Bohmte/Herringhausen

Birgit Wulf seit 30 Jahren ein pflichtgetreuer Teil des SoVD

„Für mich ist und war der SoVD eine wichtige Adresse und ein Stück Nachbarschaft“, so die jetzige Schatzmeisterin im gebietlich neu strukturierten Ortsverband Bohmte-Herringhausen.

Seit dreißig Jahren hat Birgit Wulf mehrere Vorstandsfunktionen ausgefüllt. Nach ihrem Eintritt 1984, wurde sie 1988 erstmals zur Schriftführerin und 2014 zur Vorsitzenden im Ortsverband Herringhausen gewählt. Mit der Fusion von Bohmte und Herringhausen wählte die Versammlung sie zur neuen Schatzmeisterin.

Dieser ehrenamtlichen Arbeit entsprechende Beachtung zu schenken, war für den Kreisvorsitzenden Anlass genug, der Jubilarin persönlich „Danke zu sagen“.

Und da waren sich der Ortsverbandsvorsitzende Herbert Ludzay (im Bild links) und der Kreisvorsitzende Gerd Groskurt einig: „Die besondere Herzlichkeit, den Optimismus und die mitmenschliche Kraft von Birgit Wulf, die jedem Verein, aber dem Sozialverband ganz besonders gut tut“, mit entsprechender Aufmerksamkeit besonders zu würdigen.

Einsatz für einen barrierefreien Bahnhof Bohmte

Der SoVD in der Region Bohmte will „Druck“ machen, für einen schnelleren barrierefreien Bahnhof Bohmte. Unterstrichen wurde das noch einmal durch eine ansehnliche Demonstration vor dem Bohmter Bahnhof. Der Landtagsabgeordnete Guido Pott stellte als einer der vielen politischen Gäste in einer kurzen Rede heraus, dass wir ein flächendeckendes Netzt von „Barrierefreiheit“ im öffentlichen Personenverkehr brauchen.

In einer aktuellen Anfrage an das Verkehrsministerium bittet er um Auskunft, ob das 3,12 Millionen Euro-Projekt nicht doch vor dem Jahr 2022 realisiert werden kann.

Bürgermeister Klaus Goedejohann hat die vorliegenden Umbaupläne den interessierten Bürgerinnen und Bürger im Detail vorgestellt und wies besonders darauf hin, dass die Gemeinde Bohmte in ihrem Zuständigkeitsbereich - im Umfeld des Bahnhofes - den barrierefreien Ausbau schon berücksichtigt hat. .

Die Sprecherin für den Arbeitskreis „Inklusion“ Marianne Stönner im Osnabrücker Kreisverband dankte Herbert Ludzay und dem Ortsverband Bohmte für dieses Engagement besonders.

SoVD setzt sich für Notfalldose ein

Herbert Ludzay: Damit Retter sofort umfassend Bescheid wissen

Lange Wartezeiten und Unsicherheiten sind in Unfallsituationen oft ein großes Problem. Mit welchen Krankheiten ist der Verunfallte sonst noch belastet? Welche Medikamente muss er regelmäßig nehmen? Hat er irgendwelche Unverträglichkeiten oder Allergien? Fragen, auf die in vollem Umfang oft nicht einmal ein naher Angehöriger bzw. Mitbewohner konkrete Antworten geben kann. Von der Detektivarbeit die Retter in Haushalten durchführen müssen, wo Menschen alleine in der Wohnung leben, ganz zu schweigen.

Der SoVD OV Bohmte/Herringhausen möchte vor diesem Hintergrund die „Grüne Notfalldose“ ins Gespräch bringen. Sie soll den Rettungskräften erleichtern, die wichtigsten medizinischen Informationen direkt in der Wohnung finden zu können. Damit bei der Behandlung und Diagnose keine Probleme auftreten, sollen die Besitzer auf einer Informationsbeilage in der Dose neben medizinischen Angaben auch Kontaktadressen behandelnder Ärzte oder zu benachrichtigender Angehörige vermerken. Damit alles schnell gefunden wird soll in der Innenseite der Wohnungstür sowie auf dem Kühlschrank, in dess Tür die Dose aufbewahrt werden soll,  ein Aufkelber entsprechend hinweisen.

