Bersenbrück

SoVD - Ortsverbände im Altkreis Bersenbrück tagen

Delegationen der SoVD-Ortsverbände aus dem Altkreis Bersenbrück einschließlich der Stadt Bramsche treffen sich zu einem Arbeitsgespräch am Donnerstag, 12. Oktober um 16 Uhr in der Gaststätte Hilker, Bersenbrück, Bramscher Str. 58.

Viele Tagesordnungspunkte werden sich mit Fragen der Verbesserung der Verbandsarbeit auf Kreis- und Ortsverbandsebene befassen, so der einladende Arbeitskreissprecher Heinrich Dwenger.

Neben der Bündelung spezieller Themenbereiche auf regionaler- und Kreisebene, so der Kreisvorsitzende Gerd Groskurt, dürfen wir unsere „Wurzeln“ in den Gemeinden und Nachbarschaften nicht vernachlässigen. Ein besonderer Höhepunkt wir vor diesem Hintergrund die Auszeichnung eines „Vier-Sterne Ortsverbandes“ für seine herausragende Arbeit sein.

SoVD Bersenbrück: Für Inklusion werben

SoVD Bersenbrück-Gehrde stellte auf einem Informationsstand in Bersenbrück das Thema Inklusion vor. In einer inklusiven Gesellschaft ist jeder willkommen, so der Ortsverbandsvorsitzende Heinrich Dwenger und der Kreisvorsitzende Gerd Groskurt übereinstimmend. Und davon profitieren wir alle: zum Beispiel durch den Abbau von Hürden, damit die Umwelt für alle zugänglich wird, aber auch durch weniger Barrieren in den Köpfen, mehr Offenheit, Toleranz und ein besseres Miteinander. Diese Entwicklung will der SoVD mit den verschiedensten Aktionen unterstützen. Inklusion ist kein Expertenthema – im Gegenteil. Sie gelingt nur, wenn jeder in seinem Umfeld und mit seinen Möglichkeiten dazu beiträgt.

Nicht nur Forderungen für Andere formulieren

SoVD beschließt acht Punkte zur Einhaltung von Barrierefreiheit

Der Sozialverband Deutschland (SoVD), so die Sprecherin des „Arbeitskreises Inklusion“ Marianne Stönner muss die „Barrierefreiheit“ in seinem eigenen Wirkungsfeld überprüfen. In der Erarbeitung ist mehr als deutlich geworden, dass Barrieren nicht nur für die Erreichbarkeit besondere Hindernisse sind. Sprache, Schrift und die grundsätzliche menschliche Aufgeschlossenheit sind Grundvoraussetzungen zu einer gleichberechtigten modernen Gesellschaft.

Wer mit dem Finger auf andere zeigt, so der SoVD in Anlehnung an eine Aussage des früheren Bundespräsidenten Gustav Heinemann, auf den zeigen immer drei Fingen zurück. Deshalb ist es eigentlich selbstverständlich, dass der SoVD im eigenen Bereich soweit möglich alle Barrieren abbaut. Vielleicht finden sich ja auch weitere Vereine, Organisationen und Verbände, bei denen zumindest die eine oder andere Anregung „hängen“ bleibt. Wir wünschen uns auf diesem Weg viele Erfolge und recht viele Verbündete, schließt der SoVD seine Mitteilung. Das Papier ist hier herunterzuladen.

Recht haben ist gut, Recht bekommen ist SoVD

SoVD Büro in Bersenbrück ist jetzt an der Bramscher Straße 5-7

Der Sozialverband im Osnabrücker Land eröffnete nach seinem Umzug sein neues Büro in den Räumlichkeiten an der Bramscher Straße 5-7. Der Kreisvorsitzende Gerd Groskurt konnte eine große Zahl von Gästen zu diesem Eröffnungstermin begrüßen. In seiner Eröffnung wies er noch einmal darauf hin, dass die Beratung für den Sozialverband Deutschland eine wichtige Säule seiner Arbeit ist.

