Region Osnabrück

SoVD in der Region Osnabrück bereitet Konferenz vor

Arbeitskreisvorsitzende Marianne Stönner: Inklusion ist im SoVD gut platziert

Demokratie und Inklusion müssen zusammenwachsen. In einer vielfältigen und gut funktionierenden Gesellschaft brauchen alle Menschen Wertschätzung, faire Chancen und umfassende Möglichkeiten der Teilhabe. Zu umfassender Teilhabe gehört aus Sicht von Stönner auch umfassende politische Beteiligung. „Das bedeutet zum einen natürlich die Abschaffung der pauschalen Wahlrechtsausschlüsse für Menschen, die unter „sogenannter dauerhafter Vollbetreuung“ stehen. Vor diesem Hintergrund stellte sie einen Antrag der Gruppe Inklusion für die SoVD Kreisverbandstagung vor. Sie appellierte in diesem Zusammenhang an die politischen Parteien und gesellschaftliche Gruppen Menschen mit Behinderungen mehr Möglichkeiten einzuräumen sich zu engagieren.

Ein besonderes Anliegen ist für sie eine umfassendere Beteiligung der Verbände und Selbstvertretungsgruppen der Menschen mit Behinderungen. Inklusion bedeutet nicht nur Politik für Menschen mit Behinderungen. Inklusion muss ein Grundwert der Gesellschaft werden und er betrifft das Lebensumfeld aller Menschen und alle gesellschaftlichen Bereiche.

Für die Verpflichtung zur Barrierefreiheit für private Anbieter von Produkten und Dienstleistungen brauchen wir noch weitere Verbündete und einen langen Atem. Damit die Barrierefreiheit  (zum Beispiel bei Freizeit-, Medien- oder Kulturangeboten) für alle Menschen  problemlos zugänglich sind. Auch hier präsentierte der Arbeitskreis die Vorlage eines Antrags, der nach Verabschiedung auf der Verbandstagung am 13. Oktober zur SoVD Landeskonferenz weitergeleitet werden soll.

Die Resolution und die Anträge können Sie mit einem Klick hier lesen.

 

 

Grundsätzlich geht es Marianne Stönner in der Begründung der Anträge darum, auch Prioritäten der SoVD Verbandsarbeit in Stadt und Landkreis Osnabrück für die nächste Legislaturperiode zu umreißen. Inklusion muss selbstverständlich werden. Menschen mit Behinderungen müssen raus, aus der Rolle der Bittsteller. „Teilhabe ist ein grundlegendes Menschenrecht, das für uns alle gilt. Deswegen ist es wichtig, dass Menschen mit und ohne Behinderungen gemeinsam aufwachsen, leben und voneinander lernen, damit Inklusion Normalität wird. Wir wissen noch viel zu wenig voneinander. Wenn wir das ändern, sind wir einer Gesellschaft, in der es normal ist, verschieden zu sein, ein großes Stück nähergekommen, so Marianne Stönner abschließend.

Lust zum Mitmachen?

SoVD in der Region Osnabrück baut Brücken ins Ehrenamt

Der Sozialverband Deutschland (SoVD) in der Region Osnabrück will in einem Gespräch Informationen über den SoVD und die ehrenamtliche Arbeit vorstellen. Auf dem halbtägigen Treffen sollen sowohl Grundzüge des Sozialverbandes, im Wesentlich aber Aufgaben im ehrenamtlichen Bereich vorgestellt werden. Da gibt es eine große Spannbreite sozialgesellschaftlicher Ziele die in den Ortsverbänden entwickelt, gestaltet und umgesetzt werden können, so die Kreisfrauensprecherin Hanna Nauber. Zudem, so der stellv. Kreisvorsitzende Günter Eggelmeyer hat wohl jeder größere Verband Strukturen, die neu Hinzugekommenen erklärt werden sollten. Die Einbeziehung der hauptamtlich besetzten vier Beratungsbüros stellt in dieser Entwicklungsgruppe der Kreisgeschäftsführer Carsten Elmer sicher.

In den nächsten Wochen wird die Arbeitsgruppe ein Tagungsablauf ausarbeiten. Das Treffen ist im Frühjahr 2018 geplant. Schon jetzt, so der SoVD-Kreisvorsitzende in der Region Stadt und Landkreis Osnabrück, Gerd Groskurt, (groskurt(at)gmx.de) können sich Interessierte bei ihm oder dem Osnabrücker Beratungsbüro (Tel.: 0541 / 350 540) melden.