Der SoVD Bohmte / Herringhausen macht mit dieser Aktion den Anfang und ich bin sicher, so der Kreisvorsitzende Gerd Groskurt das im SoVD viele Ortsverbände dieser Idee folgen. In Bohmte hat der SoVD mit der Delphin-Apotheke einen Unterstützer gefunden, der die Dose zu Selbstkostenpreis (1,55 € ) abgibt.

Häuptling im neuen SoVD Ortsverband Bohmte-Herringhausen

Herbert Ludzay wird vom einstimmigen Vertrauen getragen

Nah dran sein, an den Menschen ist der Weg, den der SoVD in der Region Osnabrück eingeschlagen hat. In Bohmte – Herringhausen ist mit der Fusion beider Ortsverbände ein gemeinsamer Ortsverband entstanden der über gesellschaftliche Kontakte auch ein Stück „soziale Heimat“ schaffen will.

Herbert Ludzay nimmt von Kreisvorsitzenden Gerd Groskurt und seiner Stellvertreterin Monika Berkemeyer eine Adlerfeder als Symbol für den gelungenen Neuanfang und die einstimmige Wahl zum neu gewählten Ortsverbandsvorsitzenden entgegen.

Mit einigen sozialpolitischen Themen aus dem Bereich Gesundheitspolitik, der Pflegeversicherung und der stärkeren Berücksichtigung der Interessen von Menschen mit Behinderungen stellte der neue Ortsverbandsvorsitzende einige Themen seiner zukünftigen Arbeit vor. Dazu brauchen wir das Fundament bei den Menschen in den Ortsverbänden,  aber wir brauchen auch neue Wege über Ortsverbandgrenzen hinaus. Es gilt Vorschläge zu erarbeiten und uns im Sinne unserer Mitglieder als wohlverstandener Interessenvertreter in die gesellschaftliche Diskussion einbringen.

Der Sozialverband Deutschland (SoVD) hilft in sozialen Angelegenheiten, zum Beispiel bei Schwierigkeiten mit der Rentenversicherung, wenn ihre Krankenkasse dringend benötigte Hilfsmittel ablehnt oder es Probleme mit der Pflegestufe gibt, so der als Wahlleiter fungierende Kreisvorsitzende Gerd Groskurt unterstützend in seinen Zwischenbemerkungen.

In unserem Büro, in Bohmte ergeben sich eine Menge Hinweise aus den Beratungen, die dringend in einen gesellschaftlichen Dialog eingebracht werden müssen.

Grundlagen für inhaltliche Arbeiten gibt es reichlich sind sich Monika Berkemeyer und Herbert Ludzay einig. Über alle diese Fragen hinweg will der Ortsverband aber auch den Zusammenhalt der großen SoVD-Familie fördern.

SoVD-Bohmte / Herringhausen sucht nicht den Superstar

Hauptversammlung am 15. März, 17 Uhr bei Bunselmeyer

Der SoVD in Herringhausen / Bohmte hat eine neue Mann- und Frauschaft für den gemeinsamen Ortsverband Bohmte / Herringhausen gefunden. Auf der nächsten gemeinsamen Sitzung des neuen Ortsverbandes soll jetzt ein funktionsfähiger Vorstand gewählt werden. Letztendlich haben beide Vorstände gemeinsam Personalvorschläge vorbereitet.

Dabei, so die Sprecherin des OV Bohmte, Monika Berkemeyer,  haben wir nicht den „Superstar“ gesucht, sondern eine Person mit dem „Herz auf dem richtigen Fleck“ und entsprechender Kreativität. Dabei wünschen wir uns ausdrücklich, so die Vorsitzende Birgit Wulf aus Herringhausen, dass sich auf der SoVD-Hauptversammlung noch weitere Interessierte finden. Dabei geht es nicht nur um die Betreuung verschiedener Aufgabenbereiche, sondern auch darum, verschiedene Erfahrungen, unterschiedliche Altersgruppen und eine möglichst breite Verwurzelung zu den Menschen in Bohmte, Herringhausen, Stirpe und Oelingen sicher zu stellen.

