2025
Equal Pay Day 2025Frauen des SoVD Kreisverbands Osnabrück setzen ein Zeichen für gleiche Bezahlung
Noch immer verdienen Frauen weniger als Männer – in Niedersachsen liegt der Unterschied bei 15 Prozent. Der Abstand ist zwar geringer geworden, der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen fordert trotzdem ein höheres Tempo, damit Frauen endlich den gleichen Lohn für gleiche und gleichwertige Arbeit erhalten. Deshalb wird Niedersachsens größter Sozialverband am Aktionstag „Equal Pay Day“ 8. März 2025, auch in Osnabrück ein deutliches Zeichen für die Gleichstellung von Frauen und Männern am Arbeitsplatz setzen. Unter der Leitung der engagierten Frauensprecherinnen des Kreisverbands, Edith Ehlmann und Elisabeth Sack, organisierten sie mit den Frauensprecherinnen aus den 35 Ortsverbänden des Kreisverbandes einen Informations- und Aktionsstand am Löwenpudel vor dem Dom.
Ziel der Aktion: Aufklärung und Sensibilisierung
Der Equal Pay Day, der symbolisch den Tag markiert, an dem Frauen theoretisch auf das gleiche Jahresgehalt wie Männer gekommen sind – sofern sie die gleiche Arbeit leisten – ist ein wichtiger Meilenstein im Kampf für Lohngleichheit. Im Jahr 2025 fällt der Equal Pay Day auf den 8. März, was eine besondere Bedeutung hat, da dieser Tag auch als Internationaler Frauentag gefeiert wird.
Die Frauen des SoVD Kreisverbands Osnabrück nutzen diese Gelegenheit, um Passanten auf die noch immer bestehenden Lohnunterschiede zwischen den Geschlechtern hinzuweisen. Ziel ist es, das Bewusstsein für die anhaltende Lohnungleichheit zu schärfen und zu fordern, dass Frauen für gleiche Arbeit den gleichen Lohn erhalten wie ihre männlichen Kollegen.
Ein abwechslungsreiches Programm für die Öffentlichkeit
Der Stand am Dom richtet sich an die Passanten, die sich über die Themen Gleichstellung und Lohngleichheit informieren möchten. Neben Informationsmaterialien zu den Ursachen und Auswirkungen der Lohnlücke zwischen Frauen und Männern gibt es auch ansprechende Aktionen und kleine Mitmachaktionen, die die Besucher aktiv einbeziehen. Zudem sind die beiden Frauensprecherinnen des SoVD, Edith Ehlmann und Elisabeth Sack, vor Ort, um mit den Menschen ins Gespräch zu kommen und Fragen zu beantworten. Die engagierten Frauen machen auf die bestehenden Herausforderungen aufmerksam und betonen, dass es nicht nur um ein gerechtes Gehalt, sondern auch um die Anerkennung und Förderung von Frauen in der Arbeitswelt gehe.
Forderungen und Ausblick
Der SoVD Kreisverband Osnabrück setzt an diesem Tag nicht nur auf Information, sondern auch auf konkrete Forderungen. Die Frauen des Verbandes verlangen eine konsequente Umsetzung von Maßnahmen, die für Lohngleichheit sorgen, etwa die Einführung transparenter Gehaltsstrukturen und die Förderung von Frauen in Führungspositionen. Auch eine intensivere Auseinandersetzung mit der geschlechtsspezifischen Lohnlücke in der öffentlichen Debatte sowie politische Maßnahmen zur Bekämpfung von Diskriminierung und ungleichen Arbeitsbedingungen stehen im Fokus der Aktion.
Die Frauen des SoVD Kreisverbands Osnabrück werden sich auch in Zukunft weiterhin für die Rechte von Frauen und die Gleichstellung der Geschlechter starkmachen. „Es reicht nicht, über die Lohnungleichheit zu sprechen – wir müssen endlich handeln“, so Edith Ehlmann und Elisabeth Sack, die mit ihrer Aktion einen weiteren wichtigen Beitrag für die Gleichberechtigung von Frauen leisten.
Equal Pay Day 2025
Der Kreisverband Osnabrücker-Land stellte sein Engagement zum Equal Pay Day auf dem Marktplatz am Dom in Osnabrück vor. Bei leckerer Erdbeerbowle wurden interessante Gespräche zum Thema „gleiches Geld für gleiche Arbeit“ geführt. Informationsbroschüren und kleine Geschenke wurden gerne entgegengenommen. Viel Aufmerksamkeit erregte auch das für diesen Zweck eingesetzte Glücksrad. Ein gelungener Informationstag zu diesem wichtigen Thema.
Frauenfrühstück zum Frauentag
Zum Frauentag lud der Kreisverband Osnabrücker-Land die Frauensprecherinnen der Ortsverbände zu einem gemeinsamen Frühstück ein.