„Wenn es um Gesundheit, Pflege, Behindertenrechte, Harz IV und Renten-Fragen geht:
Ob Sie zur Erhaltung ihrer Gesundheit eine entsprechende Bewilligung bekommen; ob Sie für die Pflege die Möglichkeit bekommen eine ambulante Unterstützung mit weiteren Hilfen zu finanzieren; ob Sie mit ihrer Behinderung bessere Chancen der Teilhabe an Arbeit oder dem gesellschaftlichen Leben bekommen; oder ob sie Zuweisungen entsprechend der Arbeitslosengesetze oder die richtig ausgerechnete Rente kriegen; für die Menschen die hier beraten werden sind das nicht nur Fragen des „Recht-kriegens“ sondern oft auch existenzielle Fragen der Menschlichkeit, der Würde und des Gefühls an einen sozialen Rechtsstaat glauben zu können“ so der Kreisvorsitzende wörtlich.

Einen besonderen Dank richtete der Kreisvorsitzende an den Samtgemeindebürgermeister Dr. Horst Baier und die Vermieterin Frau Feldmann. Wir haben viele Fragen und Probleme gemeinsam umschifft und vertrauensvoll miteinander gelöst, stellte Gerd Groskurt in seiner Eröffnung fest.

Einen weiteren Dank will ich auch noch an unsere Mitstreiter in den Ortsverbänden hier in der Region in Bersenbrück aussprechen. Mit ihrer Arbeit sorgen sie dafür, dass über viele Angebote und Kontakte mit unseren Beratungsstellen gesprochen und diskutiert wird. Die große SoVD-Familie in der Region Osnabrücker-Land mit über 9.000 Mitgliedern in 55 Ortsvereinen bietet auch hier vor Ort, im Bersenbrücker Raum, interessante Veranstaltungen, Informationen zu vielen Fragen und freundschaftliche Begegnungen an. „Auch das ist eine wichtige Grundlage, die dieses Büro als Anlaufstelle möglich macht“ stellte der Kreisvorsitzende persönlich heraus. Wer Interesse hat, ist bei uns herzlich willkommen. Nicht nur als Ratsuchender in diesem Büro, sondern auch als Interessierter im Sozialverband in einem Ortsverband gleich nebenan.

„Soziales Netz“ ist Grundlage guter Nachbarschaft

SoVD-Ortsverbände im Nordkreis Osnabrück machen in Bersenbrück ihre Schwerpunkte zur Kommunalwahl deutlich

Mit einem symbolischen „Sozialen Netz“ weisen die Ortsverbände des Sozialverbands Deutschland (SoVD) auf Ihre Scherpunkte zur Kommunalwahl am 11. September dieses Jahres hin. Wir wollen, dass in unserer Nachbarschaft Kommunen offen und solidarisch sind. Unsere Stadt soll ein Ort sein, der alle Menschen gesellschaftlich einbindet und zusammenführt. Der neue Entwicklungen und Perspektiven eröffnet aber auch Hilfen, Geborgenheit und Teilhabe organisiert.

Als gesellschaftspolitischer aber überparteilicher Verband fühlen wir uns einer solidarischen Gesellschaft verpflichtet. Das ist seit unserer Gründung 1917 -als Reichsbund- unser „Markenkern“. Daraus ergeben sich aus unserer Sicht wichtige vor Ort zu lösende Aufgaben. In einer immer internationaler und globaler werdenden Welt kommt der örtlichen „Vernetzung“ in verlässlichen und überschaubaren Strukturen immer größere Bedeutung zu, so der SoVD bei der Aktion.

In diesen Tagen werden sich die Kandidatinnen und Kandidaten aller politischen Strömungen für die Städte und Gemeinden öffentlich präsentieren. Das sehen wir mit Hochachtung und viel Anerkennung, so der SoVD-Kreisvorsitzende Gerd Groskurt. Besorgniserregend ist die immer geringer werdende Wahlbeteiligung, gerade wenn es um die Dinge vor unserer Haustür geht. Denn ein Gemeinwesen für das sich kaum noch jemand interessiert verliert nach und nach auch seinen inneren Zusammenhalt. Es wird in letzter Zeit viel über direkte Mitwirkungsmöglichkeiten gesprochen. Die simpelste Form der Mitwirkung, der Bürgerbeteiligung also, ist es, von seinem Wahlrecht am 11. September Gebrauch zu machen. Wir würden uns eine faire Auseinandersetzung, viele interessante Vorschläge und spannende Auseinandersetzungen in der Sache wünschen.

Eine Aktion die die Vertreter der Ortsverbände aus dem Nordbereich selber, mit viel Spaß und großem öffentlichem Interesse am Rande des Bersenbrücker Wochenmarktes präsentierten.