Gesmold

Einbruch/Diebstahl

Zu dieser  Infoveranstaltung des SoVD-Ortsverband Gesmold hatten sich Mitglieder und Interessierte im Pfarrheim in Gesmold am 17.10.2017 um 18:00 Uhr eingefunden.

Frau Fangmeier von der Polizei Melle stellte dar, wie Einbrecher vorgehen und welches Eigentum gestohlen wird.

Die Statistik der Wohnungseinbrüche der letzten Jahre zeigt auf, dass 1993 ein Anstieg zu verzeichnen war, danach flachten die Einbrüche wieder ab.

Nach 2015 stieg die Zahl der Einbrüche wieder an, jetzt flachen sie wieder ab.

Gestohlen werden leicht zu verstauende Gegenstände die in Rucksäcken oder Kleidungsstücken schnell zu transportieren sind, wie Schmuck, Geld, wertvolle Klein- und  Elektronikteile.

Was muss getan werden um Einbrüche zu verhindern:

  • Nachbarschaftshilfe
  • Technische Sicherheit
  • Schutz des Grundstückes, Wohnung
  • Schutz von Wertsachen
  • Verhaltensregeln
  • Staatliche Hilfen

Nachbarn achten bei Abwesenheit auf Auffälligkeiten auf dem Grundstück oder am   Hauseingang.

Haustüren, Kellereingänge, Fenstern, Terrassentüren, Rollläden nach Widerstandsklasse RC 2 oder entsprechenden gültigen DIN-Normen sichern.

Fenster und Türen nicht mit hoch wachsenden Büschen oder Bäumen die die    Einsicht versperren zuwachsen lassen.

Keine Einstiegshilfen, wie Leitern, Tonnen oder Gartenmöbel außerhalb des Hauses oder Wohnung stehen lassen.

Alarmanlagen und  oder  Außenbeleuchtung installieren.

Wertsachen mit Fotos und Wert dokumentieren.

Verhaltensregeln:

  • Haustüre abschließen
  • Fenster, Balkon oder Terrassentüren schließen
  • niemals Schlüssel draußen verstecken
  • bei Schlüsselverlust , Schließzylinder austauschen
  • auf Fremde in der Umgebung achten
  • Nachbarn bei Abwesenheit vorher informieren

Für Einbruchsicherungen werden staatliche Fördergelder bewilligt.

Die nachfolgende Diskussion und die noch bestehenden Fragen zeigten, das Thema war den Anwesenden  wichtig es wurden neue und hilfreiche  Informationen vermittelt.

Einbruch und Diebstahl - Infoveranstaltung SoVD Gesmold

Die Jahreszeit mit langen dunklen Tagen kommt. Wie können wir uns vor Einbruch und Diebstahl schützen?

Frau Fangmeyer vom Polizeikommissariat Melle wird zu diesem Thema wertvolle Tipps geben und  Fragen beantworten.

Dienstag: 17.10.2017 um 18.00 Uhr im Pfarrheim
Freienhagen 6, 49326 Melle-Gesmold

Alle Mitglieder und Interessierte sind herzlich eingeladen!

Zum Überleben gehört ein „Markenkern“

SoVD Ortsverband Gesmold feiert 70-jährigen Geburtstag

Auf der 70-jährigen Geburtstagsfeier des SoVD stellte der Ortsverbandsvorsitzende Hans-Werner Jungholt das große Spektrum der Verbandsarbeit des Sozialverbands Deutschland (SoVD) aus den vergangenen Jahren vor. In einem Grußwort dankte der Gesmolder Ortsbürgermeister Michael Weßler dem SoVD Ortsverband für seinen Einsatz. Das Engagement für Teilhabe und Gerechtigkeit braucht weiter intensive Unterstützung. Diese Arbeit hilft uns allen und bleibt weiterhin notwendig, würdigte Michael Weßler die SoVD-Arbeit.

Der Kreisvorsitzende Gerd Groskurt spannte in seinem Festvortrag den Geschichtsbogen noch ein bisschen weiter. Kein Verband wird, wie wir jetzt auf Bundesebene, 100 Jahre alt, wenn er keinen Markenkern hat. Wir alle stehen in einer Tradition, die 1917, noch im ersten Weltkrieg, von Menschen begründet worden ist. Geschundene, verwundete und Familienangehörige von gefallenen Soldaten haben im Mai 1917 diesen Verband – damals unter dem Namen Reichsbund – gegründet. In den turbulenten Zeiten der Nazi-Zeit, kurz vor der Übernahme selbstaufgelöst, standen 1946 auch hier wieder Menschen bereit,  diesen Verband als Anlaufpunkt für Hilfe, Unterstützung und ein Vereinsleben zu entwickeln.

„Eine Säule und unser Markenkern ist das Eintreten für eine soziale und gerechte Gesellschaft, sei es mit Hinweisen auf politische Ungerechtigkeiten, sei es mit Vorschlägen bei Gesetzesvorhaben. Unsere zweite Säule ist die Beratung und Unterstützung von Menschen, die uns mit der Wahrnehmung ihren Anliegen bei Behörden, Verbänden und Institutionen beauftragen. Dem damals wie heute Nachdruck zu verschaffen bringt vielfach Menschen in eine Position überhaupt auf Augenhöhe verhandeln zu können. Und nicht zuletzt mit unserem Angebot am Wohnort einen Verein mit nachbarschaftlichem Leben zu haben, als dritte Säule, ist unser Angebot unschlagbar“, so der Kreisvorsitzende wörtlich.

Trotzdem, so der SoVD-Vorsitzende zum Abschluss seiner Bemerkungen, werden wir uns neuen Anforderungen und Bedingungen offen stellen müssen. Wir sind mit 9.000 Mitgliedern in der Region ein starker Verein, aber allein Stärke sichert nicht das Überleben, wie unzählige Beispiele gesellschaftlicher Bewegungen zeigen. Wichtig ist jetzt, dass wir eine Öffnung zu Projektgruppen neben unserer Ortsverbandsarbeit, mit unseren Funktionären und Mitgliedern hinkriegen. Damit sollten wir auch in Gesmold  eine positive Entwicklung der nächsten 70 Jahre einleiten.