Als Referentin zum Thema „Frauenarbeit in den Ortsverbänden“ gab die Landesfrauensprecherin Frau Annette Krämer wertvolle Anregungen, die zu einer lebhaften Diskussionsrunde führten.
Die Frauensprecherinnen konnten neben dem leckeren Frühstück auch viele Tipps für ihre Tätigkeit mitnehmen.
Frauenfrühstück zum Internationalen FrauentagEin inspirierendes Treffen der Frauensprecherinnen des SoVD Osnabrück
Am 9. März 2025 fand im Gasthaus Nieporte "Zum Alten Kloster" in Wallenhorst Rulle ein besonderes Frauenfrühstück statt, das anlässlich des Internationalen Frauentages organisiert wurde. Die Frauensprecherinnen des SoVD Kreisverbands Osnabrück sowie der angegliederten Ortsverbände kamen zusammen, um sich auszutauschen, zu vernetzen und über die zukünftige Arbeit der Frauensprecherinnen zu diskutieren, nachdem sie bereits am Vortag mit einem erfolgreichen Aktions- und Infostand am Osnabrücker Dom auf die ungerechte Lohnlücke der ungleichen Entlohnung von Frauen und Männern bei gleicher Arbeit hingewiesen hatten.
Das Frauenfrühstück bot eine hervorragende Gelegenheit, um die Anliegen und Herausforderungen von Frauen in der Region zu thematisieren. Die Veranstaltung begann mit einem herzlichen Empfang, bei dem die Teilnehmerinnen die Möglichkeit hatten, sich in entspannter Atmosphäre kennenzulernen und ihre Erfahrungen auszutauschen
Ein Highlight des Morgens war der Vortrag von Annette Krämer aus dem Heidekreis, der Landesfrauensprecherin des SoVD Landesverbands Niedersachsen. Sie sprach über die Rolle der Frauensprecherinnen im SoVD und die Bedeutung ihrer Arbeit für die Gleichstellung und die Stärkung von Frauen in der Gesellschaft. Krämer betonte, wie wichtig es ist, dass Frauen in politischen und sozialen Entscheidungsprozessen vertreten sind und dass ihre Stimmen gehört werden
In ihrem inspirierenden Vortrag stellte sie verschiedene Initiativen und Projekte vor, die von Frauensprecherinnen in Niedersachsen umgesetzt werden, um Frauen zu empowern und ihre Lebenssituation zu verbessern. Sie ermutigte die Anwesenden, aktiv zu werden und sich für die Belange von Frauen in ihren Gemeinden einzusetzen.
Dazu zählen die zentralen Frauenpoltischen Forderungen nach verbesserten Bedingungen für Frauengesundheit und Geburt, Schutz von Frauen und Kindern vor Gewalt, verlässliche und ausreichende Finanzierung von Frauenhäusern und Beratungsstellen, Bildung und Aufklärung: Förderung kommunaler Frauen- und Gleichstellungsbüros, Erhöhung des Frauenanteils in der Politik. Sowie paritätische Besetzung politischer Gremien mit Männern und Frauen zu gleichen Teilen in politischen Gremien.
Das Frauenfrühstück war ein voller Erfolg und bot den Teilnehmerinnen nicht nur die Möglichkeit, sich zu vernetzen, sondern auch neue Ideen und Impulse für ihre zukünftige Arbeit zu gewinnen. Der Internationale Frauentag wurde somit nicht nur gefeiert, sondern auch aktiv genutzt, um die Stimme der Frauen zu stärken und für Gleichstellung und Gerechtigkeit einzutreten
Die Frauensprecherinnen des SoVD Kreisverbands Osnabrück und der angegliederten Ortsverbände blicken optimistisch in die Zukunft und sind motiviert, die gewonnenen Erkenntnisse und Ideen in ihre Arbeit zu integrieren. Das Frauenfrühstück hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig der Austausch und die Zusammenarbeit von Frauen sind, um gemeinsam für eine bessere Zukunft zu kämpfen
SoVD Kreisverband Osnabrück beim Tag der Niedersachsen 2025 in Osnabrück präsent
Der SoVD Kreisverband Osnabrück nahm am Tag der Niedersachsen 2025 in Osnabrück teil und präsentierte sich mit einem starken Auftritt über drei Tage hinweg. Neben Mitgliedern des Kreisvorstandes waren auch Vertreter aus den Ortsverbänden Artland, Bersenbrück-Gehrde, Bissendorf-Nemden, Bohmte-Herringhausen, Hankenberge-Borgloh, Hitzhausen, Melle, Melle-Buer, Melle-Gesmold, Melle Wellingholzhausen/Neuenkirchen, Nortrup-Kettenkamp, Osnabrück Nord-Ost, Osnabrück West, Osnabrück-Voxtrup, Ostercappeln, Venne und Wallenhorst vertreten, ebenso wie eine Delegation aus dem benachbarten Kreisverband Emsland.
