Fürstenau

SoVD Früstenau in neuer Entwicklungsphase

Andreas Schneider: Mitglieder sollen in die Planungen eingebunden werden

Die Entwicklung des Ortsverbandes Fürstenau hat mit ersten Schritten einen Weg eingeschlagen, der auch den Mitgliedern die Möglichkeit gibt sich an der Ausrichtung der Arbeit zu beteiligen. Im Rahmen eines Treffens, an dem auch der Sprecher des Alt-Kreises Bersenbrück Heinrich Dwenger und der Kreisvorsitzende Gerd Groskurt teilnahmen, waren die Ausrichtung und das Angebot mit einem interessanten Informationsveranstaltungen, sowie entsprechende Treffen, die das gesellige Zusammensein in den Mittelpunkt stellen relativ unstrittig. Andreas Schneider, der die Aufbauarbeit im SoVD Ortsverband Fürstenau bündelt, setzte sich sehr dafür ein, gerade jetzt in der Neuausrichtung die Mitglieder an den Planungen und Vorstellungen zu beteiligen. Vor diesem Hintergrund vereinbarten alle Anwesenden zum 18. Oktober in den Gasthof Triphaus zu einer Mitgliederversammlung einzuladen, die die Möglichkeit gibt, über Vorschläge und Entwicklungen zu informieren aber auch zusätzliche Vorschläge einzubeziehen.

Inwieweit die SoVD Arbeit auch Anregungen aus den Ortsverbänden der Samtgemeinde einbeziehen kann, wollen Heinrich Dwenger und Gerd Groskurt auf einem Treffen mit den anderen Ortsverbänden klären. Zu einem Treffen ist vor diesem Hintergrund zum 12. Oktober eingeladen worden.

Andreas Schneider will in der Zwischenzeit noch verschiedene Kontakte aufnehmen und damit schon im Vorfeld versuchen Anregungen und natürlich auch interessierte für eine weitere Mitarbeit zu begeistern. Für Gespräche stehe ich über meine Telefonnummer 0170/ 80 222 08 zur Verfügung, so der Koordinator des SoVD Fürstenau.

Spiele-Nachmittag beim SoVD-Fürstenau

Der SoVD Fürstenau lädt zu Freitag, 2. August 17:00 Uhr zu einem Spielenachmittag in die Pizzeria bei Nino, St. Georgstr. 3 in Fürstenau ein.

Unter dem Motto: „Spaß haben, ein paar Dinge bereden und sowieso lockere Kontakte pflegen“ soll das SoVD- Angebot für Mitglieder und Interessierte ein offenes Angebot darstellen. "Wir sind der Idee von Andreas Schneider gerne gefolgt", so der Kreis- und der Regionalvorsitzende, "die aus ihrer Sicht in den Gesprächen über Aktuelles und Planungen des SoVD in der Region die eine oder andere Information beitragen wollen. Eine telefonische Anmeldung bei Andreas Schneider (0170 80 222 08) – damit der Platzbedarf eingeschätzt werden kann – ist sinnvoll"

Zum Herunterladen: Infobrief des SoVD Fürstenau

Zusammenarbeit bringt mehr Dampf auf den Kessel

Andreas Schneider: Neuwahlen im SoVD Fürstenau sind festes Vorhaben in 2019

Im Sozialverband Deutschland (SoVD) Ortsverband Fürstenau hat Andreas Schneider von der Mitgliederversammlung den Auftrag bekommen, einen neuen Vorstand aufzubauen. Mit der Unterstützung des Vorsitzenden im Regionalbereich Bersenbrück Heinrich Dwenger und des Kreisvorsitzenden Gerd Groskurt laufen die Vorbereitungen für eine Neuausrichtung.

Es gilt jetzt Kontakte zu knüpfen und Gespräch aufzunehmen, kündigte Andreas Schneider eine offene Planung des neuen Vorstandes an. Neben der Zusammenstellung weiterer Personalvorschläge will ein Interessierten-Kreis allerdings auch das Veranstaltungsangebot nicht zu kurz kommen lassen. Schatzmeistergespräche und Treffen interessierter SoVD-Mitglieder stehen in Planung als Hilfsangebote des Kreisvorstandes.

In der zweiten Jahreshälfte soll neben einem monatlichen Gesprächs- und Spieleabend eine Informationsveranstaltung zum Thema: „Warum eine Bankenvollmacht?“ und das traditionelle Weihnachtstreffen in das Programm für Mitglieder und Interessierte aufgenommen werden.

In der Perspektive will der Kreisverband den Versuch unternehmen, die verschiedenen Angebote aller Ortsverbände in der Samtgemeine Fürstenau in ein regional nutzbares Angebot zu stellen. „Wir kochen zwar alle nur mit Wasser, aber wir bekommen im Zusammenwirken in der Samtgemeinde mehr Dampf auf den Kessel“, so der Kreisvorsitzende Gerd Groskurt wörtlich in seiner Abschlussbemerkung.

