der Jugend

Herbert Wessels bleibt weiter Ortsverbandsvorsitzender in  Bissendorf

Der Sozialverband Deutschland (SoVD) im Osnabrücker-Land will das Thema Jugendarbeit aufgreifen. Nach den Vorstellungen des Kreisvorstandes soll dazu allerdings kein fester Arbeitsrahmen vorgegeben werden. „Die Jugendlichen bis zum Alter von 27 Jahren sollen selbst entscheiden, in was für einer Struktur und mit welchen Schwerpunkten sie ihre Arbeit aufgreifen und planen“, so der Kreisvorsitzende Gerd Groskurt wörtlich.

Wir leben in einem Zeitfenster rasanter Veränderungen und nicht immer vertragen neue Fragen alte Antworten. Es macht deshalb Sinn an den gesellschaftlichen und sozialen Entwicklungen junge Menschen direkt zu beteiligen Dazu können wir auch auf die Unterstützung des Landesverbandes zurückgreifen, der in Niedersachsen eine entsprechende Jugendarbeit mit einem dazugehörigen Büroreferat betreut. In einem ersten Schritt wollen wir einen Gesprächskreis initiieren und für eine „Vernetzung“ sorgen. Interessierte sind herzlich willkommen.

Im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung, stand allerdings der Bericht und die sich anschließende Diskussion über die bisherige Vorstandsarbeit, die Wahl eines neuen Vorstands und die Ehrung langverdienter Mitglieder.

Alter und neuer Vorsitzender wurde wieder Herbert Wessels uns sein Vertreter Heinz Elstro, Schatzmeister wurde Ulrich Tinnappel Schriftführer Karl-Heinz Hagedorn. Weiter wurden gewählt: Monika Wessels (stellv. Schriftführerin), Ilse Hagedorn (Frauensprecherin), Revisoren wurden: Wilfried Wille, Hildegard Elstro und Inge Niekamp.

Unter der Zustimmung von Herbert Wessels, forderte der SoVD-Kreisvorsitzende auch im Kreisverband neue Arbeitsstrukturen anzugehen. Dies alles allerdings auf dem Fundament der Arbeit in den Ortsverbänden, in der Nachbarschaft der Menschen. Mit über 9.000 Mitgliedern sind wir in der Region Osnabrück eine große Familie, vor diesem Hintergrund müssen wir auch die Fragen der Mitmenschlichkeit und der sozialen Gerechtigkeit für unsere Mitglieder wahrnehmen.


SoVD ist eine lebendige große Familie

Nah dran sein, an den Menschen, das ist der Weg, den der Sozialverband Deutschland (SoVD) in der Region Osnabrück eingeschlagen hat. „Dazu“, so der Kreisvorsitzende Gerd Groskurt wörtlich, „braucht es aber eines Fundaments in den Ortsverbänden wie in Schledehausen. Hier ist der Sozialverband eine lebendige große Familie in der Nachbarschaft vernetzt und verwurzelt“. Einen umfangreichen Katalog verschiedenartigster Aktivitäten präsentierte der alte und neue gewählte Ortsverbandsvorsitzende Lothar Scheer (Bild) Als Schatzmeisterin wurde Anneliese Keller und als Schriftführerin Helmut Diekhoff gewählt. Weitere Funktionen übernehmen im Vorstand: Hannelore Greiwe-Scheer (stellv. Vorsitzende), Gisela Schrage (stellv. Schriftführerin). Die Funktionen der Beisitzer nehmen Marianne Balgenorth und Günter Wiechmann wahr. Als Revisoren wurde Helmut Gravemann, Marlis Willmann und Inge Koch gewählt.

In den nächsten Monaten, werden uns Themen aus unseren Beratungsbüros beschäftigen. Dabei ist jetzt schon ersichtlich, dass das Thema „Altersarmut und Pflege“ aber auch die zunehmende menschliche Vereinsamung unsere besondere Aufmerksamkeit in Anspruch nehmen werden. Für unsere gesellschaftspolitische Aufgabe gilt der Satz: “Wenn jeder an sich selber denkt, ist noch längst nicht an alle gedacht“. In diesem Sinne zeichnen sich jetzt schon sozialpolitische Entwicklungen ab, die eine Interessenswahrnehmung im Sinne unserer Mitglieder dringend notwendig machen, so der Kreisvorsitzende Gerd Groskurt.


„Kleeblatt“ im SoVD-Hellern macht weiter

Auf der Mitgliederversammlung des Sozialverbands Deutschland (SoVD) im Stadtteil Hellern wurde der Ortsverbandsvorsitzende Horst Erling für weitere zwei Jahre mit dem Vertrauen der Jahreshauptversammlung ausgestattet. Mit den Aufgaben der Protokollführung betraute die Versammlung Ilse Klemtz (rechts im Bild), Schatzmeisterin wurde Agathe Erling. Als Revisoren wählten die Mitglieder Karl-Otto Allerdisse und Reinhard Henkel.

Der als Wahlleiter fungierende Kreisvorsitzende Gerd Groskurt und der neu gewählte Vorsitzende Horst Erling kamen überein, die Ortsverbände aus dem Bereich der Stadt Osnabrück in regelmäßigen Abständen zu gemeinsamen Gesprächen einzuladen. „Dabei bleibt die unverzichtbare Verwurzelung vor Ort unser „Fundament“, so die SoVD Mitteilung.

„Zu diesen wichtigen Kontakten und Gesprächen in der SoVD-Familie bauen wir in der Region besondere Aktionsschwerpunkte in Themenprojekten auf. Zurzeit sind die herausragenden Themen: Benachteiligungen von Frauen, Teilhabe für Menschen mit Behinderungen, Formularunwesen, Pflege und weitere soziale Projekte. Da ergeben sich aus den Hinweisen aus unserem Beratungsbüro noch viele Anregungen, denen wir mit Mitgliedern und Interessierten - die herzlich willkommen sind - dringend nachgehen müssten“, so der Kreisvorsitzende in seinen Ausführungen wörtlich.


SoVD: In der Region ein Zeichen setzen

Gedenken an die Opfer der „Euthanasie-Verbrechen“ in der NS-Zeit

260.000 Menschen wurden während der Zeit des Nationalsozialismus wegen ihrer Behinderung ermordet, 400.000 weitere wurden zwangssterilisiert, viele –vor allem Kinder wurden für die Forschung missbraucht. Die Erinnerung an die Männer, Frauen und Kinder, deren Leben auf grausame Weise beendet wurde, wach zu halten hat sich die Projektgruppe Inklusion im Sozialverband Deutschland (SoVD) unter anderem zum Ziel gesetzt. Bei der nach dem Entstehungsort in Berlin, Tiergartenstraße 4 genannten „Aktion T4“ handelte es sich um die systematische Ermordung von Menschen mit so genannten geistigen oder körperlichen Behinderungen. „Nicht nur Stolpersteine, auch Belegungspläne von Urnengrabfeldern auf Osnabrücker Friedhöfen weisen auf Aktionen hin, die sich über oder mit der Heil-und Pflegeanstalt-Osnabrück in Verbindungbringen lassen“, so der SoVD Kreisvorsitzende Gerd Groskurt. Wenn wir heute das gesellschaftliche Recht auf Teilhabe für Menschen mit Behinderungen einfordern, so die Projektleiterin Marianne Stönner, ist es ein Stück Erinnerungskultur, an Zeiten zu erinnern, wo diesen Menschen das Recht auf Unversehrtheit und auf ihr Leben verweigert wurde.

Besondere werben will der SoVD Stadt und Landkreis Osnabrück dafür, dass Denkmal der „Grauen Busse“ in Osnabrück aufzustellen. (www.dasdenkmaldergrauenbusse.de) Das mobile Denkmal ist jetzt schon an über 15 Standorten in der Bundesrepublik aufgebaut worden. Es gilt als Hintergrund für die Transporte und könnte auch in Osnabrück ein Anstoß sein, sich dieser Zeit und den Umständen einer menschenverachtenden Zeit zu erinnern. Wir würden uns gerne mit anderen Verbänden, Initiativen und Interessierten aus Stadt und Landkreis über ein gemeinsam getragenes und gestaltetes Projekt unterhalten. Interessierte melden sich bitte unter info(at)sovd-osnabruecker-land.de.


SoVD plant Aktion zum Tag der Entgeltgleichheit (Equal Pay Day)

Gewinnaktion über Auswirkung bei der Rentenhöhe gestartet

Frauen in Deutschland verdienen im Durchschnitt 21,6 % weniger als ihre Kollegen. Um das Einkommen zu erzielen, das Männer bereits am 31.12. 2015 bekommen haben, müssen Frauen bis zum sogenannten Equal Pay Day, also dem 19. März 2016 arbeiten. „Diese Prozentzahlen verniedlichen das wirkliche Problem allerdings ein bisschen, wir reden schließlich über gut ein Fünftel weniger Gehalt“, so der Kreisvorsitzende Gerd Groskurt wörtlich. „Die Ungerechtigkeit setzt sich ja bis in die Rentenhöhe fort“, fügt die SoVD Kreisfrauensprecherin Hanna Nauber hinzu. „Jetzt lässt der Sozialverband Deutschland (SoVD) die Rentenminderung von einer fachlich kompetenten Stelle exakt ausrechnen. Wir wollen in Euro und Cent mal die Dimension der Gehaltsdiskriminierung einschließlich seiner Rentenergebnisse in einer Aktion auf die Straße bringen.“

Unser Beispiel und die konkreten Folgen der Ungerechtigkeit:

Frau „Müller“ hat am 1. Jan. 2000 wie ihr Kollege „Schultze“ ein vollzeitbeschäftigtes gleichwertiges Arbeitsverhältnis begonnen. Am Ende des Jahres 2015 hat sie im Vergleich zu ihrem Kollegen, nach Angaben des „Statistischen Bundesamtes“, 119.463 Euro weniger Gehalt bekommen. In der Berechnung ihrer Rente macht das  ? ? ? ? Euro aus.

Darauf, was dieser Unterschied bei der Rentenberechnung ausmacht, warten wir selber sehr gespannt. Die im Kreisvorstand gesammelten Einschätzungen gehen doch relativ weit auseinander, so die beiden Aktionisten. Aus den unterschiedlichen Einschätzungen ist schnell die Idee einer Umfrage entwickelt worden.

Bis zum Ende des Monats nehmen wir Einschätzungen per E-Mail entgegen (info(at)sovd-osnabruecker-land.de). Die Angabe, die  den Berechnungen am Nächsten kommt, werden wir mit einem Kaufgutschein eines Diskontmarktes im ungefähren Rahmen des prozentualen Gehaltsunterschiedes zwischen Frauen und Männern prämieren. 


Beispiel für eine unverständliche Betriebsanleitung Februar 2016


Inklusion geht alle an.


