Gesmold

Vortragsabend zur Organspende am 18.04.2018

Die Chance auf ein zweites Leben; so schilderte Hubert Knicker aus Bad Oeynhausen seine mit 37 Jahren erkannte Herzkrankheit anzunehmen.

Eindrucksvoll und sehr persönlich schilderte Hubert Knicker die Hoffnungen und Ängste aber auch Rückschläge seines Krankheitsverlaufes.

Er zeigte Bilder wie Erwachsene und auch Kleinkinder mit großen und kleineren lebenserhaltenden Geräten eine Hoffnung auf weiteres Leben hatten und haben.

Am 24.07.2010 begann mit der Herztransplantation sein zweites Leben. Er möchte heute, den Menschen Mut machen über eine Organspende nachzudenken.

Leider haben diesen eindrucksvollen Vortrag viele SoVD–Mitglieder aber auch Mitbürger nicht mitbekommen.

Von persönlichen Situationen abgesehen, muss das Thema „Organtransplantation“ auf Verbandsebene als auch in der Allgemeinheit mit mehr Klarheit und Transparenz in die Öffentlichkeit getragen werden.

Bewusstsein für das eigene Leben, aber auch das Leben des Mitmenschen sollte stärker in den Vordergrund rücken.

Jahreshauptversammlung mit Vorstandswahlen des SoVD-Gesmold

Die Bewährungsprobe der letzten zwei Jahre  hat der alte Vorstand bestanden. Er wurde in allen Vorstandspositionen bestätigt und wiedergewählt.

H.W. Jungholt begrüßte die Versammlungsteilnehmer sowie Marianne Stönner als Vertreterin des SoVD-Kreisvorstandes Osnabrück-Land.

Nach einem guten Frühstück wurden die Jubilare des SoVD-Ortsverbandes Gesmold geehrt. In diesem Jahr hatte der Ortsverband 16 Jubilare zum 10jährigen und einen Jubilar der 40Jahre dem SoVD-Ortsverband Gesmold angehört zu ehren. Leider waren einige Mitglieder erkrankt, es konnte nur ein kleiner Kreis auf der Versammlung geehrt werden.

In seinem  Vorstandsbericht hob der Vorsitzende hervor, das die Mitgliederzahl des Ortsverbandes von 120 auf 135 angestiegen ist.

Ein Dank nochmal  an einem Gesmolder Mitglied für die Erstellung der Rollstuhlrampe am Meller SoVD-Büro.

Eine positive Rückmeldung hat es über die Informationsveranstaltung „Einbruch und Diebstahl“ im letztenJahr gegeben.

Demnächst startet auch eine Umfrage: Was erwarte ich vom SoVD? Wir hoffen das sich vile Mitglieder beteiligen.

Der Vorsitzende verwies auf den 18.04.2018 wo im Pfarrheim zum Thema Organspende ein Vortrag eines Organempfängers stattfindet. Der Ortsverband hat hierzu alle Gesmolder Vereine informiert.

Marianne Stönner gab einen Bericht vom Kreisverband Osnabrück-Land. Im SoVD-Kreisverband Osnabrück-Land sind 51 Ortsverbände aktiv mit z.Zt. 8633 Mitgliedern. Besonders hervorgehoben sei, dass der SoVD ein Pflegetagebuch erstellt hat in der in Verständlicher Sprache den Angehörigen die MDK-Einstufungen erklärt wird. Eine SoVD-Broschüre über die Durchführung von Straßen und/oder Nachbarschaftsfesten im Landkreis ist in Arbeit, es wird von der Planung bis zur Entsorgung aufgeführt was erledigt werden sollte bzw. muss. Der Kreisverband ist mit dem Meller Oberbürgermeister im Gespräch.

Es kann jeden treffen – Organversagen

Organe sind Funktionsträger unseres Körpers. Fallen Organe aus, ist unser Leben in Gefahr!

Jeder kann in eine Situation geraten, in der dringend eine Organspende benötigt wird.

Die Frage ist:

  • Wer darf Leben?
  • Wer darf wie Leben?

Ob jung ab 16 Jahre oder alt:

  • jeder kann plötzlich zum Organempfänger  werden!
  • jeder kann auch zum Lebensretter werden!

Jeder kann Leben retten!

Der SoVD Gesmold lädt ein: Organspende aus Sicht eines Herztransplantierten

Mittwoch: 18.04.2018, 18:30 Uhr
Im Pfarrheim Freienhagen 6, 49326 Melle Gesmold

Hubert Knicker aus Bad Oeynhausen gibt Einblicke in sein „ zweites Leben“ und zeigt auf, wie wichtig Organspenden sind.

Einbruch/Diebstahl

Zu dieser  Infoveranstaltung des SoVD-Ortsverband Gesmold hatten sich Mitglieder und Interessierte im Pfarrheim in Gesmold am 17.10.2017 um 18:00 Uhr eingefunden.

Frau Fangmeier von der Polizei Melle stellte dar, wie Einbrecher vorgehen und welches Eigentum gestohlen wird.

Die Statistik der Wohnungseinbrüche der letzten Jahre zeigt auf, dass 1993 ein Anstieg zu verzeichnen war, danach flachten die Einbrüche wieder ab.

Nach 2015 stieg die Zahl der Einbrüche wieder an, jetzt flachen sie wieder ab.

