Westerberg

Formularunwesen bleibt ein Merkposten

Sozialverband Deutschland (SoVD) dankt Ingrid Junker

Trotz der widrigen Wetterverhältnisse fanden sich gut gelaunte und interessierte Mitglieder des Sozialverbandes Westerberg zu einem Treffen zusammen. Der Kreisvorsitzende Gerd Groskurt dankte Ingrid Junker für die spannenden Beiträge unter dem Motto „Der SoVD kämpft gegen das Formularunwesen“. Über mehrere Monate hatte Ingrid Junker über Gebrauchsanweisungen die nur verwirren, Fragebögen, Beipackzettel und Gebrauchsanweisungen, die restlos überfordern auf der Internet-Seite des SoVD Osnabrücker-Land berichtet. Die von Experten erdachten Texte und Anleitungen seien etwas für Leute aus ihrer Welt, nicht aber für den Normalverbraucher kritisierte der SoVD Kreisvorsitzende Gerd Groskurt. weiter. Da würden reihenweise Abkürzungen verwendet, die nicht erklärt werden, es wird auf Gesetze und Verordnungen hingewiesen, die nur eingeweihte kennen. Ich hoffe, wir können mit einer neuen Auflage diese Aktion wieder aufnehmen.

Entsprechendes Material oder entsprechende Hinweise. Informationen nehmen die SoVD-Beratungsstellen entgegen. Wir wollen, dass die Zukunft menschengerecht wird und nicht die Menschen zukunftsgerecht werden müssen, fasst der SoVD die Aktion in einem Satz zusammen. Wie Firmen, Behörden und Organisationen mit der Frage, Produkte in leichter Sprache zuformulieren ist noch einmal ein völlig neues Kapitel, so der SoVD in einer Mitteilung.

Unsere Tür ist weit offen

Hauptversammlung des SoVD-Osnabrück-Westerberg

Der Ortsverband Westerberg hat einen soliden Kurs eingeschlagen, so die Vorsitzende Ingrid Junker in ihrem Bericht über die Arbeit des letzten Jahres. Das bestätigte sich auch in dem Vortrag der Schatzmeisterin Leonore Volkmar (Bild links), die einen sparsamen Umgang mit den Finanzen des Ortsverbandes im Sozialverband Deutschland (SoVD) präsentieren konnte.

Der Kreisvorsitzende Gerd Groskurt griff in einem Kurzvortrag den Satz der Vorsitzenden auf und erinnerte in diesem Zusammenhang sinngemäß an einen Satz des französischen Schriftstellers Saint-Exupéry: „Wenn du ein Schiff bauen willst, erzähl den Leuten nicht wo sie Holz holen können oder wie das Teer für die Fugen hergestellt wird, sondern erzähl ihnen von den wunderbaren Sonnenuntergängen dem atemberaubenden Sternenhimmel und der endlosen Weite auf dem Meer.

Wenn ich Menschen frage was ihnen wichtig ist, bekomme ich drei Hinweise: Gesundheit, finanzielles Auskommen und gesellschaftliche Kontakte. „Allerdings erlebe ich auch, so der Vorsitzende wörtlich, „dass die Kluft zwischen Einsicht, Befürchtungen und dem konkret-notwendigen Veränderungen oft sehr weit auseinander liegen.

Die Ortsverbände bleiben das nachbarschaftliche Fundament des SoVD, so der Vorsitzende. Uns gibt es jetzt und hier in jeder Nachbarschaft. Für Kontakte, zum Informieren, zum Mitmachen und zum Wohlfühlen sind unsere Türen weit offen. Zusätzlich sind die SoVD Ortsverbände dabei ein stadtweites Austauschprogramm zu entwickeln, das bringt uns in die Lage auch speziellere Wünsche und Interessen aufzunehmen schloss der Kreisvorsitzende seine Ausführungen mit dem besonderen Dank an die geleistete Arbeit im SoVD Westerberg.