Termin der SoVD-Hauptversammlung ist Donnerstag, 15. März 2018, 17:00 Uhr in der Gaststätte Zur Post (Bunselmeyer), Bohmte, Bremer Str. 2. Interessierte sind herzlich willkommen. Als weiterer Punkt auf der Tagesordnung sind auch Wahlen von Delegierten zur Kreisverbandstagung im Oktober 2018 vorgesehen.

SoVD Bohmte und Herringhausen wollen gemeinsam arbeiten

Ortsverbände müssen Türen und Fenster weit offen halten

Unter der Leitung des Kreisvorsitzenden Gerd Groskurt beschlossen die SoVD-Ortsverbände Bohmte und Herringhausen Stirpe Oelingen in getrennten Abstimmungen eine Fusion beider Ortsverbände. Am  6. Feb. 2018, 17 Uhr treffen sich beide Vorstände in der Gaststätte „Zur Post / Bunselmeyer“ um die verwaltungstechnischen Notwendigkeiten abzustimmen.

Wir wollen eine engere Zusammenarbeit, fasste die Ortsverbandsvorsitzende Birgit Wulf ihre Vorstellungen zusammen. Unter den Gesichtspunkten sich den gesellschaftspolitischen Problemen mit mehr „Schlagkraft und intensiver“ widmen zu können, macht es Sinn die notwendigen Regularien und Vorschriften an einer Stelle abzuarbeiten. Der Kreisvorsitzende Gerd Groskurt als Leiter der Versammlungen wertete die Argumente und einstimmigen Entscheidungen der Mitglieder positiv und versprach die inhaltliche Arbeit in einem Neuen Ortsverband weiter zu unterstützen. Über diese formale Diskussion hinaus, stellte er einige Themenpunkte vor und warb insgesamt für eine verstärkte Zusammenarbeit in Regionen über mehrere Ortsverbände hinaus. Da müssen Themen aufgegriffen werden, die sinnvoll von mehreren Ortsverbänden zusammen bearbeitet werden sollten. Bei der Durchsicht des jetzt vorgestellten „Zweiten Teilhabeberichtes der Bundesregierung“ ist mir ganz besonders das  Kapitelthema „Gefühl fehlender Gesellschaft“ aufgefallen. Dazu gehört Ausgeschlossen sein, aus den unterschiedlichsten Gründen nicht dazu zu gehören, und das Thema Einsamkeit, generell. Da sollte es uns nicht trösten, dass wir das auf dem Lande in den Dörfern und kleinen Orten vielleicht noch nicht so dramatisch spüren, wie in den Ballungszentren, so der Kreisvorsitzende wörtlich. Wenn wir denn unseren Auftrag als Sozialverband ernst nehmen wollen, müssen im SoVD alle Türen und Fenster weit offen stehen, zum Teilnehmen, zum Mitwirken und zum Wohlfühlen. Und genau da, ist unser Fundament für eine offene Arbeit in der großen SoVD-Familie, wo wir Nachbarn und Mitbewohner sind“, so der Kreisvorsitzende abschließend.

SoVD gelingt neues Veranstaltungsformat

Manfred Hugo überzeugte mit seiner Neujahrsansprache

Der ehemalige Landrat des Landkreises Osnabrück, Manfred Hugo stellte seine Ausführungen zum Neujahrstreffen des Sozialverbands Deutschland, veranstaltet von den Ortsverbänden Bohmte, Herringhausen und Hunteburg in ein übersichtliches Themenraster. Voran stellte er dabei seine enge Verwurzelung mit seiner Heimat, den Menschen in den unterschiedlichsten ehrenamtlichen Aufgaben und seiner festen Grundlage in Familie und Nachbarschaft. Ich würde sehr darum werben so der Referent, wenn wir unsere heimatlichen Fundamente schützen und zum Beispiel zusätzlich mit der Förderung der plattdeutschen Sprache intensiver unterstützen könnten.

Mit einem Zusatz widmete sich der ehemalige Landrat mit einer ganzen Aufzählung von gemeinsamen Projekten zwischen Stadt und Landkreis Osnabrück. Das Verhältnis wird deutlich unterbewertet, so Hugo. Er benannte viele gemeinsam bestehende Aufgabenbereiche, die Verbesserungsmöglichkeiten böten aber unter dem Strich einen fühlbaren Vertrauensrahmen für eine zukünftige Entwicklung geschaffen haben.

