Melle-Buer

Mitgliederumfrage im SoVD Melle

Marianne Stönner: Das Mitglied darf kein unbekanntes Wesen sein

Mit der nächsten Mitgliederpost des SoVD im Stadtbereich Melle werden die Mitglieder diesmal auch eine Umfrage bekommen. Das haben die Vertreter der SoVD Vorstände auf ihrem letzten Treffen beschlossen. Wie in vielen Vereinen sind einige Mitglieder regelmäßige und interessierte Besucher in unseren Veranstaltungen. Darauf hat sich auch ein großer Teil unseres Veranstaltungsangebots ausgerichtet argumentierte die Arbeitsgemeinschaftsvorsitzende Marianne Stönner.

Zusätzlich kommen aber auch immer wieder Hinweise und spezielle Wünsche bei uns an. Oft ist es dann ein Problem einzuschätzen, ob sich noch weitere Mitglieder für dieses Thema interessieren. Möglicherweise könnte es auch sinnvoll werden, wenn sich bei besonderen Wünschen mehrere Ortsverbände im Stadtbereich zu einem speziellen Thema zusammenfinden.

In der Diskussion der SoVD-Vertreter wurde an einigen Beispielen deutlich, dass Annahmen und Vermutungen nicht wirklich weiterhelfen. Vor diesem Hintergrund beschlossen die Ortsvereinsvertreter in den Meller Ortsverbänden diese Abfrage der nächsten Post beizulegen. Den Satz: „unser Mitglied, ein unbekanntes Wesen“, darf es so nicht mehr geben.

Viele Mitglieder kommen über die Sozial-Beratung in unseren Verband, da geht es um persönliche Unterstützung und konkrete Hilfen. Die Mitgliedschaft im Sozialverband Deutschland (SoVD) und dessen Aufgaben und Angebote werden da nicht tiefgehender diskutiert. Es ist an der Zeit, so die Büromitarbeiterin Barbara Filip, da eine Brücke zu bauen.

Natürlich können sich auch Interessierte melden, neben der Umfrage schicken wir unsere Einladungen gerne zu oder binden sie in Projektgruppenkarteien, in Aktionsrundschreiben oder die Versendung von Informationsmaterial über eine E-Mail-Adresse gerne ein. Anforderung: Beratungszentrum Melle 05422 – 5462 / Mail: info-melle(at)sovd-osnabruecker-land.de .

Die Mitgliederumfrage ald pdf-Datei

Zum Überleben gehört ein „Markenkern“

SoVD Ortsverbände in Melle präsentieren „100 Jahre“ in der Beratungsstelle

Auf der Ausstellungseröffnung begann Marianne Stönner mit dem breiten Spektrum der Verbandsarbeit des Sozialverbands Deutschland (SoVD) aus den vergangenen Jahren. Besondern stellte sie die Entwicklung im Beratungsbereich des SoVD heraus. Die stellvertretende Meller Bürgermeisterin Annegret Mielke überbrachte die Glückwünsche der Stadt Melle und bezeichnete den SoVD mit seiner vielfältigen „ehrenamtlichen Arbeit als eine Schatzkiste von nachbarschaftlicher Nähe“ in unserer Stadt. Ging aber in diesem Zusammenhang auch auf den gesellschaftlichen Auftrag des SoVD ein.

Der SoVD-Kreisvorsitzende Gerd Groskurt stelle seinen Beitrag unter das Motto: Tradition heißt nicht Asche aufbewahren, sondern ein Feuer am Leben zu erhalten. Kein Verband oder Verein wird, wie wir jetzt auf Bundesebene, 100 Jahre alt, wenn er keinen Markenkern hat. Wir alle stehen in einer Tradition, die 1917, noch im ersten Weltkrieg, von Menschen begründet worden ist. Geschundene, verwundete und Familienangehörige von gefallenen Soldaten haben im Mai 1917 diesen Verband – damals unter dem Namen Reichsbund – gegründet. In den turbulenten Zeiten der Nazi-Zeit, kurz vor der Übernahme selbstaufgelöst, standen 1946 wieder Menschen bereit, auch hier in Melle, diesen Verband als Anlaufpunkt für Hilfe, Unterstützung und ein Vereinsleben zu entwickeln.

„Eine Säule und unser Markenkern ist das Eintreten für eine soziale und gerechte Gesellschaft, sei es mit Hinweisen auf politische Ungerechtigkeiten, sei es mit Vorschlägen bei Gesetzesvorhaben. Unsere zweite Säule ist die Beratung und Unterstützung von Menschen, die uns mit der Wahrnehmung ihren Anliegen bei Behörden, Verbänden und Institutionen beauftragen. Und nicht zuletzt mit unserem Angebot am Wohnort einen Verein mit nachbarschaftlichem Leben zu haben, als dritte Säule, ist unser Angebot unschlagbar“, so der Kreisvorsitzende wörtlich.