Menschenrechte in einer modernen Gesellschaft

SoVD Stadt und Landkreis Osnabrück plant Luftballon-Aktion zum Thema „Inklusion“
Der Sozialverband Deutschland (SoVD) will, so kündigt der Kreisvorsitzende Gerd Groskurt in einer Mitteilung an, in der Zeit des europaweiten Aktionstages im Mai 2016 zum Thema „Gleichberechtigte und selbstbestimmte Teilhabe für alle Menschen“ eine große Luftballontraube mit Wunschzetteln für ein „inklusive Gesellschaft fliegen lassen.
Wir fordern daher Menschen mit und ohne Behinderung auf, Wünsche, Forderungen, Anregungen und Hinweise zur Umsetzung der Inklusion per Postkarte oder Mail (info@sovd-osnabruecker-land.de) einzureichen. Auch telefonische Angaben (0541 / 350 540) werden in unseren Beratungsbüros angenommen. „Die vollständige Einbeziehung behinderter Menschen ins gesellschaftliche Leben, ihre gleichberechtigte Anerkennung und Würdigung, wird auch ein Schritt zur Barrierefreiheit in den Köpfen der Menschen sein, so die Projektleiterin Marianne Stönner. Vor diesem Hintergrund würden wir uns eine breite Beteiligung und viele Hinweise und Anregungen von Menschen mit und ohne Behinderungen sehr wünschen“, so die SoVD Mitteilung.
Mit der Unterschrift unter die UN-Behindertenkonvention im Jahr 2009 besteht in der Bundesrepublik ein rechtlich verankerter Rahmen, so der SoVD in seiner Aktionsbegründunge. Das reicht allerdings nicht aus. Um Denken und Handeln zu verändern, bedarf es weitaus mehr. Es muss auch jedem bewusst sein, wie wichtig Inklusion für das gesellschaftliche Miteinander ist. Sie kann nur dann gelingen, wenn möglichst viele Menschen erkennen, dass gelebte Inklusion den Alltag bereichert – weil Unterschiede normal sind. Eine selbstbestimmte und gleichberechtigte Teilhabe verwirklicht sich im Zusammenleben in der Gemeinde - beim Einkaufen, bei der Arbeit, in der Freizeit, in der Familie, in Vereinen oder in der Nachbarschaft. Für uns heißt das zusammengefasst und auf den Punkt gebracht, so die SoVD Projektleiterin Marianne Stönner wörtlich: „Alle. Gemeinsam. Selbstverständlich. Immer. Überall. Nicht der Mensch mit Behinderung passt sich an, sondern die Gemeinschaft sorgt dafür, dass ihre Angebote für alle zugänglich sind.“
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Aus der SoVD Beratungspraxis

Grundsicherung: „Ihr gutes Recht“

Sie sind unsicher, ob Sie einen Anspruch auf Grundsicherung haben? Sie wissen nicht, wie oder wo Sie einen Antrag stellen können. Sie haben noch Fragen zur Grundsicherung? Dann sind sie bei uns gleich an der richtigen Stelle.

Altersarmut ist ein ganz großes Thema. Es wird immer mehr Menschen geben, die mit einer ganz kleinen Rente auskommen müssen. Viele haben früher Teilzeit gearbeitet. Es gibt immer seltener durchgehende Arbeitsbiografien von Menschen, die 40 Jahre in einem Arbeitsverhältnis waren und dort konstant gut verdient haben.

In unseren Beratungsbüros tritt die Frage, wie soll ich mit dieser kleinen Rente mein Leben finanzieren, immer häufiger auf. Besonders betroffen sind Frauen, die sich der Kindererziehung oder in der Pflege Angehöriger engagiert haben. Die Grundsicherung ist eine Möglichkeit ein finanzielles Minimum abzudecken, schreibt der SoVD Osnabrücker-Land in einer Pressemitteilung. Der Arbeitskreis „Soziales“ hat ein Flugblatt entwickelt, dass die die häufigsten Fragen zu Grundsicherung aufgreift. Wir senden ihnen dieses Flugblatt gerne zu.


Der SoVD in Melle wählte neue Führung

Manfred Lindemann neuer Ortsverbandsvorsitzender

Nach mehr als 10 Jahren Tätigkeit als Vorsitzender stellte Heinrich Erdmann sein Amt als SoVD Vorsitzender in der Stadt Melle zur Verfügung. Eine aufopferungsvolle und erfolgreiche Arbeit für den Vorsitzenden und den gesamten Vorstand, stellte der anwesende Kreisvorsitzende Gerd Groskurt in seiner Dankesrede unter Applaus im voll besetzten Versammlungslokal Bayrischer Hof in Melle fest.

Als euer Vorsitzender wurde Manfred Lindemann vorgeschlagen und einstimmig gewählt. In die weiteren Funktionen wählte der SoVD-Ortsverband Peter Spiekermann als seinen Stellvertreter. Schatzmeisterin wurde Marianne Lindner. Als Beisitzer wählte die Mitgliederversammlung Frank Pabsch und Renate Schack. Für die Prüfung der Kasse sind als Revisoren: Maria Efken, Wilhelm Linnemeyer und Anneliese Westendarp verantwortlich. Dem Vorschlag des neuen Vorsitzenden, sich für die weitere Entwicklung des Vorstandes, Zeit zu lassen, damit man Möglichkeiten behält für bestimmte Aufgaben noch Mitglieder nach zu wählen, fand in der Mitgliederversammlung uneingeschränkte Zustimmung.

Mit einigen sozialpolitischen Themen aus dem Bereich Gesundheitspolitik und Pflegeversicherung stellte der Kreisvorsitzende besondere Schwerpunkte der SoVD-Arbeit vor. In unseren Beratungsbüros, in Melle, Bohmte, Bersenbrück und Osnabrück, bei den Beratungsgesprächen ergeben sich eine Menge Hinweise, die dringend in einen gesellschaftlichen Dialog eingebracht werden müssen. Dazu brauchen wir das Fundament in den Ortsverbänden, aber wir brauchen auch neue Wege über Ortsverbandgrenzen hinaus Vorschläge zu erarbeiten und uns im Sinne unserer Mitglieder als wohlverstandener Interessenvertreter in die politische Diskussion einbringen.


SoVD Ortsverband Bad Rothenfelde lebt wieder

Christian Hafner zum neuen Vorsitzenden gewählt

Auch ein starker Verband mit über 9.000 Mitgliedern in Stadt und Landkreis Osnabrück, so der Kreisvorsitzende Gerd Groskurt tut gut daran „kräftige und intakte Wurzeln“ in den Städten und Gemeinden – also in Nachbarschaft zu den Menschen - zu haben.

Diese Meinung unterstrich auch der Rothenfeldener Bürgermeister Klaus Rehkämper in seinem Grußwort, dass der Sozialverband Deutschland (SoVD) zu diesem Stück „sozialer Heimat in unserer Gemeinde“ wieder einen gesellschaftlichen Anteil übernimmt ist für die Gemeinde ein positiver Aspekt.

Ein Angebot mit einem interessanten Vereinsleben in Bad Rothenfelde zu entwickeln, so formulierte es der kurz danach einstimmig gewählte Ortsverbandsvorsitzende Christian Hafner, ist der Wunsch vieler Mitglieder in der Gemeinde und auch von weiteren Interessierten, die sich uns gerne anschließen würden. Damit eine organisatorische Grundlage vorhanden ist, wählten die Mitglieder in der gut besuchten Versammlung: Hans-Edmund Bernhard als Schriftführer, Gisela Hafner zur Schatzmeisterin und Petra Potthoff als Beisitzerin in Vorstandsfunktionen. Hier fand der Vorschlag der Arbeitsgemeinschafts -Vorsitzenden des Osnabrücker Bereiches, Hanna Nauber einhellige Zustimmung, den Vorstand in der weiteren Arbeitsphase mit weiteren Vorstandsmitgliedern entsprechend der Aufgabenlage bedarfsgerecht und mit neuen Interessierten zu erweitern. Als Revisoren wählte die Versammlung dann abschließend Ursula Kück-Wessel und Brigitta Albrecht.

Auf eine weitere wichtige Säule der SoVD-Arbeit ging der Kreisvorsitzende Gerd Groskurt mit Hinweis auf die Arbeit in den Beratungsbüros Osnabrück, Melle, Bohmte und Bersenbrück ein. Beratung ist ein vertrauliches Geschäft und braucht ein hohes Maß an Lebenserfahrung und mitmenschlicher Qualifikation. Wenn persönliche Dinge wie schwere Krankheiten, Behinderung, Trauerfälle in der Familie, Pflegebedürftigkeit etc. auf den Tisch kommen, bedarf es nicht nur kompetenter Qualifikation, sondern auch viel menschliches Einfühlungsvermögen. Die Inanspruchnahme unserer Beratung ist in der letzten Zeit merklich gestiegen. Das ist einerseits erfreulich, zeigt aber andererseits auch, dass immer mehr Menschen sich hilflos, überfordert und an den Rand gedrängt fühlen, von Behörden und Organisationen. Aus diesen Gesprächen entwickeln sich aber auch viele Anregungen und Arbeitsschwerpunkte in unserem Kreisvorstand. Letztendlich soll der SoVD auch eine Interessenvertretung für die Mitglieder sein. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, ein Höchstmaß an sozialer Gerechtigkeit zu erreichen und ich sehe da noch viele Aufgaben vor uns.

Mitglieder und Interessierte, so der Kreisvorsitzende abschließend, können sich über unsere Internet-Seite: www.sovd-osnabruecker-Land.de  einen umfassenden Einblick unserer Arbeit verschaffen.


Ein neuer Häuptling im SoVD Ortsverband Bad Rothenfelde

Nah dran sein an den Menschen, ist der Weg, den der SoVD in der Region Osnabrück eingeschlagen hat. In Bad Rothenfelde ist wieder ein Ortsverband entstanden, der über gesellschaftliche Kontakte auch ein Stück „soziale Heimat“ schaffen will. Christian Haffner (links) nimmt von Kreisvorsitzenden Gerd Groskurt und der AG-Vorsitzenden Hanna Nauber eine symbolische Adlerfeder als Symbol für den gelungenen Neuanfang und die einstimmige Wahl zum neu gewählten Ortsverbndsvorsitzenden in Bad Rothenfelde entgegen.

„Der Sozialverband Deutschland (SoVD) in der Region Osnabrücker-Land hat sich zum Ziel gesetzt, ein Höchstmaß an sozialer Gerechtigkeit zu erreichen. Durch unsere Arbeit versuchen wir, ratsuchenden Mitbürgerinnen und Mitbürgern zu helfen. Der Sozialverband Deutschland (SoVD) hilft in sozialen Angelegenheiten, zum Beispiel bei Schwierigkeiten mit der Rentenversicherung, wenn Ihre Krankenkasse dringend benötigte Hilfsmittel ablehnt oder es Probleme mit der Pflegestufe gibt“, so eine SoVD Mitteilung.


SoVD Neujahrstreffen 2016

Groskurt: Wenn jeder an sich selber denkt, ist noch längst nicht an alle gedacht.

Das erste Neujahrstreffen des Sozialverbandes Deutschland (SoVD) aus der Region Osnabrücker-Land war besonders als „Kennlerntreffen für neue Mitglieder“ geplant. Vor diesem Hintergrund war die fast 100-jährige SoVD-Geschichte, begonnen als „Reichbund 1917“, Vorhaben des Kreisvorstandes im Jahre 2016 und die Arbeit in den Ortsverbänden in den Darstellungen und Gesprächen prägend.

In diesem Jahr werden entsprechend unserer Satzung die aktuell 9.123 Mitglieder in allen 54 Ortsverbänden in der Stadt und dem Landkreis Osnabrück zu Jahreshauptversammlungen mit der Neuwahl von circa 600 Vorstandsmitgliedern eingeladen.

Das ist schon für sich genommen eine besondere organisatorische Herausforderung. Zusätzlich können wir aber über die erfahrenen Vorstände hinaus jetzt neue Mitglieder mit neue Ideen und anderen sozialen Verknüpfungen gut einbeziehen. Viele Menschen haben im Laufe Ihres Berufslebens oder im privaten Bereich besondere Stärken oder Fähigkeiten erlangt. Viele haben schon immer eine Erfüllung darin gefunden, eine Reise auszuarbeiten, sozialpolitische Aktionen zu entwickeln, beim Planen und Begleiten von Veranstaltungen zu unterstützen, bei der Buchführung im Ortsverband oder dessen Kontrolle mitzuwirken oder sind bereit, die schriftlichen Arbeiten bis hin zu Pressemitteilungen zu übernehmen. Die Aufgaben in einem Vorstand sind vielfältig und gehen hin bis zur Kontaktpflege in die Mitgliedschaft. Da kann jede/r seine / ihre Fähigkeiten und Unterstützungen einbringen. Im Landkreis, der Stadt Osnabrück oder in einem Ortsverband in ihrer Nachbarschaft warten wir auf sie, fügte der SoVD Kreisvorsitzende wörtlich an. Interessierte können sich an die Beratungsbüros in Bersenbrück, Bohmte, Melle oder Osnabrück werden.

Die Aktion „Helfende Hand“, die Kinder- und Familienfreundlichkeit besonders herausstellt, die Aktion Formularunwesen, die Aktionen zur Inklusion und zum Equal Pay Day sind jetzt schon in Planung befindliche Aktivitäten. Darüber hinaus, so der SoVD – Kreisvorsitzende, werden uns Themen aus unseren Beratungsbüros beschäftigen. Dabei ist jetzt schon ersichtlich, dass das Thema „Altersarmut und Pflege“ aber auch die zunehmende Einsamkeit unsere besondere Aufmerksamkeit in Anspruch nehmen werden.