Offenes Gesprächsangebot am 1. Juni in Fürstenau

SoVD Planungsgruppe Fürstenau mit Mitgliedern und Interessierten

Mit dem Kreisvorsitzenden Gerd Groskurt ist zu einem Termin im Ortsverband Fürstenau eingeladen worden. Alle Möglichkeiten den Ortsverband weiterzuführen sollen auf diesem ersten Treffen besprochen werden. Dabei werden die zeitliche Inanspruchnahme und der Arbeitsumfang aber auch die Möglichkeiten der Unterstützung in das Gespräch einfließen.

Wir wollen aber an diesem Tag nicht gleich das Thema Neuwahl auf die Tagesordnung setzen, sondern besonders Wünsche, Themen und sonstige Programmvorschläge in den Mittelpunkt stellen.

Für alle, die uns schon vorab einige Anregungen zukommen lassen wollen, liegt ein Fragebogen bei, der mitgebracht, oder an die Beratungsstelle in Bersenbrück, Bramscher Str. 5-7 weitergeleitet werden kann. Wir freuen uns - bei Kaffee und Kuchen - auf ein interessantes Gespräch mit vielen Anregungen und Vorschlägen.

Termin ist Samstag, 1. Juni 2019, 15:00 Uhr im Gasthof Triphaus, Fürstenau, Bahnhofstr. 47

Sollte jemand aus terminlichen Gründen verhindert sein aber ein besonderes Interesse oder interessante Vorschläge haben, gibt es natürlich auch die Möglichkeit sie bei Gerd Groskurt (0541 / 40 82 699) oder bei Heinrich Dwenger (05407 / 30 257) als Ansprechperson telefonisch zu übermitteln.

Zum Herunterladen:

Einladung zum Treffen

Umfage: Was erwarte ich vom Ortsverband Fürstenau

SovD Fürstenau blickt in unsichere Zukunft

In dieser Konstellation kamen die Mitglieder des Sozialverband von Deutschland (SoVD), Ortsverband Fürstenau, zum letzten Mal zusammen. Wenn sich kein neuer Vorstand findet, ist die Existenz des Ortsverbands Fürstenau zum 30. Juni zu Ende. Als Vorsitzende fungierte Magdalene Köckler seit 13 Jahren. Im Sommer verlässt das Ehepaar Köckler Fürstenau.

Zur eventuell letzten Versammlung des Ortsverbands begrüßte Magdalene Köckler besonders den Kreisvorsitzenden Gerd Groskurt und den Regionalsprecher Arbeitskreis Altkreis Bersenbrück Heinrich Dwenger. Die Gäste sprachen die Hoffnung aus, den Ortsverband zu erhalten. Nur - es müssen sich Leute finden, die ehrenamtlich bereit sind, Vorstandsaufgaben zu übernehmen.

Rückblick: Wie in all den vorhergehenden Jahren gratulierte der Vorstand den Mitgliedern bei besonderen Jubiläen. Eine gelungene Weihnachtsfeier war der Höhepunkt im vergangenen Jahr. Aus dem von Waltraud Lebeda vorgelegten Kassenbericht ging eine gesunde Kassenlage hervor. Sodann kündigte Magdalene Köckler mit einem weinenden Auge an, dass die Vorstandsmitglieder zum 30. Juni ihr jeweiliges Amt niederlegen werden. Sie selbst wirkte 20 Jahre, davon 13 Jahre als Vorsitzende im Ortsverband mit.

Grußworte: In seinem Grußwort betonte der Kreisvorsitzende Gerd Groskurt, dass kaum bekannt so, welchen Zeitbedarf eine Ehrenamt mit sich bringe. Der Großteil der Arbeit im SoVD laufe hinter den Kulissen. „Bis zum 30. Juni besteht noch die Möglichkeit, einen neuen Vorstand zu wählen. Wir müssen intensiv mit den Mitgliedern sprechen und eruieren, ob jemand bereit für diese Aufgabe ist“, merkte er an und sicherte die Unterstützung der überörtlichen Gliederungen zu. Es müsse für Fürstenau eine Zukunft geben. „Wir werden um den Erhalt des SoVD in Fürstenau kämpfen. Wir werden eine Planungsgruppe installieren, die Lösungswege finden wird“, so Groskurt.

Weiterhin forderte er dazu auf, Aktivitäten gemeinsam zu veranstalten. Wenn ein Ortsverband zu wenige Interessierte an einer Veranstaltung habe, könne diese durchaus gelingen, wenn sich mehrere Ortsverbände beteiligen. Gerd Groskurt bescheinigte dem scheidenden Vorstand eine engagierte Arbeit. Letzte Möglichkeit sei, die Mitgliedschaft in einen anderen Ortsverband zu verlagern oder der Zusammenschluss mehrerer Ortsverbände. „Wir müssen unsere Wurzeln bei unseren Mitgliedern lassen und sie pflegen“, betonte der Kreisvorsitzende. 