In der Wunschliste des Referenten für das Jahr 2018 stand neben der deutlich zu verbessernden Berücksichtigung von Frauen in leitenden Funktionen, der Markt, der Menschen in ihrer Würde beschädigt und überzogen seine „Nützlichkeit“ bewertet. Der Mensch muss von seiner Arbeit leben können. Mich bedrückt es, so Hugo, wenn ich sehe wie viel Arbeitsverhältnisse mit zusätzlichen Sozialleistungen auf ein erträgliches Niveau angehoben werden müssen.

Gespickt mit aktuellen wie auch vergangenen Vorkommnissen, untermauerte er seinen Wunsch eines humaneren Medienumgangs mit Politikern und forderte in diesem Zusammenhang, deutliche Anstrengungen im Bereich der „sozialen Medien“ vorzunehmen. Ich würde mich sehr dafür verwenden, zwischen Politik und Bürger wieder den „gemeinsamen Grundkonsens“ herauszustellen. Dabei, so der Referent, gib es für mich eine klare Trennlinie: Dem Volk aufs Maul zu schauen, bedeutet nicht allen nach dem Maul zu reden, fügte Manfred Hugo wörtlich an.

Im Weiteren stellte er noch einmal eindringlich das segensreiche Wirken ehrenamtlicher Arbeit heraus. Den Menschen Mut zu machen, überzogene Problembereiche für dieses Engagement beiseite zu räumen, muss ein zentraler politischer und gesellschaftlicher Aufgabenbereich sein.

In den Fragen von Integration schickte er seine grundsätzlichen sozialen, juristischen und humanitären Bedingungen voraus. Allerdings setzen diese Grundsätze auch klare Grenzen. Es tut uns allen gut, über die aktuellen Aufgeregtheiten hinaus, dieses Thema von einem „festen Boden“ aus zu betrachten. Seine Richtschnur bleibe unverrückbar die Formel vom Fördern und Fordern. Dabei macht es auch Sinn, sich in der Betrachtung der Lebensverhältnisse und Bedingungen in den Herkunftsländern intensiver zuzuwenden.

Die Veranstalter der SoVD Ortsverbände in Bohmte, zogen ein positives Resümee dieses ersten „Neujahrsfrühstücks“. Monika Berkemeyer, Birgit Wulf und Heiner Lahmann waren nicht nur mit dem Zuspruch aus der Mitgliedschaft überaus zufrieden, stellten zudem auch fest, dass sowohl Interessierte, wie auch Mitglieder, die sonst nicht zu unseren Versammlungen kommen, den Weg zu dieser Veranstaltung gefunden hatten.

SoVD in Bohmte lädt zum Neujahrsfrühstück ein

Ehemaliger Landrat Manfred Hugo am 14. Januar als Gastredner

Beim letzten Zusammentreffen des SoVD Bohmte sind erste Vorhaben für das Jahr 2018 besprochen worden. Einig waren sich die Anwesenden, Abstand von einer Weihnachtsfeier im Jahr 2017 zu nehmen. Dafür plant der SoVD mit den anderen Ortsverbänden am Sonntag, 14. Jan 2018, 10:00 Uhr ein Neujahrsfrühstück in der Gaststätte Zur Post (Bunselmeyer) an der Bremer Str. 2.

Neben dem leiblichen Wohl, wird der ehemalige Landrat Manfred Hugo einige seiner Vorstellungen und Erwartungen zum Jahr 2018 in einer Neujahrsabsprache präsentieren.

Die SoVD Mitglieder erhalten das Frühstück zu einem ermäßigten Preis von 10,- €. Gäste, Interessierte und Bekannte sind herzlich willkommen, müssen allerdings den Frühstückspreis von 15,- € bezahlen.

Anmeldungen nehmen bis zum 10. Januar 2018 die Ortsverbandsvertreter in Bohmte telefonisch entgegen: Monika Berkemeyer (05471/1572) in Herringhausen, Birgit Wulf (05471/4470) in Hunteburg, Heiner Lahmann (05475/824).