Im Prinzip gilt für unsere sozialpolitische Aufgabe der Satz: “Wenn jeder an sich selber denkt, ist noch längst nicht an alle gedacht“. In diesem Sinne werden sich auch im Jahr 2016 sozialpolitische Entwicklungen ergeben, die eine überparteiliche aber gesellschaftspolitische Einflussnahme unseres Verbandes dringend benötigen.


SoVD übergibt SoleVital in Bad Laer Kennzeichnung für Barrierefreiheit

Ein breites barrierefreies Umfeld im Solebad von Bad Laer mit dem Anwendungsmittelpunkt „Bewegende Erholung“ passt maßgeschneidert in ein umfangreiches Angebot, in dem Erholung und medizinische Behandlung, Aktionsangebote und präventive Vor- und Nachsorge ihren Schwerpunkt gefunden haben.

Wir brauchen grundsätzlich umfassendere Entwicklungen, damit behinderte Menschen ein selbstbestimmtes Leben führen und sich aktiv an der Gesellschaft beteiligen können, dabei kommt die Barrierefreiheit allen Menschen – beispielsweise auch Senioren – zugute, fassten die SoVD-Vertreter ihr Engagement zusammen.

Der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen verleiht für gute Beispiele bei Gebäuden und Einrichtungen eine Plakette. Unter dem Motto „Ein gutes Beispiel. Überlegt geplant – an alle gedacht.“ können SoVD-Orts- und Kreisverbände Gebäude auszeichnen, die besonders barrierearm gebaut sind, so die Initiatorin und Kreisfrauensprecherin Hanna Nauber, bei der Übergabe der Auszeichnung, in Form einer Hinweisplakette des SoVD. In einem umfangreichen Fragenkatalog, in den eine vielfälltige Beurteilung der örtlichen Situation im Rahmen verschiedener DIN-Normen für öffentlich zugängliche Gebäude eingeflossen war, übermittelte – nach entsprechender Prüfung - eine Expertenrunde des SoVD auf Landesebene jetzt die Zulassung der Auszeichnung.

"Wir werden dafür schon ein passendes Plätzchen finden", fügten Bad Laers Bürgermeister Franz Vollmer und die SoleVital-Betriebsleiterin Katarina Holkötter erfreut an.


Aus der SoVD-Beratungspraxis:

Alle vier Jahre Rentner - Reha

„Vor allen Dingen wünsche ich dir Gesundheit“ Dieser Wunsch findet sich mit höheren Alter bei fast allen Menschen, in Gesprächen oder Mitteilungen wieder. Schenkt man den Erhebungen und Verlautbarungen von Medien und Instituten glauben, sind es besonders ältere Menschen die viel in ihre Gesundheit und Mobilität investieren. Denn bei über 80 Prozent der älteren Menschen besteht der Wunsch und die Hoffnung, in den „eigenen vier Wänden“ alt werden zu können.

Umso merkwürdiger erscheint, so der SoVD Kreisvorsitzende Gerd Groskurt in einer Stellungnahme, dass relativ wenige Rentner wissen, dass eine gesundheitliche Auffrischung über eine Reha-Maßnahme alle vier Jahre von der Krankenkasse unterstützt wird.

Ein Reha-Antrag wird in der Regel vom Betroffenen selbst gestellt. Das Formular dazu gibt es bei der Krankenkasse. Der Patient muss in dem Antrag dann ein sogenanntes "Rehabilitationsbedürfnis" nachweisen. Sprich: Es muss eine Gesundheitsbeeinträchtigung geben, die durch eine Reha gebessert werden kann. Parallel dazu stellt auch der Arzt einen Antrag. Bei einer Reha müssen pro Tag zehn Euro zugezahlt werden. Allerdings gibt es auch hier Ausnahmen, beispielsweise wenn Senioren auch bei Medikamenten von Zuzahlungen befreit sind. Wer unsicher ist, wie der Reha-Antrag richtig ausgefüllt wird, kann sich an die Beratungsbüros der SoVD in Bersenbrück, Bohmte, Melle und Osnabrück wenden.

Wenn ein akuter verschlechterter Gesundheitszustand eintritt, dann kann das sogar in kürzeren Zeitabständen erfolgen. Diese Reha muss dann allerdings dringend notwendig sein. Das muss dann vom behandelnden Arzt, möglichst mit der einen oder anderen Krankheitsbeschreibung zusätzlich ausgeführt werden. Wurde diese beantragt, müssen Rentner häufig um die Kostenbewilligung kämpfen. Dabei kann so ein Klinik-Aufenthalt verhindern, dass ein alter Mensch zum Pflegefall wird.

Auf einen Ablehnungsbescheid, der als Ergebnis auf einen Reha-Antrag eher die Regel (50 bis 60 Prozent der Anträge werden nach unseren Erfahrungen erst einmal abgelehnt) als die Ausnahme ist, muss der Betroffene innerhalb von 30 Tagen reagieren. In der Regel muss dieser Ablehnungsbescheid begründet sein und genau hier ist der Punkt an dem entsprechend nachgehackt werden muss. Nehmen sie eine Ablehnung nicht so einfach hin, rät der SoVD. Auch wenn es einige Energie kostet, hohlen sie sich Beratungshilfe und geben sie nicht „klein bei“, so der Geschäftsführer der SoVD Beratungsstelle Osnabrück, Carsten Elmer am Goethering 3 (0541/350 540) in einer Presseinformation.


Wunschzettel zur Jahreswende

In meinem Urlaubsort hatte die Stadtverwaltung Kinder gebeten, an einer Leine ihre Wünsche für das Jahr 2016 zu dokumentieren. Nach der Aktion stellte sich die Neugierde der Erwachsenen ein. Was haben die Kinder wohl geschrieben, mochte mancher denken und gab sich einem ausgiebigen Studium hin. Und so nahm mancher - vielleicht auf der Suche nach reißerisch formulierten Sätzen - mit Bestürzung zur Kenntnis, hier waren überwiegend Wünsche festgehalten, wie wir sie wohl alle hätten aufschreiben können. Glück, Gesundheit und ein geborgenes Familienleben.

Ich fragte mich, was wohl für Wünsche auf so einer Präsentation in anonymen Großstadtvierteln, vor einem Seniorenheim oder anderen, nicht gerade als Vorzeigegebiete bekannten Wohnbereichen zusammenkommen würden.

Vor Tagen hatte mir eine ältere Frau gestanden: Die Einsamkeit hat mich voll im Griff und das spüre ich ganz besonders zum Jahreswechsel und zu Weihnachten.

Als aufgeklärter Mensch gehe ich dem Thema mittels unzähliger wissenschaftlichen Einträge auf den Grund. Echte Einsamkeit ist erst einmal nicht schädlich, schreiben die Psychologen. Fast alle Menschen fühlen sich im Laufe ihres Lebens ein- oder mehrmalig einsam. Doch als hochsoziales Wesen sucht der Vereinsamte schnell wieder Anschluss. Fehlt diese Wiederangliederungsmotivation, beginnen die Probleme. Den wissenschaftlichen Streit, ob Depressionen nun die Ursache der Einsamkeit sind oder der Einsamkeit vorweggehen, will ich mir hier schenken.

Für mich steht fest, dass einsame Menschen Unterstützung brauchen. Ein Gespräch, eine Umarmung oder ein Zusammenkommen in einer Freundesgruppe sind wichtig für einsame Menschen - und nicht nur für sie.

Über 17 Prozent der über 65-jährigen sind in Deutschland einsam und Einsamkeit fängt nicht erst mit dem Rentenbescheid an, füge ich aus meinen Erfahrungen hinzu. Für diese Menschen brauchen wir in der Regel keine Sammlungen zu veranstalten. Eigentlich müssten wir selber nur mitfühlende achtsame Menschen sein.

Das Problem ist nicht, das es nicht genügend Menschen gibt, die genauso sozial sein wollen. Bevor ich jetzt wieder Erklärungen in den wissenschaftlichen Untersuchungen wälze, warum das alles so ist, wie es ist, fange ich einfach mal bei mir selber mit dieser Verpflichtung an.

Viel Glück und die besten Wünsche für das Jahr 2016.

Gerd Groskurt


Liebe Freunde und Freundinnen,

es liegt ein bewegtes Jahr hinter uns. Im SoVD-Kreisvorstand Osnabrücker-Land war dieses ein wichtiges Jahr. Es ging darum, Schwierigkeiten der Vergangenheit aufzuarbeiten und trotzdem Perspektiven für neue Projekte nicht aus den Augen zu verlieren.

In einer Bilanz, die wir nach einem Jahr Vorstandsarbeit gezogen haben wurde deutlich, dass wir alle gemeinsam mehr erreicht haben, als zunächst angenommen werden konnte.

Wir sind uns alle aber auch sehr wohl bewusst, dass ein positiver Jahresabschluss mit mehr Mitgliedern und mehr Beratungsgesprächen auch immer eine große Verpflichtung für die Zukunft ist.

Was immer im nächsten Jahr kommt, wir werden uns gemeinsam mit Mut, Zuversicht und Augenmaß dem Neuen stellen.

Verbleibt uns zum Schluss, den vielen Ehrenamtlichen in den Ortsverbänden Dank zu sagen, für die geleistete Arbeit. Unseren Mitarbeitern/innen in Bersenbrück, Bohmte, Melle und Osnabrück Anerkennung für die vielen qualifizierten Beratungen auszusprechen; und all denen, die unsere Arbeit mit konstruktiver Kritik, Anregungen und Hinweisen unterstützt haben.

Jetzt ist Zeit, Kraft zu schöpfen und mit einem Fazit der geleisteten Arbeit in Ruhe nach vorn zu schauen.

Wir wünschen allen Freunden und Interessierten ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest sowie Gesundheit, Glück und Erfolg für das Jahr 2016.

Der Kreisvorstand
Region Osnabrücker-Land


SoVD im Bereich Wittlage mit positiver Entwicklung

Heiner Lahmann als AG-Vorsitzender einstimmig wiedergewählt

Die Arbeitsgemeinschaft der Ortsverbände im Bereich des Alt-Kreises Wittlage befindet sich insgesamt auf der Überhohlspur, so der Kreisvorsitzende Gerd Groskurt in seinem Bericht über die Situation des Sozialverbandes, ein Jahr nach der Neuwahl im Oktober letzten Jahres. Insgesamt hat sich Transparenz, Teamgeist und die Entwicklung neuer Schwerpunkte in der Arbeit ausgezahlt. Mit dazu beigetragen, so der Kreisvorsitzende, hat erfreulicher Weise auch die erhebliche Steigerung der Bearbeitungsfälle im Bohmter Beratungsbüro an der Bremer Straße 37.

Das sich immer mehr Menschen mit Rentenfragen, bei Problemen mit Hartz IV, Gesundheits- und Pflegeproblemen an unsere Beratung wenden, ist die eine Seite der Medaille. Die Andere ist, dass sich auch immer mehr Menschen von Verordnungen, Regelungen, Vorschriften und Gesetzen überfordert fühlen. Die vielen Ungereimtheiten und Ungerechtigkeiten denen wir in den Beratungen immer wieder „hautnah“ begegnen, müssen wir bündeln und der Landes- und Bundesebene als entsprechende Veränderungsvorschläge zuleiten. Darauf müssen wir unsere Arbeit organisatorisch und inhaltlich ganz besonders intensiv ausrichten forderte der alte und neu gewählte Arbeitsgemeinschaftsvorsitzende Heiner Lahmann.