Wie Gerd Groskurt weitere berichtete, setzen 60 Prozent der Berechtigten ihre Ansprüche nicht durch. Hier engagiere sich der SoVD. Weiterhin ging er auf die fortschreitende Deregulierung ein. Es werde noch der Tag kommen, an dem vielen Menschen nur noch online Ärzte konsultieren können. „Wir müssen Nachbarschaften pflegen, Vereinsamung entgegenwirken“, forderte er. Und dieses müsse vor Ort und nicht in der großen Polter geschehen.  jesc

SoVD Fürstenau wählte

Die Arbeit im Sozialverband von Deutschland (SovD), Ortsverband Fürstenau geht in gewohnter Weise weiter. Bei den Wahlen unter Regie des Kreisvorsitzenden Gerd Groskurt wurde der Vorstand mit seiner Vorsitzenden Magdalene Köckler bestätigt. Groskurt machte in seinem Bericht deutlich, dass die SoVD-Arbeit nach wie vor sehr wichtig ist. Der Verband engagiert sich für benachteiligte Menschen.

Nach der Begrüßung und den ersten Regularien informierte Magdalene Köckler über die Arbeiten im vergangenen Jahr. Den Mitgliedern wurde bei privaten Jubiläen sowie langjähriger Mitgliedschaft gratuliert. Den Kassenbericht legte Waltraud Lebeda vor. Sie berichtete von einer ausgeglichenen Kassenlage. Sodann wurden neben der Vorsitzenden Magdalene Köckler weiterhin Willi Lebeda als Schriftführer, Waltraud Lebeda als Kassiererin sowie die Beisitzer  Helmut Brüseke und Richard Braas für zwei weitere Jahre bestätigt. Anni Backhaus kam als Beisitzerin neu hinzu.

Sodann wurden für 50 Jahre Mitgliedschaft Marianne Brinker und für fünfundzwanzigjährige Mitgliedschaft Anni Backhaus geehrt. Auf die überregionale Arbeit im SoVD ging Gerd Groskurt ein. Kritisch hinterfragte er, was der Mensch im Alter benötige, was er brauche. Und er machte deutlich, dass Gesundheit und eine gute Versorgung im Vordergrund stehen müsse. „Dafür setzen wir uns vom SoVD ein“, betonte der Kreisvorsitzende. Weitere Aufgabenfelder seien eine Erwerbsgarantie für Frauen, gerechter Lohn und gerechte Rente sowie eine Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. „Für uns stehen Familie und Gemeinschaft im Vordergrund“, betonte Groskurt. Sodann wies er auf die Angebote des SoVD, die im Internet und in den sozialen Medien nachzulesen seinen, hin. Nach wie vor gebe es aber die Zeitung des SoVD, die besonders von den älteren Mitgliedern geschätzt werde. Abschließend ging er auf die vereinsinterne Problematik der Überalterung und damit verbunden, die Schwierigkeit, Personen für Vorstandsarbeit zu gewinnen, ein.

Raus aus der Billigdienstleistungsökonomie

SoVD Hauptversammlung ist gut gelaufen

Mit vielen vorgegebenen Regularien durchlief die Hauptversammlung des SoVD im Ortsverband Fürstenau mit Waltraud Lebeda, die die Versammlung für die erkrankte Ortsverbandsvorsitzende Magdalene Köckler übernommen hatte, ohne Beanstandungen. Der Kreisvorsitzende Gerd Groskurt bedankte im Namen des Kreisvorstands für die geleistete Arbeit im Ortsverband Fürstenau..

In einem kurzen Referat stellte der Kreisvorsitzende eine Aufgabe im Sozialverband Deutschland (SoVD) für den gesellschaftspolitischen Bereich vor. „Es geht darum die Realität im Blick zu behalten und die wirtschaftlichen Gegebenheiten vom Kopf auf die Füße zu stellen“, so der Kreisvorsitzende wörtlich. Die Aufmerksamkeit mit der die über die „Industrie 4.0“ geredet wird, müssen wir dringend für die Perspektiven von Erziehern, Altenpflegern und anderen Dienstleistern einfordern. Weil diesem Wirtschaftssektor der entsprechende Glamour fehlt, wird das nur wenig thematisiert. Allein in diesem Segment werden mehr Menschen eine Beschäftigung finden als in den Bereichen Informations- und Kommunikationstechnologien.

Es geht dabei nicht um die Beschäftigten alleine, sondern auch um unsere Lebensqualität, die unserer Eltern und Kinder. Die Beschäftigten kritisieren seit Jahren schlechte Bezahlung und Personalknappheit. Unser Bruttoinlandsprodukt wird schon seit längerer Zeit wesentlich über den Dienstleistungsarbeitsbereich erwirtschaftet. Es ist dringend notwendig daraus Konsequenzen zu ziehen. Eine Billigdienstleistungsökonomie –mit unzähligen Minijobs - wird unsere Gesellschaft teuer zu stehen kommen und zum Schluss über eine schlechte Alterssicherung bei der Finanzierung durch den Steuerzahler landen. Es wäre ein wirksamer Beitrag gegen die Spaltung der Gesellschaft, eine gute und solide Dienstleistungsbeschäftigung zu schaffen, mit denen die Beschäftigten langfristig ihre Existenz sichern könnten, so der SoVD in einer Mitteilung.