Dissen

Hauptversammlung der SoVD-Familie Dissen

Unter der Leitung des Ortsverbandsvorsitzenden Robert Würdinger steuerte die SoVD-Mitgliederversammlung Dissen gekonnt durch die Jahreshauptversammlung, die mit Berichten über die bisherige Arbeit bis hin zu Kassen- und Revisionsberichten, sowie dem Geschäftsbericht über die Vorstandsarbeit wesentliche Punkte der Arbeit darstellte.

Dem Schatzmeister, Karl Lohmann sprach Robert Würdinger für seine langjährige und verlässliche Arbeit einen ganz besonderen Dank aus. Übernehmen wird diese Funktion sein bisheriger Stellvertreter Peter Junghans.

Der Dissener Bürgermeistern Hartmut Nümann danke dem SoVD für seine Arbeit. In seinen Worten stellte er besonders sein Sorgen der medizinischen Versorgung im Dissener Bereich heraus. Trotz vieler Gespräche und Hinweise in Hannover sind wir da noch nicht wirklich weiter. Positiv stellte er die Fortschritte im Kinderkrippenbereich und die Entwicklung in der Tagespflege mit detaillierten Hinweisen vor.

Schon unsere Väter und Mütter kannten den Satz: „Recht haben und Recht kriegen sind zweierlei Dinge“, so der SoVD Kreisvorsitzende Gerd Groskurt in seinem Beitrag vor der Mitgliederversammlung des Ortsverbands Vor diesem Hintergrund ist der Reichsbund, der sich später in den Sozialverband Deutschland (SoVD) umbenannte, ein wichtiger Stützpfeiler für eine große SoVD-Familie. Wir bieten Hilfe und Unterstützung, Beratung und Informationen im Umgang mit Behörden, Institutionen und Gerichten an. In unserer Osnabrücker Beratungsstelle am Goethering 3 unterstützen wir unsere Mitglieder in allen sozialrechtlichen Fragen.

Gerade aus unseren Beratungsgesprächen ergeben sich eine Menge Hinweise, die dringend in einen gesellschaftlichen Dialog eingebracht werden müssen. Dazu brauchen wir zusätzlich neue Wege über Ortsverbandsgrenzen hinaus. Wir wollen dazu Vorschläge erarbeiten und uns im Sinne unserer Mitglieder als wohlverstandener Interessenvertreter in die gesellschaftliche Diskussion einbringen

Wir stehen auf drei Säulen

SoVD Ortsverband Dissen: Wir können Unterstützung brauchen

Das große Spektrum der Verbandsarbeit im Sozialverband Deutschland (SoVD) präsentierte der Vorsitzende Robert Würdiger auf der Jahreshauptversammlung im SoVD-Ortsverband Dissen. Über den Ortsverband hinaus, sei ein umfangreiches Gesprächs- und Arbeitsangebot in der Region entstanden, dass sich gut in die Arbeit „vor Ort“ einfügen lässt, so der Vorsitzende. Weiter steuerte Robert Würdiger die Versammlung gekonnt durch notwendige Regularien, von Kassen- und Revisionsberichten bis hin, zur einstimmigen Entlastung des Vorstands.

Auf dem Fundament der Nähe zu den Menschen und den Nachbarschaften müssen wir neue Angebote aufbauen, die wir  in den einzelnen Orten nicht alle abarbeiten können, so der Kreisvorsitzende Gerd Groskurt in einem Grußwort. Wir werden uns neuen Anforderungen und Bedingungen offen stellen müssen. Wir sind mit 9.000 Mitgliedern in der Region ein starker Verein, aber allein Stärke sichert nicht unser Überleben, wie unzählige Beispiele aus anderen gesellschaftlichen Bewegungen zeigen. Wichtig ist jetzt, dass wir eine Öffnung zu offenen Projektgruppen neben unserer Ortsverbandsarbeit, mit unseren Funktionären und mit unseren Mitgliedern hinkriegen. Mit unserem Angebot am Wohnort einen Verein mit nachbarschaftlichem Leben zu haben, ist unser drei Säulen Modell unschlagbar“, so der Kreisvorsitzende wörtlich.

Die zweite Säule unseres Verbandes ist das Eintreten für eine soziale und gerechte Gesellschaft, sei es mit Hinweisen auf politische Ungerechtigkeiten, sei es mit Vorschlägen bei Gesetzesvorhaben. Wir können Unterstützung brauchen, viele die aus ihrem Berufsleben oder aus persönlichem Erleben Kenntnisse, Erfahrungen oder Hinweise einbringen können, sind zu diesen offenen Arbeitskreisen herzlich willkommen.

Unsere dritte Säule ist die Beratung und Unterstützung von Menschen, die uns mit der Wahrnehmung ihren Anliegen bei Behörden, Verbänden und Institutionen beauftragen. Dem damals wie heute Nachdruck zu verschaffen bringt vielfach Menschen in eine Position überhaupt auf Augenhöhe verhandeln zu können, so der Kreisvorsitzende abschließend.