Ebenfalls vertreten war der SoVD auch im Zelt der Paritäten auf dem Osnabrücker Marktplatz. Dort mit einem Infostand und dem Glücksrad zur Kampagne für mehr Miteinander-In den drei SoVD-Zelten in der Großen Straße fanden an drei Tagen verschiedene unterhaltsame und informative Aktionen statt. Neben Flyern zu SoVD-Themen und weiteren Informationsmaterialien zählten besonders die Mitmachaktionen für Jung und Alt zu den Highlights.
Zum Auftakt fand ein spannender Talk zum Thema Inklusion und Arbeitswelt statt, mit Beiträgen von Bernhard Sackarendt (Vorsitzender des Landesverbandsrats des SoVD Niedersachsen), Petra Mathiske (Inklusionsforum Osnabrück) und Katharina Biesenthal. Moderiert wurde die Diskussion von Heinrich Schepers, Pressesprecher der SoVD Kreisverbände Emsland und Grafschaft Bentheim.
In der Diskussion wurde deutlich, dass es trotz gesetzlicher Vorgaben nach wie vor physische, technische und soziale Barrieren gibt , die Menschen mit Behinderungen den Zugang zum Arbeitsmarkt erschweren. Dazu gehören unzureichend angepasste Arbeitsplätze und Vorurteile in der Gesellschaft. Menschen mit Behinderungen haben oft eine höhere Arbeitslosenquote im Vergleich zu Menschen ohne Behinderungen. Viele sind in Teilzeit oder in prekären Beschäftigungsverhältnissen tätig. Das Bewusstsein für Inklusion wächst, jedoch ist es in vielen Unternehmen noch nicht ausreichend verankert. Schulungen und Sensibilisierungsmaßnahmen sind notwendig, um Vorurteile abzubauen.
Auch fanden die Forderungen des SoVD zur Inklusion Einfluss in die Diskussion:
- Zugang zu Arbeitsplätzen: Der SoVD fordert, dass Arbeitgeber verpflichtet werden, geeignete Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderungen zu schaffen und anzupassen.
- Förderung von Teilhabe: Es sollen Programme und Maßnahmen entwickelt werden, die Menschen mit Behinderungen unterstützen, in den Arbeitsmarkt integriert zu werden.
- Schutz vor Diskriminierung: Der SoVD setzt sich für rechtliche Rahmenbedingungen ein, die Diskriminierung am Arbeitsplatz verhindern und die Rechte von Menschen mit Behinderungen stärken.
- Sensibilisierung und Schulung: Arbeitgeber und Mitarbeiter sollen durch Schulungen für das Thema Inklusion sensibilisiert werden, um ein besseres Verständnis und eine positive Einstellung gegenüber Vielfalt zu fördern.
- Finanzielle Unterstützung: Der SoVD fordert finanzielle Anreize für Unternehmen, die Menschen mit Behinderungen einstellen, um die Integration zu erleichtern.
Im Anschluss an die Diskussionsrunde begeisterten die „Les Pirouettes“ Besucher, Gäste und Mitglieder des SoVD mit ihren Showtänzen.
Am Samstag erweiterte der SoVD das Programm um die Gestaltung und Herstellung eigener Buttons, Bobbycar-Parcours sowie das Kinder-Angeln, bei dem aus einem kleinen Pool Magnete geangelt wurden, für die es dann kleine Überraschungen gab.
Am Nachmittag begeisterten zusätzlich die Gehrder Beeken Quakers mit volkstümlichen und schwungvollen Liedern die zahlreichen Besucher dermaßen, dass mitreißende Zugaben den nächsten ohne Pause folgen mussten.
Auch am Sonntag zeigte sich der Sozialverband bei strahlendem Wetter wie an den Vortagen gut gelaunt und präsentierte sich rund um den Tag der Niedersachsen. Aus dem Materialbestand verteilte der SoVD Broschüren, Giveaways sowie zahlreiche Mitmachangebote. Insgesamt kamen rund 6.000 Kontakte an den SoVD-Ständen zustande. Verteilte Mengen: ca. 2.500 Traubenzucker, 2.500 Flyer/Broschüren, 1.500 Gummibären und Herzen, 1.200 Seifenblasenröhrchen, 400 Fächer und vieles mehr.
Der SoVD Kreisverband Osnabrück bedankt sich bei allen Teilnehmenden, Unterstützenden und Besuchern für das engagierte Miteinander und freut sich auf weitere erfolgreiche Veranstaltungen und eine weiterhin aktive Zusammenarbeit mit den Ortsverbänden.