Die Versammlung aus den Wittlager SoVD Ortsverbänden wählte Heiner Lahmann einstimmig für eine weitere Legislaturperiode zum AG-Vorsitzenden. Schriftführerin wurde Inge Helling. Weiterhin wurde in der Versammlung auf die in allen Wittlager Ortsverbänden anstehenden Vorstandswahlen im Frühjahr nächsten Jahres hingewiesen. Eine gute Zeit, so die alte und neue Vorsitzende, sich in die „gute Nachbarschaft des Sozialverbandes“ einzubringen. Mitgliedern und Interessierten stehen wir offen gegenüber. Hinweise und Informationen sind telefonisch über die Beratungsstelle (05471/555) zu erfahren.https://www.sovd-nds.de/typo3/#_msoanchor_1


SoVD „Tatort Gehrde“

Spurensuche im Sozialverband Deutschland (SoVD) / Reichsbund

Der SoVD in der Region Osnabrücker-Land ist auf Spurensuche nach Materialien aus seiner Vergangenheit. Mit dem Namen „Reichsbund“ wurde im Mai 1917 der Verband in Berlin ins Leben gerufen. Damals unter den besonderen Eindrücken und Problemen der Kriegsteilnehmer und Kriegsgeschädigten. Der SoVD in der Region Osnabrücker-Land will im Sommer 2017 den 100-jährigen Geburtstag aus regionaler Sicht würdigen. Wir sind uns im Vorstand einig, dass eine regionale Berücksichtigung dieses Termins, auch örtliche Gegebenheiten einschließen muss, so der Kreisvorsitzende Gerd Groskurt. Besonders kritisch ist die Zeit vor unserer Auflösung 1933. Vieles wurde in der Nazi-Zeit so gut versteckt, dass es verlorengegangen oder zerstört worden ist. Da nehmen wir jeden Hinweis gerne auf so der SoVD Kreisvorsitzende.

Allerdings hat es auch das Material aus der direkten Zeit nach 1945 „in sich“, so eine Verlautbarung des SoVD. Alte Protokoll-Bücher sind zwar „gestochen sauber geschrieben“, allerdings in altdeutscher Schrift (Sütterlin) und die kenne ich nur noch aus Schönschreibübungen in der Schule, macht der Vorsitzende kleine Randprobleme deutlich. Andere Produkte, wie das jetzt aufgetauchte Emaille-Schild der Ortsgruppe Gehrde mit dem1949 beschlossenen Namen: „Reichsbund der Kriegs- und Zivilbeschädigten, Sozialrentner und Hinterbliebenen“ ist ohne Zeitangabe in den Fundus der Geschichtswerkstatt gekommen. Ein bisschen lässt sich ein Datum zuordnen, weil der Verband diesen Namen 1974 mit weiteren Zusätzen aktuelle sozialpolitische Begriffe, wie „Behinderte“ in seinen Namen aufnahm. (Den Namen Sozialverband Deutschland übernahm der Reichsbund erst 1999) Erkennbar ist, dass das Traditionsschild noch nicht an einer Mauer befestigt worden ist, was bei den Recherchen zum „Tatort Gehrde“ fast dafür spricht, dass kurz vor der Namensänderung in Auftrag und nach der Veränderung des Namens ausgeliefert wurde.

Sachdienliche Hinweise, so der SoVD, nimmt das Beratungsbüro in Bersenbrück (05439/904310) entgegen.


Niedersachsens Initiative soll Klarheit bringen

CDU-Vorschlag zur Anerkennung von Assistenzhunden angenommen

Dem Antrag der CDU im Niedersächsischen Landtag, dass Assistenzhunde mit Blindenhunden gleichgestellt werden und ihnen damit der Zutritt zu allen Bereichen des öffentlichen Lebens ermöglicht wird, hat der Landtag jetzt einstimmig zugestimmt.

Die Beauftragte der CDU Landtagsfraktion Gudrun Pieper freute sich, das damit Wege eröffnet werden, Menschen mit Behinderungen mehr Mobilität und Selbständigkeit zu verschaffen. Auch die Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderungen, Petra Wontorra, begrüßt es, dass sich die Landesregierung auf Landes- und auf Bundesebene für die rechtliche Gleichstellung unterschiedlicher Assistenzhunde einsetzen soll. Mit ihrem Antrag, der in der Anhörung auf breite Unterstützung aller zuständigen Fachverbände gestoßen ist, fordert die CDU, dass sich die Besitzer mit ihren Hunden uneingeschränkt in öffentlichen Bereichen und Einrichtungen bewegen können.

Auch die Kostenübernahme für die Anschaffung eines Assistenzhundes soll künftig gesetzlich geregelt werden. Aktuell entscheiden die Krankenkassen im Einzelfall, allerdings häufig zu Ungunsten der Betroffenen. Für Klarheit soll die Anerkennung ausgebildeter Assistenzhunde als Hilfsmittel sorgen, wie sie für Blindenführhunde bereits gilt.

Der SoVD in der Region Osnabrücker-Land weist daraufhin, dass schon die UN-Behindertenrechtskonvention die rechtliche Gleichstellung verschiedener Assistenzhunde vorsieht. Diese Initiative, so der Kreisvorsitzende Gerd Groskurt, ist auch ein weiterer Beitrag zum Thema Inklusion“.


Wie funktioniert der SoVD?

Erstes Neujahrstreffen für Neugierige, Interessierte und Mitglieder.

Bei einem Neujahrstreffen am 6. Januar 2016 in der  Gaststätte Hausbrauerei Rampendahl in Osnabrück will der Sozialverband Deutschland (SoVD) Interessierten die Arbeit und das Wirken des Sozialverbandes in Stadt und Landkreis Osnabrück vorstellen. Diese Veranstaltung mit einem vielfältigen Programm soll insbesondere den über 700 Neueintritten aus dem Jahr 2015 einen Einblick in unsere Arbeit präsentieren.

Zurzeit entwickelt die Projektgruppe „Öffentlichkeitsarbeit“ Programmelemente, die die wichtigen Säulen Sozialberatung, Interessenvertretung und Mitgliederverbandsarbeit möglichst kurz und prägnant vorstellen. „Schließlich“, so der Kreisvorsitzende Gerd Groskurt, „sollen auch noch unterhaltsame Programmteile den Nachmittag im Haus Rampendahl vervollständigen.“

Interessierte werden gebeten, sich für das um 17 Uhr beginnende Treffen in den Regionalbüros Melle, Bohmte, Bersenbrück oder im Osnabrücker Beratungsbüro (0541 350 540) melden.

Klick | Die Einladung zum Neujahrstreffen als pdf-Datei.


Neue Führung beim SoVD in Bohmte

Alma Latius als Vorsitzende Gewählt.

Am 12. Dezember trafen sich die Mitglieder des Sozialverbands Deutschland (SoVD) im  Ortsverband Bohmte im Gasthof zur Post zu ihrer diesjährigen Weihnachtsfeier. Es waren fast 70 Personen erschienen und zahlreiche Gäste aus dem Kreisverband. Da der bisherige Vorsitzende Friedhelm Schlie aus gesundheitlichen Gründen zurückgetreten war, stand auch das Thema Nachwahlen auf der Tagesordnung. Unter der Leitung von Werner Ortmann wurde noch einmal des verstorbenen Schatzmeisters Günter Schafstall und des Vorstandsmitglieds Wilfried Schütte gedacht.

Da Friedhelm Schlie ausdrücklich darum gebeten hatte, nicht viel „Bimbamborium“ bei seiner

Verabschiedung zu machen, wurde ihm mit einem „Flachgeschenk“ für die bisherige Tätigkeit gedankt. Seine Frau hat wegen seiner Tätigkeit im Orts-und Kreisverband oft auf ihn verzichten müssen, und sie erhielt als kleine Entschädigung einen Blumenstrauß.

Gerd Groskurt ging in seinen Ausführungen noch einmal auf die Veränderungen der Pflegegesetzgebung ein. Bei Allen, die in der vergangenen Zeit vom Medizinischen Dienst (MDK) eingestuft worden seien, bat er darum zu kontrollieren, ob auch die „Alterskompetenz“ eingearbeitet sei. Wenn die Beurteilungen von der Pflegestufe in Pflegegrade umgearbeitet würden und man nicht nur Bestandsschutz sondern auf Verbesserungen hoffe, sei die „Alterskompetenz“ ein wichtigere Bewertungsbereich der zu besserer finanzieller Berücksichtigung führen könnte.

Der angekündigte Überraschungsgast (Clown Fanto) trug mit seinem Vortrag zur Unterhaltung des Nachmittags bei. Nachdem noch einige Weihnachtslieder gesungen wurden, folgte ein weiterer, wichtiger Punkt, nämlich die Wahl zum Vorsitz. Zur Wahl hatte sich nach reichlicher Überlegung Alma Latuis zur Verfügung gestellt. Nach der Vorstellung ihrer Person wurde sie einstimmig zur Vorsitzenden gewählt. Seit etlichen Jahren ist sie schon im sozialen Bereich tätig. Ihr war es sehr wichtig, dass Bohmte nicht ohne Vorsitzenden sein kann und darf.

Am 27. Februar 2016 muss der gesamte Vorstand neu gewählt werden. Da Alma Latus jetzt auch Rentnerin ist, beschrieb Gerd Groskurt in einem lustigen Vortrag, wie so ein Rentnerleben aussieht. Diesem Bericht schloss sich ein Ratespiel an. Die gestellten Fragen wurden  mit einer roten oder grünen Karte beantwortet. In die verteilten Garnfäden musste bei richtiger Antwort ein Knoten gemacht werden, und wer die meisten Knoten hatte, erhielt einen Preis.

Gerd Groskurt, Werner Ortmann und Alma Latus wünschten allen ein frohes Weihnachtsfest und für 2016 alles Gute und Gesundheit.

Text / Bilder: Werner Ortmann


Gerüstbauer durchbricht die 9.000er Mitgliedergrenze

Positive Entwicklung im Sozialverband

Der Sozialverband Deutschland (SoVD) in der Region Osnabrück hat jetzt die Schallmauer von 9.000 Mitgliedern in Stadt und Landkreis Osnabrück deutlich überschritten. Waren wir noch bei der Ermittlung des 9-000-sten Mitglieds knapp über dieser Markierung, so ist mittlerweile, wie der SoVD-Geschäftsführer Carsten Elmer auf der Vorstandssitzung zum Jahresabschluss aktuell mitteilte, die jetzige Mitgliederzahl auf 9.123 Mitglieder weiter angestiegen.

Das ausgerechnet ein im Beruf tätiger Gerüstbauer diese Grenze überwindet, bewerten der zuständige Ortsvereinsvorsitzende Thomas Kröger (Osnabrück-Eversburg) und der Kreisvorsitzende Gerd Groskurt als überaus positiv und geradezu symbolisch für eine solide weitere Entwicklung. Natürlich freuen wir uns über jedes weitere Mitglied, so die Kreisfrauenbeauftragte Hanna Nauber, die in diesem Zusammenhang auf den über 50-prozentigen Anteil von Frauen im SoVD verwies.

Nehmen wir das mal als Auftrag hin, dieser großen Mitgliederzahl entsprechende Angebote zu unterbreiten und zusätzlich ein entsprechendes sozialpolitisches Gewicht in den gesellschaftlichen Dialog eizubringen, formulierten die SoVD Vertreter ihre sich daraus Verpflichtung, in einer Meldung.


Verabschiedung von Friedhelm Schlie in seiner Funktion als Schatzmeister im Kreisverband Osnabrücker Land

Rede des Kreisvorsitzenden Gerd Groskurt auf der Jahresabschlussvorstandssitzung am 9. Dezember 2015 in der Gaststätte Nieporte, Rulle bei Osnabrück-

Lieber Friedhelm,

lange haben wir darüber nachgedacht, wie wir Dir an der richtigen Stelle und im richtigen Umfeld unseren Dank aussprechen können.

Du hast mit Deinem Engagement und Einsatz, Deiner Kompetenz und Freundlichkeit dem SoVD Kreisvorstand in Deiner Funktion als Schatzmeister Richtung und Rahmen gegeben. Mit einem Satz, Du warst in dem Kreisvorstand ein wichtiger Ausrichtungspunkt. Deine fachliche Souveränität gemeinsam mit Deinem Humor waren und sind an der Stelle als Schatzmeister nicht zu ersetzen.