Trotzdem, so der SoVD-Vorsitzende zum Abschluss seiner Bemerkungen, werden wir uns neuen Anforderungen und Bedingungen offen stellen müssen. Wir sind mit 9.000 Mitgliedern in der Region ein starker Verein, aber allein Stärke sichert nicht das Überleben, wie unzählige Beispiele gesellschaftlicher Bewegungen zeigen. Wichtig ist jetzt, dass wir eine Öffnung zu Projektgruppen neben unserer Ortsverbandsarbeit, mit unseren Funktionären und Mitgliedern hinkriegen. Damit sollten wir auch in Melle eine positive Entwicklung der nächsten einleiten.

SoVD präsentiert seine 100-jährige Geschichte „vor Ort“ in Melle

Nach kurzer Diskussion im Kreisvorstand des SoVD (Sozialverband Deutschland) stand die grundlegende Entscheidung fest, den 100-jährigen Geburtstag des ehemals als „Reichsbund“ gegründeten SoVD in den Regionen zu präsentieren. Sie dort auszustellen, wo unsere Mitglieder in den Nachbarschaften verwurzelt sind, war für den Kreis-SoVD einhelliger Wunsch. Da wir die niedersachsenweit zur Verfügung stehende Ausstellung natürlich nur für einen fest gelegten Zeitraum bekommen konnten, so der Kreisvorsitzende Gerd Groskurt, mussten wir „gut getaktet und zeitlich begrenzt“ in den Regionen die Ausstellungen planen. Der Reichsbund / SoVD in der Region Osnabrück wurde als Kreisverband in den früheren alten Landkreisen erst im Jahr 1919 gegründet, darauf werden wir im Jahr 2019 zurückkommen.

Die Verbandsgeschichte unserer Bundesorganisation ist eng verbunden mit der Geschichte Deutschlands. Als Bund der Kriegsteilnehmer und Kriegsbeschädigten 1917 - schon vor dem Ende des I. Weltkriegs entstanden - hat sich der SoVD mit der Zeit zu einem modernen Sozialverband entwickelt. Mit großen Bild- und Textelementen wird unsere Geschichte und Tradition mit der Ausstellung eindrucksvoll dargestellt.

Geplanter Ablauf der Ausstellungseröffnung:

Symbolisch wollen die Ortsverbandsvorsitzenden aus dem Bereich Melle ein „weißes Band“ durchschneiden und damit den Weg, seine notwendigen Anpassungen und Veränderungen, dokumentieren.

1.   Eröffnung und Begrüßung durch eine/n Ortsvorsitzende/n
2.   Grußwort der stellv. Bürgermeisterin Annegret Mielke
3.   Worte des SoVD Kreisvorsitzenden Gerd Groskurt
4.   Symbolisches Durchschneiden eines Sperrbandes

95 Lebensjahre auf dem Buckel, davon 70Jahre im SoVD

Heinrich Aufdemkampe wird im Ortsverband Melle für seine Treue geehrt

Heinrich Aufdemkampe war einer der Männer der ersten Stunde beim damaligen Reichsbund in Melle, sein Eintritt ist auf den 8. Sept. 1946 datiert. Eine Verwundung im II. Weltkrieg, lange Zeiten in verschiedenen Lazaretten und Reha-Maßnahmen führten zur Entlassung aus der Wehrmacht schon im Oktober 1943.

Aber seine Sache ist es nicht, den „Kopf in den Sand“ zu stecken. Anpacken, mitmischen und aktiv sein, ist seine Devise. Seit nunmehr 56 Jahren ist er glücklich verheiratet mit „seiner“ Helene.

Einen Schatz an Wissen, Zusammenhängen und Anekdoten aus dem Meller Gemeindeleben präsentierte er dem Meller Ortsverbandsvorsitzenden Werner Lindemann und dem SoVD-Kreisvorsitzenden Gerd Groskurt.

Den Besuch schoss ein handgemachtes Potpourri auf dem Knopf-Akkordeon ab, bei dem mitsingen Pflicht war. Und das Abschiedslied „Auf Wiedersehn“ empfanden beide Vorsitzende als Aufforderung noch einmal bei Helene und Heinrich vorbeizuschauen. „Interessanten Stoff“ für Geschichten und Erzählungen würde es für einen gut ausgefüllten Nachmittag  sicher noch geben, waren sich der Ortsverbands- und der Kreisvorsitzende einig.