Gestohlen werden leicht zu verstauende Gegenstände die in Rucksäcken oder Kleidungsstücken schnell zu transportieren sind, wie Schmuck, Geld, wertvolle Klein- und  Elektronikteile.

Was muss getan werden um Einbrüche zu verhindern:

  • Nachbarschaftshilfe
  • Technische Sicherheit
  • Schutz des Grundstückes, Wohnung
  • Schutz von Wertsachen
  • Verhaltensregeln
  • Staatliche Hilfen

Nachbarn achten bei Abwesenheit auf Auffälligkeiten auf dem Grundstück oder am   Hauseingang.

Haustüren, Kellereingänge, Fenstern, Terrassentüren, Rollläden nach Widerstandsklasse RC 2 oder entsprechenden gültigen DIN-Normen sichern.

Fenster und Türen nicht mit hoch wachsenden Büschen oder Bäumen die die    Einsicht versperren zuwachsen lassen.

Keine Einstiegshilfen, wie Leitern, Tonnen oder Gartenmöbel außerhalb des Hauses oder Wohnung stehen lassen.

Alarmanlagen und  oder  Außenbeleuchtung installieren.

Wertsachen mit Fotos und Wert dokumentieren.

Verhaltensregeln:

  • Haustüre abschließen
  • Fenster, Balkon oder Terrassentüren schließen
  • niemals Schlüssel draußen verstecken
  • bei Schlüsselverlust , Schließzylinder austauschen
  • auf Fremde in der Umgebung achten
  • Nachbarn bei Abwesenheit vorher informieren

Für Einbruchsicherungen werden staatliche Fördergelder bewilligt.

Die nachfolgende Diskussion und die noch bestehenden Fragen zeigten, das Thema war den Anwesenden  wichtig es wurden neue und hilfreiche  Informationen vermittelt.

Einbruch und Diebstahl - Infoveranstaltung SoVD Gesmold

Die Jahreszeit mit langen dunklen Tagen kommt. Wie können wir uns vor Einbruch und Diebstahl schützen?

Frau Fangmeyer vom Polizeikommissariat Melle wird zu diesem Thema wertvolle Tipps geben und  Fragen beantworten.

Dienstag: 17.10.2017 um 18.00 Uhr im Pfarrheim
Freienhagen 6, 49326 Melle-Gesmold

Alle Mitglieder und Interessierte sind herzlich eingeladen!

Zum Überleben gehört ein „Markenkern“

SoVD Ortsverband Gesmold feiert 70-jährigen Geburtstag

Auf der 70-jährigen Geburtstagsfeier des SoVD stellte der Ortsverbandsvorsitzende Hans-Werner Jungholt das große Spektrum der Verbandsarbeit des Sozialverbands Deutschland (SoVD) aus den vergangenen Jahren vor. In einem Grußwort dankte der Gesmolder Ortsbürgermeister Michael Weßler dem SoVD Ortsverband für seinen Einsatz. Das Engagement für Teilhabe und Gerechtigkeit braucht weiter intensive Unterstützung. Diese Arbeit hilft uns allen und bleibt weiterhin notwendig, würdigte Michael Weßler die SoVD-Arbeit.

Der Kreisvorsitzende Gerd Groskurt spannte in seinem Festvortrag den Geschichtsbogen noch ein bisschen weiter. Kein Verband wird, wie wir jetzt auf Bundesebene, 100 Jahre alt, wenn er keinen Markenkern hat. Wir alle stehen in einer Tradition, die 1917, noch im ersten Weltkrieg, von Menschen begründet worden ist. Geschundene, verwundete und Familienangehörige von gefallenen Soldaten haben im Mai 1917 diesen Verband – damals unter dem Namen Reichsbund – gegründet. In den turbulenten Zeiten der Nazi-Zeit, kurz vor der Übernahme selbstaufgelöst, standen 1946 auch hier wieder Menschen bereit,  diesen Verband als Anlaufpunkt für Hilfe, Unterstützung und ein Vereinsleben zu entwickeln.

„Eine Säule und unser Markenkern ist das Eintreten für eine soziale und gerechte Gesellschaft, sei es mit Hinweisen auf politische Ungerechtigkeiten, sei es mit Vorschlägen bei Gesetzesvorhaben. Unsere zweite Säule ist die Beratung und Unterstützung von Menschen, die uns mit der Wahrnehmung ihren Anliegen bei Behörden, Verbänden und Institutionen beauftragen. Dem damals wie heute Nachdruck zu verschaffen bringt vielfach Menschen in eine Position überhaupt auf Augenhöhe verhandeln zu können. Und nicht zuletzt mit unserem Angebot am Wohnort einen Verein mit nachbarschaftlichem Leben zu haben, als dritte Säule, ist unser Angebot unschlagbar“, so der Kreisvorsitzende wörtlich.

Trotzdem, so der SoVD-Vorsitzende zum Abschluss seiner Bemerkungen, werden wir uns neuen Anforderungen und Bedingungen offen stellen müssen. Wir sind mit 9.000 Mitgliedern in der Region ein starker Verein, aber allein Stärke sichert nicht das Überleben, wie unzählige Beispiele gesellschaftlicher Bewegungen zeigen. Wichtig ist jetzt, dass wir eine Öffnung zu Projektgruppen neben unserer Ortsverbandsarbeit, mit unseren Funktionären und Mitgliedern hinkriegen. Damit sollten wir auch in Gesmold  eine positive Entwicklung der nächsten 70 Jahre einleiten.