Als Du aus gesundheitlichen Gründen die Funktion des Schatzmeisters aufgegeben hast, wurden als erstes die Spuren sichtbar, die Du im Laufe Deiner Vorstandsarbeit prägend für alte wie neue Vorstandsmitglieder hinterlassen hast. Sichtbar wurde auch, dass Du klug vorausschauend mit Deiner besonderen Bewertung und „Menschenkenntnis“ Wege gekennzeichnet hast, die eine Nachfolge, Deine Nachfolge in geordnete Bahnen bringen. Wie alle Schatzmeister hast Du im Sozialverband Deutschland eine Aufgabe ausgefüllt, die oft nicht richtig eingeschätzt und umfassend bewertet wird. Schon bei der ersten Kassenrevision haben die Revisoren gesagt: das, was der Friedhelm da macht ist an Arbeitsaufwand unvorstellbar. Und seine fachliche Kompetenz, ist nicht zu überbieten. Soweit die Beurteilung aus der fachlichen Betrachtung, die ich hier gerne anfüge, auch weil die Sprecherin der Revisoren Brigitte Bamping heute krankheitsbeding nicht hier sein kann.

Ich möchte hier gerne noch einen anderen Aspekt einbringen, der vielen vielleicht gar nicht aufgefallen ist. Deine Sprache und Deine Formulierungen haben für mich viel von dem Menschen Friedhelm Schlie erkennen lassen. „Wir sollten vielleicht“, „das könnten wir eventuell anders. lösen“ „dann müssen wir aber berücksichtigen“, so waren Deine gängigen Bemerkungen. Sie machen deutlich, dass Friedhelm Schlie, obwohl er im Vorstand, die für unsere Arbeit, wahrscheinlich wichtigste (ich will nicht sagen einsamste) Funktion erfüllen musste, sich immer als ein dazugehöriger und mitwirkender, eben als Vorstandsmitglied „mittendrin“ verstanden hat. Für uns hat das manche Diskussion leichter gemacht, uns hat das geholfen Wünsche und Vorstellungen zu formulieren.

In allen Vorständen und Verbänden kursiert der Spruch, „der Vorstand überlegt wie er das Geld ausgeben kann und der Schatzmeister muss zusehen wie er das Geld zusammenbekommt. Vielleicht ist diese Horde von Vorstand hier nicht ganz so extrem aber auch das hat mit Deiner menschlichen, erzieherischen Leistung zu tun.

Ich weiß auch, dass Du nicht immer so eine „relativ“ leichte Zeit hattest, wie jetzt. Du musstest Zeiten mit Anstand durchstehen, die schwierig waren. Trotzdem bist Du menschlich und fachlich unantastbar geblieben. Ich weiß, dass alle die hier sind, Dir dafür einen besonderen Dank aussprechen.

Wir sind Dir unsagbar dankbar und wollen, dass Du uns mit einer kleinen aber unzerstörbaren Anerkennung in Erinnerung behältst. Dieser Glasklotz in dem Dein Bild, Deinem Amtsperiode als Schatzmeister eingearbeitet ist findet hoffentlich ein Platz auf Deinem Schreibtisch. Er soll Dich erinnern an die guten Zeiten im Vorstand und an die Vorstandsmitglieder, die Dich alle in guter Erinnerung als Schatzmeister des Sozialverbandes im Osnabrücker Land behalten.


Heute ist der Internationale Tag des Ehrenamtes

Rund 600 Helfern im Sozialverband Deutschland müssten diese kleinen Weihnachtsmänner in der Region Stadt und Landkreis Osnabrück aufsuchen und für die geleistete Arbeit „Danke“ sagen.

Ich habe mich überall wo ich war, in den Ortsverbänden des SoVD aber auch an anderen Stellen die mit und vom Ehrenamt getragen wurden, für die ehrenamtliche Unterstützung bedankt.

Übrigens sind ein paar Weihnachtsmänner auch unterwegs zu den sogenannten „Hauptamtlichen“ die uns ehrenamtlich Tätigen helfen und uns unterstützen.

PS: Morgen wird auf den Straßen und in der Luft für Weihnachtsmänner bestimmt ein großer Andrang sein. Da kann es vorkommen, dass nicht alle ihren Adressaten erreichen. Ich hoffe meine geschriebene Botschaft erreicht Euch.

Ich freue mich auf eine weitere gute Zusammenarbeit!


Internationaler Tag der Menschen mit Behinderungen

Marianne Stönner: Ausgleich von Nachteilen ist eine zentrale Frage.

Der Sozialverband Deutschland in der Region Osnabrücker Land ruft zum 3. Dezember, dem „Internationalen Tag der Menschen mit Behinderungen“ zu mehr Anstrengungen für Gleichberechtigung und eine inklusive Gesellschaft auf. Das Bundesteilhabegesetz sei dabei das umfangreichste behindertenpolitische Vorhaben, das im kommenden Jahr verabschiedet und 2017 in Kraft treten soll. Menschen mit Behinderungen im Bildungsbereich, beim Wohnen, in ihrer Freizeit und ganz besonders auf dem Arbeitsmarkt stoßen noch viel zu oft auf Barrieren und Hindernisse.

Dadurch würden sie daran gehindert, selbstbestimmt zu leben. „Wir setzen uns mit aller Kraft dafür ein, die Lebenssituation der rund zehn Millionen Menschen mit Behinderungen in Deutschland zu verbessern. Dabei ist nicht nur eine umfassende Barrierefreiheit von Bedeutung. Für ein selbstbestimmtes Leben ist vor allem der Ausgleich von Nachteilen eine zentrale Frage“, machte die Projektleiterin beim SoVD, Marianne Stönner deutlich. Eines der zentralen behindertenpolitischen Vorhaben dieser Wahlperiode sei deshalb die Reform der Eingliederungshilfe.

„Mit dem Bundesteilhabegesetz wird die Eingliederungshilfe endlich aus dem ‚Fürsorgesystem‘ herausgeführt. Damit werden spürbare Verbesserungen bei der Einkommens- und Vermögensprüfung umgesetzt. Eine Behinderung darf keine Armutsfalle sein, weder für Betroffene noch für deren Familien. Menschen mit Assistenzbedarf müssen mehr als nur 2.600 Euro ansparen dürfen“, fügt der SoVD in einer Presseerklärung an. Zur Bedarfsermittlung muss es zukünftig bundeseinheitliche Verfahren geben.

Das Bundesteilhabegesetz muss Menschen mit Behinderungen dringend mehr Chancen auf dem ersten Arbeitsmarkt eröffnen. Da über eine höhere Behindertenausgleichsabgabe für Unternehmen nachzudenken, darf noch nicht außerhalb der Diskussion sein. Wenn rund ein Drittel der unter das Gesetz fallenden Betriebe überhaupt keine Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderungen anbieten, muss auch dieser Weg wieder auf die Tagesordnung. Wir brauchen dringend Mittel um den Übergang zwischen Werkstätten für behinderte Menschen und dem ersten Arbeitsmarkt flexibler gestalten, so der SoVD in einer Stellungnahme zum „Internationalen Tag der Menschen mit Behinderungen.


Weihnachtstreffen

SoVD Schinkel trifft sich am 9. Dezember

„Der Schinkel ist nicht alles, aber ohne die SoVD-Arbeit in Schinkel ist alles nichts,“ lautet das Motto des Weihnachtstreffens, zu dem der Ortsvereinsvorsitzende Ulrich Godejohann vom Sozialverband Deutschland (SoVD) Ortsverband Schinkel am 9. Dez. 2015, 17 Uhr in die Gaststätte Carlsburg einlädt.

Informationen, Gespräche und eine entsprechende kulinarische Versorgung stehen auf dem Programm. Eingeladen sind neben den Mitgliedern auch Interessierte, Freunde und Bekannte. Aus organisatorischen Gründen wird um eine telefonische Anmeldung im Büro (0541/350540) oder über Ulrich Godejohann (0177-7488631) gebeten.


SoVD im Bereich Stadt und Altkreis Osnabrück mit positiver Entwicklung

Hanna Nauber (Bad Laer) als AG-Vorsitzende einstimmig wiedergewählt.

Die Arbeitsgemeinschaft der Ortsverbände im Bereich der Stadt und des Altkreises Osnabrück befindet sich insgesamt auf der Überhohlspur, so der Kreisvorsitzende Gerd Groskurt in seinem Bericht über die Situation des Sozialverbandes, ein Jahr nach der Neuwahl im Oktober letzten Jahres. Insgesamt hat sich Transparenz, Teamgeist und die Entwicklung neuer Schwerpunkte in der Arbeit ausgezahlt. Mit dazu beigetragen, so der Kreisvorsitzende, hat erfreulicher Weise auch die erhebliche Steigerung der Bearbeitungsfälle im Osnabrücker Beratungsbüro am Goethering 3. Dass sich immer mehr Menschen mit Rentenfragen, bei Problemen mit Hartz IV, Gesundheits- und Pflegeproblemen an unsere Beratung wenden, ist die eine Seite der Medaille. Die Andere ist, dass sich auch immer mehr Menschen von Verordnungen, Regelungen, Vorschriften und Gesetzen überfordert fühlen. Die vielen Ungereimtheiten und Ungerechtigkeiten denen wir in den Beratungen immer wieder „hautnah“ begegnen, müssen wir bündeln und der Landes- und Bundesebene als entsprechende Veränderungsvorschläge zuleiten. Darauf müssen wir unsere Arbeit organisatorisch und inhaltlich ganz besonders intensiv ausrichten.

Hanna Nauber alte und neue AG-Sprecherin wurde einstimmig wiedergewählt. In ihren Berichten über die bisherige Arbeit nahm sie auch Themen auf, die sie als Frauensprecherin im SoVD Kreisvorstand vertritt. Dazu gehört der Equal Pay Day der unter ihrer Leitung ein Höhepunkt im März nächsten Jahres werden soll. Nicht neu aber hoch aktuell, so die AG-Vorsitzende werde auch das Thema Organtransplantation werden. Es besteht nicht das Problem, so Hanna Nauber zusammenfassend, dass wir einen Mangel an gesellschaftspolitischen Fragen haben. Schriftführerin wurde Ingrid Junker (Stadt Osnabrück). Im Rahmen der Diskussion eventueller Wiederbelebung des SoVD Ortsvereins Bad Rothenfelde wies Hanna Nauber darauf hin, das in allen Ortsvereinen im Frühjahr 2016 Vorstandswahlen anstehen. Eine gute Zeit, so die neue Vorsitzende, sich in die „gute Nachbarschaft des Sozialverbandes“ einzubringen. Mitgliedern und Interessierten stehen wir offen gegenüber. Hinweise und Informationen sind telefonisch über die Beratungsstelle (0541/ 350540) zu erfahren.


Aktion „Helfende Hand“

Der Sozialverband Deutschland (SoVD) hat mit weiteren Verbänden eine gemeinsame Aktion für die Sicherheit von Kindern im öffentlichen Raum entwickelt.

Als mitwirkende Verbände haben sich die Opferhilfeorganisation der „Weiße Ring“ mit dem Vorsitzenden Manfred Lindemann und der Deutsche Kinderschutzbund mit dem Vorsitzenden Dr. Ludwig Schulze, eingebracht.

Hier bekommen Kinder Hilfe. Ein Aufkleber in der Eingangstür von Geschäften und Einrichtungen soll nach den Vorstellungen vom Sozialverband Deutschland (SoVD), dem Deutschen Kinderschutzbund und der Opferhilfeorganisation Weißer Ring in der Region Stadt und Landkreis Osnabrück Kindern Hilfe anbieten. Ein sichtbares Zeichen eines kinderfreundlichen Umfelds sein.

Der Verlust, des Hausschlüssels des Handys oder der Busfahrkarte, eine kleine Wunde die ein Pflaster benötigt, eine plötzliche Baustelle auf dem Schulweg oder andere als Bedrohung wahrgenommene „Jugendliche“, vielleicht ein großer Hund, sind denkbare Szenarien, in denen Kindern durch ein paar beruhigende Worte, geleistetem Beistand, ein gestattetes Telefongespräch oder mit einer anderen Unterstützung geholfen werden kann. Wenn zum Beispiel gerade der Bus vor „der Nase“ wegfährt, ist das für Erwachsene ein Ärgernis, für Kinder kann das aber eine Katastrophe sein, wenn sie wissen die Eltern sind zuhause und beginnen sich große Sorgen bei einer Verspätungen zu machen. Es gibt viele, für Erwachsene relativ unproblematische Situationen, die für Kinder fast unauflöslich sind.

Mit weiteren Kooperationspartnern will der SoVD die Aktion jetzt weiter entwickeln und dann jeweils mit den entsprechenden Repräsentanten in den Kommunen einen Fahrplan für dessen Umsetzung entwickeln.