„Wir hoffen“, so die SoVD-Vorsitzende von Herringhausen Birgit Wulf, „dass diese neue und offene Form der Veranstaltung bei den Bürgerinnen und Bürgern und natürlich bei unseren Mitgliedern ein besonders großes Interesse findet.“

SoVD-Dialog mit dem Bohmter Bürgermeister

Die Entwicklung der Gemeinde Bohmte stand im Mittelpunkt einer SoVD-Veranstaltung mit Klaus Goedejohann. Gekonnt und kompetent führte der Bürgermeister die Versammlungsteilnehmer mit einem virtuellen Rundgang durch Bohmte und die Gemeindeteile. Dabei kamen mit vielen Fragen auch Hintergründe, Erfolge aber auch Problembereiche der Bohmter Entwicklung ins Gespräch. Schon in ihrer Begrüßung banden Heiner Lahmann und Birgitt Oelgeschläger die Frage nach dem Ausbau eines barrierefreien Bahnhofs in Bohmte ein. Mit der Darstellung vieler Abstimmungen, Zuständigkeiten und letztlich auch entsprechender Finanzierungsfragen stellte Klaus Goedejohann die Arbeiten für das Jahr 2022 in Aussicht.

In seinen Darstellungen wurden weiter alle Bereiche kommunalpolitischer Entwicklung von den ganz jungen bis hin zu den älteren Bürgern-innen vorgestellt. Dass in diesem Zusammenhang auch die wirtschaftliche Entwicklung der Gemeinde eine wichtige Rolle spielt, präsentierte er mit den Erläuterungen einiger Projekte.

Allerdings nahmen auch die „kleinen Sorgen“ Raum in dem SoVD-Dialog ein. Von einer Überquerungshilfe über die Bremer Straße bis hin zu nicht benutzbaren Schließfächern im Hallenbad spannte sich ein breiter und ausgiebig diskutierter Fragenkatalog der Teilnehmerrunde.

In ihrem Schlusswort dankte Birgitt Oelgeschläger Klaus Goedejohann für die ausführlichen Darstellungen und verband das gleichzeitig mit einer Einladung zu einem Neujahrs-Frühstück des SoVD-Ortsverbands Bohmte am 7. Januar 2018.

Der Bohmter SoVD-Dialog

Bürgermeister Klaus Goedejohann im Gespräch

Der SoVD Ortsverband Bohmte hat sich vorgenommen in sein Programm für Mitglieder und Interessierte regelmäßig einen „Dialog-Nachmittag“ anzubieten.

Eröffnen wird diese Veranstaltungsreihe am 20. September, 17 Uhr in der Gaststätte „Zur Post“ (Bremer Straße 2) mit dem Bohmter Bürgermeister Klaus Goedejohann.

Der SoVD will sich über aktuelle und zukünftige Planungen in der Gemeinde informieren lassen. Zudem soll in einem lockeren Gespräch natürlich auch dem Dialog entsprechende Zeit eingeräumt werden, so die Sprecherin der Planungsgruppe Monika Berkemeyer. Die Veranstaltung ist öffentlich, Interessierte sind herzlich willkommen.

SoVD Planungsgruppe Bohmte tagt

Die Planungs- und Vorstandsgruppe des SoVD Ortsverbands Bohmte tagt am Dienstag, 5. September 17:30 in der Gaststätte „Zur Post“ an der Bremer Straße.

Auf der Tagesordnung stehen neben der Ausgestaltung der weiteren OV Arbeit in diesem Jahr Ideen und Programmvorschläge für das erste Halbjahr 2018. Mitglieder und Interessierte können Wünsche und Anregungen bei Monika Berkemeyer (05471/1572) oder Birgitt Oelgeschläger (05471/2082) einreichen.

In diesem Zusammenhang weist die Planungsgruppe schon jetzt auf den „SoVD-Dialog“ mit dem Bohmter Bürgermeister Klaus Godejohann am 20. September in der Gaststätte „Zur Post“ hin.