„Soziales Netz“ ist Grundlage guter Nachbarschaft

SoVD-Ortsverbände im Bereich der Stadt Melle machen ihre Schwerpunkte zur Kommunalwahl deutlich

Mit einem symbolischen „Sozialen Netz“ weisen die Ortsverbände des Sozialverbands Deutschland (SoVD) auf Ihre Scherpunkte zur Kommunalwahl am 11. September dieses Jahres hin. Wir wollen, dass in unserer Nachbarschaft Kommunen offen und solidarisch sind. Unsere Stadt soll ein Ort sein, der alle Menschen gesellschaftlich einbindet und zusammenführt. Der neue Entwicklungen und Perspektiven eröffnet aber auch Hilfen, Geborgenheit und Teilhabe organisiert.

Als gesellschaftspolitischer aber überparteilicher Verband fühlen wir uns einer solidarischen Gesellschaft verpflichtet. Das ist seit unserer Gründung 1917 -als Reichsbund- unser „Markenkern“. Daraus ergeben sich aus unserer Sicht wichtige vor Ort zu lösende Aufgaben. In einer immer internationaler und globaler werdenden Welt kommt der örtlichen „Vernetzung“ in verlässlichen und überschaubaren Strukturen immer größere Bedeutung zu, so der SoVD bei der Aktion.

In diesen Tagen werden sich die Kandidatinnen und Kandidaten aller politischen Strömungen für die Städte und Gemeinden öffentlich präsentieren. Das sehen wir mit Hochachtung und viel Anerkennung, so der SoVD-Kreisvorsitzende Gerd Groskurt. Besorgniserregend ist die immer geringer werdende Wahlbeteiligung, gerade wenn es um die Dinge vor unserer Haustür geht. Denn ein Gemeinwesen für das sich kaum noch jemand interessiert verliert nach und nach auch seinen inneren Zusammenhalt. Es wird in letzter Zeit viel über direkte Mitwirkungsmöglichkeiten gesprochen. Die simpelste Form der Mitwirkung, der Bürgerbeteiligung also, ist es, von seinem Wahlrecht am 11. September Gebrauch zu machen. Wir würden uns eine faire Auseinandersetzung, viele interessante Vorschläge und spannende Auseinandersetzungen in der Sache wünschen.

Eine Aktion die die Vertreter der Meller Ortsverbände selber, mit viel Spaß und großem öffentlichem Interesse am Rande des Meller Wochenmarktes präsentierten.

Unsere Beratung bringt die Menschen auf „Augenhöhe“

SoVD  Melle-Buer: 70 Jahre und kein bisschen leise

Eine starke Gemeinschaft, so der Bueraner Ortsverbandsvorsitzende Peter Gromm und der Kreisvorsitzende Gerd Groskurt in ihren Reden übereinstimmend, die mit rund 9.000 Mitgliedern in Stadt und Landkreis Osnabrück auch in der „Nachbarschaft in Buer eine echte Gemeinschaft mit interessanten Vereinsleben anbietet. Als Reichsbund 1917 gegründet haben wir eine stolze und vorzeigbare Tradition, die allerdings immer wieder auf Anforderungen und ein verändertes Lebensumfeld abgestimmt werden muss, so der Kreisvorsitzende der Region Stadt und Kreis Osnabrück.

Eine weitere wichtige Säule unserer Arbeit ist die Beratung in unserem Meller SoVD-Beratungsbüro, an der Hermann Unbefunde Str. 2. Beratung ist ein vertrauliches Geschäft und braucht ein hohes Maß an Lebenserfahrung und mitmenschlicher Qualifikation. Wenn persönliche Dinge wie schwere Krankheiten, Behinderung, Trauerfälle in der Familie, Pflegebedürftigkeit etc. auf den Tisch kommen, bedarf es nicht nur kompetenter Qualifikation, sondern auch viel menschlichem Einfühlungsvermögen. „Wir bringen damit die Menschen auf Augenhöhe, zu Behörden und Institutionen, so der Kreisvorsitzende wörtlich. Die Inanspruchnahme unserer Beratung ist in der letzten Zeit merklich gestiegen und als kompetente Informationsstelle anerkannt, fügte die AG-Vorsitzende für den gesamten Bereich der Stadt Melle, Marianne Stönner aufgrund persönlichen Erfahrungen und Gesprächen zusätzlich an.