Über die SoVD Ortsvereine und die Mitglieder der weiteren Träger soll in den Gemeinden und Städten diese Aktion vorangetrieben werden. Überall da, wo wir z.B. Bürgermeister angesprochen haben, stoßen wir auf uneingeschränkte Zustimmung und Unterstützungsangebote zu dieser Aktion. Wir gehen auch davon aus, dass sich Werbegemeinschaften in diese Aktion „einklinken“.

Die Unterlagen der Aktion bestehen aus drei Angeboten. Der Aufkleber: „Helfende Hand““. Ein Informationsblatt für Geschäfte und Einrichtungen in dem auch der Umfang der Aktion aufgeführt ist. Darüber hinaus ist auch ein Flugblatt entwickelt worden, dass in Kindertreffpunkten, Schulen und Kindertagesstätten ausgehängt werden kann.


Tag des Ehrenamtes in Osnabrück

Nur zuschauen und mal ihre Meinung beisteuern, das ist für viele Menschen zu wenig. Wie in den vergangenen Jahren kamen viele ehrenamtlich engagierte Menschen auf Einladung der Stadt Osnabrück im Cinema Arthouse zusammen. Gespräche und Kennenlernen stand nach der Eröffnung durch den Osnabrücker Bürgermeister Burghard Jasper auf der Tagesordnung. Hier im Bild am Tisch mit den beiden SoVD-Vorstandsmitgliedern Ingrid Junker und Gerd Groskurt (rechts). Als Vereinsmitglied auch Verantwortung zu übernehmen und im Team andere zu überzeugen, waren sich beide „Vorständler“ einig, bereichert und gibt auch Erfüllung.

Von ehrenamtlicher Arbeit brauchte in der Veranstaltung keiner mehr überzeugt werden. Wir möchten aber diesen kleinen Bericht dazu nutzen und sie auffordern:

Machen Sie doch einmal den Versuch. Bei einer Schnupperstunde lernen wir Sie – und Sie auch uns – besser kennen. Im Januar veranstalten wir mit allen neuen Mitgliedern aus dem Jahr 2015 ein Neumitgliedertreffen. Da können sie sich unverbindlich informieren. Anfragen nehme ich gerne entgegen: groskurt(at)gmx.de 


SoVD im Bereich Bersenbrück mit positiver Entwicklung

Maria Düker (Nortrup) als AG-Vorsitzende einstimmig gewählt

Die Arbeitsgemeinschaft der Ortsverbände im Bereich des Alt-Kreises Bersenbrück befindet sich insgesamt auf der Überhohlspur, so der Kreisvorsitzende Gerd Groskurt in seinem Bericht über die Situation des Sozialverbandes, ein Jahr nach der Neuwahl im Oktober letzten Jahres. Insgesamt hat sich Transparenz, Teamgeist und die Entwicklung neuer Schwerpunkte in der Arbeit ausgezahlt. Mit dazu beigetragen, so der Kreisvorsitzende, hat erfreulicher Weise auch die erhebliche Steigerung der Bearbeitungsfälle im Bersenbrücker Beratungsbüro am Markt 6. Das sich immer mehr Menschen

mit Rentenfragen, bei Problemen mit Hartz IV, Gesundheits- und Pflegeproblemen an unsere Beratung wenden, ist die eine Seite der Medaille. Die Andere ist, dass sich auch immer mehr Menschen von Verordnungen, Regelungen, Vorschriften und Gesetzen überfordert fühlen. Die vielen Ungereimtheiten und Ungerechtigkeiten denen wir in den Beratungen immer wieder „hautnah“ begegnen, müssen wir bündeln und der Landes- und Bundesebene als entsprechende Veränderungsvorschläge zuleiten. Darauf müssen wir unsere Arbeit organisatorisch und inhaltlich ganz besonders intensiv ausrichten.

Günter Eggelmeyer, der als bisheriger AG-Sprecher nicht wieder kandidierte, hob als stellvertretender Kreisvorsitzender die positive Mitgliederentwicklung hervor. Insgesamt macht die Entwicklung in unserem Kreisverband Mut. Mit einem Kreisweiten Neujahrstreffen am 6. Januar wollen wir allen neuen Mitgliedern und natürlich weiteren Interessierten die Möglichkeit der Mitwirkung eröffnen.

Die Versammlung aus den Bersenbrücker und Bramscher SoVD Ortsverbänden wählte Maria Düker aus Nortrup einstimmig zur AG-Vorsitzenden. Schriftführerin wurde August Wüllner (Vörden). Maria Düker wies darauf hin, dass in allen Ortsverbänden im Altkreis Bersenbrück im Frühjahr 2016 Vorstandswahlen anstehen. Eine gute Zeit, so die neue Vorsitzende, sich in die „gute Nachbarschaft des Sozialverbandes“ einzubringen. Mitgliedern und Interessierten stehen wir offen gegenüber. Hinweise und Informationen sind telefonisch über die Beratungsstelle (05439/904310) zu erfahren.


SoVD im Bereich Melle mit positiver Entwicklung

Marianne Stönner als AG-Vorsitzende einstimmig wiedergewählt

Die Arbeitsgemeinschaft der Ortsverbände im Bereich des Alt-Kreises Melle befindet sich insgesamt auf der Überhohlspur, so der Kreisvorsitzende Gerd Groskurt in seinem Bericht über die Situation des Sozialverbandes, ein Jahr nach der Neuwahl im Oktober letzten Jahres. Insgesamt hat sich Transparenz, Teamgeist und die Entwicklung neuer Schwerpunkte in der Arbeit ausgezahlt. Mit dazu beigetragen, so der Kreisvorsitzende, hat erfreulicher Weise auch die erhebliche Steigerung der Bearbeitungsfälle im Meller Beratungsbüro an der Herrmann-Unbefunde-Straße. Das sich immer mehr Menschen mit Rentenfragen, bei Problemen mit Hartz IV, Gesundheits- und Pflegeproblemen an unsere Beratung wenden, ist die eine Seite der Medaille. Die Andere ist, dass sich auch immer mehr Menschen von Verordnungen, Regelungen, Vorschriften und Gesetzen überfordert fühlen. Die vielen Ungereimtheiten und Ungerechtigkeiten denen wir in den Beratungen immer wieder „hautnah“ begegnen, müssen wir bündeln und der Landes- und Bundesebene als entsprechende Veränderungsvorschläge zuleiten. Darauf müssen wir unsere Arbeit organisatorisch und inhaltlich ganz besonders intensiv ausrichten.

Marianne Stönner fügte mit einigen Ergänzungen, ganz besonders Fragen der Teilhabe von Menschen mit Behinderungen an. Die Entwicklung zur „Inklusion“ wird nicht nur über Unterzeichnungen wie der UN-Behindertenkonvention, von Gesetzen und Verordnungen sein. Hier die „Schranken in den Köpfen der Menschen“ abzubauen, bedarf noch eine Menge von Überzeugungsarbeit.

Die Versammlung aus den Meller SoVD Ortsverbänden wählte Marianne Stönner einstimmig für weiter zwei Jahre zur AG-Vorsitzenden. Schriftführerin wurde Barbara Filip. Weiterhin wurde in der Versammlung auf die in allen Meller Ortsverbänden anstehenden Vorstandswahlen im Frühjahr nächsten Jahres hingewiesen. Eine gute Zeit, so die alte und neue Vorsitzende, sich in die „gute Nachbarschaft des Sozialverbandes“ einzubringen. Mitgliedern und Interessierten stehen wir offen gegenüber. Hinweise und Informationen sind telefonisch über die Beratungsstelle (05422/5462) zu erfahren.


Die Aktion - "Wir brechen das Schweigen"

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Anlässlich des 25. Novembers 2015, dem Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen, ruft das Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen" bundesweit zu einer Mitmachaktion auf.

Unter dem Motto "Wir brechen das Schweigen" möchten wir so viele Menschen wie möglich dazu bewegen, das Thema Gewalt gegen Frauen in der Öffentlichkeit präsenter zu machen und auf die vielfältigen Beratungsmöglichkeiten für Betroffene hinzuweisen.

Fachberatungsstellen und Frauenhäuser finden seit 2013 Ergänzung durch das Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen". Als erstes bundesweites Angebot ist es an 365 Tagen im Jahr, rund um die Uhr unter der Rufnummer 08000 116 016 und über die Online-Beratung erreichbar. Anonym, kostenlos, barrierefrei und in 15 Sprachen.

www.hilfetelefon.de


„Helfende Hand“: Aktion für Kinder startet mit Pressegespräch

Der Sozialverband Deutschland (SoVD) hat mit weiteren Verbänden eine gemeinsame Aktion für die Sicherheit von Kindern im öffentlichen Raum entwickelt. Als mitwirkende Verbände haben sich die Opferhilfeorganisation der „Weiße Ring“ mit dem Vorsitzenden Manfred Lindemann und der Deutsche Kinderschutzbund mit dem Vorsitzenden Dr. Ludwig Schulze, eingebracht. Hier bekommen Kinder Hilfe. Ein Aufkleber in der Eingangstür von Geschäften und Einrichtungen soll nach den Vorstellungen vom Sozialverband Deutschland (SoVD), dem Deutschen Kinderschutzbund und der Opferhilfeorganisation Weißer Ring in der Region Stadt und Landkreis Osnabrück Kindern Hilfe anbieten, ein sichtbares Zeichen eines kinderfreundlichen Umfelds sein. Der Verlust, des Hausschlüssels des Handys oder der Busfahrkarte, eine kleine Wunde die ein Pflaster benötigt, eine plötzliche Baustelle auf dem Schulweg oder andere, als Bedrohung wahrgenommene „Jugendliche“, vielleicht ein großer Hund sind denkbare Szenarien, in denen Kindern durch ein paar beruhigende Worte, geleisteten Beistand, ein gestattetes Telefongespräch oder mit einer anderen Unterstützung geholfen werden kann. Wenn zum Beispiel gerade der Bus vor „der Nase“ wegfährt, ist das für Erwachsene ein Ärgernis, für Kinder kann das aber eine Katastrophe sein, wenn sie wissen, die Eltern sind zuhause und beginnen sich große Sorgen bei einer Verspätung zu machen. Es gibt viele, für Erwachsene relativ unproblematische Situationen, die für Kinder fast unauflöslich sind. Mit weiteren Kooperationspartnern will der SoVD die Aktion jetzt weiter entwickeln und dann jeweils mit den entsprechenden Repräsentanten in den Kommunen einen Fahrplan für dessen Umsetzung entwickeln. Über die SoVD Ortsvereine und die Mitglieder der weiteren Träger soll in den Gemeinden und Städten diese Aktion vorangetrieben werden. Überall da, wo wir z.B. Bürgermeister angesprochen haben, stoßen wir auf uneingeschränkte Zustimmung und Unterstützungsangebote zu dieser Aktion. Wir gehen auch davon aus, dass sich Werbegemeinschaften in diese Aktion „einklinken“. Die Unterlagen der Aktion bestehen aus drei Angeboten. Der Aufkleber: „Helfende Hand““. Ein Informationsblatt für Geschäfte und Einrichtungen, in dem auch der Umfang der Aktion aufgeführt ist. Darüber hinaus ist auch ein Flugblatt entwickelt worden, das in Kindertreffpunkten, Schulen und Kindertagesstätten ausgehängt werden kann.


Is´ denn schon Weihnachten?

SoVD startet Initiative zur Verbesserung der Mitgliederpflege

 „Weihnachten“, so die Vertreter der regionalen SoVD-Arbeitsgemeinschaften in der Region Osnabrücker–Land, „ist zwar schon überall spürbar, aber die Initiative des Sozialverbandes Deutschland (SoVD) hat erst einmal wenig mit Weihnachtsvorbereitungen zu tun“, so die Arbeitsgemeinschaftsvorsitzende in den Regionen.

Der SoVD-Kreisvorstand wird in den nächsten Wochen in allen Regionalversammlungen mit den Vertretern der Ortsverbände über die Aktion „ 4 - Sterne Ortsvereine“ sprechen. Festgelegt sind vier Basissterne, die an die Ortsvereinsarbeit festgelegte Bedingungen knüpfen und grundsätzlich erreicht werden müssen. Darüber hinaus wird es noch Bonuspunkte geben die bei der Bewertung, wer die finanziell dotierten ersten drei Plätze erreicht, zur Entscheidung beitragen können. Der Bemessungszeitraum liegt im Jahr 2016.