SoVD Gesprächskreis Bohmte: Thema Suchtprobleme

Der SoVD Nachmittagsgesprächskreis Bohmte will das Thema Sucht zur Diskussion stellen. Alma Latus-Niezen soll Probleme und Umfang des Themas kurz vorstellen. Dann will der SoVD in breiter Runde Hinweise und Anmerkungen dieses Themas erörtern. Die Frage zum Schluss der Sitzung, so die SoVD Frauenbeauftragte Monika Berkemeyer wird sein, ob der SoVD in einer der nächsten Gesprächsrunden vertiefende Informationsangebote vorbereitet oder ob besondere Suchtproblematiken spezielle herausgegriffen werden. Interessierte auch außerhalb einer SoVD-Mitgliedschaft sind herzlich willkommen. Termin des Gesprächskreises ist Freitag 4. August 15 Uhr in der Gaststätte Zur Post in Bohmte. Erforderliche Anmeldungen nimmt Birgitt Oelgeschläger Tel.: 05471 / 2082 entgegen.

SoVD Bohmte lädt zum Nachmittagsgespräch ein

Am Freitag, 7. Juli 2017, 15:00 Uhr wollen SoVD Mitglieder wieder das bisher schon traditionelle durchgeführte Nachmittagsgespräch mit Kaffee und Kuchen  aufgreifen. Ort: Gaststätte Zur Post, Bremer Str. 2. Im Wesentlichen wollen wir uns dort über die Art und Weise unterhalten, wie und mit welchen Themen wir das „Nachmittagsgespräch“ weiterführen. Zusätzlich steht auch unser Kreisvorsitzender Gerd Groskurt auf der Gästeliste.

Damit wir ausreichend Kuchen bestellen können, bitten wir um eine kurze telefonische Anmeldung bei der stellvertretenden Ortsvorsitzenden Monika Berkemeyer (Tel.: 05471 /1572). Interessierte und Bekannte sind herzlich willkommen.

SoVD präsentiert seine 100-jährige Geschichte in Bohmte

Nach kurzer Diskussion im Kreisvorstand des SoVD (Sozialverband Deutschland) stand die grundlegende Entscheidung fest, den 100-jährigen Geburtstag des ehemals als „Reichsbund“ gegründeten SoVD in den Regionen zu präsentieren. Sie dort auszustellen, wo unsere Mitglieder in den Nachbarschaften verwurzelt sind, war für den Kreis-SoVD einhelliger Wunsch. Da wir die niedersachsenweit zur Verfügung stehende Ausstellung natürlich nur für einen fest gelegten Zeitraum bekommen konnten, so der Kreisvorsitzende Gerd Groskurt, mussten wir „gut getaktet und zeitlich begrenzt“ in den Regionen die Ausstellungen planen.

Die Verbandsgeschichte unserer Bundesorganisation ist eng verbunden mit der Geschichte Deutschlands. Als Bund der Kriegsteilnehmer und Kriegsbeschädigten 1917 - schon vor dem Ende des I. Weltkriegs entstanden - hat sich der Reichsbund und später der SoVD mit der Zeit zu einem modernen Sozialverband entwickelt.

Mit großen Bild- und Textelementen wird unsere Geschichte und Tradition mit der Ausstellung eindrucksvoll dargestellt.

Auf ihr Jubiläum möchten die Vertreter der Wittlager Ortsverbände mit der Ausstellung „100 Jahre SoVD. 100 Jahre Solidarität“ hinweisen. Die Ausstellungseröffnung ist am Montag, 17. Juli, 12:00 Uhr im SoVD-Beratungsbüro, Bohmte, Bremer Str.37. Die Öffnungszeiten sind am Eröffnungstag bis 17.00 Uhr. Am 18. und 19. Juli von jeweils 10 – 12.00 Uhr und von 14 – 17.00 Uhr. Interessierte sind herzlich willkommen.

SoVD-Planungsgruppe eröffnet einen Briefkasten

Nach dem ersten Gespräch der Planungsgruppe Bohmte sind sich alle Beteiligten einig gewesen die Mitglieder und Interessierte an Vorschlägen und Ideen für eine zukünftige Arbeit offen zu beteiligen.