Aus diesen Gesprächen bekommen wir viele Anregungen die Schwerpunkte unserer Projekte im Kreisvorstand werden, stellte der Kreisvorsitzende in seiner Festrede heraus. Über die Arbeit in den Ortsverbänden, die unser Fundament sind und bleiben, entwickeln sich Aufgabenbereiche die wir in Projektgruppen für Mitglieder und Interessierte öffnen wollen. Interessierte können sich über unsere Internet-Seite: www.sovd-osnabruecker-land.de einen umfassenden Einblick verschaffen, schloss der Kreisvorsitzende seine mit viel Beifall bedachten Ausführungen.

In einigen vorgetragenen Grußworten zum 70-jährigen Geburtstag des SoVD in Buer trugen neben dem Bueraner Ortsbürgermeister auch Vertreter weiterer Vereine und Parteien die Glückwünsche zum Verbandsgeburtstag vor.

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Bei uns zu Hause wird gewählt!

SoVD macht mit einem 5 Meter langem „sozialen Netz“ auf Kommunalwahlthemen aufmerksam

Wir wollen im Bereich Melle ein symbolisches „soziales Netz“ von ca. 5 Meter Länge spannen. In diesem Netz werden wir mit großen Themenschildern auf weitere für uns wichtige Eckpunkte zur Kommunalwahl aufmerksam machen.

Mittwoch, 24 Aug. 2016, 10:30 Uhr
Melle-Mitte, Markt (Am Rand des Wochenmarktes)

 Wir laden zu dieser Aktion alle SoVD Ortsverbände und Interessierte im Bereich Melle herzlich ein.

Am 11. September 2016 werden in den Städten, Gemeinden und Landkreisen wichtige Weichen für unsere Zukunft gestellt. Menschen aus unserer Umgebung bewerben sich für ein Mandat als Stadt- oder Gemeindevertreter oder als Mitglied des Kreistages.

Der Sozialverband Deutschland (SoVD) –als gesellschaftspolitischer aber überparteilicher Verband fühlt sich der offenen und solidarischen Gesellschaft verpflichtet. Unser „Markenkern“ ist eine soziale und gerechte Gesellschaft.

Wir wollen, dass in unserer Nachbarschaft Kommunen offen und solidarisch sind. Unsere Heimat soll ein Ort sein, der alle Menschen gesellschaftlich einbindet und zusammenführt. Der neue Entwicklungen und Perspektiven eröffnet aber auch Hilfen, Geborgenheit und Teilhabe organisiert.

Wir tragen als SoVD mit 55 Ortsverbänden und 9.000 Mitgliedern unseren ehrenamtlichen Teil zu einem guten nachbarschaftlichen Klima in allen Kommunen in der ganzen Region Osnabrück bei.

Wir beraten viele Menschen in Problem- und Notsituationen. Wir helfen vielen ihr Recht durchzusetzen oder ihre Situation zu verbessern.

Wir mischen uns auf allen politischen Ebenen in Gesetzgebungsverfahren und in gesellschaftspolitische Fragen mit Hinweisen, Vorschlägen und Mitwirkung bis zur Kommune für die Interessen unserer Mitglieder ein.

Vor diesem Hintergrund haben wir vier Bausteine als Orientierungsmaßstab in einem Flugblatt zur Verteilung formuliert.

Gerd Groskurt
SoVD-Kreisvorsitzender

SoVD-Sprechstunde am 23. August

Der Sozialverband Deutschland (SoVD) will in unregelmäßigen Abständen Sprechstunden in den Räumen des Beratungsbüros in Melle, an der Hermann-Unbefunde-Str. 2, durchführen. Erster Termin ist Dienstag, 23. Aug. 2016 von 16 bis 18:00 Uhr.

Dabei geht es nicht um ein Beratungsangebot zu unseren Kernthemen: Rente, Pflege, Gesundheit, Hartz IV, oder Behinderung, dass zu unseren normalen Geschäftszeiten mit unseren Mitarbeitern vereinbart werden kann, so der Kreisvorsitzende Gerd Groskurt.

Diese Sprechstunde mit dem Kreisvorsitzenden und der AG-Sprecherin des Meller Bereiches, Marianne Stönner soll gesellschaftspolitischen Anregungen und Hinweisen vorbehalten sein. Zudem, so der SoVD Kreisvorstand, ist hier an ein Beratungs- und Informationsangebot für unsere Mitglieder gedacht. Da können sowohl Fragen zur Verbandsarbeit und natürlich auch Informationsgespräche von Mitgliedern oder Interessierten über Mitwirkungsmöglichkeiten in den Arbeitskreisen, Projektgruppen oder Ortsverbänden angesprochen werden.