Im Grundsatz wollen wir unser Veranstaltungsangebot in den Ortsverbänden – und damit in der Nähe der Menschen – erhalten und unterstützen, so die AG-Vorsitzenden. Die Ortsverbände sind unser Fundament und auf dieses nachbarschaftliche Angebot wollen wir auf keinen Fall verzichten.

Hintergründe der Entscheidung sind, so der SoVD in einer von den AG-Vorsitzenden und dem Kreisvorsitzenden, Gerd Groskurt eingereichten Mitteilung, dass wir auf unserer 100-jährigen Geburtstagsfeier im Sommer 2017 nicht nur mit Stolz auf unsere Geschichte hinweisen wollen. Diese Feier soll auch deutlich machen, welche Kraft, welches Engagement und welche Zukunftsperspektive im SoVD und der geleisteten Arbeit stecken.

Darüber hinaus wollen wir natürlich auch Verbesserungen angehen. In unseren Büros, bei den Beratungen, entstehen eine Fülle von Anregungen und Hinweisen, die in den Ortsverbänden gar nicht alle in einen gesellschaftlichen Dialog eingebracht werden können, auch weil sie manchmal sehr speziell sind. Hier müssen wir Wege finden – über Hilfe und Beratung und über Ortsverbandsgrenzen hinaus – Vorschläge zu erarbeiten und uns im Sinne unserer Mitglieder als wohlverstandener Interessenvertreter in die politische Diskussion einbringen.


Bürgerdialog in Bad Rothenfelde

Der Sozialverband Deutschland (SoVD) eröffnet mit einem Aktionsstand auf dem Markplatz in Bad Rothenfelde seine neue Dialogoffensive unter dem Motto „Schon unsere Väter und Mütter kannten den Satz: „Recht haben und Recht kriegen sind zweierlei Dinge“. Vor diesem Hintergrund ist der Reichsbund, der sich nach 1945 in den Sozialverband Deutschland (SoVD) umbenannte, ein wichtiger Stützpfeiler. Wir bieten Hilfe und Unterstützung, Beratung und Informationen im Umgang mit Behörden, Institutionen und Gerichten an. In unseren vier Beratungsstellen, in Osnabrück, Melle, Bersenbrück und Bohmte unterstützen wir unsere Mitglieder in allen sozialrechtlichen Fragen mit dem Beratungsumfang: Pflege, Hartz IV, Behinderungen, Gesundheit, Rente, Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht Insoweit passte das Motto des Informationsstands: „Recht haben ist gut Gerechtigkeit bekommen ist SoVD“.

Der SoVD in der Region Osnabrücker-Land mit seinen rund 9.000 Mitgliedern in 54 Ortsvereinen bietet einen Rahmen von gesellige Treffen über informative Veranstaltungen bis zu freundschaftlichen Begegnungen an.

Über die neuen Entwicklungen, die wieder eine Ortsverbandsarbeit in Bad Rothenfelde aktivieren will, zeigte sich auch der als Gast und Unterstützer anwesende Bad Rothenfelder Bürgermeister Klaus Rehkämper erfreut. „Vereinsleben und Ehrenamt sind wichtige Bestandteile unseres Wohlfühlfaktors in der Gemeinde“ nahm der Bürgermeister zugleich viele Kontakte mit umstehenden Bürgerinnen und Bürgern wahr.

Wir sind eine Stelle „guter Nachbarschaft“, so der SoVD-Beauftragte Christian Hafner im Gespräch mit Interessierten, die sich über die Arbeit und den Beratungsumfang des SoVD informierten. Der Kreisvorsitzende Gerd Groskurt aus Osnabrück und die Kreisfrauensprecherin Hanna Nauber aus dem Südkreis sicherten der Bad Rothenfelder Entwicklung die Unterstützung des Kreisvorstandes zu.

„Es wird jetzt noch eine Menge Gespräche mit Interessierten und SoVD Mitgliedern geben müssen, die bei der damaligen Zusammenlegungen im Südkreis in anderen Ortsverbänden eine zwischenzeitliche Aufnahme gefunden haben, so Christian Hafner. Mit einem fest geplanten Neujahrstreffen Anfang 2016 sollen alle SoVD Mitglieder aus Bad Rothenfelde – eingeladen werden.

Natürlich sind auch Interessierte, die Lust haben mitzumachen herzlich willkommen.


SoVD-Jugend - Gespräch Anfang 2016

Interessierte können sich melden: info@sovd-osnabruecker-land.de

Pragmatisch, realistisch, tolerant, weltoffen, engagiert, gestaltungsfreudig, familienorientiert – mit diesen Eigenschaften beschreiben Forscher die Jugend von heute. Beneidenswert optimistisch sind die jungen Menschen zudem. Nach der Jugendstudie blicken 61 Prozent zuversichtlich und nur 3 Prozent düster in die Zukunft. Nach Angaben der jüngsten Shell-Jugendstudie will sich die Jugend einbringen und sich entfalten. Es wächst also keine faule, sondern eine anspruchsvolle Generation heran, die einiges fordern wird und viel zu bieten hat. Soweit Zitate aus der Shell- Jugendstudie 2015.

Der Sozialverband Deutschland (SoVD) in der Region Osnabrücker-Land will die Interessen, Themen und Schwerpunkte jüngerer Menschen berücksichtigen und ihnen ein stärkeres Gewicht verleihen. Letztendlich sollt die Jugendgruppe selber entscheiden, welche Schwerpunkte sie setzen und mit welchen Themen sie sich beschäftigen will. Im SoVD-Landesverband Niedersachsen hat sich die Jugend als Schwerpunkt die konsequente Umsetzung der Inklusion in allen Bereichen gesetzt, also das gemeinsame Zusammenleben von Menschen mit und ohne Behinderung. Egal, ob in der Schule, auf der Arbeit oder in der Freizeit. Aktuell betreibt die SoVD Jugend eine Kampagne mit den Jugendorganisationen der demokratischen Parteien zur Herabsetzung des Wahlalters zur Landtagswahl 2017. Hier könnte auch ein Ansatzpunkt für die SoVD-Jugendarbeit in Osnabrück liegen.

Bei einem Gespräch in Ostercappeln trafen sich die Ansprechperson für Jugendarbeit im Kreisvorstand Karl-Heinz Kromik, der Kreisvorsitzende Gerd Groskurt mit den Jugendpfleger der Gemeinde Yanick Gottwald mit weiteren Vertretern der Initiative „Starkes Dorf“ zu einem Meinungsaustausch.

„Da steht eine Generation vor der Tür, die mit dem Druck in der Schule umgehen lernen musste, die pragmatisch ist und die die Welt genau beobachtet und mitgestalten möchte“, so der SoVD-Beauftragte Karl-Heinz Kromik wörtlich. Diese Chancen will der SoVD einer Jugendgruppe eröffnen. Neben den jungen Mitgliedern bis zum Alter von 27 Jahren können sich auch interessierte Nicht-Mitglieder, Bekannte und Freunde einbringen. Interessierte werden im Januar nächsten Jahres zu einem Treffen eingeladen. Anmeldungen unter info(at)sovd-osnabruecker-land.de. Weitere Informationen: https://facebook.com/pages/Sovd-Osnabr%C3BCck-Land/325969377606035.


SoVD: Wir sind in der Pflege Schritte vorangekommen

Das Zweite Pflegestärkungsgesetz (PSG II), das vom Deutsche Bundestag vor wenigen Tagen verabschiedet wurde, ist für die individuelle Unterstützung pflegebedürftiger Menschen ein deutlicher Schritt nach vorn, schreibt der Sozialverband Deutschland (SoVD) in einer Stellungnahme.

Wesentliche Änderungen sind die Einführung eines neuen Begriffs der Pflegebedürftigkeit sowie eines neuen Begutachtungsverfahrens, die zum 1.1.2017 in Kraft treten sollen. Seit Jahren wurde gefordert, den Begriff der Pflegebedürftigkeit zu verändern. Nach vielen Expertenrunden und kaum noch zu überblickenden Gutachten, ist es gelungen, eine Definition zu verankern, die nicht mehr defizitorientiert ist, sondern auf den Grad der Selbständigkeit abstellt. Ob Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen, Menschen mit kognitiven Einschränkungen oder Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen, sie alle werden bessere Pflege erhalten.

Uns ist es wichtig, dass die Reform mit dem neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff einen teilhabeorientierten Ansatz von Pflege aufgenommen hat. Daher begrüßen wir ausdrücklich die weitere Stärkung häuslicher Pflege, insbesondere durch Einführung der pflegerischen Betreuungsleistungen als Regelleistung. Das sind Entwicklungen, auf die pflegende Angehörige so lange gewartet haben.

In den SoVD - Beratungsstellen melden sich immer wieder Menschen, die nicht wissen, wie sie die Pflege ihrer Angehörigen organisieren können, und wer hier die entsprechenden Ansprechpartner sind. Mit der Benennung eines Pflegeberaters durch die Pflegekassen und den eigenen Beratungsanspruch der Angehörigen erwarten wir eine deutlich bessere Unterstützung.

Die Erwartungen müssen jetzt den Praxistest bestehen. Wir als SoVD sind an dem Thema „nah dran“, so der Kreisvorsitzende Gerd Groskurt und an jeden Schritt, den wir weitergekommen sind, sollten wir zu Weiterentwicklung anknüpfen.


Trauer in einer Schweigeminute und dann?

Tausende folgen dem Aufruf des Osnabrücker Oberbürgermeisters

Bis zu den Anschlägen von Paris schien die Bedrohung durch den „islamischen Staat“ weit weg zu sein. Auch Paris ist nicht die nächste Nachbarschaft. Die Französische Zeitung „Le Monde“ schreibt allerdings zu recht. Der Angriff galt „zuallererst der Demokratie und ihren Werten. Sie bekämpfen uns mehr für das was wir sind, als für das was wir tun oder lassen. Wir selbst zu bleiben ist notwendig, um Erfolg zu haben…..“.

Unversöhnlichkeit, Menschenverachtung und Feindschaft, sind weit weg von meinen Denkmustern und es fällt mir schwer mich in diesen Szenarien überhaupt zurechtzufinden. Meine Freiheit, zu sagen, zu glauben und zu tun, was ich will, solange ich damit keinem anderen Schaden zufüge. Die unveräußerlichen Rechte auf Menschlichkeit, den Werten der Demokratie und der Glaube an die Einmaligkeit jedes Einzelnen machen mich zum Feind. Ich hoffe wir schaffen es eine offene Gesellschaft – auch in Zeiten der Bedrohung - zu bleiben.


Organspende auf der Tagesordnung im SoVD

Die Kreisfrauensprecherin, Hanna Nauber berichtete in einer örtlichen Vorstandssitzung des Sozialverbands Deutschland (SoVD) über ein Treffen der Verbandsvertreterinnen aus dem Bereich Weser – Ems zum Thema Organspende. Der Referent Hubert Knicker habe unter dem Themenschwerpunkt: „Organspende aus Sicht eines Herztransplantierten“ als ausgebildeter Krankenpfleger den eigenen Leidensweg nach einer schweren Herzmuskelentzündung sehr nachvollziehbar dargestellt. Jahrelange Wartezeiten mit einem Kunstherz bis hin zur Herztransplantation stellte er chronologisch und für alle verständlich dar. Dabei ging er auch auf seine vielen Eindrücke während und nach seinen Krankenhausaufenthalten und im häuslichen Umfeld ein.

Eine sehr intensive Diskussion beleuchtete das Thema Organspende nicht nur von der Spenderseite sondern bezog auch die wartenden Empfänger und ihre Schicksale mit ein. Eigentlich kann jeder durch einen entsprechenden Krankheitsverlauf auf eine Organspende angewiesen sein, so ein persönlicher Hinweis.