Deutlich ist schon in den ersten Gespräch geworden, so Monika Berkemeyer, traditionell gute Angebote, wie zum Beispiel den regelmäßigen Kaffeenachmittag als Gesprächskreis wieder einzuführen. Auch die die regelmäßige Präsentation größerer gesellschaftlicher Themensollen im Verbund mit Nachbarortsverbänden weitergeführt werden. Über Themen, wie werde ich im Alter wohnen oder veränderte Entwicklungen mit dem neuen Pflegegesetz sollten über den SoVD weiterhin zur Diskussion gestellt und beraten werden.

Sorgen bereitet Daniel Cailliez noch die Einbeziehung der Interessen der SoVD Mitglieder im etwas jüngeren Alter. Seine Anregung einen Briefkasten im SoVD Beratungsbüro an der Bremer Str. 37 einzurichten kam die Planungsgruppe sofort nach. Ab sofort werden dort Anregungen, Wünsch oder andere Hinweise in einem „Zettelkasten-Ortsverband Bohmte“ gesammelt und in der nächste Sitzung der Planungsgruppe, am 12. Mai, 17:30 Uhr in der Gaststätte „Zur Post“ in Bohmte beraten. Die Vorschläge können auch per Mail unter der Adresse info-bohmte(at)sovd-osnabruecker-land.de oder per Fax unter der Tel.: 05471/91026 geschickt werden. Interessierte, die in der Planungsgruppe mitwirken möchten, melden sich bitte bei Monika Berkemeyer (05471/1572) an.

Billigdienstleistungsökonomie fällt uns auf die Füße

SoVD Hauptversammlung in Bohmte gründet Planungsgruppe

Mit vielen vorgegebenen Regularien ging die Hauptversammlung des SoVD im Ortsverband Bohmte planmäßig durch die notwendige Tagungsordnung. Mit Birgit Oelgeschläger als Schriftführerin wurde die Funktion neu besetzt. Funktionsinhaberin Monika Berkemeyer wechselte in die Funktion der stellv. Vorsitzenden. Da die Funktion des Schatzmeisters zurzeit über die Mitwirkung von Marianne Zahn (Kreisschatzmeisterin) miterledigt wird, beschloss die Versammlung mit einer „Planungsgruppe“ eine notwendige Sichtung von Kandidatinnen und Kandidaten vorzunehmen. In absehbarer Zeit sollen damit die fehlenden Funktionen ergänzt werden. Zudem soll diese Gruppe auch Veranstaltungsentwürfe und ein Informationssystem für die Mitglieder entwickeln.

In einem kurzen Referat stellte der Kreisvorsitzende eine Aufgabe im Sozialverband Deutschland (SoVD) für den gesellschaftspolitischen Bereich vor. „Es geht darum die Realität im Blick zu behalten und die wirtschaftlichen Gegebenheiten vom Kopf auf die Füße zu stellen“, so der Kreisvorsitzende wörtlich. Die Aufmerksamkeit mit der die über die „Industrie 4.0“ geredet wird, müssen wir dringend für die Perspektiven von Erziehern, Altenpflegern und anderen Dienstleistern einfordern. Weil diesem Wirtschaftssektor der entsprechende Glamour fehlt, wird das nur wenig thematisiert. Allein in diesem Segment werden mehr Menschen eine Beschäftigung finden als in den Bereichen Informations- und Kommunikationstechnologien.

Es geht dabei nicht um die Beschäftigten alleine, sondern auch um unsere Lebensqualität, die unserer Eltern und Kinder. Die Beschäftigten kritisieren seit Jahren schlechte Bezahlung und Personalknappheit. Unser Bruttoinlandsprodukt wird schon seit längerer Zeit wesentlich über den Dienstleistungsarbeitsbereich erwirtschaftet. Es ist dringend notwendig daraus Konsequenzen zu ziehen. Eine Billigdienstleistungsökonomie – mit unzähligen Minijobs - wird unsere Gesellschaft teuer zu stehen kommen und zum Schluss über eine schlechte Alterssicherung bei der Finanzierung durch den Steuerzahler landen. Es wäre ein wirksamer Beitrag gegen die Spaltung der Gesellschaft, eine gute und solide Dienstleistungsbeschäftigung zu schaffen, mit denen die Beschäftigten langfristig ihre Existenz sichern könnten, so der SoVD abschließend.