Die Zahl der Organspender in Niedersachsen bleibt niedrig stellte dazu der SoVD-Kreisvorstand anhand aktueller Untersuchungen fest. Wie die Deutsche Stiftung Organtransplantation mitteilt wurden In den ersten zehn Monaten dieses Jahres 57 Menschen nach ihrem Tod Organe entnommen. Vor dem Skandal um einen Göttinger Chirurgen im Jahr 2012, bei dem es um manipulierte Patientendaten ging, gab es noch mehr als 80 Spender im Vergleichszeitraum. Insgesamt wurden in Niedersachsen von Januar bis Oktober dieses Jahres 302 Organe Menschen eingesetzt – im Vergleichszeitraum 2010 waren es noch 448. Gleichzeitig warten nach Zahlen von Eurotransplant vom Dezember 2014 über 900 Menschen in Niedersachsen auf ein Organ.

In einer Pressemitteilung weist der SoVD in der Region Osnabrücker-Land auf die vielen Argumente auf der Hompage des Referenten unter:“ www.organspende-sofort.de hin. Hier bestehe auch für jeden ganz persönlich, die Möglichkeit sich mit seinen individuellen Fragen ohne Zeitdruck und Beeinflussung mit diesem Thema auseinander zu setzen.

Für den SoVD soll das Thema weiter auf der Tagesordnung bleiben.


Volkstrauertag 2015

Die größte Leistung der deutschen Nachkriegsgeschichte war und ist die Sicherung des Friedens. 70 Jahre Frieden in unserem Land: damit ist gelungen, was noch keiner Generation gelang.

Aber die Kriege sind weitergegangen, in der Welt, teilweise mit unserer Beteiligung und mit unseren Waffen. Und wir können die abschreckenden Schilderungen wieder aus dem Mund von Menschen hören, die unsere Kinder sein könnten. Junge Soldaten und die alten Geschichten von Angst, Schmerz und Tod. Macht es da noch Sinn, in jedem Jahr, an Tagen wie heute an die Opfer von Krieg Gewalt und Verfolgung zu erinnern.

Im Ringen um Macht und Vorteile bekriegen sich Menschen seit frühesten Zeiten. Diese Feststellung darf jedoch kein Grund dafür sein, im Streben nach Frieden nachzulassen.

Eine neue Bedrohung ist in unser Leben getreten. Unter dem Deckmantel der Religion macht sich weltweit der Fundamentalismus breit, auf eine menschenverachtende Weise radikal und intolerant.

Der Volkstrauertag – das Gedenken an die unzähligen Toten – mahnt uns, die Sicherung des Friedens und die Grundlagen unserer Gesellschaft als eine vordringliche Aufgabe zu begreifen.

Das Bewusstsein für die Gefahren wach zu halten und die Sinne zu schärfen ist ein aktueller Auftrag des Volkstrauertags.

Wir gedenken aller Opfer von Krieg und Gewalt, der Männer, Frauen und Kinder aller Völker die durch Kriegshandlungen, Terror oder politische Willkür ihr Leben lassen mussten.

Wir gedenken derer, die im Widerstand Opfer der Gewaltherrschaft und Diktatur wurden.

Wir gedenken der Menschen, die auf der Flucht oder bei der Vertreibung ihr Leben verloren.

Wir trauern um die Opfer der Kriege und Bürgerkriege unserer Tage, um die Opfer von Terror und politischer Verfolgung, um die Opfer von Gewalt und Willkür.

Wir trauern mit den Müttern und Vätern der Toten und mit allen die Leid ertragen müssen.

-       Unser Gedenken gilt ihnen.

-       Unsere Gedanken gelten der Versöhnung.

-       Unsere Verpflichtung gilt dem Frieden in der Welt.


SoVD-Motto: Inklusion Wagen – Solidarität gewinnen

Als Kriegsopferverband 1917 unter der Namensbezeichnung „Reichsbund“ gegründet setzt sich der Sozialverband Deutschland (SoVD) seit fast 100 Jahren für Solidarität und soziale Gerechtigkeit ein.

Vom 5. bis 8. November fand in Berlin die 20. Ordentliche Bundesverbandstagung des SoVD unter dem Leitgedanken „Inklusion wagen – Solidarität gewinnen“ statt. Mit einem großen Antragspaket zur thematischen Ausrichtung, der Verabschiedung einer Satzung und neuer Finanzrichtlinien die umfangreiche Schwerpunkte auf der Bundesdelegiertentagung gesetzt.

Adolf Bauer, der alte und neue Präsident des SoVD mahnte in einem Parteitagsstatement dringenden Handlungsbedarf, insbesondere bei Rente, Gesundheit, Pflege, Arbeitslosigkeit, Grundsicherung und Schwerbehinderung an.

Der SoVD vertritt die sozialpolitischen Interessen der gesetzlich Rentenversicherten, der gesetzlich Krankenversicherten, der pflegebedürftigen, behinderten und sozial benachteiligten Menschen.

Rund 560.000 Mitglieder sind in 12 Landesverbänden und bundesweit rund 2.300 Orts- und Kreisverbänden organisiert.


Bilanz des Sozialverbandes in der Region Osnabrück

Ein Jahr nach der Kreisvorstandswahl des Sozialverbands Deutschland in der Region Osnabrück zog der geschäftsführende Vorstand eine erste Bilanz. Wir müssen uns mit unseren Projekten und Vorhaben an den konkreten Gegebenheiten orientieren, so der Kreisvorsitzende Gerd Groskurt in seiner Stellungnahme. Da ist eine saubere Aufarbeitung der bisherigen Entwicklungen geboten. Erfreulich ist, dass wir unsere Mitgliederzahl verbessern konnten. Mit 8.986 Mitgliedern sind wir mit 16 Mitgliedern knapp unter „dem Soll“ stellte die Schatzmeisterin, Marianne Zahn die aktuellen Zahlen vor. Insgesamt gründet sich unsere Verbandsarbeit in der Stadt und im Landkreis Osnabrück auf ein Fundament von 54 Ortsvereinen mit mehr als 600 ehrenamtlichen Funktionsträgern und Helfern. In den Ortsvereinen und im Kreisverband stehen darüber hinaus sozialpolitische Themen auf der Tagesordnung. Diese Themen ergeben sich einmal aus den Themen in unseren Beratungsbüros aber auch aus den allgemeinen verbandspolitischen Themenstellungen. Diese Entwicklung verbunden mit der Unterstützung durch unsere Mitglieder, so die beiden Stellvertreter Günter Eggelmeyer und Heiner Lahmann sind unser Fundament, dass wir zur Aufrechterhaltung unserer Mitarbeiter und Beratungsstellen mit Melle, Bohmte und Bersenbrück im Landkreis und in der Stadt Osnabrück dringend benötigen. Insgesamt gründet sich unsere Verbandsarbeit in der Stadt und im Landkreis Osnabrück auf ein Fundament von 54 Ortsvereinen mit mehr als 600 ehrenamtlichen Funktionsträgern und Helfern. In den Ortsvereinen und im Kreisverband stehen darüber hinaus sozialpolitische Themen auf der Tagesordnung. Und natürlich soll aber auch die „freundschaftliche Nachbarschaft“ gepflegt werden.

Dank an das Beratungspersonal

Seit Anfang des Jahres bis heute haben unsere Fachleute in den 4 Beratungszentren 787 Anträge bearbeitet. Im gleichen Bemessungszeitraum davor waren es 692, das entspricht einer Steigerung von rund 12 Prozent, ist das Fazit des SoVD. Die Beratung ist ein vertrauliches Geschäft und braucht ein hohes Maß an Lebenserfahrung und mitmenschlicher Qualifikation. Wenn persönliche Dinge wie schwere Krankheiten, Behinderung, Trauerfälle in der Familie, Pflegebedürftigkeit etc. auf den Tisch kommen, bedarf es nicht nur kompetenter Qualifikation, sondern auch Einfühlungsvermögen. Dafür wollen wir hier den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unseren herzlichen Dank aussprechen. Darüber hinaus setzt der Kreisverband eigene politische Schwerpunkte und treibt die Vernetzung mit anderen gesellschaftlichen Gruppen voran. Zudem plant der Kreisvorstand über die Ortsverbandsstruktur hinaus, Interessierten und Mitgliedern Mitwirkungsmöglichkeiten eröffnen: Jugendarbeit, Aktion Formularunwesen, das Projekt Inklusion und Helfende Hand sind dafür jüngste Beispiele.

Aktionen werden weitergeführt.

Das Thema Inklusion hat sich leider sehr stark zu einer „Schuldiskussion“ entwickelt, so die Projektleiterin Marianne Stönner. Hier kämpft unser Verband auf Landesebene darum, das Tempo beizubehalten und die Ankündigungen zu verwirklichen. Vor diesem Hintergrund hat der Kreisvorstand auch beschlossen wie im vergangenen Jahr wieder mit der “Aktion Mensch“ um den 5. Mai 2016 eine öffentliche Aktion zu starten. Dass von der Altersarmut besonders Frauen betroffen sind, so die Kreisfrauensprecherin Hanna Nauber  ist kein Geheimnis. Grundvoraussetzung für eine Änderung ist nach unserer Meinung ein gleicher Lohn für gleiche Arbeit. Der von den Frauenverbänden indizierte Equale Pay Day ist deshalb für die SoVD Frauen Verpflichtung.

Schlussbemerkung

Schon unsere Väter und Mütter kannten den Satz: „Recht haben und Recht kriegen sind zweierlei Dinge“. Vor diesem Hintergrund ist der Reichsbund und später der SoVD ein wichtiger Stützpfeiler für die Menschen im Umgang mit Gerichten und Behörden geworden, so der Kreisvorsitzende abschließend. Letztlich geht es um menschliche Schicksale.


SoVD im Gespräch mit Schwerbehindertenvertretungen aus Osnabrück

Der Sozialverband Deutschland (SoVD) ist der Einladung des Gesprächskreises Osnabrücker Schwerbehindertenvertretungen in der Paracelsus-Klinik gerne nachgekommen, so die beiden Vertreter der „Region Osnabrücker-Land, Marianne Stönner und Gerd Groskurt. In der von der Vorsitzenden der Schwerbehindertenvertretungen, Anne-Christine Jahn geleiteten Gesprächsrunde entwickelte sich eine interessante und für alle Beteiligten informative Gesprächsrunde.

Marianne Stönner stellte den Verband mit seiner fast 100-jährigen Geschichte vor und machte damit deutlich, dass sich die Aufgaben über die Entwicklung des 1917 gegründeten Reichsbundes bis zum heutigen SoVD kontinuierlich über die notwendigen Aufgaben weiterentwickelt haben. Im Kern stellte sie den SoVD als Mitgliederorganisation in unmittelbarer Nachbarschaft zu den Menschen und ihren Problemen vor. Dass diese Säule für viele Menschen in schwierigen Lebensphasen eine wichtige Hilfe war und ist, verdanken wir auch unseren Mitgliedern, die mit ihren Beiträgen zur gesellschaftlichen Entwicklung des SoVD beitragen. Zudem sind wir im gesellschaftspolitischen Raum Mitwirkender, Antreibender und Ideengeber für eine Entwicklung die sich am Maßstab sozialer Gerechtigkeit orientiert.

In welchen Umfang der SoVD mit seinem Beratungsstellen Menschen eine direkte Hilfe im Umgang mit Behörden und der Rechtsprechung gibt, führte der Kreisvorsitzende Gerd Groskurt aus. Die Beratungsanfragen und Abwicklungen auch im SoVD- Büro am Goethering 4 in Osnabrück steigen stetig. Im letzten Jahr hatten wir einen Anstieg von fast 13 Prozent. Schwerpunkte der Beratung sind Rentenprobleme und die gesetzliche Pflegeversicherung. Als neuen Aufgabenbereich prognostizierte er die Zunahme psychischer Erkrankungen wie z.B. Erschöpfungszustände und Depressionen. Dieses wird bei den Sozialgerichten eine immer größere Rolle spielen und darauf müssen wir uns neu einstellen.

„Hinter all diesen Zahlen und stehen menschliche Schicksale“, so der Kreisvorsitzende wörtlich. „Schon unsere Väter und Mütter kannten den Satz: Recht haben und Recht kriegen sind zweierlei Dinge“. Vor diesem Hintergrund ist der Reichsbund und später der SoVD ein wichtiger Stützpfeiler für die Menschen im Umgang mit Gerichten und Behörden geworden.